Historische Ereignisse am Donnerstag, 14. August

75 bedeutende Ereignisse fanden am Donnerstag, 14. August statt — von -29 bis 2020. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.

Der 14. August markiert ein Datum mit mehreren bedeutsamen Ereignissen in der europäischen Geschichte. Im Jahr 1980 begannen an der Leninwerft Danzig in Polen Streiks, die zur Gründung der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność führten. Lech Wałęsa übernahm damals die Führung dieser Bewegung, die sich gegen das kommunistische Regime richtete und langfristig zu politischen Umwälzungen in Osteuropa führte. Ein anderes tragisches Ereignis liegt weiter zurück: Im Jahr 2018 stürzte das Polcevera-Viadukt, eine wichtige Autobahnbrücke der Autostrada A10 in der italienischen Hafenstadt Genua, teilweise ein. Bei dieser Katastrophe kamen 43 Menschen ums Leben, was zu intensiven Diskussionen über Infrastrukturinstandhaltung führte.

Genua ist eine der ältesten Hafenstädte des Mittelmeers und war einst eine bedeutende Seemacht. Die Stadt liegt an der italienischen Riviera und verfügt über einen der größten Häfen Europas, der bis heute eine zentrale Rolle im internationalen Handel spielt. Die Geschichte Genuas ist eng mit der Seefahrt und dem Handel verbunden.

An diesem Tag des Jahres 2025 herrscht eine Lufttemperatur von 23 Grad Celsius, und der Himmel zeigt sich überwiegend bewölkt. Der Mond befindet sich in der zunehmenden Phase, während das Sternzeichen Löwe die astrologische Konstellation prägt. DayAtlas stellt Informationen zu Wetterbedingungen, historischen Ereignissen sowie berühmten Geburts- und Sterbetagen für jedes beliebige Datum und jeden Ort bereit.

Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 18. April.

14.08.2020

Beim Champions-League-Viertelfinalspiel zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern München kommt es zu dem bisher torreichsten K.-o.-Spiel der Champions-League-Geschichte; München siegt mit 8:2.

Der Futbol Club Barcelona ist ein Sportverein aus der spanischen Stadt Barcelona. Der auch nur mit der Kurzform Barça [ˈbaɾsə] bezeichnete Verein spielt seit 1929 mit seinem ersten Profifußballteam der Männer in der Primera División.


14.08.2018

In der italienischen Hafenstadt Genua stürzt das Polcevera-Viadukt, eine innerstädtische Autobahnbrücke der Autostrada A10, teilweise ein; 43 Menschen kommen ums Leben.

Genua ist eine italienische Stadt und die Hauptstadt der Region Ligurien. Das im Nordwesten des Landes am Ligurischen Meer gelegene ehemalige Zentrum der im Mittelalter bedeutenden Republik Genua ist heute Verwaltungssitz einer gleichnamigen Metropolitanstadt.


14.08.2010

In Bad Münster am Stein-Ebernburg wird das Steinskulpturenmuseum Fondation Kubach-Wilmsen eröffnet, das von Tadao Andō entworfen wurde.

Bad Münster am Stein-Ebernburg ist ein Stadtteil von Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und als Mineralheilbad und heilklimatischer Kurort anerkannt. Es liegt fünf Kilometer südwestlich von Bad Kreuznach und 38 Kilometer südwestlich von Mainz.


In Singapur eröffnet Staatspräsident Sellapan Ramanathan die I. Olympischen Jugend-Sommerspiele, die bis zum 26. August dauern.

Sellapan Ramanathan, häufig SR Nathan, war vom 1. September 1999 bis 31. August 2011 der sechste Präsident von Singapur.


14.08.2007

Bei einer koordinierten Serie von Autobombenanschlägen auf von Jesiden bewohnte Städte im Nordirak werden 796 Menschen getötet und mehr als 1500 verletzt.

Der Anschlag von Sindschar ereignete sich am 14. August 2007 in den beiden irakischen Dörfern al-Qaḥṭānīya und al-Jazīrāh im Distrikt Sindschar des Gouvernements Ninawa und richtete sich gegen die Volksgruppe der Jesiden. Durch vier Explosionen wurden 796 Menschen getötet und 1.562 weitere verletzt. Der bis heute folgenschwerste und opferreichste Terroranschlag in der irakischen Geschichte wird al-Qaida zugeschrieben.


14.08.2006

Infolge der UN-Resolution 1701 tritt im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon ein Waffenstillstand in Kraft, der weitgehend befolgt wird.

Die Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates ist eine Resolution der Vereinten Nationen, die während des Libanonkriegs 2006 verabschiedet wurde und auf eine Lösung des mit militärischen Mitteln ausgetragenen Konfliktes abzielt. Sie wurde vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf seiner 5511. Sitzung am 11. August 2006 einstimmig angenommen.


Konzerturaufführung des Taschengartens am 10. Todestag von Sergiu Celibidache im Münchner Herkulessaal.

Der Taschengarten (1978) ist eine Orchestersuite in 13 Sätzen von Sergiu Celibidache.


14.08.2005

Der Flug 522 der zypriotischen Fluggesellschaft Helios Airways stürzt in der Nähe von Athen ab. Alle 121 Menschen an Bord sterben.

Helios-Airways-Flug 522 war ein Linienflug der zypriotischen Helios Airways von Larnaka über Athen nach Prag. Am 14. August 2005 zerschellte die eingesetzte Boeing 737-300 an einem Hügel nahe dem Dorf Grammatiko, Gemeinde Marathon in Griechenland, etwa 33 Kilometer vom Athener Flughafen entfernt. Alle 121 Insassen kamen ums Leben.


14.08.2003

Ein Stromausfall legt die nordöstlichen USA und Teile Kanadas lahm. Etwa 50 Millionen Menschen haben keinen Strom.

Ein Stromausfall ist eine plötzlich ungeplant auftretende Netzstörung im Stromnetz, durch die unbeabsichtigt die Elektrizitätsversorgung der Stromverbraucher unterbrochen ist, teils in ganzen Ländern und halben Kontinenten, siehe Liste historischer Stromausfälle.


