Historische Ereignisse am Donnerstag, 11. September

97 bedeutende Ereignisse fanden am Donnerstag, 11. September statt — von 8 bis 2017. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.

Der 11. September ist ein Datum, das in der Weltgeschichte mehrfach tragische Ereignisse markiert hat. 2001 veränderte ein Terroranschlag das Schicksal tausender Menschen und prägte das neue Jahrtausend nachhaltig. Doch auch andere Katastrophen haben sich an diesem Tag ereignet, die das historische Gedächtnis geprägt haben. 2015 starben mindestens 107 Menschen, als ein Baukran in Mekka während eines Sturms umkippte und unmittelbar neben der al-Masdschid al-Haram, der heiligen Moschee, zahlreiche Besucher unter sich begrub. Diese Moschee ist nicht nur ein religiöses Zentrum von weltweiter Bedeutung, sondern auch eines der größten Bauwerke ihrer Art mit einer langen Geschichte der Erweiterungen und Renovierungen über Jahrhunderte hinweg.

Das Jahr 1989 brachte europäische Umbruchsituationen mit sich, die weit über nationale Grenzen hinauswirkten. Ungarn öffnete damals den Eisernen Vorhang, um Bürgern der DDR die Ausreise in den Westen zu ermöglichen. Dies war ein entscheidender Moment für die europäische Geschichte und leitete das Ende des Kalten Krieges ein. In derselben Zeit versuchten die Sicherheitskräfte der DDR mit Gewalt und Verhaftungen, weitere Montagsdemonstrationen in Leipzig zu verhindern, was zeigt, wie tief die Konflikte in dieser Übergangsphase waren.

Der 11. September 2025 liegt unter dem Sternzeichen Jungfrau. Das Wetter zeigt sich bei wolkigem Himmel und Temperaturen um 16 Grad Celsius. Der Mond befindet sich in der abnehmenden Phase zwischen Vollmond und Neumond. Diese atmosphärischen Bedingungen charakterisieren den Herbstanfang in dieser Region.

DayAtlas bietet für jeden beliebigen Tag und jeden Ort eine umfassende Zusammenstellung von historischen Ereignissen, meteorologischen Daten sowie bedeutenden Geburts- und Sterbefällen. Die Plattform ermöglicht es, Geschichte und Wetterdaten miteinander zu verknüpfen und dadurch ein tieferes Verständnis für die Vorgänge an einem spezifischen Datum zu entwickeln. Mit detaillierten Informationen zu lokalen Bedingungen und globalen Ereignissen dient sie als praktisches Nachschlagewerk für historische und geografische Recherchen.

Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 20. April.

11.09.2017

Hurrikan Irma richtet großflächig Schäden in Florida an.

Hurrikan Irma war der neunte benannte Sturm, vierte Hurrikan und zweite schwere Hurrikan der Atlantischen Hurrikansaison 2017 und seit dem Hurrikan Julia im Jahr 2010 der erste, welcher sich im östlichen Atlantik gebildet hatte. Irma ist ein klassischer Kap-Verde-Typ-Hurrikan und entstand Ende August westlich der Kapverdischen Inseln. Er wurde erstmals am 30. August 2017 um 15 Uhr UTC als Tropischer Sturm mit einer Windgeschwindigkeit von 80 km/h und einem Zentraldruck von 1004 mbar rund 530 km westlich der Kapverdischen Inseln registriert.


11.09.2015

Nach einem Sturm kippt ein Baukran in Mekka in unmittelbarer Nähe der al-Masdschid al-Harām um und tötet mindestens 107 Menschen, 238 weitere werden verletzt.

Die al-Harām-Moschee, auch Heilige Moschee und Große Moschee genannt, im saudi-arabischen Mekka ist die größte Moschee der Welt. Sie gilt noch vor der Prophetenmoschee in Medina und der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem als die vorzüglichste Moschee des Islams. In ihrem Hof befinden sich die Kaaba, das zentrale Heiligtum des Islams, der Zamzam-Brunnen und der Maqām Ibrāhīm. Eine Besonderheit der al-Harām-Moschee ist, dass hier nicht nur wie in anderen Moscheen Gebet und Chutba stattfinden, sondern auch der Tawāf, also die rituelle Umkreisung der Kaaba. Auch gilt nach den Manāsik-Regeln, dass derjenige, der die al-Harām-Moschee betritt, als Erstes zur Begrüßung der Kaaba einen Tawāf zu vollziehen hat.


11.09.2012

Beim Bengasi-Anschlag sterben vier US-Amerikaner, darunter Botschafter J. Christopher Stevens.

Der Bengasi-Anschlag war ein Attentat auf das US-amerikanische Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September 2012, bei dem u. a. der US-amerikanische Botschafter J. Christopher Stevens ums Leben kam. Hillary Clinton, die damalige US-amerikanische Außenministerin, wurde nach dem Anschlag dafür kritisiert, dass dieser gelingen konnte und nicht durch stärkere Sicherheitsvorkehrungen verhindert wurde.


11.09.2007

Russland testet den Vater aller Bomben, die angeblich zu diesem Zeitpunkt stärkste konventionelle Bombe der Welt.

Russland, amtlich Russische Föderation, ist ein Bundesstaat in Osteuropa und Nordasien, mit der Exklave Kaliningrad in Mitteleuropa. Der Fläche nach ist Russland mit etwa 17 Millionen Quadratkilometern der größte Staat der Welt und umfasst etwa ein Neuntel der Landmasse der Erde. Mit 144,44 Millionen Einwohnern (2025) steht es an neunter Stelle der bevölkerungsreichsten Staaten und ist zugleich einer der am dünnsten besiedelten.


Das Weltraumobservatorium SOHO entdeckt seinen ersten nachweislich periodischen Kometen 322P/SOHO, dessen Umlaufbahn von Sebastian Hoenig vorherberechnet worden ist.

Das Solar and Heliospheric Observatory ist ein Weltraumobservatorium von ESA und NASA. Mit mehr als 30 Jahren Betriebsdauer ist es eines der langlebigsten Raumfahrzeuge.


11.09.2001

Terroranschläge in den USA: Vier Passagierflugzeuge werden auf Inlandsflügen entführt und davon zwei von den Tätern in das World Trade Center und eines ins Pentagon gelenkt. Das vierte Flugzeug stürzt in der Nähe von Shanksville, Pennsylvania in einem Feld ab. Es sterben insgesamt etwa 3000 Menschen.

Die Terroranschläge am 11. September 2001, kurz [der] 11. September oder englisch 9/11, waren vier koordinierte Flugzeugentführungen mit nachfolgenden Selbstmordattentaten auf symbolträchtige zivile und militärische Gebäude in den USA. Sie wurden vom islamistischen Terrornetzwerk al-Qaida unter der Führung von Osama bin Laden geplant und von 19 seiner Mitglieder verübt, darunter 15 Staatsangehörige Saudi-Arabiens. Die Täter steuerten zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in Manhattan, die infolgedessen einstürzten, ein weiteres in das Pentagon bei Washington, D.C. Das vierte brachten sie im Kampf mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz.


Die Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten verabschiedet in Lima die Interamerikanische Demokratiecharta.

Die Organisation Amerikanischer Staaten ist eine regionale Internationale Organisation in Amerika. Sie wurde am 30. April 1948 in Bogotá, Kolumbien, gegründet und hat ihren Hauptsitz in Washington, D.C. Mitglieder sind 34 unabhängige Staaten Nord- und Südamerikas.


11.09.1997

In einem Referendum stimmen die Bewohner Schottlands mehrheitlich für die Einrichtung eines schottischen Regionalparlaments.

