Historische Ereignisse am Dienstag, 11. November
66 bedeutende Ereignisse fanden am Dienstag, 11. November statt — von -43 bis 2017. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Der 11. November ist ein historisch bedeutsames Datum, das sich über Jahrhunderte mit wichtigen weltpolitischen Ereignissen verbindet. Im Jahr 2017 wurde auf der Insel Saadiyat in Abu Dhabi der Louvre Abu Dhabi eröffnet, ein Museumsensemble, das nach zehnähriger Planungs- und Bauphase in Kooperation zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Frankreich fertiggestellt wurde. Der französische Architekt Jean Nouvel gestaltete das Ensemble mit einer besonders markanten Stahlkuppel. Ein weiterer markanter Moment dieses Datums liegt im Jahr 1945, als das Sowjetische Ehrenmal in Berlin-Tiergarten mit einer Parade der Alliierten eingeweiht wurde und als erste von drei solcher Gedenkstätten in der Stadt fungierte.
Im Laufe der Jahrhunderte fanden auf diesen Tag zahlreiche politische Umbrüche, technologische Erfindungen und kulturelle Ereignisse. Besonders hervorzuheben ist die Person des Komponisten Giuseppe Scarlatti, dessen Oper I portentosi effetti della madre Natura im Jahr 1752 am Teatro San Samuele in Venedig uraufgeführt wurde. Auch Christoph Kolumbus spielte eine Rolle in der Geschichte dieses Datums, als er auf seiner zweiten Reise im Jahr 1493 die Antilleninsel St. Martin entdeckte. Diese Ereignisse verdeutlichen, wie der 11. November seit Jahrhunderten ein Tag ist, an dem sich Geschichte aktiv weiterentwickelt hat.
Der 11. November 2025 fällt auf einen Dienstag. Das Wetter an diesem Tag wird teilweise bewölkt erwartet, mit Temperaturen um 8 Grad Celsius und einer Windgeschwindigkeit von etwa 12 Kilometern pro Stunde. Der Skorpion dominiert den astrologischen Himmel, denn alle, die an diesem Tag geboren sind, fallen unter dieses Sternzeichen. Die Mondsichel befindet sich in der abnehmenden Phase, was in vielen Kulturen als Zeit der Reflexion und des Loslassens interpretiert wird.
DayAtlas bietet umfassende Informationen zu Wetterbedingungen, historischen Ereignissen, berühmten Geburtstagen und Todesfällen für beliebige Daten und Orte an. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, die Geschichte eines jeden Tages zu erkunden und dabei geografische sowie meteorologische Daten einzubeziehen.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 15. April.
11.11.2017
Nach zehnjähriger Planungs- und Bauphase wird in Kooperation zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Frankreich auf der Insel Saadiyat der Louvre Abu Dhabi eröffnet, ein von dem französischen Architekten Jean Nouvel gestaltetes Museumsensemble mit besonders markanter Stahlkuppel.
Die Vereinigten Arabischen Emirate, kurz VAE und häufig „die Emirate“, sind eine Föderation von sieben Emiraten im Osten der Arabischen Halbinsel in Südwestasien. An der Küste des Persischen Golfs gelegen und mit Zugang zum Golf von Oman grenzt das Land an Saudi-Arabien und Oman. Die Hauptstadt der VAE ist Abu Dhabi; als eine der drei großen Städte des Landes neben Dubai und Schardscha ist es auch ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum.
11.11.2008
Das Passagierschiff Queen Elizabeth 2 tritt seine letzte Fahrt nach Dubai an, wo es als künftiges schwimmendes Hotel ankern wird.
Ein Passagierschiff oder Fahrgastschiff (FGS) ist ein Wasserfahrzeug spezieller Konstruktion, Ausrüstung und Einrichtung zur Beförderung und Versorgung von Personen (Passagieren) auf Binnenwasserstraßen (Binnenpassagierschiff), auf Küstengewässern oder über See. Passagierschiffe mit Übernachtungsmöglichkeit nennt man Kabinenschiffe, solche ohne Kabinen sind Tagesausflugsschiffe. Die Fahrgäste werden Passagiere genannt. Heute handelt es sich meistens um Touristen.
Das German Indonesian Tsunami Early Warning System (GITEWS) nimmt den Testbetrieb auf.
Das German Indonesian Tsunami Early Warning System soll eine mögliche Tsunami-Gefahr erkennen, um die Bevölkerung an der indonesischen Küste zu warnen. Es wurde in Folge des Erdbebens im Indischen Ozean 2004 unter der Führung des Geoforschungszentrums Potsdam zusammen mit 20 nationalen und internationalen Partnerorganisationen errichtet.
11.11.2000
Bei einer Brandkatastrophe im Tunnel der Gletscherbahn Kaprun 2 zum Kitzsteinhorn in Kaprun im Land Salzburg sterben 155 Menschen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche.
Beim Brand eines Zuges der Gletscherbahn Kaprun 2 in einem Tunnel starben am 11. November 2000 155 Menschen. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg ereignete. Im brennenden, bergauf fahrenden Zug kamen 150 der 162 Passagiere durch Rauchgasvergiftung zu Tode, ebenso in der Bergstation drei Personen und in der entgegenkommenden Bahn zwei Personen.
Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf um den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen David Tua in Mandalay Bay, Las Vegas.