14.08.1994

Der Internationale Terrorist Ilich Ramírez Sánchez, genannt Carlos, wird im Sudan verhaftet und an Frankreich ausgeliefert.

Unter Terrorismus versteht man kriminelle Gewaltaktionen, wie Attentate, Sprengstoff- und Brandanschläge, Amokläufe und -fahrten oder Schiffs- und Luftpiraterie, mit denen politische, religiöse, ideologische oder wirtschaftliche Ziele erreicht werden sollen. Auch andere Taten werden als Terrorismus bezeichnet. So gibt es die Bezeichnungen Cyber- und Ökoterrorismus. Terrorismus ist das Ausüben und Verbreiten von Terror. Er dient als Druckmittel und soll Unsicherheit und Schrecken verbreiten oder Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen bzw. erzwingen. Die sozialwissenschaftlichen Definitionsversuche unterscheiden sich vor allem dahingehend, ob unter Terrorismus lediglich „Akte aus dem Untergrund“ zu verstehen seien oder ob auch ein „Staatsterrorismus“ denkbar sei. Die verschiedenen juristischen Definitionen des Begriffs, ob im nationalen Strafrecht oder im internationalen Recht, sind häufig noch viel umstrittener.


14.08.1992

Nach der Unabhängigkeitserklärung Abchasiens marschieren georgische Truppen in der nördlichen Provinz ein.

Abchasien [apˈxaːzi̯ən] ist eine an das Schwarze Meer grenzende Region im Süden des Kaukasus, die als autonome Republik völkerrechtlich zu Georgien gehört, sich seit 1994 jedoch als unabhängige „Republik Abchasien“ betrachtet. Das 8.600 km² große, laut offizieller Schätzung von 2011 242.862 Einwohner zählende Gebiet hat eigene staatliche Strukturen ausgebildet, die sich unter dem Schutz Russlands der Souveränität Georgiens entziehen.


14.08.1991

In Laos wird die erste Verfassung nach der Übernahme der Macht durch das kommunistische Pathet Lao erlassen.

Laos ist der einzige Binnenstaat in Südostasien. Der Staat Laos grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar, hat etwa 7,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.


14.08.1984

IBM stellt den IBM Personal Computer/AT vor. Seine Technik ist als AT-Format über mehr als ein Jahrzehnt Standard in diesem Marktsegment.

Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM zählt zu den weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Produkte und Dienstleistungen im IT-Bereich, wobei sowohl Software als auch Hardware angeboten werden.


14.08.1981

Die nationale Gedenkstätte Ntaba KaNdoda im Autonomiegebiet Ciskei wird eröffnet.

Die Gedenkstätte Ntaba KaNdoda National Monument wurde am 14. August 1981 in der Nähe des südafrikanischen Township Dimbaza durch die Territorialbehörde der Ciskei eröffnet. Ihr Name leitet sich von dem Khoi-Chief Ndoda ab, der im 18. Jahrhundert hier gelebt haben soll und von den Xhosa getötet wurde. Seine Frau übergab später das von ihm beherrschte Land an die Xhosa. Die Gedenkstätte wurde mit dem Anliegen erschaffen, an jene Xhosa-Häuptlinge zu erinnern, die in den Auseinandersetzungen mit den weißen Kolonisatoren um Landnutzungsrechte starben. Der Entwurf des Bauwerks entstand im Architekturbüro Zakrzewski Associates.


14.08.1980

Nach der Entlassung der Kranführerin Anna Walentynowicz tritt die Belegschaft der Leninwerft Danzig in Polen geschlossen in Streik. Lech Wałęsa wird Streikführer. Später geht aus den August-Streiks die unabhängige Gewerkschaft Solidarność hervor.

Anna Walentynowicz, Geburtsname Anna Lubczyk war eine Arbeiterin der Leninwerft Danzig und Gründungsmitglied der Gewerkschaft Solidarność.


14.08.1977

In einem Munitionslager der Sowjetischen Armee bei Dannenwalde (Gransee) kommt es durch Blitzschlag zu einer Reihe schwerer Explosionen und Zündung vieler Raketen. Die Opfer der Raketenkatastrophe von Dannenwalde unter den sowjetischen Soldaten werden auf 70 geschätzt.

Die Rote Arbeiter- und Bauernarmee (russisch Рабоче-крестьянская Красная армия (РККА)/Rabotsche-krestjanskaja Krasnaja armija (RKKA), kurz russisch Красная армия (КА) Rote Armee (RA)) war die Bezeichnung für das Heer und die Luftstreitkräfte Sowjetrusslands bzw. ab 1922 der Sowjetunion. Sie stammte aus der unmittelbaren Zeit nach der Oktoberrevolution, als die Bolschewiki eine Armee konstituierten, die im Russischen Bürgerkrieg den Militärverbänden ihrer Gegner (insbesondere die unter dem Oberbegriff Weiße Armee zusammengefassten Gruppen) gegenüberstand. Ab Februar 1946 trug die Rote Armee, die zusammen mit der sowjetischen Marine den Hauptbestandteil der Streitkräfte der Sowjetunion darstellte, den offiziellen Namen Sowjetarmee (russisch Советская армия (СА)/Sowjetskaja armija).


14.08.1976

Nordirlandkonflikt: Initiiert von Mairead Corrigan und Betty Williams demonstrieren rund 10.000 Menschen gegen die Gewalt – im Jahr darauf wird den Gründerinnen von Women for Peace (später Community of Peace People) der Friedensnobelpreis zuerkannt.

Der Nordirlandkonflikt ist ein bürgerkriegsartiger Identitäts- und Machtkampf zwischen zwei Bevölkerungsgruppen in Nordirland:einerseits den Protestanten, meist Nachkommen englischer und schottischer Einwanderer, die als Unionisten oder Loyalisten ein Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien bleiben wollen und andererseits den Katholiken, die sich als Republikaner für ein vereinigtes Irland, also für die Loslösung aus dem Vereinigten Königreich und die Vereinigung mit der katholisch geprägten Republik Irland einsetzen.


