Historische Ereignisse am Sonntag, 13. April

73 bedeutende Ereignisse fanden am Sonntag, 13. April statt — von -1479 bis 2019. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.

Die Geschichte des 13. April ist geprägt von Wendepunkten, die verschiedene Bereiche menschlicher Zivilisation nachhaltig verändert haben. Zwei Ereignisse verdeutlichen dabei besonders die Tragweite historischer Bruchstellen: Die Zerstörung der Nationalbibliothek von Bagdad im Jahr 2003 während des dritten Golfkriegs kostete unersetzliche Dokumente und damit einen wesentlichen Teil des kulturellen Erbes der Menschheit. Ein Jahr später, 2004, absolvierte das Flugzeug Scaled Composites Stratolaunch seinen Erstflug und markierte damit einen Meilenstein in der Raumfahrttechnologie, da es als zukünftige Startplattform für Trägerraketen und Raumgleiter konzipiert wurde.

Der Musiker und Komponist Mikis Theodorakis, dessen Name untrennbar mit dem modernen Griechenland verbunden ist, wurde an diesem Datum 1970 aus dem Gefängnis entlassen. Theodorakis verkörperte Widerstand gegen politische Unterdrückung und wurde später zum Symbol für kulturelle Freiheit. Seine Musik prägte mehrere Generationen und überschritt dabei nationale Grenzen, wobei seine Werke weltweit aufgeführt und geschätzt wurden.

Sonntag, der 13. April 2025, präsentiert sich unter mittleren Temperaturen mit wechselhaftem Himmel. Die Tierkreiszeichen fallen an diesem Tag in den Bereich des Widders, während der Mond in der abnehmenden Phase seine Helligkeit reduziert. Das Wetter entspricht den typischen Bedingungen der mittleren Jahreszeit in Europa.

DayAtlas bietet umfassende Informationen zu historischen Ereignissen, Wetterbedingungen und Persönlichkeiten für jeden beliebigen Tag und jeden Ort. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, historische Zusammenhänge zu erkunden und gleichzeitig aktuelle klimatische Bedingungen nachzuvollziehen.

Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 4. April.

13.04.2019

Das US-amerikanische Flugzeug Scaled Composites Stratolaunch absolviert seinen Erstflug. Es soll als zukünftige Startplattform für Trägerraketen und Raumgleiter dienen.

Die Scaled Composites Model 351 Stratolaunch, auch Roc genannt, ist ein vom US-amerikanischen Unternehmen Scaled Composites in Mojave gebautes und von Stratolaunch Systems betriebenes Flugzeug, das als Startplattform für Trägerraketen und Raumgleiter vorgesehen ist. Auf die Flügelspannweite bezogen ist es das größte bisher gebaute Flugzeug. Der Erstflug fand am 13. April 2019 statt. Ein Serienbau ist nicht geplant.


13.04.2003

Die Nationalbibliothek von Bagdad wird durch Brandstiftung in der Zeit des Dritten Golfkriegs zerstört. Unersetzliche Dokumente gehen verloren.

Die Nationalbibliothek und -archiv des Irak ist die Nationalbibliothek der Republik Irak mit Sitz in Bagdad. Die Gründung erfolgte 1920.


13.04.1997

Der US-amerikanische Golfspieler Tiger Woods gewinnt The Masters Tournament im Augusta National Golf Club in Georgia mit 18 unter Par und 12 Schlägen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Er ist der jüngste Spieler, der die US-Masters gewinnt und der erste mit afrikanischen oder asiatischen Wurzeln.

Golf ist eine traditionelle Ballsportart. Es gilt, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen, in Übereinstimmung mit den offiziellen Golfregeln, vom Abschlag in das Loch zu spielen, wobei verschiedene Golfschläger zum Einsatz kommen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 9 oder 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden.


13.04.1990

Die Sowjetunion gibt das Massaker von Katyn zu. Präsident Michail Sergejewitsch Gorbatschow bestätigt eine Tötungsentscheidung der sowjetischen Führung unter Josef Stalin.

Die Sowjetunion war ein von der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) zentralistisch regierter, föderativer Vielvölker- und Einparteienstaat, dessen Territorium sich über Osteuropa und den Kaukasus bis nach Zentral- und über das gesamte Nordasien erstreckte. Sie wurde am 30. Dezember 1922 durch die Bolschewiki gegründet und durch die Alma-Ata-Deklaration am 21. Dezember 1991 als Union, bestehend aus 15 Unionsrepubliken, aufgelöst. Mehrere Regionen der Sowjetunion boykottierten das zur Auflösung führende Referendum. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten in internationalen Organisationen werden seitdem von der Russischen Föderation wahrgenommen.


13.04.1987

Portugal und die Volksrepublik China beschließen ein Abkommen über die Rückgabe von Macau am 20. Dezember 1999. Dabei wird auch das Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ für weitere 50 Jahre vereinbart.

Portugal ist ein europäischer Staat im Westen der Iberischen Halbinsel. In Portugal befindet sich der westlichste Punkt Kontinentaleuropas. Das Land wird im Süden und Westen vom Atlantischen Ozean, im Osten und Norden von Spanien begrenzt. Außerhalb des Festlandes gehören die Inseln der Azoren und Madeira zum portugiesischen Staatsgebiet.


13.04.1986

Johannes Paul II. besucht die Große Synagoge von Rom. Er ist der erste Papst, der eine Synagoge betritt und stärkt damit den interreligiösen Dialog mit den „älteren Geschwistern der Christen“.

Johannes Paul II. war ein polnischer Geistlicher. Er war von seiner Wahl am 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod im Jahr 2005 der 264. Bischof von Rom und damit als Papst Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sowie Staatsoberhaupt der Vatikanstadt. Sein Pontifikat dauerte 26 Jahre und 5 Monate; ein längeres ist nur für Pius IX. belegt. Johannes Paul II. war der erste Pole auf dem Papstthron und der erste Nicht-Italiener seit 1522. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Johannes Paul II. wurde am 1. Mai 2011 von seinem unmittelbaren Nachfolger, Papst Benedikt XVI. in Rom selig- und am 27. April 2014 von Papst Franziskus heiliggesprochen; sein Gedenktag ist der 22. Oktober, der Tag seiner Inthronisation im Jahre 1978.