Lennox Claudius Lewis, CBE, CM ist ein ehemaliger britisch-kanadischer Boxer. Zwischen 1992 und 2004 erkämpfte er sechs Weltmeistertitel im Schwergewicht und wurde 2009 in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen. Als Amateur wurde er 1988 Olympiasieger im Superschwergewicht.
11.11.1994
Der Codex Leicester (auch als Codex Hammer bekannt), eine gebundene Sammlung von Blättern mit wissenschaftlichen Schriften, Notizen, Skizzen und Zeichnungen Leonardo da Vincis, wird vom Auktionshaus Christie’s für 30,8 Millionen US-Dollar an den Unternehmer Bill Gates versteigert. Damit ist der Kodex die teuerste jemals verkaufte Handschrift der Welt.
Der Codex Leicester ist eine gebundene Sammlung von Blättern mit wissenschaftlichen Schriften, Notizen, Skizzen und Zeichnungen Leonardo da Vincis (1452–1519). Bill Gates bezahlte 1994 bei einer Auktion 30,8 Millionen US-Dollar für das Manuskript und machte es zum teuersten aller Zeiten.
11.11.1993
Nach heftigen Kämpfen erobert die tamilische Rebellengruppe Tamil Tigers den bedeutenden militärischen Stützpunkt von Pooneryn auf Sri Lanka und hält ihn darauf einige Tage lang.
Die Tamilen sind ein dravidisches Volk vom indischen Subkontinent mit einer mehr als zwei Jahrtausende zurückreichenden Geschichte.
Die Version 1.0 des Webbrowsers NCSA Mosaic, für Microsoft Windows, wird veröffentlicht.
NCSA Mosaic ist ein Webbrowser, der von 1993 bis 1997 am National Center for Supercomputing Applications (NCSA) entwickelt wurde. Er war nach den Browsern WorldWideWeb (1990), ViolaWWW (1991) und Erwise (1992) der vierte seiner Art, der außer Text auch eingebettete Elemente wie Grafiken oder interaktive Elemente anzeigen konnte. Ende 1993 waren etwa 2 Millionen Kopien von NCSA Mosaic im Umlauf.
11.11.1992
Die Generalsynode der Church of England beschließt die Zulassung von Frauen zum Priesteramt.
Die Church of England ist die Mutterkirche der Anglikanischen Gemeinschaft, sodass sich ihre Geschichte weitestgehend mit dieser deckt. Sie ist innerhalb dieser Gemeinschaft die letzte eigentliche Landeskirche (Staatskirche) und untersteht der Autorität des Staatsoberhauptes.
11.11.1988
Der deutsche Bundestagspräsident Philipp Jenninger tritt nach seiner heftig kritisierten Rede am 10. November 1988 im Deutschen Bundestag zurück.
Der Präsident des Deutschen Bundestages, auch Bundestagspräsident genannt, ist der Vorsitzende des Bundesparlaments der Bundesrepublik Deutschland. Er hat gemäß dem Inlandsprotokoll der Bundesregierung das zweithöchste Staatsamt inne. Er fungiert gleichzeitig als Vorsitzender der Bundesversammlung und des Gemeinsamen Ausschusses, zweier nichtständiger Verfassungsorgane. Amtsinhaberin ist seit dem 25. März 2025 die CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner.
11.11.1987
Der bis dahin höchste Preis für ein Kunstwerk wird auf einer Auktion in New York City mit 53,9 Millionen Dollar für die Schwertlilien von Vincent van Gogh erzielt.
Vincent Willem van Gogh [ɡɔx, niederländisch ɣɔx] war ein niederländischer Maler und Zeichner. Er gilt als einer der Begründer der modernen Malerei. Als Schüler erhielt er Mal- und Zeichenunterricht von Constant Cornelis Huijsmans, später von seinem Vetter Anton Mauve. Nach dem Wissensstand von 2021 hinterließ er über 900 Gemälde und über 1000 Zeichnungen. Die Gemälde entstanden überwiegend in den letzten zehn seiner 37 Lebensjahre. Vincent van Gogh führte – vor allem mit seinem Bruder Theo van Gogh, dem Händler seiner Bilder – einen umfangreichen Briefwechsel, der eine Fülle von Hinweisen auf sein malerisches Werk enthält und selbst von literarischem Rang ist. Die ersten Zeichnungen des Jugendlichen finden sich dort, und viele der Gemälde hat Vincent in seinen Briefen an Theo vorgezeichnet.
11.11.1982
Bei einem von der Polizei observierten RAF-Erddepot in einem Waldstück nahe dem südhessischen Heusenstamm werden die gesuchten Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz verhaftet.
Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksextremistische terroristische Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie war verantwortlich für 33 Morde an Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, deren Fahrern, an Polizisten, Zollbeamten und amerikanischen Soldaten sowie für die Schleyer-Entführung, die Geiselnahme von Stockholm und mehrere Sprengstoffattentate mit über 200 Verletzten.
11.11.1978
In der Cafetería Galaxia treffen sich mehrere Offiziere der spanischen Streitkräfte und der Guardia Civil, unter ihnen Antonio Tejero, um zu beraten, wie der Demokratisierungsprozess in Spanien aufzuhalten sei. Der geplante Putschversuch findet jedoch nie statt, die Verschwörer werden zu Freiheitsstrafen verurteilt.