Am 11. September 1997 wurde in Schottland ein Referendum zur Selbstverwaltung abgehalten. Die Mehrheit der Abstimmenden sprach sich dabei für die Einrichtung eines schottischen Regionalparlaments mit Befugnissen zur Steuererhebung aus.


11.09.1996

Bei Teutschenthal in Sachsen-Anhalt ereignet sich in einem stillgelegten Kalibergwerk ein Gebirgsschlag. Seismographen auf der ganzen Welt zeichnen das ausgelöste Erdbeben der Stärke 5,5 auf der Richterskala auf.

Teutschenthal ist eine Einheitsgemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, weithin sichtbar mit ihrer Kalihalde und bekannt für die Motocross-Strecke, auf der auch Weltmeisterschaften stattfinden.


11.09.1995

Die RMS Queen Elizabeth 2, das damalige Flaggschiff der Cunard Line, wird von einem Kaventsmann getroffen. Der Vorfall verläuft glimpflich, führt jedoch dazu, dass Freakwaves oder Kaventsmänner nicht mehr als Seemannsgarn abgetan, sondern wissenschaftlich ernst genommen und erforscht werden.

Die Queen Elizabeth 2, kurz QE2 genannt, ist ein ehemaliges britisches Passagierschiff. Sie war 35 Jahre lang das Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line, bis sie 2004 von der Queen Mary 2 abgelöst wurde. Der Heimathafen der QE2 war das englische Southampton.


In New York City beginnt die Schachweltmeisterschaft 1995 zwischen Titelverteidiger Garri Kasparow und Herausforderer Viswanathan Anand.

Die Schachweltmeisterschaft 1995 war ein Zweikampf zwischen Garri Kasparow und Viswanathan Anand um den Weltmeistertitel im Schach. Die von der Professional Chess Association (PCA) ausgerichtete Weltmeisterschaft wurde vom 11. September bis 10. Oktober 1995 auf der 107. Etage des Südturms des World Trade Centers in New York City ausgetragen.


11.09.1991

Die Sowjetunion kündigt den vollständigen Abzug ihrer noch auf Kuba stationierten Militäreinheiten an.

Die Sowjetunion war ein von der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) zentralistisch regierter, föderativer Vielvölker- und Einparteienstaat, dessen Territorium sich über Osteuropa und den Kaukasus bis nach Zentral- und über das gesamte Nordasien erstreckte. Sie wurde am 30. Dezember 1922 durch die Bolschewiki gegründet und durch die Alma-Ata-Deklaration am 21. Dezember 1991 als Union, bestehend aus 15 Unionsrepubliken, aufgelöst. Mehrere Regionen der Sowjetunion boykottierten das zur Auflösung führende Referendum. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten in internationalen Organisationen werden seitdem von der Russischen Föderation wahrgenommen.


11.09.1990

US-Präsident George H. W. Bush hält eine Rede, in der er zum ersten Mal vor großem Publikum über die „neue Weltordnung“ (new world order) spricht.

George Herbert Walker Bush, meist einfach George Bush oder George Bush senior, war ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Von 1989 bis 1993 war er der 41. Präsident der Vereinigten Staaten. Zwei seiner vier Söhne sind der 43. US-Präsident George W. Bush und der ehemalige Gouverneur von Florida, Jeb Bush.


11.09.1989

Ungarn öffnet den Eisernen Vorhang, um Deutschen aus der DDR die Möglichkeit zur Ausreise in den Westen zu geben.

Ungarn ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa mit rund 9,6 Millionen Einwohnern. Das im Pannonischen Becken gelegene und von der Donau durchflossene Land grenzt an die Slowakei und die Ukraine im Norden, Rumänien im Osten, Serbien und Kroatien im Süden sowie Slowenien und Österreich im Westen. Hauptstadt und größte Stadt ist Budapest; zu den weiteren Großstädten zählen Debrecen, Szeged, Miskolc, Pécs und Győr.


Die Sicherheitskräfte der DDR versuchen mit brutaler Gewalt und Verhaftungen weitere Montagsdemonstrationen in Leipzig zu verhindern.

Die Montagsdemonstrationen waren ein bedeutender Bestandteil der Friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989. Es waren Massendemonstrationen, die ab dem 4. September 1989 in Leipzig stattfanden. Im Herbst 1989 fanden auch in anderen Städten der DDR, beispielsweise in Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Plauen, Arnstadt, Rostock, Potsdam und Schwerin, regelmäßige Massendemonstrationen statt, zum Teil auch an anderen Wochentagen.


11.09.1988

Schüler der Carl-von-Ossietzky-Oberschule demonstrieren bei einer „Gedenkkundgebung zur Ehrung der Opfer des Faschismus“ für Frieden und solidarisieren sich mit der polnischen Solidarność. Die folgenden Repressalien gegen die Schüler führen zur Ossietzky-Affäre.

Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium ist ein Gymnasium in der Görschstraße 42/44 im Ortsteil Pankow des gleichnamigen Berliner Bezirks, das nach dem Publizisten Carl von Ossietzky benannt ist.


Der Asteroid Polydoros aus der Gruppe der Jupiter-Trojaner wird von Carolyn Shoemaker entdeckt.

Als Asteroiden, Kleinplaneten oder Planetoiden werden astronomische Kleinkörper bezeichnet, die sich auf keplerschen Umlaufbahnen um die Sonne bewegen und größer als Meteoroiden, aber kleiner als Zwergplaneten sind. Asteroiden haben im Gegensatz zu den Zwergplaneten definitionsgemäß eine zu geringe Masse, um in ein hydrostatisches Gleichgewicht zu kommen und eine annähernd runde Form anzunehmen, und sind daher generell unregelmäßig geformte Körper. Nur die wenigsten haben mehr als einige hundert Kilometer Durchmesser. Große Asteroiden im Asteroidengürtel sind die Objekte (2) Pallas, (3) Juno, (4) Vesta, (5) Astraea, (6) Hebe, (7) Iris, (10) Hygiea und (15) Eunomia.


Nachdem die ursprünglich geplante Uraufführung am 13. November 1869 nicht stattgefunden hat, wird die wiederentdeckte Messa per Rossini, eine Gemeinschaftskomposition mehrerer italienischer Komponisten zum ersten Todestag Gioachino Rossinis, von der Gächinger Kantorei unter der Leitung von Helmuth Rilling beim Europäischen Musikfest Stuttgart uraufgeführt.

Die Messa per Rossini ist ein Requiem, das als Gemeinschaftskomposition von dreizehn italienischen Komponisten entstand.


11.09.1985

Die Raumsonde ISEE-3/ICE passiert Giacobini-Zinner – damit wird erstmals ein Komet von einer Sonde erforscht.

ISEE-3 ist eine US-amerikanische Raumsonde, die zwischen 1978 und 1997 zur Erforschung der Erde, der Sonne und von Kometen aktiv war und der 1985 die erste Annäherung an einen Kometen gelang. Sie führte Messungen durch, nahm aber keine Bilder auf.


Beim Frontalzusammenstoß zweier Züge bei Moimenta-Alcafache kommen mehr als 100 Menschen ums Leben. Es ist der schwerste Eisenbahnunfall in der Geschichte Portugals.

Bei dem Eisenbahnunfall von Moimenta-Alcafache stießen in der Nähe des gleichnamigen Haltepunkts in der Gemeinde Moimenta de Maceira Dão-Mangualde, Portugal, am 11. September 1985 zwei Züge der Portugiesischen Eisenbahn (CP) frontal zusammen. Mindestens 113 Menschen starben. Dies war der folgenschwerste Eisenbahnunfall in der Geschichte Portugals.