13.04.1984

Bei einer Polizeikontrolle im US-Bundesstaat New Hampshire kommt der als Serienmörder gesuchte Christopher Wilder ums Leben. Offiziell gilt sein Tod als Selbstmord.

New Hampshire ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten in der Region Neuengland. Im Westen grenzt er an den Bundesstaat Vermont, im Osten an Maine, im Süden an Massachusetts und im Norden an die kanadische Provinz Québec. Bei einer Fläche von 24.216 km² zählt der Bundesstaat etwa 1,3 Mio. Einwohner; damit ist er der siebtkleinste Staat nach Fläche und der zehntkleinste nach Bevölkerung. Der überwiegende Teil der Einwohner lebt im Süden des Bundesstaats, der Norden ist von Mittelgebirgen geprägt. Die Hauptstadt ist Concord mit fast 43.000 Einwohnern, die größte Stadt ist Manchester mit 110.000. Der Bundesstaat wird wegen seiner Steinbrüche auch The Granite State („Granit-Staat“) genannt.


13.04.1983

Das Bundesverfassungsgericht stoppt mit einer einstweiligen Verfügung die geplante Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland bis zum endgültigen Urteil. Das Volkszählungsurteil ergeht am 15. Dezember.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist in der Bundesrepublik Deutschland als Verfassungsgericht des Bundes sowohl ein selbständiges als auch unabhängiges Verfassungsorgan der Justiz, ranggleich mit den anderen obersten Bundesorganen, als auch der oberste Gerichtshof auf Bundesebene. Es hat damit eine Doppelstellung und -funktion.


13.04.1982

Ein Besucher der West-Berliner Neuen Nationalgalerie attackiert Barnett Newmans Gemälde Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue.

Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum ist das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts der Berliner Nationalgalerie. Der 1968 eröffnete Bau des Museums stammt von Ludwig Mies van der Rohe und gilt als Ikone der Klassischen Moderne. Wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten war die Neue Nationalgalerie von 2015 bis 2021 geschlossen.


13.04.1978

Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärt die Novelle zum Wehrpflichtgesetz, mit der die Gewissensprüfung für Kriegsdienstverweigerer abgeschafft worden ist, für verfassungswidrig.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist in der Bundesrepublik Deutschland als Verfassungsgericht des Bundes sowohl ein selbständiges als auch unabhängiges Verfassungsorgan der Justiz, ranggleich mit den anderen obersten Bundesorganen, als auch der oberste Gerichtshof auf Bundesebene. Es hat damit eine Doppelstellung und -funktion.


13.04.1975

Beginn des Libanesischen Bürgerkriegs.

Der Libanesische Bürgerkrieg dauerte von 1975 bis 1990. In seinem Verlauf bekämpften sich verschiedene Gruppierungen im Libanon in wechselnden Koalitionen. Darüber hinaus kam es zu mehreren Interventionen durch weitere Staaten.


13.04.1972

Das erste ZACK-Heft erscheint mit der Nummer 17/1972 im Koralle-Verlag.

Zack ist ein deutsches Comic-Magazin, das von 1972 bis 1980 im Koralle-Verlag erschien und seit 1999 wieder publiziert wird, nunmehr monatlich zuerst im Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag und seit Ausgabe 10/2020 im Blattgold-Verlag.


13.04.1970

Ein Sauerstofftank des Raumschiffs Apollo 13 explodiert zwei Tage nach dem Start auf dem Weg zum Mond. Die Mission wird abgebrochen und eine Rettungsaktion wird eingeleitet, um die drei Astronauten Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise unversehrt zur Erde zurückzubringen.

Apollo 13 war die siebte bemannte Raumfahrtmission im Apollo-Programm der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA mit dem Ziel der dritten bemannten Mondlandung. Sie fand im April 1970 statt.


Der Musiker und Komponist Mikis Theodorakis wird aus dem Gefängnis entlassen.

Mikis (Michail) Theodorakis war ein griechischer Komponist, Schriftsteller und Politiker. In seiner Heimat wird er als Volksheld verehrt. Er wurde in Galatas bei Chania auf Kreta beigesetzt. Theodorakis war einer der bekanntesten griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Besonders seine Filmmusiken zu Alexis Sorbas, Z und Serpico sowie die Vertonung des Canto General nach Versen von Pablo Neruda machten ihn weltweit bekannt. Zu seinem mehr als 1000 Werke umfassenden Schaffen zählen symphonische Kompositionen und eine Vielzahl von Liedern. Darüber hinaus wurde er durch sein politisches Engagement bekannt.


13.04.1965

Das Ballett Onegin von John Cranko nach der Musik von Pjotr Tschaikowski in der Bearbeitung von Kurt-Heinz Stolze wird im Großen Haus der Württembergischen Staatstheater in Stuttgart vom Stuttgarter Ballett uraufgeführt.

Onegin ist ein Ballett in drei Akten und sechs Szenen von John Cranko. Von ihm stammt nicht nur die Choreografie, sondern auch das Libretto. Es basiert auf dem Versroman Eugen Onegin von Alexander Sergejewitsch Puschkin. Die Musik wurde verschiedenen Werken Peter Iljitsch Tschaikowskis entnommen. Die Uraufführung der ersten Fassung war am 13. April 1965, die der zweiten Fassung am 27. Oktober 1967, beide Male durch das Stuttgarter Ballett am Großen Haus der Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Die Titelrolle tanzte Heinz Clauss, die Rolle seiner Partnerin verkörperte Marcia Haydée. Eine Aufführung dauert ca. zwei Stunden.