Operación Galaxia war das Codewort für einen geplanten, nicht durchgeführten Umsturzversuch einer kleinen Gruppe Polizei-, Guardia-Civil- und Militärangehöriger, der 1978 in Madrid geplant wurde. Ziel war, den von König Juan Carlos I. und der Regierung Suárez eingeleiteten Demokratisierungsprozess in Spanien nach dem Ende der Franco-Diktatur aufzuhalten.
11.11.1977
In Spanien hebt die Regierung knapp zwei Jahre nach dem Tod Francos die Filmzensur auf.
Francisco Franco Bahamonde [fɾanˈθisko ˈfɾaŋko βa.aˈmonde] war ein spanischer General und Diktator. Er war von 1936 bis zu seinem Tod Caudillo („Führer“) und Generalísimo („Generalissimus“) von Spanien.
11.11.1975
Als Folge der Nelkenrevolution erlangt Angola die Unabhängigkeit von Portugal, erster Staatspräsident wird MPLA-Führer Agostinho Neto.
Die Nelkenrevolution war ein grundlegender politischer Umsturz in Portugal, der am 25. April 1974 ausgelöst wurde, als die linksgerichtete Bewegung der Streitkräfte die autoritäre Diktatur des seit 1933 bestehenden Salazar-Regimes beseitigte und den Übergang zur Demokratie der Dritten Republik einleitete. Der Militärputsch wurde von der großen Masse der Portugiesen unterstützt und verlief weitgehend unblutig. Vier Menschen starben jedoch und 45 wurden verwundet, als Mitglieder der Geheimpolizei DGS auf unbewaffnete Demonstranten schossen.
11.11.1974
Die Forschergruppen um Burton Richter und Samuel Chao Chung Ting stellen gemeinsam ihren unabhängig voneinander gelungenen Nachweis des J/ψ-Elementarteilchens vor.
Burton Richter war ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. Er war sowohl in der Elementarteilchen- als auch in der Beschleunigerphysik aktiv.
11.11.1973
Der Sechs-Punkte-Plan zwischen Israel und Ägypten über Verhandlungen zu den Folgen des Jom-Kippur-Krieges wird vereinbart.
Die Geschichte des Staates Israel begann nicht erst mit seiner Gründung im Jahr 1948. Ihr gingen Bemühungen von Vordenkern des Zionismus über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren voraus, die eine Rückkehr von Juden in das „gelobte Land“ ermöglichen und später einen souveränen Nationalstaat mit eigenem Staatsgebiet für die Juden Europas schaffen wollten.
11.11.1966
Mit Gemini 12 startet der letzte Raumflug im Rahmen des Gemini-Programms der NASA. An Bord befinden sich Buzz Aldrin und James A. Lovell.
Gemini 12 (GT-12) war der letzte Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Gemini-Programms.
11.11.1965
Eine weiße Minderheit unter Ian Smith erklärt Südrhodesien, das spätere Simbabwe, einseitig für unabhängig von Großbritannien, schließt jedoch die schwarze Bevölkerungsmehrheit von der Regierung aus.
Ian Douglas Smith war ein rhodesischer Politiker. Er war von 1964 bis 1979 Premierminister von Rhodesien, dem heutigen Simbabwe.
11.11.1961
In der Enzyklika Aeterna Dei sapientia lobt Papst Johannes XXIII. den Kirchenlehrer Leo I. als weisen Hirten. Rom sei ferner das geistliche Zentrum für christliche Einheit. Jeder Bischof von Rom verkörpere die Einheit sichtbar.
Als Enzyklika bezeichnet man ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes Rundschreiben der römisch-deutschen Kaiser oder der Päpste an ihre Untertanen und Getreuen. Kaiserliche Enzykliken waren in der Regel Krönungsberichte. Päpstliche Enzykliken sind bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.
11.11.1960
Ein Militärputsch gegen den südvietnamesischen Präsidenten Ngô Đình Diệm misslingt.
Der Militärputsch in Südvietnam 1960 am 11. November 1960 war ein von rebellierenden Soldaten der Armee der Republik Vietnam (ARVN) unternommener Putschversuch gegen den damaligen Präsidenten von Südvietnam Ngô Đình Diệm. Er wurde von den Offizieren der vietnamesischen Luftlandedivision Oberstleutnant Vuong Van Dong und Oberst Nguyen Chanh Thi geleitet.
In Schwedt/Oder wird der Grundstein für die Raffinerie Erdölverarbeitungswerk Schwedt gelegt, die 1970 Stammbetrieb des VEB Petrolchemischen Kombinats wurde.
Schwedt/Oder [ʃveːt] ist die einwohnerreichste Stadt im Landkreis Uckermark im Nordosten des Landes Brandenburg. Sie liegt an der Oder, die hier die Grenze zu Polen bildet, und hat die Funktion eines Mittelzentrums.
11.11.1954
In Großbritannien erscheint mit The Two Towers der zweite Teil von Tolkiens The Lord of the Rings.
John Ronald Reuel Tolkien [dʒɒn ˈɹɒnld ɹuːl ˈtɒlkiːn], CBE, war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und gilt als grundlegendes Werk für die moderne Fantasy-Literatur.