11.09.1982

Während der Mannheimer „Internationalen Luftschiffertage“ stürzt ein US-Militärhubschrauber vom Typ Boeing CH-47 Chinook mit Fallschirmspringern aus Frankreich, Wales und Deutschland auf die Autobahn Mannheim-Heidelberg. Alle 46 Insassen kommen ums Leben.

Bei einem Hubschrauberabsturz in Mannheim starben am 11. September 1982 46 Menschen. Eine CH-47C Chinook der US Army stürzte im Bereich der Anschlussstelle Mannheim-Neckarau auf die Bundesautobahn 656 (Mannheim–Heidelberg).


11.09.1974

Charles Thomas Kowal entdeckt den Jupitermond Leda (Jupiter XIII).

Charles Thomas Kowal war ein US-amerikanischer Astronom, der zahlreiche Monde, Asteroiden und Kometen entdeckte.


11.09.1973

In Chile findet unter Augusto Pinochet ein durch die US-Regierung unterstützter Militärputsch gegen die Regierung Salvador Allendes statt. Der darauffolgenden Militärdiktatur fallen nach offiziellen Schätzungen ca. 3000 Chilenen zum Opfer. Über 1 Million Menschen flüchten ins Exil.

Chile, amtlich República de Chile, ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der den westlichen Rand des Südkegels (Cono Sur) des Kontinents bildet. Chile erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen den Breitengraden 17° 30′ S und 56° 0′ S. Somit beträgt die Nord-Süd-Ausdehnung rund 4200 Kilometer. In west-östlicher Richtung liegt Chile zwischen dem 76. und dem 64. westlichen Längengrad und besitzt eine Ausdehnung von durchschnittlich weniger als 200 Kilometern. Wegen dieser – durch seine Lage am Westhang der Andenkordillere bedingten – ungewöhnlichen Form wird Chile schon seit seiner Entdeckung häufig „das langgestreckte Land“ genannt.


11.09.1972

Die Spiele der XX. Olympiade gehen in München einen Tag später als geplant mit der Schlussfeier zu Ende. Die Anwesenden erheben sich bei der Veranstaltung, um der Opfer beim Olympia-Attentat auf israelische Athleten zu gedenken.

Die Olympischen Sommerspiele 1972 fanden vom 26. August bis zum 11. September 1972 in München statt. Das IOC vergab sie am 26. April 1966 an München, das sich gegen die Mitbewerber Montreal, Madrid und Detroit durchsetzte.


11.09.1970

Mit der Operation Tailwind weiten die USA den Vietnamkrieg auf Laos aus, um den Druck auf die Vietcong-Kämpfer auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu erhöhen. Die Operation dauert bis zum 13. September.

Operation Tailwind war ein geheimer US-amerikanischer Militäreinsatz in Laos, der vom 11. bis 13. September 1970 durchgeführt wurde. Er stand im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg. Eine kleine Einheit amerikanischer Soldaten des Military Assistance Command, Vietnam Studies and Observations Group, drang nach Laos vor, um den Druck auf die Vietcong-Truppen, die dort ein Netz von geheimen Wegen, den Ho-Chi-Minh-Pfad, eingerichtet hatten, zu erhöhen. Außerdem sollte die prowestliche Regierung von Laos zu einer neuen Offensive ermutigt werden.


11.09.1965

Erster Deutschland-Auftritt der Rolling Stones in der Halle Münsterland in Münster.

The Rolling Stones ist eine 1962 in England gegründete Rockband. Sie zählt zu den langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Gruppen der Rockgeschichte. 1989 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Mit Nummer-eins-Hits in den Jahren 1968 und 2020 sind die „Stones“ in Deutschland die Band mit der längsten Zeitspanne zwischen zwei Hitparadenspitzenreitern. Die Rechte am Markennamen Rolling Stones der Band, oft „Rolling Stones Inc.“ genannt, hält das Unternehmen Musidor B.V. Die Musikzeitschrift Rolling Stone listete sie auf Rang vier der 100 größten Musiker aller Zeiten.


11.09.1962

The Beatles nehmen ihre erste Single Love Me Do auf.

The Beatles war eine aus Liverpool stammende britische Beat-, Rock- und Pop-Band in den 1960er Jahren, bestehend aus John Lennon (1940–1980), Paul McCartney, George Harrison (1943–2001) und Ringo Starr. Mit mehr als 600 Millionen – nach Schätzungen ihrer Plattenfirma EMI sogar mehr als einer Milliarde – verkauften Tonträgern ist sie die erfolgreichste Band der Musikgeschichte.


11.09.1961

Der bewaffnete Aufstand in Süd-Kurdistan unter Mustafa Barzani beginnt, der nach und nach zu einer Volksbewegung der nationalen Befreiung wird. Die irakische Luftwaffe beginnt mit massiver Bombardierung kurdischer Dörfer.

Kurdistan ist ein nicht genau begrenztes Gebiet in Vorderasien, das als historisches Siedlungsgebiet der Kurden betrachtet wird. Einige der Staaten, über die sich dieses Gebiet erstreckt, vermeiden die Bezeichnung Kurdistan oder verbieten den Gebrauch des Begriffes sogar. Sein Gebrauch wird hingegen von breiten Schichten der kurdischen Bevölkerung gefördert bzw. gefordert. Das gesamte kurdische Siedlungsgebiet umfasst je nach Definition 440.000 bis 530.000 km² und verteilt sich auf die Staaten Türkei, Irak, Iran und Syrien. In diesen Gebieten sind neben Kurden auch Araber, Perser, Aserbaidschaner, Türken, Turkmenen, Armenier, Assyrer/Aramäer und Mhallamiye ansässig.


Der World Wide Fund for Nature (WWF) wird unter dem Namen World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.

Der WWF ist eine Stiftung nach Schweizer Recht mit Sitz in Gland, Kanton Waadt. Sie wurde 1961 gegründet und ist eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen. Wappentier des WWF ist der Große Panda. Der WWF setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt der Erde, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten ein.


Über den Bremer Automobilhersteller Borgward wird das Konkursverfahren eröffnet, nachdem im Juli beantragte Vergleichsverfahren scheitern.

Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen. Die Stadt Bremen ist hinsichtlich der Bevölkerungszahl die zehntgrößte Stadt in Deutschland. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Nordwest, einer von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.


Die erste Ausgabe des Verbrauchermagazins DM erscheint. Warentests wecken das Interesse an der neuen Zeitschrift.

Euro war eine 1961 gegründete und bis 2004 von der Verlagsgruppe Handelsblatt verlegte Wochenzeitschrift mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Politik und Börse. Zu D-Mark-Zeiten trug sie den Namen DM – Deutsche Mark, später vorübergehend DM Euro. Sie war die erste Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die sich mit Warentests und Verbraucherschutz befasste. Damit war sie inhaltlicher Vorläufer des Ökotest-Magazins und der Zeitschrift test der Stiftung Warentest.


11.09.1955

Der Bern-Tempel, der erste Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) in Europa, wird geweiht.

Der Bern-Tempel ist der neunte bestehende und der erste in Europa errichtete Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Er steht in dem mit Zollikofen zusammengewachsenen Ortsteil Allmend der Gemeinde Münchenbuchsee in der Schweiz.


11.09.1954

Das Bundessozialgericht in Kassel wird feierlich eröffnet.

Das Bundessozialgericht (BSG) ist das oberste Gericht der Sozialgerichtsbarkeit in Deutschland und gehört mit dem Bundesarbeitsgericht, dem Bundesfinanzhof, dem Bundesgerichtshof und dem Bundesverwaltungsgericht zu den fünf obersten Gerichtshöfen des Bundes. Es sitzt in Kassel.