13.04.1964

Mit Sidney Poitier erhält bei der Oscarverleihung 1964 erstmals ein schwarzer Schauspieler einen Oscar. Gewürdigt wird damit seine darstellerische Leistung in der Komödie Lilien auf dem Felde.

Sir Sidney Poitier, KBE war ein bahamaisch-US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Für seine Rolle in Lilien auf dem Felde wurde er 1964 als erster afroamerikanischer Schauspieler mit einem Oscar für eine Hauptrolle ausgezeichnet. Daneben zählen zu seinen bekanntesten Filmen Flucht in Ketten, Rat mal, wer zum Essen kommt und In der Hitze der Nacht.


13.04.1962

Im Haus Große Freiheit 39 im Hamburger Stadtteil St. Pauli eröffnet Manfred Weissleder den Star-Club. In den sieben Jahren seines Bestehens gastieren dort zahlreiche Größen der Rockmusik. Vor allem die Auftritte der Beatles tragen zum Weltruhm des Clubs bei.

Die Große Freiheit ist eine Seitenstraße von der Reeperbahn/Nobistor, beginnend am Beatles-Platz, die heute zum Stadtteil Hamburg-St. Pauli gehört. Die Straße wurde 1610 in Altona angelegt.


13.04.1961

Am Teatro La Fenice in Venedig wird die Oper Intolleranza 1960 von Luigi Nono uraufgeführt.

Das Teatro La Fenice, mit vollem Namen Gran Teatro La Fenice di Venezia, ist das größte und bekannteste Opernhaus in Venedig. Es liegt im Sestiere San Marco, auf der Insel San Fantin, am Campo San Fantin, gegenüber der gleichnamigen Kirche.


13.04.1960

Von Cape Canaveral aus wird der Satellit Transit 1B gestartet, der Teil des ersten weltweiten Satellitennavigationssystems wird. Es dient zunächst militärischen Zwecken.

Die Cape Canaveral Space Force Station (CCSFS) ist eine Einrichtung der US Air Force am Cape Canaveral in Florida, die hauptsächlich als Weltraumbahnhof genutzt und von der US Space Force betrieben wird. Cape Canaveral liegt im Süden der USA und kann den startenden Raketen die Geschwindigkeit der Erdrotation mitgeben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde dieses Gebiet von der Air Force als Flugplatz benutzt. In den 1950er Jahren fanden hier schon die ersten Raketenstarts statt. Die ersten bemannten Raumflüge der USA starteten ebenfalls hier. Seit dem Flug von Apollo 8 im Dezember 1968 starten jedoch alle bemannten Raketen der USA im direkt nordwestlich davon gelegenen Weltraumbahnhof der NASA, dem Kennedy Space Center (KSC). Starts werden in einem Azimutbereich zwischen 35° und 120° durchgeführt, daraus ergeben sich Bahnneigungen zwischen 28 Grad bis 57 Grad. Unter bestimmten Umständen sind auch Starts nach Süden möglich, um polare Umlaufbahnen zu erreichen.


13.04.1957

Sidney Lumets Spielfilm 12 Angry Men (Die zwölf Geschworenen) nach dem Buch von Reginald Rose mit Henry Fonda als Geschworener Nr. 8 hat seine Uraufführung in den Vereinigten Staaten. Der Film wird zwar von der Kritik hoch gelobt und vielfach ausgezeichnet, findet jedoch wenig Zuspruch beim Kinopublikum.

Sidney Lumet ['sɪdni luːˈmɛt] war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.


13.04.1956

Der Physiknobelpreisträger Erwin Schrödinger hält nach jahrelangem Exil in Dublin seine Antrittsrede als Professor an der Universität Wien.

Der Nobelpreis für Physik gilt als die höchste Auszeichnung von Leistungen auf dem Gebiet der Physik. Er wird jährlich gemeinsam mit den Nobelpreisen für Physiologie oder Medizin, Chemie und Literatur sowie dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm verliehen. Nach dem Testament Nobels sollen die Erträge der für den Preis von ihm vorgesehenen Mittel an diejenigen gehen, die der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Nutzen gebracht haben. Der Preis ist in fünf Kategorien geteilt, auf die das Preisgeld zu gleichen Teilen verteilt wird. Der Physikpreis soll an denjenigen gehen, der „auf dem Gebiet der Physik die bedeutendste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat“. Als Vergabeinstitution hat Nobel die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften bestimmt.


13.04.1953

CIA-Direktor Allen Welsh Dulles befiehlt den Start des geheimen Projekts MKULTRA zur Bewusstseinskontrolle, das auch Menschenversuche einschließt. Es löst damit die unter Mithilfe ehemaliger Nationalsozialisten durchgeführte Operation Artischocke ab.

Die Central Intelligence Agency, offizielle Abkürzung CIA, ist ein Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten. Im Gegensatz zu den anderen US-Nachrichtendiensten, insbesondere der National Security Agency (NSA), liegt der Schwerpunkt der CIA eher in der Beschaffung von Informationen von und durch Menschen als durch Technik.


Der erste James-Bond-Roman Casino Royale von Ian Fleming erscheint in London.

James Bond ist eine literarische Figur des britischen Schriftstellers Ian Fleming. Der Geheimagent trat erstmals 1953 im Roman Casino Royale auf. Fleming schrieb bis zu seinem Tod im Jahr 1964 zwölf Romane und neun Kurzgeschichten um James Bond. Die Kurzgeschichten wurden in zwei Sammelbänden veröffentlicht. Verschiedene Autoren schrieben später weitere Romane zur Figur.


13.04.1946

In Frankreich wird das von Marthe Richard initiierte und nach ihr benannte Gesetz verabschiedet, das zum Schließen aller Bordelle im Land führt

Marthe Richard, eigentlich Marthe Crompton, geb. Betenfeld, verw. Richer, war eine französische Prostituierte, Pilotin, Spionin und kurzzeitige Stadtverordnete von Paris. Bekannt wurde sie als Initiatorin des nach ihr benannten Gesetzes „Loi Marthe Richard“ vom 13. April 1946, durch welches noch im selben Jahr sämtliche Bordelle in Frankreich geschlossen wurden.