11.11.1952
Mehrere Wetterdienste werden zum Deutschen Wetterdienst (DWD) zusammengeschlossen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist eine Bundesanstalt mit Sitz im hessischen Offenbach am Main. Der Deutsche Wetterdienst ist eine teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr. Die Bundesoberbehörde ist der nationale zivile meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Er erbringt meteorologische Dienstleistungen (Wettervorhersage) für die Allgemeinheit oder einzelne Nutzer, wie zum Beispiel die Schifffahrt, die Landwirtschaft oder die Wissenschaft.
11.11.1945
Das Sowjetische Ehrenmal wird in Berlin-Tiergarten mit einer Parade der Alliierten eingeweiht. Es ist die erste von drei solcher Gedenkstätten in der Stadt.
Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten ist eines von mehreren Kriegsdenkmälern in der deutschen Hauptstadt Berlin, die von der Sowjetunion zum Gedenken an ihre Kriegstoten errichtet wurden, insbesondere an die Soldaten der sowjetischen Streitkräfte, die während der Schlacht um Berlin im April und Mai 1945 gefallen sind. Das Ehrenmal wurde 1945 im Großen Tiergarten erbaut, im Berliner Ortsteil Tiergarten an der Straße des 17. Juni.
11.11.1942
Als Reaktion auf die Landung der Alliierten in Algerien im Zweiten Weltkrieg besetzen deutsche Truppen auch Vichy-Frankreich (Unternehmen Anton).
Operation Torch war der Deckname für die alliierte Landung in Französisch-Nordafrika während des Zweiten Weltkrieges. Die Operation begann am 8. November 1942 und war die erste große amphibische Invasion der Alliierten im Krieg. Ziel von Operation Torch war es, eine zweite Front gegen die Achsenmächte zu eröffnen und den Druck auf das Deutsche Reich und seine Verbündeten zu erhöhen. Die Operation wurde von den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich gemeinsam geplant und durchgeführt.
11.11.1940
Zweiter Weltkrieg: In der Nacht auf den 12. November versenken britische Torpedobomber einen erheblichen Teil der italienischen Regia Marina im Hafen von Tarent.
Als Zweiter Weltkrieg wird der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte im 20. Jahrhundert bezeichnet. Über 60 Staaten waren direkt oder indirekt beteiligt, mehr als 110 Millionen Menschen trugen Waffen. Schätzungen zufolge wurden über 65 Millionen Menschen getötet.
Der deutsche Hilfskreuzer Atlantis unter Kapitän zur See Bernhard Rogge versenkt das britische Frachtschiff Automedon und erbeutet dabei kriegswichtige Geheimdokumente und Code-Tabellen. Die so gewonnenen Informationen spielen vermutlich auch beim Kriegseintritt Japans eine entscheidende Rolle.
Die Atlantis war im Zweiten Weltkrieg ein zum Hilfskreuzer umgerüstetes deutsches Handelsschiff. Unter der Tarnung eines harmlosen Frachters führte sie Handelskrieg gegen die Schifffahrt der Alliierten. Bei der Seekriegsleitung wurde die Atlantis unter den Decknamen Handelsstörkreuzer 2 bzw. Schiff 16 geführt. Bei der Royal Navy war sie als Raider C bekannt.
11.11.1934
In Melbourne wird sechzehn Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkrieges (und sieben Jahre nach der Grundsteinlegung) das Kriegerdenkmal Shrine of Remembrance eingeweiht.
Der Shrine of Remembrance in der St. Kilda Road in Melbourne ist eines der größten Kriegerdenkmäler in Australien. Es wurde errichtet als Denkmal für alle Männer und Frauen aus Victoria, die im Ersten Weltkrieg dienten, aber bald wurde es Australiens zentrales Denkmal für alle 60.000 Australier, die im Krieg starben. Heute dient es als Gedenkstätte für alle Australier, die Kriegsdienst leisteten und es ist der Platz für die jährliche Zeremonie zum ANZAC Day und zum Remembrance Day.
11.11.1933
In Österreich führt das austrofaschistische Regime die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums wieder ein.
Die Geschichte Österreichs reicht von der ersten Besiedelung in der Altsteinzeit bis zur Gegenwart. Im Jahr 996 unter dem Namen „Ostarrichi“ erstmals erwähnt, gehörte das Land zunächst als Markgrafschaft zum Herzogtum Baiern und war von 1156 bis 1453 als Herzogtum und von 1453 bis 1806 als Erzherzogtum eigenständiger Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches. Die Dynastie der Habsburger erwarb als Haus Österreich ein weiträumiges Herrschaftsgebiet und stellte über mehrere Jahrhunderte den Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Das 1804 ausgerufene Kaisertum Österreich war mit seinem westlichen Teil von 1815 bis 1866 Teil des Deutschen Bundes und bildete ab 1867 mit dem nun eigenständigen Königreich Ungarn die Österreichisch-Ungarische Doppelmonarchie. Nach deren Auseinanderbrechen am Ende des Ersten Weltkriegs entstand Österreich 1918–1921 in seinen heutigen Grenzen, nachdem die Sieger des Ersten Weltkriegs den demokratischen Zusammenschluss mit Deutschland verhinderten. 1934 Diktatur geworden, wurde Österreich 1938 vom nationalsozialistischen Regime dem Deutschen Reich eingegliedert. Seit 1945 ist Österreich wieder eine unabhängige, seit 1955 souveräne Republik, die 1995 der Europäischen Union beitrat.