14.08.1975

Premiere des Films The Rocky Horror Picture Show in London.

The Rocky Horror Picture Show aus dem Jahr 1975 ist die Kinofassung des Musicals The Rocky Horror Show von Richard O’Brien, das vor Beginn der Dreharbeiten am 21. Oktober 1974 bereits mehr als ein Jahr erfolgreich an verschiedenen Orten im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten gelaufen war.


14.08.1974

In Manching absolviert der erste Prototyp des Mehrzweckkampfflugzeuges Tornado seinen Erstflug.

Manching ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und liegt südöstlich von Ingolstadt. Der Ort kann auf eine jahrtausendelange Siedlungsgeschichte seit der keltischen Zeit zurückblicken. In seiner Nähe befindet sich heute eine Einrichtung für Testflüge, der Fliegerhorst Ingolstadt/Manching, bestehend aus der Wehrtechnischen Dienststelle 61 der Bundeswehr für Luftfahrzeuge und dem Werksgelände von Airbus Defence and Space, einem Geschäftsbereich (Division) von Airbus.


In Prag brennt der Veletržní palác völlig nieder.

Prag ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt Tschechiens. Mit über 1,3 Millionen Einwohnern belegt Prag den zwölften Rang der größten Städte der Europäischen Union und bildet die tschechische Primatstadt. Die Hauptstadt Prag ist eine der 14 Regionen Tschechiens und eine der reichsten Regionen Europas.


14.08.1972

Eine IL-62 der DDR-Fluggesellschaft Interflug stürzte kurz nach dem Start in Berlin-Schönefeld bei Königs Wusterhausen ab. Bei dem Interflug-Flug 450/742 kamen alle 156 Menschen an Bord ums Leben.

Die Iljuschin Il-62 war das erste mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstrecken-Verkehrsflugzeug der Sowjetunion. Es ist der Nachfolger der Tupolew Tu-114. Erstflug der Il-62 war im Januar 1963, am 10. März 1967 nahm die erste Maschine ihren Betrieb bei der sowjetischen Fluggesellschaft Aeroflot auf. Im Jahr 1971 kam die Version Il-62M heraus, die unter anderem stärkere und sparsamere Triebwerke aufwies. Die Produktion im Kasaner Flugzeugwerk endete erst 1999. Insgesamt wurden 292 Maschinen gebaut, von denen mit Stand Oktober 2015 noch 14 im Einsatz waren.


14.08.1969

Nach einer Eskalation des Nordirlandkonflikts in Derry kommt es zum Einsatz britischer Truppen in Nordirland.

Der Nordirlandkonflikt ist ein bürgerkriegsartiger Identitäts- und Machtkampf zwischen zwei Bevölkerungsgruppen in Nordirland:einerseits den Protestanten, meist Nachkommen englischer und schottischer Einwanderer, die als Unionisten oder Loyalisten ein Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien bleiben wollen und andererseits den Katholiken, die sich als Republikaner für ein vereinigtes Irland, also für die Loslösung aus dem Vereinigten Königreich und die Vereinigung mit der katholisch geprägten Republik Irland einsetzen.


Das Forschungs-U-Boot Ben Franklin unter dem Kommando von Jacques Piccard taucht nach erfolgreicher 30-tägiger Driftfahrt im Golfstrom wieder auf.

Die Ben Franklin ist ein Forschungs-Mesoskaph, das 1967 von Jacques Piccard und der Grumman Aerospace Corporation gebaut wurde. Piccard wollte mit diesem Fahrzeug den Golfstrom erforschen und eine Drift durch diesen durchführen.


In den bundesdeutschen Filmtheatern läuft der Sergio-Leone-Western Spiel mir das Lied vom Tod an. Die Musik stammt von Ennio Morricone.

Sergio Leone war ein italienischer Filmregisseur. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Arbeiten im Bereich der Italowestern. Mit den epischen Westernfilmen Zwei glorreiche Halunken und Spiel mir das Lied vom Tod konnte er in den späten 1960er Jahren seine größten Erfolge verbuchen.


14.08.1958

Ein Propellerflugzeug der niederländischen KLM stürzt westlich von Irland in den Atlantik und reißt alle 99 Menschen an Bord in den Tod.

KLM Royal Dutch Airlines ist die nationale Fluggesellschaft der Niederlande und die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Amstelveen und Basis auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol ist Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam und bildet mit Air France das Dachunternehmen Air France-KLM.


14.08.1955

Die Uraufführung der Oper Irische Legende von Werner Egk nach William Butler Yeats findet im Festspielhaus in Salzburg statt.

Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.


14.08.1949

Bei der Wahl zum ersten Deutschen Bundestag wird die CDU/CSU stärkste Fraktion.

Die Bundestagswahl 1949 fand am 14. August 1949 statt. Sie war die erste Bundestagswahl überhaupt und – nach den Wahlen zu den Landtagen und den Kommunalwahlen in den Jahren seit 1946 – auf nationaler Ebene die erste komplett freie Wahl seit der Reichstagswahl vom 6. November 1932. Die nächste Bundestagswahl war die Bundestagswahl 1953 am 6. September 1953.


14.08.1947

Der Buchenwald-Hauptprozess in Dachau wird mit der Urteilsverkündung beendet. Es wurden 22 Todesurteile ausgesprochen sowie fünf lebenslängliche und vier zeitige Haftstrafen.