13.04.1945

In der Nähe der Stadt Gardelegen gelegenen Isenschnibber Feldscheune ermorden KZ-Wachmannschaften, Luftwaffensoldaten, Angehörige des Reichsarbeitsdienstes und KZ-Kapos über 1000 KZ-Häftlinge in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.

Die Hansestadt Gardelegen ist eine Mittelstadt im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Sie ist, nach den Stadtstaaten Berlin und Hamburg, die der Fläche nach drittgrößte Stadt Deutschlands. Nur die Kernstadt weist städtische Strukturen auf, die übrigen 48 Ortsteile und die zahlreichen Wohnplätze liegen verstreut im ländlichen Raum. Überregional bekannt wurde Gardelegen durch das Massaker von Gardelegen, bei dem deutsche Soldaten in der Endphase des Zweiten Weltkriegs mehr als 1000 wehrlose KZ-Häftlinge ermordeten.


Die sowjetischen Truppen gewinnen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs die Schlacht um Wien im Bereich des Stadtgebietes.

Als Zweiter Weltkrieg wird der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte im 20. Jahrhundert bezeichnet. Über 60 Staaten waren direkt oder indirekt beteiligt, mehr als 110 Millionen Menschen trugen Waffen. Schätzungen zufolge wurden über 65 Millionen Menschen getötet.


13.04.1943

Der Großdeutsche Rundfunk meldet, dass in Katyn bei Smolensk Massengräber mit polnischen Offizieren aufgefunden worden sind. In der Folgezeit streitet die Sowjetunion jahrzehntelang eine Verwicklung in das Massaker von Katyn ab.

Großdeutscher Rundfunk war vom 1. Januar 1939 bis 1945 die Bezeichnung für das einheitliche Hörfunkprogramm des nationalsozialistischen Deutschen Reiches.


Anlässlich des 200sten Geburtstags von Thomas Jefferson wird in Washington, D.C. das Jefferson Memorial eingeweiht.

Thomas Jefferson war einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, von 1801 bis 1809 der dritte amerikanische Präsident und der hauptsächliche Verfasser der Unabhängigkeitserklärung sowie einer der einflussreichsten Staatstheoretiker der Vereinigten Staaten. Von 1797 bis 1801 war er außerdem der zweite amerikanische Vizepräsident.


13.04.1941

Japan und die UdSSR schließen den Japanisch-Sowjetischen Neutralitätspakt, der zudem einen Nichtangriffspakt beinhaltet.

Die Geschichte Japans umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des heutigen Staates Japan von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie ist durch ein Wechselspiel aus Isolation und äußeren Einflüssen geprägt. Einerseits führten sowohl die geographische Abgeschiedenheit als auch die selbstgewählte Abschottung gegenüber der Außenwelt zu einer räumlich begrenzten und in sich geschlossenen Entwicklung auf den japanischen Inseln; so ist die Geschichte Japans nach Auffassung mancher Historiker ein Modell für die Entwicklung von der Urzivilisation zur Moderne. Andererseits prägte vor allem China durch die Ausbreitung des Buddhismus und die Lehren des Konfuzianismus die Kultur und Sprache Japans mit. Auch im Westen nahm man Einfluss auf Japans Geschichte: Gewaltsam wurde 1854 nach über zweihundertjähriger Isolation die Öffnung und Modernisierung des Landes erzwungen. Das Japanische Kaiserreich wurde in der Folge nicht nur die erste asiatische Industrienation, sondern strebte alsbald eine Ausdehnung seiner Einflusssphäre im Pazifikraum an. Die Expansion endete mit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg und mit der Besetzung durch Truppen der Vereinigten Staaten. Heute gilt Japan als technikbegeisterter und vor allem global agierender Industriestaat.


13.04.1940

Am Jahrestag des Massakers von Amritsar ermordet der Sikh Udham Singh, der Augenzeuge des Geschehens war, den ehemaligen Gouverneur des Punjab, Michael O’Dwyer.

Das Massaker von Amritsar, seltener auch Jallianwala-Bagh-Massaker, wurde am 13. April 1919 in der nordindischen Stadt Amritsar von britischen Soldaten und Gurkhas an unbewaffneten, zivilen Sikhs, Muslimen und Hindus verübt, die gegen die Inhaftierung von zwei nationalindischen Führungspersönlichkeiten protestierten. Die Getöteten und Verwundeten waren Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen.


Die Oper Romeo und Julia von Heinrich Sutermeister nach dem gleichnamigen Stück von William Shakespeare wird an der Staatsoper in Dresden uraufgeführt.

Als Oper bezeichnet man seit 1639 eine um 1600 entstandene musikalische Gattung des Theaters. Ferner werden auch das Opernhaus oder die aufführende Kompagnie als Oper bezeichnet.


13.04.1937

Ein Teil der Sonora-Wüste im südlichen Arizona wird, benannt nach dem Orgelpfeifenkaktus, zum Organ Pipe Cactus National Monument erklärt.

Der Orgelpfeifenkaktus ist eine Pflanzenart in der Gattung Stenocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton thurberi ehrt den US-amerikanischen Pflanzensammler George Thurber (1821–1890). Trivialnamen sind „Mehuelé“, „Órgano Marismeña“, „Organ Pipe Cactus“ und „Pitayo Dulce“. Nach der Art ist das Organ Pipe Cactus National Monument benannt.


13.04.1934

Beim Einsturz der in Bau befindlichen Saratower Eisenbahnbrücke über die Wolga sterben ungefähr 150 Menschen.

Die Saratower Eisenbahnbrücke führt im Stadtgebiet von Saratow über die Wolga.