11.11.1930
Albert Einstein und Leó Szilárd erhalten in den USA das Patent Nummer 1.781.541 auf einen von ihnen erfundenen Kühlschrank.
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie zum Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das zuvor geltende newtonsche Weltbild. 1999 wurde Albert Einstein in einer durch die Fachzeitschrift Physics World durchgeführten Umfrage unter führenden Physikern vor Isaac Newton, James Clerk Maxwell, Niels Bohr und Werner Heisenberg zum bedeutendsten Physiker aller Zeiten gewählt.
11.11.1921
In Berlin wird ein Vertrag zur Gründung der deutsch-sowjetrussischen Luftfahrtgesellschaft Deruluft unterzeichnet.
Deruluft war eine 1921 durch die Aero Union A.G. Berlin und die sowjetische Handelsvertretung in Deutschland gegründete gemeinsame deutsch-sowjetische Fluggesellschaft.
11.11.1918
Der Waffenstillstand von Compiègne – auf deutscher Seite im Auftrag der neuen Regierung von Erzberger unterzeichnet – beendet die Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg.
Der erste Waffenstillstand von Compiègne wurde am 11. November 1918 zwischen dem Deutschen Reich, vertreten durch die deutsche Waffenstillstandskommission, und den beiden Westmächten Frankreich und Großbritannien geschlossen und beendete die Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg.
Kaiser Karl I. erklärt seinen Verzicht auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften im österreichischen Teil der Donaumonarchie.
Karl I. aus der Dynastie Habsburg-Lothringen war von 1916 bis zu seinem Verzicht auf „jeden Anteil an den Staatsgeschäften“ 1918 letzter Kaiser von Österreich und als Karl IV. zugleich Apostolischer König von Ungarn.
Die deutschen Truppen in Warschau werden von Polen entwaffnet. Der Regentschaftsrat und die Lubliner Regierung legen alle Staatsgewalt in die Hände Józef Piłsudskis. Damit endet die Ära des Regentschaftskönigreiches Polen. Polen wird unabhängige Republik.
Als Zweite Polnische Republik wird die Wiedergründung und die Geschichte Polens in der Zwischenkriegszeit und während des Zweiten Weltkriegs bezeichnet. Die Republik wurde als der Nachfolger des Regentschaftskönigreichs Polen gegründet. Der 11. November wurde zu einem festlich begangenen Tag in der Republik, dem Tag der Unabhängigkeit. Sein Gedenken galt der Übergabe des Oberbefehls vom Regentschaftsrat an Józef Piłsudski am 11. November 1918. Allerdings trat das Dekret über die vorläufige oberste Vertretungsbehörde der Republik Polen erst am 29. Dezember 1918 in Kraft; verfassungsrechtlich war der 11. November daher kein Gründungstag der Zweiten Polnischen Republik.
Elsass und Lothringen erklären ihre Unabhängigkeit als Republik Elsaß-Lothringen, die aber wegen des Einmarsches französischer Truppen nur wenige Tage Bestand hat.
Das Elsass ist eine Kulturlandschaft in der Region Grand Est im Osten Frankreichs. Es erstreckt sich über den südwestlichen Teil der Oberrheinischen Tiefebene und reicht im Nordwesten mit dem Krummen Elsass bis auf das lothringische Plateau. Im Norden und Osten grenzt das Elsass an Deutschland und im Süden an die Schweiz. Hauptstadt ist Straßburg.
11.11.1916
Die Statuten des Tschechoslowakischen Nationalausschusses, der die zwei Jahre später verwirklichte Unabhängigkeit der Tschechoslowakei vorbereiten sollte, werden beschlossen.
Der Tschechoslowakische Nationalausschuss (Národní výbor československý, NVČ) war zu Ende des Ersten Weltkrieges das oberste Organ tschechischer Politik. Er wurde am 13. Juli 1918 in Prag gegründet und bestand aus einem breiten Bündnis der politischen Parteien. Sein Programm war die Gründung eines selbstständigen tschechoslowakischen Staates nach der erwarteten Kapitulation der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Mitglieder des Nationalausschusses brachten am 28. Oktober 1918 die österreichischen Ämter, insbesondere die böhmische Statthalterei, und die Militärgarnison in Prag in ihre Gewalt und proklamierten die Gründung des selbstständigen tschechoslowakischen Staates. Der Ausschuss bestand parallel zum Pariser Nationalausschuss. Mit der Bildung der ersten tschechoslowakischen Regierung im November 1918 beendete er seine Tätigkeit.
11.11.1914
Im Ersten Weltkrieg beginnt die Schlacht um Łódź mit einer Offensive deutscher Truppen gegenüber russischen Einheiten.
Die Ostfront war im Ersten Weltkrieg der Hauptschauplatz der Kriegshandlungen der Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn mit Russland. Das Kriegsgebiet umfasste große Teile Osteuropas und reichte nach dem Kriegseintritt Rumäniens 1916 schließlich vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer. Im Gegensatz zum lange Zeit nahezu statischen Stellungskrieg an der Westfront fanden hier auch in der Mittelphase des Krieges größere Frontverschiebungen statt. Bedingt war dies unter anderem durch den aufgrund der geografischen Lage der Ostfront für die Mittelmächte erleichterten Truppenaustausch mit anderen Kriegsschauplätzen.