11.09.1952

Der US-amerikanische Arzt Charles A. Hufnagel setzt dem ersten Patienten eine künstliche Herzklappe ein, die er selbst entwickelt hat.

Charles Anthony Hufnagel war ein US-amerikanischer Chirurg und Hochschullehrer.


11.09.1951

Im Teatro La Fenice in Venedig findet die Uraufführung von Igor Strawinskys Oper The Rake’s Progress statt.

Das Teatro La Fenice, mit vollem Namen Gran Teatro La Fenice di Venezia, ist das größte und bekannteste Opernhaus in Venedig. Es liegt im Sestiere San Marco, auf der Insel San Fantin, am Campo San Fantin, gegenüber der gleichnamigen Kirche.


11.09.1949

In der Schweiz wird die Volksinitiative Rückkehr zur direkten Demokratie angenommen.

Die Schweiz, amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein föderalistischer, demokratischer Staat in Mitteleuropa. Er grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich.


11.09.1947

Der erste Zug mit zurückkehrenden Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg kommt in Wiener Neustadt an. Bis Ende 1947 treffen ca. 162.000 ehemalige Kriegsgefangene ein.

Wiener Neustadt ist mit 49.156 Einwohnern nach der Landeshauptstadt St. Pölten die zweitgrößte Stadt Niederösterreichs und liegt etwa 50 km südlich von Wien im Industrieviertel. Sie ist Statutarstadt und Verwaltungssitz des Bezirkes Wiener Neustadt und eine Schul-, Einkaufs- und Garnisonsstadt. Wiener Neustadt ist die elftgrößte Stadt Österreichs.


11.09.1945

Der Alliierte Rat der vier Besatzungsmächte in Österreich konstituiert sich.

Die Alliierte Kommission für Österreich entstand im Jahr 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches. Ihr Sitz war im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz in Wien, dessen südlicher Teil damals Stalinplatz hieß. Der Tätigkeitszeitraum erstreckte sich vom 4. Juli 1945 bis zum 27. Juli 1955, also über fast genau 10 Jahre.


11.09.1944

Zweiter Weltkrieg: Die ersten alliierten Truppen der US-Armee überqueren die Grenze des Deutschen Reiches nördlich von Trier. In der sog. „Brandnacht“ in Darmstadt sterben bei einem Großangriff der Royal Air Force mit anschließendem Feuersturm 11.500 Menschen.

Als Zweiter Weltkrieg wird der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte im 20. Jahrhundert bezeichnet. Über 60 Staaten waren direkt oder indirekt beteiligt, mehr als 110 Millionen Menschen trugen Waffen. Schätzungen zufolge wurden über 65 Millionen Menschen getötet.


Die französische Stadt Dijon wird zum zweiten Mal in ihrer Geschichte an diesem Datum befreit – erstmals ist das während der Belagerung im Jahr 1513 durch vorwiegend eidgenössische Truppen geschehen.

Dijon [diˈʒɔ̃]  ist eine Stadt mit 161.830 Einwohnern im Osten Frankreichs. Sie ist die Hauptstadt des Départements Côte-d’Or und der Region Bourgogne-Franche-Comté.


In der mexikanischen Stadt Xalapa wird die Universidad Veracruzana gegründet.

Xalapa [xaˈlapa] ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Veracruz. Sie ist außerdem Verwaltungssitz des gleichnamigen Municipios, mit dessen Fläche die Stadt praktisch deckungsgleich ist.


Bei einer Schlagwetterexplosion kommen in der Zeche Monopol Schacht Grimberg 3/4 in Bergkamen 107 Bergarbeiter ums Leben, unter ihnen zahlreiche russische Zwangsarbeiter.

Als Schlagwetterexplosion bezeichnet man im Bergbau die Explosion von schlagenden Wettern. Die Schlagwetterexplosion ist dann am heftigsten, wenn das entzündete Gasgemisch zu etwa 9,5 %, aus Methan besteht. Durch eine Schlagwetterexplosion kann es unter bestimmten Bedingungen als Folgereaktion zu einer Kohlenstaubexplosion kommen. Eine schwache Schlagwetterexplosion, mit einem niedrig konzentrierten Gas-Luft-Gemisch, bezeichnet der Bergmann als Schlagwetterverpuffung.


Im Gelsenberg-Lager für jüdische Zwangsarbeiterinnen in Gelsenkirchen-Horst kommen bei Bombenangriffen mindestens 150 weibliche KZ-Häftlinge ums Leben, weil sie keine Schutzräume benutzen durften.

Das Gelsenberg-Lager war ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald in Gelsenkirchen-Horst, in dem von Juli bis September 1944 jüdische Frauen aus Osteuropa festgehalten wurden, die Zwangsarbeit in der Ruhrindustrie leisten mussten. Bei Bombenangriffen am 11. September 1944 kamen mindestens 150 von ihnen ums Leben, weil sie keine Schutzräume aufsuchen durften.


11.09.1943

Zweiter Weltkrieg: Deutsche Truppen besetzen Korsika und Kosovo, Beginn der Auflösung der Ghettos Minsk und Lida durch die Nazis.

Als Zweiter Weltkrieg wird der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte im 20. Jahrhundert bezeichnet. Über 60 Staaten waren direkt oder indirekt beteiligt, mehr als 110 Millionen Menschen trugen Waffen. Schätzungen zufolge wurden über 65 Millionen Menschen getötet.


11.09.1941

Der Grundstein für das Pentagon wird gelegt.

Das Pentagon ist der Hauptsitz des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten (DoD). Der Begriff „Pentagon“ wird auch als Synonym für das US-Verteidigungsministerium benutzt.


11.09.1940

Erstmals wird ein Computer ferngesteuert, was George Stibitz (Bell Laboratories) per Telefonleitung realisiert.

Ein Computer oder Rechner ist ein Gerät, das mittels programmierbarer Rechenvorschriften Daten verarbeitet. Dementsprechend werden vereinzelt auch die abstrahierenden beziehungsweise veralteten, synonym gebrauchten Begriffe Rechenanlage, Datenverarbeitungsanlage oder elektronische Datenverarbeitungsanlage sowie Elektronengehirn verwendet.


11.09.1933

Die Uraufführung des Propagandafilms Hitlerjunge Quex erfolgt in Berlin.

Propaganda bezeichnet in ihrer modernen Bedeutung zielgerichtete Versuche, politische, religiöse oder weltanschauliche Meinungen oder öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern. Die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darzulegen sowie die Vermischung von Information und Meinung charakterisieren dabei die Propagandatechniken. Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen und kritischen Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs geformt werden.


11.09.1932

Die französische Profifußballliga nimmt mit zehn Partien den Spielbetrieb auf.

Die Ligue 1 [li(ː)g‿ˈɛ̃ ] ist die höchste Spielklasse im französischen Männerfußball; von 1932 bis 2002 hieß sie Division 1 oder Première Division (D1). Sie war von Anbeginn an eine Profiliga. Es gab zwar schon seit 1894 französische Meisterschaften, aber erst seit 1932 zählt der Gewinn der Meisterschaft (Championnat de France) als offizieller Titel.


11.09.1930

Der Vulkan Stromboli bricht aus. Es ist, soweit bekannt, die bisher heftigste Eruption dieses ständig aktiven Vulkans.

Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (Gesteinsschmelze) bis an die Oberfläche eines Planeten aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus. Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste und gasförmige Stoffe freigesetzt.


11.09.1928

In Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus wird die Universität Aarhus gegründet.