13.04.1932

Der deutsche Innen- und Wehrminister Wilhelm Groener verfügt mit Rückendeckung von Reichskanzler Heinrich Brüning ein Verbot der nationalsozialistischen Organisationen SA und SS. Das kostet den Kanzler Sympathien beim Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und wird im Juni von der Regierung Franz von Papen wieder aufgehoben.

Karl Eduard Wilhelm Groener war ein württembergischer Generalleutnant und deutscher Politiker. Nach wichtigen militärischen Funktionen im Ersten Weltkrieg war er ab dem 30. Oktober 1918 Erster Generalquartiermeister und damit faktischer Chef der Obersten Heeresleitung in der Zeit des Waffenstillstands und der Demobilisierung des deutschen Heeres. Während der Novemberrevolution 1918 schloss er mit dem Vorsitzenden der Mehrheits-SPD und Vorsitzenden des Rats der Volksbeauftragten Friedrich Ebert den Ebert-Groener-Pakt.


13.04.1928

Den Deutschen Hermann Köhl und Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld sowie dem irischen Kopiloten James Fitzmaurice gelingt der erste Atlantikflug von Ost nach West. 36 Stunden nach ihrem Start im irischen Baldonnel landen sie mit ihrer Junkers W 33 Bremen auf der kanadischen Insel Île Greenly.

Hermann Köhl war ein deutscher Flugpionier. Er war Kampfflieger im Ersten Weltkrieg, wechselte 1925 vom Militär zur Junkers Luftverkehr AG, um dort den zivilen Nachtflugverkehr aufzubauen, und wurde bei Gründung der Luft Hansa 1926 deren erster Nachtflugleiter. Ab 1927 beteiligte er sich an Atlantikflugversuchen und war 1928 Pilot der Junkers W 33 „Bremen“ bei der ersten erfolgreichen Überquerung des Atlantiks in Ost-West-Richtung durch ein Motorflugzeug.


13.04.1924

In Athen gründen aus Kleinasien und Konstantinopel vertriebene Griechen den Sportverein AEK Athen. Der Großteil der Spieler war früher bei AS Pera Konstantinopel aktiv.

Kleinasien oder Anatolien ist jener Teil der heutigen Türkei, der zu Vorderasien und damit zum Kontinent Asien gehört.


13.04.1919

Britische Soldaten eröffnen in Amritsar, Punjab, Indien, das Feuer auf eine Menge unbewaffneter Demonstranten. Nach offiziellen Angaben werden beim Massaker von Amritsar etwa 400 Zivilisten getötet und über 1000 verwundet.

Amritsar ist eine Millionenstadt im indischen Bundesstaat Punjab im Nordwesten Indiens; die Stadt ist das spirituelle Zentrum des Sikhismus.


Nachdem in Braunschweig der Generalstreik ausgerufen worden ist, verhängt die Reichsregierung den Belagerungszustand über den Freistaat.

Die Novemberrevolution in Braunschweig war eine von Arbeitern und Soldaten getragene Erhebung in Braunschweig kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs, die am 8. November 1918 zur Abdankung Ernst Augusts, des letzten Herzogs von Braunschweig und bis Mai 1919 zur Umwandlung seines Landes in einen demokratischen Freistaat führte. Angestoßen durch den Kieler Matrosenaufstand war sie Teil der landesweiten Novemberrevolution, die den Sturz der Monarchien im Kaiserreich und seinen Bundesstaaten bewirkte.


Der Freistaat Baden hält den ersten Volksentscheid in Deutschland ab, bei dem die am 21. März vom Landtag beschlossene neue badische Verfassung mit großer Mehrheit angenommen wird.

Die Republik Baden war ein Land des Deutschen Reichs während der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus und territorial identisch mit dem zuvor Großherzogtum Baden genannten deutschen Bundesstaat.


München: Der Palmsonntagsputsch der Republikanischen Schutztruppe gegen die Münchner Räterepublik scheitert am Widerstand der Rotgardisten unter dem Kommando von Rudolf Egelhofer. Die Feuergefechte am Münchner Hauptbahnhof fordern 21 Todesopfer.

Der sog. Palmsonntagsputsch am 13. April 1919 in München war ein Versuch der Republikanischen Schutztruppe unter dem Kommando von Alfred Seyffertitz, die in der Vorwoche ausgerufene Münchner Räterepublik zu stürzen und die im Zuge der revolutionären Ereignisse nach Bamberg geflohene, vom bayerischen Landtag eingesetzte Regierung des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann (SPD) wiederherzustellen. Allerdings ist der weitgehend üblich gewordene Begriff „Palmsonntagsputsch“ gleich mehrfach problematisch. So ist er zum einen nicht zeitgenössisch, zum anderen handelt es sich eben nicht um einen Staatsstreich gegen eine legitime Regierung, sondern um die Niederschlagung eines Aufstandes.


13.04.1918

Die mit den finnischen Weißgardisten verbündeten deutschen Truppen unter General Rüdiger von der Goltz erobern im Finnischen Bürgerkrieg nach zweitägigen Straßenkämpfen Helsinki.

Die Geschichte Finnlands umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Republik Finnland von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.


13.04.1912

Auf Grund einer königlichen Anordnung gründet das britische Militär das Royal Flying Corps (RFC), aus dem sich 1918 die Royal Air Force entwickelt.

Das Royal Flying Corps war die Fliegertruppe des britischen Heeres von 1912 bis 1918. Zusammen mit dem Royal Naval Air Service der britischen Marine entstand aus ihm die Royal Air Force.


13.04.1909

Reaktionäre Kräfte unternehmen in Konstantinopel mit Unterstützung von Sultan Abdülhamid II. einen Putschversuch gegen die jungtürkische Regierung im Osmanischen Reich. Von ihr eingesetzte Truppen unter dem Befehl von Ismail Enver und Cemal Pascha bringen in den Folgetagen das Umsturzvorhaben der Sultanstreuen zum Scheitern.