11.11.1896
Ernest Monnington Bowden beantragt in Großbritannien Patentschutz für den von ihm erfundenen Seilzug. Das Patent wird ihm am 25. September 1897 gewährt.
Ernest Monnington Bowden [ˈbaʊ̯dn̩] war ein irischer Erfinder. Er entwickelte den nach ihm benannten Bowdenzug, den er 1896 als Patent anmeldete.
11.11.1889
Washington, das 1853 gegründete bisherige Washington-Territorium, wird als 42. Bundesstaat in die USA aufgenommen
Washington ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und Teil der Westküstenstaaten und der Region Pacific Northwest. Er grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, im Süden an Oregon und im Osten an Idaho und teilt sich im Norden eine internationale Grenze mit der kanadischen Provinz British Columbia. Olympia ist die Hauptstadt des Bundesstaates, die bevölkerungsreichste Stadt ist Seattle. Weitere bedeutende Städte sind Tacoma, Vancouver und Spokane. Der nach George Washington benannte Staat wird oft Washington State genannt, um Verwechslungen mit dem Hauptstadtdistrikt Washington D.C. zu vermeiden.
11.11.1887
In Chicago werden die Anarchisten August Spies, Albert Parsons, George Engel und Adolph Fischer, die im Vorjahr den mehrtägigen Streik mitorganisiert haben, bei dem am 4. Mai eine Bombe Richtung Polizei geworfen wurde, trotz internationaler Proteste gehängt. Eine Verbindung zum Bombenanschlag konnte den Angeklagten zuvor jedoch nicht nachgewiesen werden.
August Vincent Theodor Spies war ein deutschamerikanischer Chefredakteur und Herausgeber der anarchistischen Arbeiter-Zeitung und ein Sprecher der US-amerikanischen Arbeiterbewegung in Chicago.
11.11.1880
Der verurteilte australische Straßenräuber Ned Kelly stirbt im Gefängnis Old Melbourne Gaol am Galgen.
Ein Räuber ist eine Person, die einen Raub begeht oder begangen hat. Im juristischen Sprachgebrauch wendet der Räuber im Unterschied zum Dieb Gewalt an oder droht mit dieser.
11.11.1875
In Buenos Aires wird der öffentliche Parque Tres de Febrero eingeweiht. Das Gelände gehörte dem früheren Diktator Juan Manuel de Rosas und wurde ihm enteignet.
Der Parque Tres de Febrero, auch bekannt als Bosques de Palermo, ist ein 25 Hektar großer Stadtpark im Stadtteil Palermo in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Er befindet sich zwischen der Avenida del Libertador und der Avenida Figueroa Alcorta. Der Park ist bekannt für seine Haine, Seen und den Rosengarten.
11.11.1871
Kaiser Wilhelm I. erlässt das Gesetz über das Bilden eines Reichskriegsschatzes aus den französischen Kontributionen, die der Friede von Frankfurt dem Verlierer des Deutsch-Französischen Kriegs abverlangt.
Wilhelm I., mit vollem Namen Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen, aus dem Haus Hohenzollern war von 1861 bis zu seinem Tod König von Preußen und seit der Reichsgründung 1871 erster Deutscher Kaiser. Als zweitgeborener Sohn Friedrich Wilhelms III. wurde er zunächst nicht auf die Aufgaben eines Monarchen vorbereitet, sondern schlug eine militärische Laufbahn ein. Infolge des Dekabristenaufstandes 1825 in Russland und der Julirevolution von 1830 in Frankreich entwickelte Wilhelm eine ausgeprägte Revolutionsfurcht. Da sein älterer Bruder König Friedrich Wilhelm IV. kinderlos blieb, avancierte Wilhelm zum Thronfolger. Die Öffentlichkeit nahm ihn als Symbolfigur der antiliberalen Militärpartei am preußischen Hof wahr. Wilhelms Haltung während der Märzrevolution 1848 ist in der Forschung umstritten. Der Prinz wird von Historikern aber meist als Befürworter eines gewaltsamen Vorgehens gegen die Demonstranten angesehen. 1849 ließ er als Oberbefehlshaber die Revolutionen in der Pfalz und in Baden blutig niederschlagen. Den deutschen Nationalismus betrachtete er zunehmend als ein mögliches politisches Instrument für Preußens Krone.
11.11.1864
Im Amerikanischen Bürgerkrieg lässt Generalmajor William T. Sherman die Stadt Atlanta in Georgia niederbrennen.
Der Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkrieg war der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen, in der Konföderation vereinigten Südstaaten und den in der Union verbliebenen Nordstaaten (Unionsstaaten).
11.11.1855
Beim Ansei-Edo-Erdbeben in Japan bei Edo (heute: Tokio) sterben mehr als 6000 Menschen.
Das Ansei-Edo-Erdbeben war ein Erdbeben in Japan am 11. November 1855 um 10 Uhr abends. Das Epizentrum befand sich direkt unter Edo, dem heutigen Tokio. Zwar war die geschätzte Stärke mit wohl 6,9 bis 7,1 auf der Oberflächenwellen-Magnituden-Skala vergleichsweise niedrig, jedoch lag die Zahl der Todesopfer allein auf ziviler Seite aufgrund der dichten Bebauung und der Tatsache, dass Edo mit damals bereits über einer Million Einwohnern zu den größten Städten der Welt zählte, bei 7.000 bis 10.000. Außerdem wurden über 50.000 Gebäude und rund 50 Tempelanlagen zerstört. Auch war der Schaden an Wohnhäusern, Palästen und Warenhäusern signifikant: Während des nächtlichen Hauptbebens und den täglich über 80 Nachbeben, die erst neun Tage später abklangen, wurden mindestens 14.000 Gebäude zerstört.