Dänemark ist ein Land im nördlichen Europa und mit Grönland und den Färöern eines der drei Länder des Königreiches Dänemark. Das zwischen der Skandinavischen Halbinsel und Mitteleuropa gelegene Landesgebiet umfasst eine Fläche von 43.094 km², wovon 23.872 km² auf die Halbinsel Jütland und der Rest auf Inseln entfallen. Dänemark hatte am 1. Mai 2025 6.001.008 Einwohner.


11.09.1926

Otto Peltzer besiegt den „Wundermenschen“ Paavo Nurmi in Weltrekordzeit über 1500 m in 3:51,0.

Otto Paul Eberhard Peltzer war ein deutscher Leichtathlet, der vor allem als Mittelstreckenläufer erfolgreich war. Davon abgesehen betätigte er sich als Journalist, Eugeniker, Lehrer und Trainer.


11.09.1925

Am Deutschen Künstlertheater in Berlin wird die Operette Die Teresina von Oscar Straus nach einem Libretto von Rudolf Schanzer und Ernst Welisch uraufgeführt.

Das Deutsche Künstlertheater in Berlin-Tiergarten war ein privates Theater, das unter wechselnden Namen von 1911 bis 1943 bestand. Schon früh von Gerhart Hauptmann als Regisseur geleitet, war es Wirkungsstätte sehr vieler berühmter Schauspieler, Sänger, Autoren, Regisseure und Komponisten: außer Hauptmann Franz Lehár, Oscar Straus, Carl Zuckmayer, Richard Tauber, Victor Barnowsky, Curt Goetz, Max Adalbert, Heinz Saltenburg, Curt Bois, Gustaf Gründgens, Emil Jannings, Heinz Rühmann und andere.


11.09.1921

Die Siedlung Nahalal wird als erster jüdischer Moschav in der Jesreelebene gegründet.

Nahalal ist der älteste israelische Moschaw. Der Ort liegt westlich von Nazareth in der Jesreʿel-Ebene und hatte 2022 1348 Einwohner.


Die Wahl zum zweiten Thüringer Landtag ergibt eine Mehrheit für die Linksparteien SPD, USPD und KPD. SPD und USPD bilden eine Minderheitsregierung unter Duldung durch die KPD.

Der Thüringer Landtag in der Weimarer Republik war von 1920 bis 1933 das Landesparlament des Landes Thüringen.


11.09.1916

Die Québec-Brücke stürzt beim Versuch ihrer Fertigstellung zum zweiten Mal ein. 13 Personen werden getötet.

Die Québec-Brücke ist eine Eisenbahn- und Straßenbrücke über den Sankt-Lorenz-Strom zwischen den Städten Québec und Lévis in der Provinz Québec in Kanada.


11.09.1914

Erster Weltkrieg außerhalb Europas: Australien führt auf Neupommern im Bismarck-Archipel eine Invasion durch und bezwingt im Gefecht bei Bita Paka das deutsche Truppenkontingent.

Der Erste Weltkrieg außerhalb Europas umfasste zahlreiche Nebenkriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs. Es kam unter anderem zu Kampfhandlungen um die deutschen Kolonien in Afrika, Asien und im Pazifik. Die meisten deutschen Überseegebiete wurden nach kurzen Kämpfen von der Entente und ihren Verbündeten eingenommen. Die Kolonialstreitkräfte waren nicht für den Krieg gegen äußere Gegner vorgesehen gewesen und die deutschen Territorien waren sämtlich von Gebieten unter Kontrolle der Entente umgeben, die dazu auch die Kontrolle über die Seewege innehatten. Lediglich in Ostafrika dauerten die Kampfhandlungen über das Jahr 1916 hinaus an. Die letzten Einheiten der dortigen Schutztruppe kapitulierten erst nach dem offiziellen Waffenstillstand in Europa.


Die Schlacht von Lemberg zwischen den Truppen Russlands und Österreich-Ungarns geht mit einer Niederlage für die Habsburgermonarchie zu Ende, von der sie sich nicht mehr erholt.

Die Schlacht von Lemberg fand während der Frühphase des Ersten Weltkrieges 1914 zwischen Truppen des Russischen Reiches und Österreich-Ungarns statt. Die k.u.k. 3. Armee wurde von der russischen 3. Armee unter General Nikolai Russki in mehreren Kämpfen empfindlich geschlagen.


11.09.1912

In Berlin wird die Diesel-Klose-Sulzer-Thermolokomotive für die Preußischen Staatseisenbahnen fertiggestellt, die weltweit erste Diesellokomotive.

Bei der Diesel-Klose-Sulzer-Thermolokomotive handelt es sich um die erste, 1912 gebaute Großdiesellokomotive der Welt. Nach einem Jahr Versuchsbetrieb wurde die Erprobung der Lokomotive bei Beginn des Ersten Weltkriegs abgebrochen. Auf Grund der Mängel, die sich im Betrieb zeigten, erfolgte kein regulärer Einsatz mehr.


11.09.1910

In Fürth wird der Sportpark Ronhof mit dem Spiel SpVgg Fürth gegen den Karlsruher FV eröffnet.

Fürth ist eine kreisfreie Großstadt im bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken. Sie bildet mit Nürnberg und Erlangen das Kerngebiet des Ballungsraums Nürnberg, zu dem auch Schwabach zählt. Zusammen mit dem Umland handelt es sich um einen Teil der Metropolregion Nürnberg, eine von drei Metropolregionen in Bayern. Mit 132.036 Einwohnern ist die Großstadt nach Nürnberg und Würzburg die drittgrößte Stadt Frankens und die siebtgrößte Stadt in Bayern.


11.09.1907

In der kanadischen Hafenstadt Vancouver kommt es zu blutigen Ausschreitungen gegen die japanischen Einwanderer, die durch Weiße von ihren Arbeitsplätzen vertrieben werden. Als sich die Japaner wehren, wird das asiatische Stadtviertel gestürmt und niedergebrannt.

Vancouver ist eine Stadt im Südwesten von British Columbia an der Westküste Kanadas. Sie liegt zwischen der Straße von Georgia und den Coast Mountains, rund 45 Kilometer nordwestlich der Grenze zu den USA. Die Stadt gehört zum Regionaldistrikt Metro Vancouver, der mit 2.642.825 Einwohnern die größte Metropolregion Westkanadas und nach Toronto und Montreal die drittgrößte des Landes bildet. Die Bevölkerungszahl der eigentlichen Stadt Vancouver beträgt 662.248. Neben Seattle und Portland ist Vancouver der Verkehrsknotenpunkt und das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum in der Region des Pazifischen Nordwestens. Benannt ist die Stadt nach dem britischen Kapitän George Vancouver, der die Region Ende des 18. Jahrhunderts erforschte und vermaß. Der Name Vancouver selbst stammt vom niederländischen „van Coevorden“, abgeleitet von der Stadt Coevorden.


11.09.1897

Das Königreich Kaffa ergibt sich nach monatelangen Kämpfen den Streitkräften Äthiopiens unter Kaiser Menelik II.

Das Königreich Kaffa bestand etwa vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Eroberung durch den äthiopischen Kaiser Menelik II. 1897 und lag im Gebiet der heutigen äthiopischen Region Kaffa im Südwesten des Abessinischen Hochlandes. Bewohnt wurde das Königreich vom Volk der Kaffa oder Kefitsho. Hauptstadt war das südlich des Gojeb gelegene Bonga, später auch Anderaccha. Das Königreich Kaffa wird als Ursprungsort des Arabica-Kaffees betrachtet. Die Bezeichnung des Kaffees in zahlreichen Sprachen wird auf arabisch qahwa zurückgeführt, soll aber der Legende nach auf den Namen des Königreichs zurückgehen.


11.09.1893

Der Inder Swami Vivekananda präsentiert seine Interpretation des Hinduismus beim Weltparlament der Religionen in Chicago.