Abdülhamid II. war vom 31. August 1876 bis zum 27. April 1909 Sultan des Osmanischen Reiches. Er war der zweite Sohn des Sultans Abdülmecid I. und folgte seinem Bruder Murad V. nach dessen Absetzung auf den Thron.


13.04.1904

Das Flaggschiff der russischen Pazifikflotte, die Petropawlowsk, läuft während des Russisch-Japanischen Krieges auf eine japanische Mine und sinkt. Dabei sterben unter anderem der kommandierende Admiral Stepan Ossipowitsch Makarow sowie der bekannte Schlachtenmaler Wassili Wereschtschagin. Zu den wenigen Überlebenden gehört Großfürst Kyrill Wladimirowitsch Romanow.

Die Pazifische Flotte bzw. Pazifik-Rotbannerflotte, ist der Teil der russischen Marine, der im Pazifischen Ozean stationiert ist und die ostasiatischen Grenzen Russlands sichert. Das Hauptquartier der Flotte liegt in Wladiwostok. Ein weiterer wichtiger Flottenstützpunkt liegt in Petropawlowsk-Kamtschatski auf der Halbinsel von Kamtschatka.


13.04.1901

In München-Schwabing tritt unter dem Namen Die Elf Scharfrichter das erste politische Kabarett Deutschlands erstmals auf. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Otto Falckenberg, Wilhelm Hüsgen und Willy Oertel.

München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Sie ist mit 1,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Bayerns, die drittgrößte Gemeinde Deutschlands und mit 4.844 Einwohnern pro Quadratkilometer die am dichtesten bevölkerte Gemeinde Deutschlands. Verwaltungsrechtlich ist München eine kreisfreie Stadt. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion München und der Planungsregion München. München wird zu den Weltstädten gezählt und gilt als ein Zentrum der Kultur, Politik, Wissenschaften und Medien.


13.04.1889

Der Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein gründet den Munitionshersteller Rheinmetall.

Die Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein, kurz Hörder Verein, war ein Montanunternehmen in Dortmund. Seit der Fusion des Unternehmens mit der Phoenix AG war der Standort als Phoenix-Werke mit den Betriebsteilen Phoenix-Ost und Phoenix-West bekannt.


13.04.1881

Billy the Kid wird in Mesilla wegen des Mordes an Sheriff William J. Brady während des Lincoln-Weidekriegs zum Tod durch Hängen verurteilt. Wenige Tage später gelingt ihm jedoch die Flucht.

Henry McCarty, auch William H. Bonney, Henry Antrim oder auch Kid Antrim, besser bekannt als Billy the Kid, ist als Revolverheld eine der bekanntesten legendären Figuren der Westerngeschichte.


13.04.1876

Das Osmanische Reich erklärt seinen Staatsbankrott. Der finanzielle Ruin hat sich bereits ein halbes Jahr zuvor abgezeichnet, als am 6. Oktober 1875 die Zinszahlungen für seine Auslandsschulden auf die Hälfte herabgesetzt worden sind.

Das Osmanische Reich, auch das Türkische Reich genannt, war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. Die im deutschsprachigen Raum veraltete, Bezeichnung Ottomanisches Reich, deren Gegenstücke im englisch- und französischsprachigen Raum weiterhin üblich sind, leitet sich von der italianisierten Variante Ottomano der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her.


13.04.1873

In Colfax im US-Bundesstaat Louisiana brechen Rassenunruhen aus. Beim Colfax-Massaker kommen mindestens 62 Menschen ums Leben.

Colfax ist eine 1869 gegründete Kleinstadt und Verwaltungssitz des Grant Parish im US-amerikanischen Bundesstaat Louisiana. Das U.S. Census Bureau hat bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 1428 ermittelt.


13.04.1870

In New York City wird das Metropolitan Museum of Art gegründet.

Das Metropolitan Museum of Art ist das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten und besitzt eine der bedeutendsten kunsthistorischen Sammlungen der Welt. Das „Met Fifth Avenue“ genannte Hauptgebäude befindet sich an der Fifth Avenue, Höhe East 82nd Street in der Upper East Side im Stadtbezirk Manhattan von New York City am östlichen Rand des Central Park und ist Bestandteil der Museum Mile.


13.04.1868

In der entscheidenden Schlacht um Magdala der Britischen Strafexpedition in Äthiopien besiegen britische Truppen unter Robert Napier und Frederic Thesiger die Äthiopier unter Negus Theodor II. vernichtend. Die Stadt Mek’ele wird niedergebrannt.

Die Schlacht um Magdala fand am 13. April 1868 statt und war der Schlusspunkt der britischen Äthiopienexpedition von 1867/68. Nach einer mehrstündigen Beschießung stürmten britische Truppen die Bergfestung, in der sich der äthiopische Herrscher Tewodros II. verschanzt hatte. Bereits nach rund 15 Minuten waren die Kampfhandlungen beendet; Tewodros II. beging Suizid, um nicht in Gefangenschaft zu geraten.


13.04.1861

Nach einer eintägigen Belagerung im Sezessionskrieg übergibt Kommandant Robert Anderson Fort Sumter den Konföderationstruppen unter Pierre Gustave Toutant Beauregard. Der Angriff auf Fort Sumter hat weder Tote noch Verletzte gefordert.

Der Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkrieg war der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen, in der Konföderation vereinigten Südstaaten und den in der Union verbliebenen Nordstaaten (Unionsstaaten).


13.04.1848

Unter der Führung von Friedrich Hecker, Franz Sigel und Gustav Struve machen sich badische Revolutionäre gegen den Widerstand von Bürgermeister Karl Hüetlin von Konstanz aus auf den Weg nach Karlsruhe. Der Heckerzug hat das Ziel, sich unterwegs mit Einheiten unter Georg Herwegh zu vereinen, um dann die Ideen der Märzrevolution in Baden durchzusetzen.