Der Buchenwald-Hauptprozess war ein Kriegsverbrecherprozess der US-Armee in der US-amerikanischen Besatzungszone Deutschlands am Militärgericht in Dachau. Er fand vom 11. April 1947 bis zum 14. August 1947 im Internierungslager Dachau statt, wo sich bis Ende April 1945 das Konzentrationslager Dachau befunden hatte. In diesem Prozess waren 31 Personen angeklagt, denen Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit dem KZ Buchenwald und dessen Nebenlagern zur Last gelegt wurden. Das Verfahren endete mit 31 Schuldsprüchen. Offiziell wurde der Fall als United States of America vs Josias Prince zu Waldeck et al. – Case 000-50-9 bezeichnet. Dem Buchenwald-Hauptprozess schlossen sich 24 Nebenverfahren mit 31 Angeklagten an. Der Buchenwald-Hauptprozess war Teil der Dachauer Prozesse, die in den Jahren 1945 bis 1948 stattfanden.


Pakistan erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

Die Geschichte Pakistans umfasst den Weg zur Unabhängigkeit und die Entwicklungen der Islamischen Republik Pakistan seit 1947, zu der bis 1971 auch die Volksrepublik Bangladesch gehörte. Die Geschichte auf dem Gebiet Pakistans vor 1947 stellt der Artikel Geschichte Indiens dar.


14.08.1945

Philippe Pétain, der Chef des Vichy-Regimes, wird von einem französischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt.

Henri Philippe Benoni Omer Joseph Pétain [filip petɛ̃] war ein französischer Militär, Diplomat und Politiker und zum Tod verurteilter Kollaborateur. Von 1940 bis 1944 stand er als Staatschef dem autoritären État français (Vichy-Regime) vor.


Japan akzeptiert die Kapitulationsbedingungen der Alliierten.

Die Geschichte Japans umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des heutigen Staates Japan von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie ist durch ein Wechselspiel aus Isolation und äußeren Einflüssen geprägt. Einerseits führten sowohl die geographische Abgeschiedenheit als auch die selbstgewählte Abschottung gegenüber der Außenwelt zu einer räumlich begrenzten und in sich geschlossenen Entwicklung auf den japanischen Inseln; so ist die Geschichte Japans nach Auffassung mancher Historiker ein Modell für die Entwicklung von der Urzivilisation zur Moderne. Andererseits prägte vor allem China durch die Ausbreitung des Buddhismus und die Lehren des Konfuzianismus die Kultur und Sprache Japans mit. Auch im Westen nahm man Einfluss auf Japans Geschichte: Gewaltsam wurde 1854 nach über zweihundertjähriger Isolation die Öffnung und Modernisierung des Landes erzwungen. Das Japanische Kaiserreich wurde in der Folge nicht nur die erste asiatische Industrienation, sondern strebte alsbald eine Ausdehnung seiner Einflusssphäre im Pazifikraum an. Die Expansion endete mit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg und mit der Besetzung durch Truppen der Vereinigten Staaten. Heute gilt Japan als technikbegeisterter und vor allem global agierender Industriestaat.


14.08.1941

Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill unterzeichnen auf der Prince of Wales die Atlantik-Charta, mit der sie ihre Vorstellungen von einer neuen Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg präzisieren. Die Charta wird nach dem Krieg die zentrale Grundlage für die Vereinten Nationen.

Franklin Delano Roosevelt  , oft mit seinen Initialen FDR abgekürzt, war vom 4. März 1933 bis zu seinem Tod der 32. Präsident der Vereinigten Staaten. Er gehörte der Demokratischen Partei an.


14.08.1936

In der Schlacht von Badajoz gelingt den Truppen Francisco Francos einer der ersten größeren Siege im Spanischen Bürgerkrieg.

Die Schlacht von Badajoz am 14. August 1936 war einer der ersten größeren Siege der Truppen Francos während des Spanischen Bürgerkriegs.


Unter dem Einfluss der Georgischen Eisenbahn entsteht in Tiflis der Fußballverein Lokomotive Tiflis.

Die GR Sakartwelos Rkinigsa ist die nationale georgische Eisenbahngesellschaft. Das Unternehmen firmiert mittlerweile auch unter dem Namen GR Georgian Railway.


14.08.1933

Emilio Comici und zwei Seilgefährten stehen als Erste nach Durchsteigen der schwierigen Nordwand auf dem Gipfel der Großen Zinne in den Sextner Dolomiten.

Leonardo Emilio Comici war ein italienischer Alpinist und Höhlenforscher. Als Höhlenforscher stellte er sogar einen Tiefenrekord von 500 m auf. Im Alter von 24 Jahren wandte er sich von der Speläologie ab und eroberte sich die Berge. Von 1938 bis zu seinem Tod war er faschistischer Podestà von Wolkenstein.


14.08.1930

Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft nimmt den Bahnhof Neu Bentschen (heute Zbąszynek) als neuen und bedeutendsten Grenzbahnhof für den Personenverkehr nach Polen in Betrieb.

Die Deutsche Reichsbahn war das staatliche deutsche Eisenbahnunternehmen von der Zeit der Weimarer Republik bis zur unmittelbaren Nachkriegszeit. Entsprechend den Bestimmungen der 1919 beschlossenen Weimarer Verfassung gingen die früheren Länderbahnen mit Wirkung zum 1. April 1920 in den Besitz des Reichs über. Zunächst als Deutsche Reichseisenbahnen bezeichnet firmierten sie ab 1921 als Deutsche Reichsbahn. Verwaltet wurde die Reichsbahn zunächst direkt durch das Reichsverkehrsministerium. Im Februar 1924 wurde sie aus dem Ministerium ausgegliedert und als eigenständiges staatliches Unternehmen geführt. Noch im selben Jahr folgte im Zuge der Umsetzung des Dawes-Plans die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft als neugegründete Betriebsgesellschaft, die die im Eigentum des Reiches verbleibenden Eisenbahnen betrieb und deren Gewinne im Rahmen der nach dem Versailler Vertrag zu leistenden Reparationen verpfändet wurden. Erster Generaldirektor wurde Rudolf Oeser. Ab Mitte der 1920er Jahre entwickelte sich die Reichsbahn zu einem technisch wie wirtschaftlich fortschrittlichen Unternehmen. Entwicklungen wie die Einheitsdampflokomotiven, die Einführung schneller Dieseltriebwagen (Fliegender Hamburger) oder der Bau der Berliner S-Bahn fanden weltweit Anerkennung und Nachahmung. Das Ende der Weimarer Republik und die Machtergreifung der Nationalsozialisten änderten zunächst den Status der Reichsbahn nicht. Auf Druck der Nationalsozialisten übernahm die Reichsbahn ab 1933 den Bau der Reichsautobahnen, der weitere Ausbau des Eisenbahnnetzes wurde jedoch zugunsten der Aufrüstung vernachlässigt. 1937 beendete Adolf Hitler die Existenz der eigenständigen Reichsbahn-Gesellschaft, diese wurde wieder in direkte staatliche Verwaltung durch das Reichsverkehrsministerium übernommen. Generaldirektor Julius Dorpmüller wurde zugleich Reichsverkehrsminister und blieb beides bis zu seinem Tod im Juli 1945 kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit der Einrichtung der vier Besatzungszonen übernahmen die Besatzungsmächte weitgehend die Kontrolle und beendeten die einheitliche Betriebsführung der Reichsbahn.