11.11.1848
An der Opéra-Comique in Paris findet die Uraufführung der Opéra-comique Le val d’Andorre von Fromental Halévy statt.
Die Opéra-Comique ist ein Theater in Paris. Es steht am Place Boieldieu, in der Nähe des Boulevard des Italiens im 2. Arrondissement und ist auch unter dem Namen Salle Favart bekannt.
11.11.1843
In Dänemark wird Hans Christian Andersens Märchen Das hässliche Entlein veröffentlicht.
Hans Christian Andersen, der sich als Künstler zeitlebens nur H. C. Andersen nannte, ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Weltberühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen, unter anderen Däumelinchen, Des Kaisers neue Kleider, Die kleine Meerjungfrau, Die Prinzessin auf der Erbse, Der standhafte Zinnsoldat, Das hässliche Entlein und Die Schneekönigin.
11.11.1842
In drei Gasthöfen Pilsens wird erstmals in der Geschichte des Bieres Bier nach Pilsner Brauart ausgeschenkt, basierend auf dem von Josef Groll erfundenen Sud.
Pilsen ist die viertgrößte Stadt Tschechiens, liegt im Westen von Böhmen und ist der Verwaltungssitz der Pilsner Region. In Pilsen leben mehr als 181.000 Einwohner, die Agglomeration hat etwa 305.000 Einwohner. Bekannt ist Pilsen vor allem wegen des Pilsner Biers und der Škoda-Werke. Die Universitäts- und Bistumsstadt hat eine bedeutende Stellung als Industrie-, Handels-, Kultur- und Verwaltungszentrum. 2015 war Pilsen – gemeinsam mit der Stadt Mons in Belgien – Kulturhauptstadt Europas.
11.11.1839
Voortrekker gründen den Burenstaat Natalia im Osten Südafrikas, weil sie von England unabhängig sein wollen.
Voortrekker sind die burischen Bewohner der Kapregion, die nach der britischen Annexion der Kapkolonie ab 1835 im Großen Treck in Richtung Nordosten auswanderten.
11.11.1752
Am Teatro San Samuele in Venedig erfolgt die Uraufführung der Oper I portentosi effetti della madre Natura von Giuseppe Scarlatti.
Das Teatro San Samuele war eines der zahlreichen Theater, die während des 18. Jahrhunderts in Venedig betrieben wurden. Es wurde im Jahre 1656 im Auftrag der Familie Grimani erbaut und war ursprünglich für Schauspiele bestimmt. Erst im folgenden Jahrhundert gab es zusätzlich häufiger Aufführungen von Opern und Balletten.
11.11.1675
Gottfried Wilhelm Leibniz formuliert erstmals in einem Aufsatz über inverse Tangenten einen seiner Fundamentalsätze unter Verwendung des modernen Integralzeichens.
Gottfried Wilhelm Leibniz war ein deutscher Philosoph, Mathematiker, Physiker, Ingenieur, promovierter Jurist, Historiker, Bibliothekar und politischer Berater der frühen Aufklärung.
Nach der Hinrichtung von Tegh Bahadur in Delhi wird Gobind Singh der zehnte und letzte menschliche Guru der Sikhs.
Tegh Bahadur war der neunte Guru der Sikhs.
11.11.1630
Am Journée des Dupes wird die religiöse Partei in Frankreich unter Königinmutter Maria de’ Medici und Jean-Baptiste Gaston de Bourbon, duc d’Orléans von König Ludwig XIII. entmachtet. Kardinal Richelieu, der sich mit diesem Erfolg am Gipfel seiner Macht befindet, geht in der Folge gnadenlos gegen seine Gegner im Staat vor und bereitet damit die Hochblüte des Absolutismus vor.
Als Journée des Dupes oder Tag der Geprellten wird der 11. November 1630 bezeichnet, ein zentrales Ereignis in der Geschichte Frankreichs. Er wurde zu einem klassischen Datum in der Politik und der Diplomatie.
11.11.1606
Der Frieden von Zsitvatorok beendet den Langen Türkenkrieg der Habsburger unter Rudolf II. mit dem Osmanischen Reich, der mit der Schlacht bei Sissek im Jahr 1593 begonnen hat.
Der Friede von Zsitvatorok vom 11. November 1606 beendete den Langen Türkenkrieg zwischen dem Habsburgerreich und dem Osmanischen Reich.
11.11.1572
Tycho Brahe entdeckt im Sternbild Kassiopeia einen „neuen Stern“, der sich später als die Supernova (SN1572) herausstellt.
Tycho Brahe war ein dänischer Adliger und einer der bedeutendsten Astronomen. Der Umfang, die Sorgfalt und Genauigkeit seiner astronomischen Beobachtungen, die er noch ohne Fernrohre durchführte, waren für die damalige Zeit verblüffend. Damit hatte er entscheidenden Einfluss auf das Wissenschaftsideal späterer Generationen und begründete mit seiner Arbeitsmethodik des immer exakteren Messens und steten Nachprüfens den Arbeitsstil und die Methodik moderner Wissenschaft.