Vivekananda war ein hinduistischer Mönch, Swami und Gelehrter. Vivekananda sprach 1893 in Chicago als erster Hindu vor dem Weltparlament der Religionen, wodurch er große Berühmtheit erlangte.


11.09.1881

Am Tschingelberg im Schweizer Kanton Glarus brechen in Folge unsachgemäßes Schieferabbaus etwa 10 Mio. m³ Gestein ab und verschütten einen Teil des Dorfes Elm. Bei diesem Bergsturz sterben 114 Menschen, 83 Gebäude werden zerstört.

Glarus [ˈɡlaːrʊs, ˈɡlarʊs] ist ein Kanton in der Deutschschweiz und zählt zu den Regionen Nordost- und Südostschweiz. Der Hauptort ist die gleichnamige Stadt Glarus, die einwohnerstärkste Gemeinde Glarus Nord.


11.09.1877

Leopold Ullstein gründet in Berlin einen Zeitungs- und Zeitschriftenverlag.

Leopold Ullstein war ein deutscher Verleger.


Der britische Dreimast-Segler Avalanche sinkt vor der Isle of Portland nach der Kollision mit dem Frachtsegler Forest, 106 Menschen sterben.

Die Avalanche war ein 1874 in Dienst gestellter eiserner Dreimast-Segler der britischen Reederei Shaw, Savill & Company, der als Passagier- und Frachtschiff nach Neuseeland diente. Die Avalanche sank 1877 auf ihrer erst vierten Fahrt im Ärmelkanal nach der Kollision mit einem anderen Segelschiff, wobei 106 Menschen ums Leben kamen.


11.09.1875

Das erste professionelle Frauen-Baseballspiel spielen die Blondes und die Brunettes in Springfield, im US-Bundesstaat Illinois aus.

Baseball ist ein Schlagballspiel mit zwei Mannschaften. Die Verteidiger bringen einen Ball ins Spiel, den die Angreifer mit einem Schläger treffen müssen. Wurde der Ball erfolgreich getroffen, können die Angreifer durch das Ablaufen von vier Laufmalen (bases) Punkte erzielen. Die Verteidiger versuchen dies zu verhindern, indem sie den geschlagenen Ball vorher zum Laufmal werfen.


11.09.1867

In Hamburg erscheint der umfangreiche erste Band von Karl Marx’ Hauptwerk Das Kapital.

Karl Marx war ein deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Historiker, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker des Kapitalismus und der Religion.


11.09.1858

Eine vierköpfige Bergsteigergruppe steht erstmals in den Walliser Alpen auf dem Dom, dem höchsten Berg, der vollständig innerhalb der Schweiz liegt.

Die Walliser Alpen sind eine Gebirgsgruppe in den Westalpen. Anteil haben die Schweiz mit dem Kanton Wallis und Italien mit den Regionen Piemont und Aostatal. Die Gebirgsgruppe erstreckt sich über das grosse Gebiet zwischen dem Rhonetal im Norden und dem Aostatal im Süden bzw. zwischen dem Simplonpass im Osten und dem Grossen Sankt Bernhard im Westen. In der Führerliteratur des SAC aus praktischen Erwägungen noch ausgedehnter vom Griespass beim Nufenenpass im Osten bis zum Eau Noire und Trient im Westen.


11.09.1857

Beim Mountain-Meadows-Massaker überfallen Mormonen, die sich mit den Vereinigten Staaten im Krieg befinden, einen Siedlerzug aus Arkansas. Alle Erwachsenen werden getötet, die Kinder an mormonische Familien abgegeben. Der Geheimbund der Daniten wird für die Tat verantwortlich gemacht.

Das Mountain-Meadows-Massaker am 11. September 1857 war ein von etwa 50 bis 60 einheimischen Mormonen-Milizionären aus dem Süden Utahs – begleitet von verbündeten Indianern – begangenes Blutbad an einem Wagenzug der Baker-Fancher Party mit etwa 120 Siedlern, die sich auf dem Weg nach Kalifornien befanden. Dieses Verbrechen, bei dem lediglich 17 Kinder im Alter bis sechs Jahren verschont blieben, ereignete sich in einem Bergtal namens Mountain Meadows, etwa 55 Kilometer südwestlich von Cedar City. Das Massaker fand im Zusammenhang mit dem Utah-Krieg statt, einem Konflikt zwischen Mormonen und der US-Bundesregierung.


Mormonen-Milizionäre massakrieren mit verbündeten Ureinwohnern etwa 120 Emigranten der Baker-Fancher party (deutsch Baker-Fancher-Gesellschaft), die nach Kalifornien reisten, in Mountain Meadows.

Das Mountain-Meadows-Massaker am 11. September 1857 war ein von etwa 50 bis 60 einheimischen Mormonen-Milizionären aus dem Süden Utahs – begleitet von verbündeten Indianern – begangenes Blutbad an einem Wagenzug der Baker-Fancher Party mit etwa 120 Siedlern, die sich auf dem Weg nach Kalifornien befanden. Dieses Verbrechen, bei dem lediglich 17 Kinder im Alter bis sechs Jahren verschont blieben, ereignete sich in einem Bergtal namens Mountain Meadows, etwa 55 Kilometer südwestlich von Cedar City. Das Massaker fand im Zusammenhang mit dem Utah-Krieg statt, einem Konflikt zwischen Mormonen und der US-Bundesregierung.


11.09.1847

Der Ohrwurm Oh! Susannah (I come from Alabama) des Komponisten Stephen Foster wird erstmals in einem Saloon in Pittsburgh, Pennsylvania, vorgetragen.

Ohrwurm ist eine laut Digitalem Wörterbuch der deutschen Sprache seit Mitte des 20. Jahrhunderts übliche umgangssprachliche Bezeichnung für eine „sich einschmeichelnde, einprägsame Melodie“, die dem Hörer für einen längeren Zeitraum in Erinnerung bleibt und einen hohen akustischen Wiedererkennungs- und Reproduktionswert besitzt. Der Duden definiert Ohrwurm als „Lied, Schlager, Hit, der sehr eingängig, einprägsam ist“, abgeleitet von den Ohrwürmern, gleichnamigen Insekten, die ihren Namen erhielten, weil sie nach dem Volksglauben „gern in Ohren“ kriechen.


11.09.1841

Der Maler John Rand erhält ein US-Patent über die von ihm erfundene Tube, die ursprünglich zum Befüllen mit Farbe gedacht ist.

Ein Patent ist ein hoheitlich erteiltes gewerbliches Schutzrecht für eine Erfindung. Der Inhaber des Patents ist berechtigt, anderen die Nutzung der Erfindung zu untersagen. Das Schutzrecht wird auf Zeit gewährt; in Deutschland gemäß § 16 Patentgesetz für 20 Jahre.


11.09.1836

In der Provinz São Pedro do Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens rufen Separatisten unter Antônio de Sousa Neto während der Farrapen-Revolution die Republik Piratini aus. Sie wird in der Folge aber völkerrechtlich nicht anerkannt und existiert nur bis zum 1. März 1845.

Die Provinz São Pedro do Rio Grande do Sul, amtlich portugiesisch Província de São Pedro do Rio Grande do Sul, häufig verkürzt als Província Rio Grande do Sul, war eine am 28. Februar 1821 als Nachfolgerin des Kapitanats São Pedro do Rio Grande do Sul (1807–1821) gebildete Provinz des Kaiserreichs Brasilien mit der Hauptstadt Porto Alegre.


11.09.1830

In Ecuador, das im Mai aus Großkolumbien ausgeschieden ist, wählt das Parlament Juan José Flores in Riobamba zum ersten Präsidenten des Landes.