14.08.1920

Während des Polnisch-Sowjetischen Kriegs greift die Rote Armee Warschau an, kann die Stadt jedoch nicht erobern.

Im Polnisch-Sowjetischen Krieg, auch Polnisch-Bolschewistischer Krieg genannt, von 1919 bis 1921 versuchte einerseits das 1918 wiedererrichtete Polen, im Osten den historischen Grenzverlauf von 1772 wiederherzustellen und eine osteuropäische Konföderation (→ Międzymorze) unter polnischer Führung zu schaffen. Das sich noch im Bürgerkrieg befindende Sowjetrussland war andererseits bestrebt, seinen Einflussbereich in den Westen auszudehnen. In der Ukraine wurde Polen von nationalistischen Kräften unterstützt, die zuvor von den Bolschewiki von der Macht vertrieben worden waren.


14.08.1919

Die Weimarer Verfassung wird verkündet.

Die Weimarer Verfassung war die am 31. Juli 1919 in Weimar beschlossene, am 11. August in Schwarzburg unterzeichnete und am 14. August 1919 verkündete erste demokratische Verfassung für ganz Deutschland. Mit ihr wurde das Deutsche Reich zu einer föderativen Republik mit einem gemischt präsidialen und parlamentarischen Regierungssystem.


14.08.1917

Die Republik China erklärt dem Deutschen Reich den Krieg.

Die Republik China, auch als Nationalchina bekannt, wurde im Jahr 1912 ausgerufen. Bis 1949 umfasste ihr Staatsgebiet ganz China, seit 1945 einschließlich des seit 1895 japanischen Taiwans. Nach ihrer Niederlage im Chinesischen Bürgerkrieg (1927–1949) zog sich die von der Kuomintang geführte Regierung auf die Insel Taiwan zurück. Auf dem chinesischen Festland etablierte sich dagegen die Volksrepublik China. Bis heute existiert die Republik China als jedoch nur von wenigen Staaten anerkanntes Völkerrechtssubjekt auf Taiwan weiter.


14.08.1914

Die Diamantenmine The Big Hole im südafrikanischen Kimberley wird geschlossen. Seit 1871 sind hier insgesamt 2722 kg Diamanten gefördert und dabei 22,5 Millionen Tonnen Erde ausgehoben worden.

Der Bergbau ist ein zur Urproduktion gehörender Wirtschaftssektor und Teil der Montanindustrie, der sich mit dem Abbau, der Aufsuchung, Exploration und der Gewinnung von Bodenschätzen und Rohstoffen aus der oberen Erdkruste befasst.


14.08.1912

In Nicaragua gehen US-Marines an Land, welche die US-freundliche Regierung von Adolfo Díaz vor Aufständischen schützen und an der Macht halten.

Nicaragua ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik.


14.08.1904

Im Russisch-Japanischen Krieg kommt es zum Seegefecht bei Ulsan.

Der Russisch-Japanische Krieg begann im Februar 1904 mit dem Angriff des Japanischen Kaiserreichs auf den Hafen von Port Arthur und endete nach einer Reihe verlustreicher Schlachten im Sommer 1905 mit der Niederlage des Russischen Kaiserreichs. Der unter US-amerikanischer Vermittlung ausgehandelte Friedensvertrag von Portsmouth vom 5. September 1905 besiegelte den ersten bedeutsamen Sieg einer asiatischen über eine europäische Großmacht in der Moderne.


14.08.1901

Gustav Weißkopf führt nach eigenen Angaben mit seinem Flugzeug Modell Nr. 21 den ersten erfolgreichen bemannten Motorflug durch, für den es jedoch außer wenigen Augenzeugenberichten keinen eindeutigen Beweis gibt.

Gustav Albin Weißkopf war ein deutscher Pionier des Motorflugs, der in jungen Jahren in die USA auswanderte, wo er sich Gustave Whitehead nannte. Bis heute wird kontrovers diskutiert, ob er den ersten bemannten Motorflug durchgeführt hat.


14.08.1900

Ein internationales Expeditionskorps aus britisch-indischen, russischen, japanischen und US-amerikanischen Truppen erobert während des Boxeraufstandes Peking und plündert die Stadt.

Der Boxeraufstand, auch Boxerkrieg genannt, war ein bewaffneter Konflikt zwischen den chinesisch-nationalistischen Yihetuan (義和團 / 义和团, Yìhétuán – „Verband für Gerechtigkeit und Harmonie“) bzw. Yihequan und westlichen Großmächten. Das gewaltsame Vorgehen der Yihetuan, die aufgrund ihrer traditionellen Kampfkunstausbildung im Westen als „Boxer“ bezeichnet wurden, gegen christliche Missionare und andere Vertreter westlicher Staaten, entwickelte sich zu einem Krieg zwischen dem Kaiserreich China und den europäischen Großmächten, den USA und Japan.


14.08.1893

In Paris wird die weltweit erste Fahrprüfung absolviert.