Friedrich Karl Franz Hecker war ein deutschamerikanischer Rechtsanwalt, Politiker und radikaldemokratischer Revolutionär. Er spielte in der Anfangsphase der badischen und der deutschen Revolution von 1848/49 bis April/Mai 1848 eine zentrale Rolle. In Baden war er in dieser Zeit einer der populärsten Redner und Agitatoren der Revolution. Nach der Niederlage des nach ihm benannten Aufstands emigrierte er in die USA. Dort kämpfte er während des Sezessionskrieges (1861–1865) als Offizier eines deutschen Freiwilligenregiments in der Armee der Nordstaaten.


13.04.1829

Der vom britischen Parlament am 24. März beschlossene Catholic Relief Act erhält die formelle königliche Einwilligung. Das Gesetz gewährt den Katholiken im Vereinigten Königreich die freie Religionsausübung. Damit werden unter anderem die Testakte von 1673 aufgehoben und der Suprematseid abgeschafft, womit die Katholikenemanzipation ihren Abschluss erreicht.

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Irland war ein souveräner Staat auf dem Gebiet der Britischen Inseln, der am 1. Januar 1801 durch die Vereinigung des Königreichs Großbritannien und des Königreichs Irland gegründet wurde. Die Gründung des irischen Freistaats am 6. Dezember 1922 führte zu dem Ende des Staates und dazu, dass der Rest am 12. April 1927 in Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland umbenannt wurde.


13.04.1796

In der Schlacht bei Millesimo siegen die französischen Truppen während des napoleonischen Italienfeldzugs über eine piemontesische Armee, die den Zugang zu ihrem Land schützen will.

Die Schlacht bei Millesimo, geschlagen am 13. April 1796 in der Nähe der Stadt Millesimo, war der Name, den Napoleon Bonaparte in seinem Briefverkehr einer von mehreren kleinen Schlachten gab, die im Piemont in Norditalien zwischen den französischen Armeen und den verbündeten Armeen von Österreich und dem Königreich von Sardinien-Piemont ausgetragen wurden.


13.04.1784

In Frankfurt am Main findet die Uraufführung von Friedrich Schillers Tragödie Kabale und Liebe statt. Das Stück erhält sehr gemischte Kritiken.

Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.


13.04.1759

In der Schlacht bei Bergen nahe Frankfurt am Main versuchen preußische Truppen im Siebenjährigen Krieg dreimal vergebens, von Victor-François de Broglie befehligte französische Stellungen zu erobern. Herzog Ferdinand von Braunschweig bricht den Angriff schließlich ab.

Die Schlacht bei Bergen war eine Schlacht des Siebenjährigen Krieges am 13. April 1759 bei der Ortschaft Bergen in der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Die Schlacht wurde ausgetragen zwischen königlich-französischen und alliierten Truppen.


13.04.1749

Vor der Küste Südostindiens sinken die beiden britischen Linienschiffe HMS Pembroke und HMS Namur in einem Zyklon. 850 Besatzungsmitglieder sterben, nur 14 können sich retten.

Indien [ˈɪndi̯ən], amtlich Republik Indien, ist ein Staat in Südasien.


13.04.1742

Georg Friedrich Händels Oratorium Messiah wird in Dublin uraufgeführt.

Georg Friedrich Händel   war ein Komponist des Barocks, der in Deutschland, Italien und vor allem dann in England wirkte. Sein Schaffen erstreckte sich auf nahezu alle musikalischen Genres seiner Zeit und umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter Messiah mit dem bekannten Chor „Halleluja“ –, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Zusätzlich war Händel auch als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.


13.04.1640

Weil er Subsidien für einen geplanten Krieg gegen Schottland benötigt, beruft König Karl I. von England nach elf Jahren zum ersten Mal das Parlament ein. Nur drei Wochen später wird er es wieder entlassen, weil es seinen Forderungen nicht nachkommt. Es geht als Kurzes Parlament in die Geschichte ein.

Subsidien sind Unterstützungsleistungen, durch die ein bestimmter Zweck erfüllt werden soll, z. B. dass der Begünstigte sich entsprechend den Wünschen des Unterstützers verhält. Der Begriff Subsidien ist heute veraltet, stattdessen wird von Subventionen oder finanziellen Zuwendungen gesprochen.


13.04.1598

Der französische König Heinrich IV. unterzeichnet das Edikt von Nantes. Er gewährt den Hugenotten im katholischen Frankreich nach 36-jährigen Auseinandersetzungen die freie Religionsausübung und beendet damit die Hugenottenkriege.

Heinrich IV. war ab 9. Juni 1572 als Heinrich III. König von Navarra und ab 2. August 1589 bis zu seiner Ermordung am 14. Mai 1610 König von Frankreich. In seiner gascognischen Heimat nannte man ihn in der Landessprache lo nòstre bon rei Enric.


13.04.1514

Georg Tannstetter veröffentlicht das Werk Viri Mathematici quos inclytum Viennense gymnasium ordine celebres habuit. In diesem frühen Ansatz der Wissenschaftsgeschichte werden die bis zu diesem Zeitpunkt in Wien tätigen Astronomen und Mathematiker ausführlich dargestellt.

Georg Tannstetter, Humanistenname Collimitius, war ein deutsch-österreichischer Humanist, Astronom, Astrologe und Mediziner. Er war Professor für angewandte Mathematik an der Universität Wien, wo Peter Apian und Joachim Vadian zu seinen Schülern gehörten. Seine Darstellung der Geschichte der Wiener Astronomen und Mathematiker ist ein früher Ansatz von Naturwissenschaftsgeschichte. Auch sein Ansatz zu einer empirischen Astrologie war damals noch ungewöhnlich. Gemeinsam mit einem Schüler entwarf er eine Ungarnkarte, die zum Weltdokumentenerbe gehört. Er war königlicher Leibarzt im Dienst mehrerer habsburgischer Regenten. 1531 wurde er geadelt.