11.11.1500
Im Vertrag von Granada einigen sich Frankreichs König Ludwig XII. und Spaniens König Ferdinand der Katholische darauf, das Königreich Neapel zu erobern und untereinander aufzuteilen.
Ludwig XII. war von 1498 bis 1515 König von Frankreich und ein Angehöriger des Hauses Valois-Orléans, einer Nebenlinie des Hauses Valois.
11.11.1493
Christoph Kolumbus entdeckt auf seiner zweiten Reise die Antilleninsel St. Martin.
Christoph Kolumbus war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der über den Atlantik einen westlichen Seeweg nach Indien finden wollte und im Oktober 1492 eine Insel der Bahamas erreichte, dann weitere Karibikinseln. Dies wird im Allgemeinen als die Entdeckung Amerikas 1492 angesehen. Es folgten weitere Eroberungsreisen, und er wurde der erste Vizekönig der las Indias genannten Gebiete.
11.11.1485
Die Leipziger Teilung wird unterschrieben. Darin wird der wettinische Besitz zwischen den Herzögen und Brüdern Ernst und Albrecht III. aufgeteilt.
Die Leipziger Teilung war eine mit Vertrag vom 11. November 1485 in Leipzig geregelte Landesteilung der Territorien der Wettiner.
11.11.1480
Mit dem Ende des Stehens an der Ugra endet die mongolische Herrschaft über Russland.
Das Stehen an der Ugra benennt die Schlachtaufstellung zwischen der Großen Horde unter Akhmat Khan und dem russischen Heer unter Iwan III., die nicht zu einer tatsächlichen Schlacht führte. Die beiden Heere standen sich im Jahr 1480 mehrere Wochen lang zur Entscheidungsschlacht am Fluss Ugra gegenüber, ohne dass eine der beiden Seiten einen entscheidenden Angriff wagte. Das Heer der Großen Horde zog schließlich aus heute nicht mehr genau zu klärenden Gründen kampflos wieder ab. Dieses Ereignis wird in der russischen Historiographie traditionell als das Ende der mongolischen Herrschaft über Russland beschrieben und neben der Schlacht auf dem Kulikowo Pole im Jahr 1380 heute als Ausgangspunkt für den Aufstieg des russischen Reiches und den Untergang des Reiches der Goldenen Horde angesehen.
11.11.1417
Martin V. wird nach der Absetzung aller drei bisherigen Päpste, Gregor XII. in Rom, Benedikt XIII. in Avignon und Johannes XXIII. in Pisa, vom Konzil von Konstanz zum Papst gewählt. Damit endet das Abendländische Schisma endgültig.
Martin V., zuvor Oddo di Colonna, war von 1417 bis zu seinem Tod römisch-katholischer Papst. Mit seiner Erhebung auf dem Konstanzer Konzil endete das seit 1378 andauernde Abendländische Schisma.
11.11.1215
Das vierte Laterankonzil beginnt im römischen Lateran.
Das Vierte Laterankonzil war das bedeutendste Konzil des Mittelalters. Es wurde durch die Bulle Vineam Domini Sabaoth von Papst Innozenz III. vom 19. April 1213 einberufen und im November 1215 im römischen Lateran abgehalten. In der katholischen Kirchengeschichtsschreibung gilt es seit Bellarmins Disputationes de controversiis (1586) trotz Abwesenheit der Ostkirche als ökumenisches Konzil.
11.11.1208
Otto IV. von Braunschweig wird nach dem Tod Philipps von Schwaben am 21. Juni bei einer Wahl in Frankfurt am Main als römisch-deutscher König nach dem deutschen Thronstreit allgemein akzeptiert.
Otto IV. von Braunschweig aus dem Haus der Welfen war von 1198 bis 1218 römisch-deutscher König und von 1209 bis 1218 Kaiser des römisch-deutschen Reiches.
11.11.0887
Arnulf von Kärnten wird nach einem Machtkampf mit Karl dem Dicken neuer König im Ostfrankenreich.
Arnolf von Kärnten aus dem Adelsgeschlecht der Karolinger war ab 887 König des Ostfrankenreiches und von 896 bis 899 römischer Kaiser.
11.11.0397
Der am 8. November verstorbene Bischof Martin von Tours wird beigesetzt.
Martin von Tours, lateinisch Martinus, war der dritte Bischof von Tours. In der Tradition der katholischen Kirche ist er einer der bekanntesten Heiligen. Er ist der erste, dem diese Würde nicht als Märtyrer, sondern als Bekenner zugesprochen wurde. Er wird auch in den orthodoxen, anglikanischen und evangelischen Kirchen verehrt.
01.01.1970
In Rom wird für die Dauer von fünf Jahren das Triumvirat zwischen Octavian, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus geschlossen.
Das Römische Reich war das von den Römern, der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. und 7. Jahrhundert n. Chr., wobei eine eindeutige Abgrenzung weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich ist. Die Bezeichnung Imperium Romanum für den römischen Machtbereich ist seit der Zeit Ciceros belegt. Die seit Augustus übliche staatsrechtliche Bezeichnung lautete Senatus Populusque Romanus (S.P.Q.R.) – „Der Senat und das Volk von Rom“.