Mit der Fahrerlaubnisprüfung (Deutschland), Führerscheinprüfung (Österreich) oder der Führerprüfung wird die Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen bzw. Motorfahrzeugen geprüft. Sie setzt eine Fahrausbildung voraus und hat bei Bestehen die Zulassung zum Straßenverkehr zur Folge.


14.08.1892

In Hamburg beginnt eine Cholera-Epidemie. Unfiltriertes Trinkwasser aus der Elbe und schlechte hygienische Zustände im Armutsviertel begünstigen die Ausbreitung des Bazillus. Über 8600 Menschen kommen in den folgenden Wochen ums Leben.

Hamburg, amtlich Freie und Hansestadt Hamburg, ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Der amtliche Name verweist auf die Geschichte Hamburgs als Freie Reichsstadt und als Mitglied des Handelsbundes der Hanse.


14.08.1888

Vor Sable Island sinkt der dänische Passagierdampfer Geiser nach der Kollision mit einem Schiff derselben Reederei. 118 Menschen sterben.

Sable Island (englisch) oder Île de Sable (französisch) ist eine Insel im Atlantik, die zur kanadischen Provinz Nova Scotia gehört. Die Insel liegt so nahe an den transatlantischen Schifffahrtsrouten, dass sie eines der gefährlichsten Hindernisse darstellt, seit Segelschiffe den Atlantik überqueren. Die Insel ist daher einer der bekanntesten Schiffsfriedhöfe. Seitdem Radar auf Schiffen gebräuchlich ist, ist die Anzahl der Schiffsunglücke an der Küste dieser Insel zurückgegangen. Die Insel Sable Island wird gelegentlich mit der Insel Cape Sable Island verwechselt.


14.08.1879

Der deutsche Kaufmann Leonhard Tietz eröffnet mit Unterstützung seines Onkels Hermann in Stralsund sein erstes Kaufhaus und räumt als erster seinen Kunden ein Umtauschrecht ein. Er legt damit den Grundstein für die spätere Kaufhof AG.

Leonhard Tietz war ein deutscher Kaufmann und Warenhaus-Unternehmer. Seine Nachkommen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt, weil sie – wie Leonhard Tietz – jüdischer Herkunft waren.


14.08.1870

Deutsch-Französischer Krieg: In der Nähe von Metz tragen französische und preußische Streitkräfte die Schlacht bei Colombey-Rouilly aus, bei der keine Seite große Vorteile erringen kann.

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Frankreich einerseits und dem Norddeutschen Bund unter der Führung Preußens sowie den mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt andererseits. Auslöser des Krieges war der Streit zwischen Frankreich und Preußen um die spanische Thronkandidatur des Prinzen Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen. Am 19. Juli 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Entgegen der Erwartung des französischen Kaisers traten die vier süddeutschen Staaten in den Krieg ein. Währenddessen blieben die übrigen europäischen Mächte neutral.


14.08.1865

Preußen und Österreich unterzeichnen die Gasteiner Konvention, mit der die Herrschaft über die Herzogtümer Schleswig und Holstein geregelt wird; diese wird bereits fünf Tage später von beiden Staaten ratifiziert.

Preußen war ein im 13. Jahrhundert im südlichen Baltikum entstandenes Staatswesen, dessen Name im 18. Jahrhundert auf den aus dem Kurfürstentum Brandenburg und dem Herzogtum Preußen hervorgegangenen Gesamtstaat der Hohenzollern überging. Aus diesem Königreich Preußen, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts fast ganz Norddeutschland umfasste und 1870/71 die Gründung des Deutschen Reiches vorantrieb, ging 1918 der republikanische Freistaat Preußen hervor. Im NS-Staat seiner Selbständigkeit beraubt, ging Preußen mit diesem am Ende des Zweiten Weltkriegs unter.


14.08.1848

Das durch den Oregon-Kompromiss vom 15. Juni 1846 an die Vereinigten Staaten gefallene Gebiet wird durch Gesetz des US-Kongresses vorläufig als Territorium organisiert. Die erste Hauptstadt des Oregon-Territoriums ist Oregon City.

Der Oregon-Kompromiss, auch Oregon Treaty genannt, war ein bilateraler Vertrag zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten im Jahre 1846, der den Grenzverlauf im Westen des amerikanischen Kontinents festschrieb. Er beendete jahrelange Grenzstreitigkeiten.


14.08.1844

In der Schlacht bei Isly schlägt die französische Kolonialmacht in Französisch-Nordafrika in Marokko den algerischen Freiheitskämpfer Abd el-Kader und das marokkanische Heer unter Mulai Abd ar-Rahman entscheidend.

Die Zeit des Kolonialismus begann für Frankreich mit dem Erwerb der ersten Kolonien Mitte des 16. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert wurde Frankreich zur zweitgrößten Kolonialmacht der Welt. Nach 1945 zerfiel das französische Kolonialreich rasch. Der Auflösungsprozess beschleunigte sich in den 1950er Jahren. Allein im „Afrikanischen Jahr“ 1960 wurden 14 französische Kolonien unabhängig.


14.08.1842

Der von der US-Armee in Florida geführte Zweite Seminolenkrieg endet mit der fast völligen Ausrottung der Seminolen-Indianer.

Die United States Army ist das Heer der Streitkräfte der Vereinigten Staaten und der größte der acht uniformierten Dienste der Vereinigten Staaten. Sie wurde im Jahre 1775 während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges aufgestellt und trug maßgeblich zur Entstehung der Vereinigten Staaten bei. Der Auftrag der Army, wie sie im offiziellen Sprachgebrauch genannt wird, ist die Wahrung US-amerikanischer Interessen im Ausland, aber auch die militärische Verteidigung der Vereinigten Staaten gegenüber anderen Staaten. Dazu unterhält sie Stützpunkte in der ganzen Welt.


14.08.1814

Die Konvention von Moss beendet den kurzen Schwedisch-Norwegischen Krieg.