13.04.1436

Truppen unter Befehl des früheren Gouverneurs Jean de Villiers de L’Isle-Adam dringen in der Zeit des Hundertjährigen Kriegs in das von Engländern besetzte Paris ein und vertreiben die Gegner aus der Stadt.

Der Militärgouverneur von Paris ist der Standortkommandant der französischen Streitkräfte in Paris.


13.04.1248

In Köln wird, gebilligt vom Erzbischof Konrad von Hochstaden, der Abbruch des romanischen Hildebold-Doms beschlossen.

Konrad von Hochstaden, auch Konrad von Are-Hochstaden war als Konrad I. von 1238 bis 1261 Erzbischof von Köln.


13.04.1231

Papst Gregor IX. setzt in seiner Bulle Parens scientiarum neue Regeln für die Pariser Universität Sorbonne fest, die eine Stärkung ihrer Selbstverwaltung bringen.

Gregor IX., ursprünglich Ugolino dei Conti di Segni, war Papst der katholischen Kirche vom 19. März 1227 bis zu seinem Tode. Er vertrat die Suprematie des Papstes gegen Kaiser Friedrich II., reformierte die Kirchengesetzgebung, förderte die Orden der Franziskaner und Dominikaner und bekämpfte Häretiker durch die Inquisition.


13.04.1204

Nach der Flucht von Kaiser Alexios V. erobern christliche Kreuzfahrer während des Vierten Kreuzzugs die byzantinische Residenzstadt Konstantinopel und töten bei der folgenden Plünderung und Brandschatzung etwa 2000 Einwohner.

Alexios V. Dukas Murtzuphlos war byzantinischer Kaiser vom 5. Februar 1204 bis zum 13. April 1204. Sein Beiname „Murtzuphlos“ bezieht sich auf seine außergewöhnlich buschigen Augenbrauen. Er war mit Eudokia verheiratet, einer Tochter Kaiser Alexios III.


13.04.1180

Kaiser Friedrich I. verteilt beim Hoftag in Gelnhausen die Besitzungen des geächteten Heinrich des Löwen. Das Herzogtum Westfalen-Engern geht an den Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg, den östlichen Teil erhält der Askanier Bernhard III. von Sachsen.

Friedrich I., genannt Barbarossa, aus dem Adelsgeschlecht der Staufer, war von 1147 bis 1152 als Friedrich III. Herzog von Schwaben, von 1152 bis 1190 römisch-deutscher König und von 1155 bis 1190 Kaiser des römisch-deutschen Reiches.


13.04.1147

In der Bulle Divini dispensatione willigt Papst Eugen III. in den Wendenkreuzzug ein. Einem Teil der Kreuzfahrer des Zweiten Kreuzzugs wird gestattet, die heidnischen Wenden zu bekämpfen, wofür sich Bernhard von Clairvaux eingesetzt hat.

Päpstliche Bulle oder kurz Bulle ist die Bezeichnung für Urkunden, die wichtige Rechtsakte des Papstes verkünden. Sie wurden in der päpstlichen Kanzlei in feierlicher Form ausgefertigt und besiegelt. Kennzeichnend ist der Ersatz der Salutatio durch die Formel ad perpetuam rei memoriam.


13.04.1111

Der in Geiselhaft befindliche Papst Paschalis II. krönt Heinrich V. auf Basis des unter Zwang geschlossenen Vertrags von Ponte Mammolo in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.

Papst ist der deutschsprachige geistliche Titel für den Bischof von Rom als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Weitere Bezeichnungen sind unter anderem Heiliger Vater, Pontifex Maximus und Patriarch des Abendlandes.


13.04.1059

Papst Nikolaus II. erlässt mit der Päpstlichen Bulle In nomine Domini das Papstwahldekret, das die Bestimmung des katholischen Kirchenoberhaupts ausschließlich Kardinalbischöfen vorbehält. Mit dem Ausschluss weltlicher Mächte von der Wahl soll vor allem Simonie verhindert werden.

Nikolaus II., ursprünglich Gerhard von Burgund, war Papst vom 6. Dezember 1058 bis zu seinem Tod.


13.04.1055

Gebhard, Bischof von Eichstätt, der auf Betreiben von Kaiser Heinrich III. im Vorjahr zum Papst gewählt worden ist, wird in Rom als Viktor II. inthronisiert.

Eichstätt ist eine Große Kreisstadt in Oberbayern. Die Stadt ist Sitz des gleichnamigen Landkreises sowie der Verwaltung des Naturparks Altmühltal, außerdem Bischofssitz des Bistums Eichstätt und Hauptsitz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.


13.04.0344

Höhepunkt einer Christenverfolgung im Sassanidenreich: An diesem Karfreitag werden bis zu 1000 Personen hingerichtet, darunter Simon bar Sabbae.

Als Christenverfolgung bezeichnet man eine systematische gesellschaftliche oder staatliche Unterdrückung oder existentielle Bedrohung von Christen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Dazu gibt es vielfältige sowohl historische als auch gegenwärtige Beispiele. Christenverfolgung kann Teil der Religionspolitik eines Staates sein. Ebenso kann Christenverfolgung zur Minderheitenpolitik eines Staates gehören, in dem Christen eine religiöse Minderheit darstellen. Christenverfolgung kann auch informell im Rahmen von ethnischen Konflikten oder sozialen Verwerfungen stattfinden.


13.04.-1479

Nach dem Tod von Thutmosis II. aus der 18. Dynastie wird sein dreijähriger Sohn Thutmosis III. am 4. Pachon des Ägyptischen Kalenders zum Pharao des Alten Ägypten gekrönt. Seine Stiefmutter und Tante Hatschepsut übernimmt für ihn die Regentschaft.

Thutmosis II. war ein altägyptischer König (Pharao) der 18. Dynastie und regierte von etwa 1492 bis 1479 v. Chr..