Ecuador ist eine Republik im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und hat etwa 18 Millionen Einwohner. Die im Andenhochland (Sierra) auf 2850 m gelegene Hauptstadt heißt Quito; die größte Stadt Guayaquil liegt in der Pazifikküsten-Ebene. Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch den nördlichen Teil des Staatsgebiets verläuft. Die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln befinden sich zwischen 928 km und 1272 km westlich der Küste im Pazifik.


11.09.1822

Die katholische Kirche gibt durch die Kongregation der römischen und allgemeinen Inquisition bekannt, dass die Lehre über das heliozentrische Weltbild generell verbreitet werden darf.

Das Dikasterium für die Glaubenslehre ist eine Zentralbehörde der römisch-katholischen Kirche. Seine Aufgabe ist es, die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Kirche zu fördern und vor Häresien zu schützen. Diese Kongregation wurde von Papst Paul III. mit der Apostolischen Konstitution Licet ab initio vom 21. Juli 1542 als Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis gegründet. Im 20. Jahrhundert wurde sie – in der Zeit vor dem Konzil – allgemein kurz als Heiliges Offizium bezeichnet, nach ihrem neuen Namen von 1908.


11.09.1814

In der Schlacht bei Plattsburgh besiegen die Amerikaner die Briten und geben dem Britisch-Amerikanischen Krieg damit eine entscheidende Wende zu ihren Gunsten. Auf dem Lake Champlain besiegt die US-amerikanische Flotte unter dem Befehl Thomas Macdonoughs eine von Kanada aus herangeführte britische Flottille.

Die Schlacht bei Plattsburgh zwischen britischen und US-amerikanischen Land- und Seestreitkräften fand am 11. September 1814 während des Krieges von 1812 bei Plattsburgh am Lake Champlain statt und endete mit einem amerikanischen Sieg.


11.09.1802

Frankreich annektiert die Subalpinische Republik.

Die Geschichte Frankreichs umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Französischen Republik von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie beginnt in vorgeschichtlicher Zeit. So lassen sich altsteinzeitliche Wohnhöhlen in der Dordogne und Megalithkulturen in der Bretagne nachweisen. In der Bronzezeit drangen ab 700 v. Chr. Kelten ein. Cäsar eroberte von 58–51 v. Chr. Gallien und inkorporierte das Gebiet in das Römische Reich. Durch die Völkerwanderung im 5. Jahrhundert strömten Franken, Westgoten und Burgunder ins Land und passten sich der gallo-römischen Kultur an. Es folgte die Bildung des Fränkischen Reichs durch Chlodwig I., welcher um 500 das Christentum annahm. Pippin der Jüngere begründete 751 die Dynastie der Karolinger. Sein Sohn, Karl der Große, vereinte das Frankenreich mit Sachsen, Bayern und Oberitalien. 800 ließ er sich vom Papst zum Kaiser krönen.


11.09.1801

In Leipzig wird Friedrich Schillers romantische Tragödie Die Jungfrau von Orléans uraufgeführt. Das der Weimarer Klassik zugehörige Stück wird zu Schillers Zeiten sein meistgespieltes Werk.

Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, war ein deutscher Dichter, Philosoph, Historiker und Arzt. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker, Lyriker und Essayisten.


11.09.1777

Britische Truppen unter General William Howe besiegen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in der Schlacht von Brandywine in Pennsylvania Kolonisten unter George Washington und rücken anschließend auf Philadelphia vor.

William Howe, 5. Viscount Howe, KB, PC war ein britischer General während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.


11.09.1758

Eine britische Expedition auf das französische Festland im Rahmen des Siebenjährigen Krieges endet in der Schlacht bei Saint-Cast in einem Fiasko.

Im Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 kämpften alle europäischen Großmächte jener Zeit um ein Mächtegleichgewicht und territoriale Gewinne in Europa, um Kolonien und Einfluss in Nordamerika, Indien und Afrika, um die Herrschaft über die transatlantischen Seewege sowie um Handelsvorteile. Im Wesentlichen standen Preußen und Großbritannien einer Allianz aus der Habsburgermonarchie mit dem Heiligen Römischen Reich sowie Frankreich, Russland und Spanien gegenüber. Als Verbündete kamen auf beiden Seiten weitere kleinere und mittlere Staaten wie Kurhannover und Kursachsen hinzu.


11.09.1746

Giovanni Domenico Maraldi entdeckt den als Messier 2 bezeichneten Kugelsternhaufen im Sternbild Wassermann.

Giovanni Domenico Maraldi, französisch Jean-Dominique Maraldi war ein in Italien geborener Astronom und der Neffe von Giacomo F. Maraldi. Maraldi kam 1727 nach Paris und wurde 1731 Mitglied der Académie des sciences. Dort entdeckte er zwei „neblige Sterne“, welche sich später als die zwei Sternhaufen Messier 2 und Messier 15 herausstellten.


11.09.1714

Französische Truppen des Marschalls von Berwick erobern im Spanischen Erbfolgekrieg nach langer Belagerung Barcelona, weil die Katalanen für die anti-französische Allianz Partei ergriffen hatten. Der spanische Herrscher Philipp V. beseitigt ihre alten Vorrechte und löst die unabhängigen katalanischen Institutionen auf.

James Fitzjames, 1. Duke of Berwick, 1. Duque de Berwick, 1. Duque de Liria y Jerica, 1. Duque de Fitzjames, war ein illegitimer Sohn von Jakob II., König von England, Schottland und Irland, und begründete die Familie Fitz-James. Er kämpfte als Heerführer der Jakobiten in französischen und spanischen Diensten und wurde Marschall und Pair von Frankreich und spanischer Grande.


11.09.1709

Im Spanischen Erbfolgekrieg kommt es zur Schlacht bei Malplaquet, in der die anti-französische Allianz unter hohen eigenen Verlusten siegt.

Der Spanische Erbfolgekrieg war ein zwischen 1701 und 1714 ausgetragener dynastischer Erbfolgekrieg zwischen den Herrscherhäusern Habsburg und Bourbon um die Nachfolge Karls II., des letzten Habsburgers auf dem spanischen Thron, und um das Mächtegleichgewicht in Europa.


11.09.1697

In der Schlacht bei Zenta besiegen kaiserliche Truppen unter Prinz Eugen von Savoyen die osmanische Armee des Sultans Mustafa II. Prinz Eugen feiert seinen ersten glanzvollen Sieg als Feldherr.

In der Schlacht bei Zenta errangen kaiserliche Truppen unter dem Oberbefehl von Prinz Eugen von Savoyen bei Zenta an der Theiß am 11. September 1697 einen bedeutenden Sieg über die Osmanen. Dieser Sieg führte schließlich zum Frieden von Karlowitz, der den Großen Türkenkrieg (1683–1699) beendete.


11.09.1649

Beim Strafzug der im Englischen Bürgerkrieg siegreichen Puritaner unter Oliver Cromwell gegen aufständische Iren kommt es zum Massaker von Drogheda.

Der Englische Bürgerkrieg wurde von 1642 bis 1649 zwischen den Anhängern König Karls I. von England („Cavaliers“) und jenen des englischen Parlaments („Roundheads“) ausgetragen. In ihm entluden sich nicht nur die Spannungen zwischen dem absolutistisch gesinnten König und dem Unterhaus, sondern auch die Gegensätze zwischen Anglikanern, Puritanern, Presbyterianern und Katholiken. Der Krieg endete mit der Hinrichtung des Königs, der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie und der Errichtung einer Republik in England. In einem größeren Zusammenhang spricht man von den Kriegen der Drei Königreiche, die sich über den Zeitraum von 1639 bis 1651 erstreckten.