Die Konvention von Moss war eine Waffenstillstandsvereinbarung zwischen dem schwedischen Kronprinzen Karl Johann und dem norwegischen Parlament (Stortinget). Sie wurde am 14. August 1814 in Moss, Norwegen unterzeichnet und beendete den Schwedisch-Norwegischen Krieg.


14.08.1808

Die Erste Belagerung Saragossas während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel muss nach knapp zwei Monaten von den napoleonischen Truppen erfolglos abgebrochen werden.

Die Belagerung von Saragossa fand während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel statt. Eine französische Armee belagerte die Stadt, unternahm mehrmals den Versuch der Erstürmung und musste letztlich am 13. August 1808 die Belagerung aufheben.


14.08.1790

Durch den Friede von Värälä endet der zwei Jahre zuvor ausgebrochene Russisch-Schwedische Krieg ohne territoriale Veränderung.

Der Friede von Värälä beendete den Russisch-Schwedischen Krieg 1788–1790. Gustav III. von Schweden begann 1788 einen Krieg gegen Russland, in dem er neue Ländereien gewinnen wollte. Der Kriegsverlauf war für Schweden zunächst ungünstig. Der Adel wollte den Krieg nicht und opponierte; es kam zu Meutereien unter Gustavs Truppen. In einem Seesieg am 9. Juli 1790 konnte Schweden ein Drittel der russischen Flotte vernichten. Im Friedensschluss wird der Krieg am 14. August 1790 ohne territoriale Veränderung für beendet erklärt.


14.08.1720

Die spanische Villasur-Expedition in die Great Plains wird in Nordamerika von indianischen Kriegern zum größten Teil in einem Kampf getötet.

Als Villasur-Expedition, benannt nach ihrem Kommandeur, Pedro de Villasur, wird ein Vorstoß in das Gebiet der nordamerikanischen Great Plains bezeichnet, der 1720 von einer spanisch-indianischen Streitmacht des Vizekönigreichs Neuspanien unternommen wurde. Der Zweck dieser Expedition bestand darin, Erkundigungen über französische Aktivitäten in diesem Raum einzuholen und diese nach Möglichkeit zu unterbinden – Frankreich und Spanien standen sich zu dieser Zeit im Krieg der Quadrupelallianz feindlich gegenüber. Ferner sollte durch die spanische Präsenz vor Ort der Anspruch auf dieses Gebiet erneut geltend gemacht werden.


14.08.1658

Der Erste Rheinbund entsteht als überkonfessionelles Defensivbündnis von Reichsfürsten gegen den deutschen Kaiser, den die Habsburger stellen. Frankreich schließt sich am 15. August an.

Der Erste Rheinbund, auch genannt Rheinische Allianz oder Rheinische Conföderation, war ein am 14. August 1658 abgeschlossenes überkonfessionelles Defensivbündnis geistlicher und weltlicher Reichsfürsten des Heiligen Römischen Reiches. Das Bündnis sollte den Frieden erhalten und vor dem Durchzug und der Einquartierung fremder Truppen schützen. Die Stoßrichtung des Bundes richtete sich aber auch gegen den römisch-deutschen Kaiser, denn der Bund galt auch als Ersatz für den fehlenden permanenten Reichstag, mit dem der Kaiser in den ihm auferlegten Schranken der Verfassung hätte gehalten werden können. Die Gründung des Bundes ging maßgeblich aus vom Mainzer Kurfürsten und Reichserzkanzler Johann Philipp von Schönborn. Durch den Beitritt von Frankreich am 15. August 1658 zählte der Rheinbund beide Garantiemächte des Westfälischen Friedens zu seinen Mitgliedern, da auch Schweden für seine deutsche Besitzung Bremen-Verden, und später auch für Schwedisch-Pommern, dem Bündnis angehörte. Der Rheinbund wurde zunächst für die Dauer von drei Jahren abgeschlossen und dann zweimal verlängert.


14.08.1598

Bei der Schlacht am Yellow Ford gewinnen im Neunjährigen Krieg die irischen Rebellen gegen englische Truppen.

Die Schlacht am Yellow Ford fand am 14. August 1598 während des Neunjährigen Krieges südlich von Armagh statt. Gegner waren die irischen Rebellentruppen unter Aodh Mór Ó Néill und Aodh Ruadh Ó Domhnaill sowie eine englische Armee unter Henry Bagenal, die von der Stadt Armagh aus ein Fort am Fluss Blackwater erreichen wollten. Bei diesem Marsch gerieten sie in einen Hinterhalt der Rebellen, bei dem sie schwere Verluste hinnehmen mussten.


14.08.1502

Christoph Kolumbus betritt auf seiner Vierten Reise bei Kap Honduras erstmals das amerikanische Festland.

Christoph Kolumbus war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der über den Atlantik einen westlichen Seeweg nach Indien finden wollte und im Oktober 1492 eine Insel der Bahamas erreichte, dann weitere Karibikinseln. Dies wird im Allgemeinen als die Entdeckung Amerikas 1492 angesehen. Es folgten weitere Eroberungsreisen, und er wurde der erste Vizekönig der las Indias genannten Gebiete.


14.08.1480

Nach der Eroberung von Otranto durch die Türken werden 800 Zivilisten, die sich weigern, zum Islam zu konvertieren, von osmanischen Kriegern geköpft. Neuere Forschungen haben indessen Zweifel an diesem überlieferten Geschehen.

Der Otranto-Feldzug war eine militärische Unternehmung der Streitkräfte des Osmanischen Reiches auf der Apenninen-Halbinsel in den Jahren 1480/81, in deren Mittelpunkt die Stadt Otranto stand. Diese wurde von den Osmanen erobert, schließlich jedoch wieder geräumt.


14.08.1457

Der Mainzer Psalter (Psalterium Moguntinum), die erste datierte Inkunabel der Schriftgeschichte, wird von Peter Schöffer vollendet. Sie dient liturgischen Zwecken.