11.09.1620

In der Schlacht bei Tirano im Veltlin wird ein Heer der Drei Bünde, Berns sowie Zürichs von spanischen Truppen geschlagen.

Die Schlacht bei Tirano wurde am 1. September 1620(Julianischer Kalender) bzw. 11. September 1620(Gregorianischer Kalender) bei Tirano im Veltlin zwischen den Drei Bünden, Bern und Zürich gegen Habsburg-Spanien ausgefochten. Sie endete mit einem Sieg Habsburg-Spaniens.


11.09.1609

Henry Hudson entdeckt die Insel Manhattan.

Henry Hudson war ein englischer Seefahrer, der durch vier Entdeckungsreisen 1607 bis 1611 von Holland und England aus in den Norden und Westen berühmt wurde.


Der englische Seefahrer Henry Hudson entdeckt den später nach ihm benannten Hudson River.

Henry Hudson war ein englischer Seefahrer, der durch vier Entdeckungsreisen 1607 bis 1611 von Holland und England aus in den Norden und Westen berühmt wurde.


11.09.1541

Zu Beginn eines dreijährigen Aufstandes der Mapuche gegen die spanischen Konquistadoren greifen die Indigenen um Toqui Michimalonco Santiago de Chile an und zerstören die Stadt. Nur der Einsatz von Inés Suárez, der Geliebten des Stadtgründers Pedro de Valdivia, kann eine völlige Niederlage der Spanier abwenden.

Die Mapuche sind ein indigenes Volk Südamerikas. Ihr angestammtes Gebiet erstreckt sich auf die Staaten Chile und Argentinien. Die Mapuche teilen sich in diverse Regionalidentitäten auf, so zum Beispiel die Picunche, die Huilliche, die Lafkenche, die Wenteche und die Pehuenche, die die bekannteste und größte Gruppe bilden. Die Picunche wurden bereits in vorkolumbischer Zeit von den Inka unterworfen und als Fronarbeiter eingesetzt, wobei die Landstrukturen allerdings bestehen blieben. Die Huilliche waren bis ins 13. oder 14. Jahrhundert Jäger und Sammler, bevor sie ergänzend dazu einen begrenzten Gartenbau einführten. Der reiche Wildbestand und Pinienfrüchte lieferten nach wie vor die wichtigste Subsistenzbasis. Im 16. und 17. Jahrhundert gingen sie zu Ackerbau und Viehzucht über.


Der Volcán de Agua birst und zerstört mit einer Geröll- und Schlammlawine die guatemaltekische Hauptstadt, den heutigen Vorort Ciudad Vieja. Mehrere hundert Menschen sterben.

Der Volcán de Agua ist ein seit Mitte des 16. Jahrhunderts inaktiver Stratovulkan nahe der Stadt Antigua Guatemala. Seine Höhe beträgt 3760 m. Der Vulkankegel ist symmetrisch und stark bewaldet. Er liegt gegenüber den Zwillings-Vulkanen Fuego und Acatenango. Der Vulkankomplex wird durch basaltisch-andesitische Ablagerungen gebildet. Sechs kleine Seitenkrater befinden sich an der Nordwest-Flanke, zwei weitere an der Süd-Flanke. Das symmetrische Profil des Vulkans deutet auf ein relativ junges Alter hin, wobei bis anhin keine Ausbrüche datiert wurden respektive bekannt sind.


11.09.1297

William Wallace erringt in der Schlacht von Stirling Bridge einen sensationellen Sieg über die englischen Truppen und verjagt sie aus Schottland.

Sir William Wallace, in mittelalterlichem Gälisch: Uilliam Uallas; modernem Gälisch: Uilleam Uallas; Lateinisch: Guillelmus Walois de Scotia miles; Französisch: William Walleys, war ein schottischer Freiheitskämpfer.


11.09.1041

Der Bremer Brand zerstört einen Großteil der bremischen Altstadt.

Als Bremer Brand wird eine Feuersbrunst bezeichnet, die am 11. September 1041 Teile der Bremer Altstadt zerstörte. Der Ausbruch des Feuers geht auf einen Streit zweier Kleriker und eine anschließende Brandstiftung zurück. In jenen Wochen konkurrierten zwei Domherren – beide hießen Edo – um das Amt des Dompropstes. Einer von ihnen war mit dem damaligen Erzbischof von Hamburg und Bremen Adalbrand verwandt und sah sich auf Grund dessen im Vorteil bei der Amtsvergabe. Er unterlag jedoch und setzte daraufhin den Dom in Brand.


11.09.0910

Herzog Wilhelm I. von Aquitanien gründet das Kloster Cluny, das ein Motor für Kirchenreformen wird.

Wilhelm I. von Aquitanien, genannt der Fromme war ein Graf von Auvergne, später erster Herzog des hochmittelalterlichen Herzogtums Aquitanien und Laienabt von St. Julien aus der Familie der Wilhelmiden (Gellones). Er war ein Sohn von Bernard Plantevelue und dessen Ehefrau Ermengarde.


11.09.0813

Ludwig der Fromme wird von seinem Vater Karl dem Großen bei einer Reichsversammlung in Aachen zum Mitkaiser gekrönt.

Ludwig I. war König des Fränkischen Reiches und Kaiser (813–840). Er war Sohn und Nachfolger Karls des Großen und führte dessen Reformpolitik zunächst erfolgreich weiter. In Auseinandersetzungen mit seinen eigenen Söhnen zweimal vorübergehend abgesetzt, gelang es Ludwig dem Frommen jedoch nicht, ein überlebensfähiges fränkisches Großreich zu schaffen – drei Jahre nach seinem Tod wurde das Frankenreich im Vertrag von Verdun (843) aufgeteilt.


11.09.0284

Der Koptische Kalender hat die Machtübernahme Diokletians als Bezugspunkt (gregorianisch).

Der koptische Kalender, auch der alexandrinische Kalender genannt, ist ein Kalender, der von der koptisch-orthodoxen Kirche benutzt wird. Wie beim julianischen Kalender ist jedes vierte Jahr ein Schaltjahr. Das Jahr des koptischen Kalenders besteht aus zwölf Monaten zu je 30 Tagen und zusätzlich fünf Einschub-Tagen am Jahresende, den so genannten Epagomenen.


11.09.0260

In der raetischen Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum setzt der Statthalter Simplicinius Genialis einen Weihestein. Der Siegesaltar ist der Göttin Victoria geweiht und erinnert an einen Erfolg über den germanischen Stamm der Juthungen.

Raetia war eine römische Provinz, benannt nach den Rätern. Sie umfasste das nördliche Alpenvorland zwischen südöstlichem Schwarzwald, Donau und Inn und reichte im Süden von den Tessiner Alpen über Graubünden und einen Teil Nordtirols zu einem oberen Teil des Eisacktals. Zeitweise reichte sie bis etwa Schwäbisch Gmünd zum rätischen Limes nordwestlich über die obere Donau hinaus. Die römische Provinz wurde Jahrzehnte nach der militärischen Eroberung im ersten Jahrhundert n. Chr. eingerichtet und im vierten in die Raetia prima im Süden (Churrätien) und die Raetia secunda im Norden (Vindelicien) unterteilt. Deren Hauptstädte waren zunächst mit hoher Wahrscheinlichkeit Cambodunum, später Curia Raetorum (Chur) und Augusta Vindelicum (Augsburg).


11.09.0008

Nach gregorianischer Zeitrechnung findet die Epoche des Äthiopischen Kalenders statt.

Unter Epoche wird in der Chronologie der Beginn einer neuen Ära in der jeweiligen Zeitrechnung verstanden.