Der Mainzer Psalter wurde 1457 auf Pergament in der Offizin von Peter Schöffer und Johannes Fust gedruckt; die Inkunabel gilt als eines der herausragenden Stücke der frühen Buchdruckerkunst.


14.08.1433

Nach dem Tod seines Vaters Johann I. wird Eduard König von Portugal.

Johann I. KG war der zehnte König von Portugal und der erste aus dem Hause Avis. Er regierte von 1385 bis 1433.


14.08.1431

Die Hussiten unter Andreas Prokop besiegen ein kaiserliches Heer in der Schlacht bei Taus. Damit endet der fünfte Hussitenkreuzzug und Kaiser Sigismund sucht eine Verhandlungslösung.

Unter dem Begriff Hussiten, auch Bethlehemiten genannt, werden verschiedene spätmittelalterliche reformatorische beziehungsweise revolutionäre Bewegungen im Böhmen des 15. Jahrhunderts zusammengefasst, die sich ab 1415 nach der Verbrennung des Theologen und Reformators Jan Hus herausbildeten. Die Hussiten wurden von den meisten böhmischen Adeligen unterstützt und richteten sich hauptsächlich gegen die böhmischen Könige, die damals gleichzeitig das Amt des römisch-deutschen Königs bekleideten, und gegen die römisch-katholische Kirche. Infolge der Auseinandersetzungen kam es in den Jahren 1419–1434 zu den Hussitenkriegen.


14.08.1385

Portugiesische Revolution von 1383: In der Schlacht von Aljubarrota besiegt Johann von Avis, der spätere Johann I. von Portugal, die Armee König Johanns I. von Kastilien und sichert damit die Unabhängigkeit Portugals.

Mit Revolution von 1383 bezeichnet man in der Geschichte Portugals die Ereignisse, die zur Machtübernahme des Hauses Avis zwei Jahre später geführt haben.


14.08.1370

Kaiser Karl IV. erteilt Karlsbad das Stadtrecht.

Karl IV., geboren als Wenzel, war Römisch-deutscher König, König von Böhmen, König von Italien, König von Burgund und Römisch-deutscher Kaiser. Er entstammte dem Geschlecht der Luxemburger. Er zählt zu den bedeutendsten Kaisern des Spätmittelalters und war einer der einflussreichsten europäischen Herrscher seiner Zeit.


14.08.1352

Im Bretonischen Erbfolgekrieg kommt es zur Schlacht von Mauron. Das vom Königreich England unterstützte Haus Montfort setzt sich mit seiner Streitmacht gegenüber jener des Hauses Blois knapp durch.

Der Bretonische Erbfolgekrieg oder „Krieg der beiden Johannas“ von 1341 bis 1364 war eine Auseinandersetzung zwischen den Häusern Châtillon, das im Besitz der Grafschaft Blois war, und Montfort um das Herzogtum Bretagne. Er fiel in die erste Phase des Hundertjährigen Kriegs in Frankreich.


14.08.1288

Graf Adolf V. von Berg verleiht Düsseldorf die Stadtrechte und beschneidet damit die Macht von Siegfried von Westerburg, dem Erzbischof von Köln, der sich seit der Schlacht von Worringen in seiner Gefangenschaft befindet.

Adolf V. von Berg regierte die Grafschaft Berg von 1259 bis 1296.


14.08.1279

Papst Nikolaus III. verfasst die Päpstliche Bulle Exiit qui seminat, die den Armutsstreit im Franziskanerorden neu entfacht.

Nikolaus III., ursprünglich Giovanni Gaetano Orsini, war vom 25. November 1277 bis zu seinem Tod im Jahr 1280 Papst.


14.08.1244

Der Vertrag von Newcastle beendet eine Krise in den Beziehungen zwischen dem englischen König Heinrich III. und dem schottischen König Alexander II.

Der Vertrag von Newcastle war ein am 14. August 1244 geschlossener Friedensvertrag zwischen England und Schottland. Er beendete eine Krise, die fast zu einem Krieg zwischen den beiden Reichen geführt hatte.


14.08.1235

Mit dem Bau der ersten deutschen Hallenkirche der Gotik über dem Grab der heiligen Elisabeth von Thüringen wird begonnen.

Die Hallenkirche ist ein Bautyp einer Kirche, der durch die Gestalt des Langhauses gekennzeichnet ist. Dessen Schiffe sind von gleicher oder annähernd gleicher Höhe und meist unter einem gemeinsamen Dach vereinigt. Im Unterschied zur Basilika hat die Hallenkirche keinen Obergaden. Neben der Saalkirche, der Basilika, der Querkirche und dem Zentralbau bildet dieser Bautyp einen der Grundtypen des christlichen Kirchenbaus. Eine Querkirche hat den Altar in der Mitte einer Längswand, kann also entweder den Saalkirchen oder den Hallenkirchen angehören.


14.08.1099

Raniero di Bieda wird unter dem Namen Paschalis II. Papst.

Paschalis II., ursprünglich Raniero di Bieda, war zwischen 1099 und 1118 Papst der katholischen Kirche.


14.08.1089

Kaiser Heinrich IV. heiratet Adelheid von Kiew, Tochter des Großfürsten Wsewolod I.

Heinrich IV. aus der Familie der Salier war der älteste Sohn des Kaisers Heinrich III. und der Kaiserin Agnes. Ab 1053 war er Mitkönig, ab 1056 römisch-deutscher König und von 1084 bis zu seiner durch seinen Sohn Heinrich V. erzwungenen Abdankung am 31. Dezember 1105 Kaiser.


14.08.1040

Macbeth tötet den schottischen König Duncan I. in der Schlacht bei Elgin und krönt sich darauf selbst zum König.

Macbeth war schottischer König vom 14. August 1040 bis zu seinem Tod.


01.01.1970

Octavian veranstaltet den zweiten von drei aufeinander folgenden Triumphzügen in Rom. Dieser gilt dem Sieg in der Schlacht bei Actium.

Augustus war der erste römische Kaiser.