Historische Ereignisse am Mittwoch, 2. Juli

77 bedeutende Ereignisse fanden am Mittwoch, 2. Juli statt — von 311 bis 2010. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.

# Ohne Titel – nur Text

Am 2. Juli 2025 fällt der Blick auf mehrere bedeutende historische Ereignisse. 2008 wurde die französisch-kolumbianische Politikerin Íngrid Betancourt nach über sechsjähriger Geiselhaft durch das kolumbianische Militär aus den Händen der FARC befreit. Gemeinsam mit 14 weiteren Geiseln erlangte sie ihre Freiheit zurück. 2005 organisierten Bob Geldof und Bono das Live-8-Konzert an zehn verschiedenen Orten gleichzeitig unter dem Motto Make Poverty History, das sich direkt an das Live-Aid-Konzert von 1985 anlehnte.

Der 2. Juli 2025 wird von bedecktem Himmel, einer Temperatur von 19 Grad Celsius und leicht böigem Wind geprägt. Die Mondphase befindet sich in der zunehmenden Halbmond-Phase, während das Sternzeichen Krebs den astrologischen Schwerpunkt des Tages darstellt. Diese meteorologischen und kosmischen Bedingungen bilden den atmosphärischen Rahmen für diesen Mittwoch.

DayAtlas bietet umfassende Informationen zu Wetter, historischen Ereignissen, berühmten Geburts- und Sterbetagen für jedes beliebige Datum und jeden Ort.

Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 13. April.

02.07.2010

Im kongolesischen Ort Sange (Südkivu) fordert die Explosion eines verunglückten, mit Motorenbenzin beladenen Tankwagens letztlich 271 Tote und über 150 Verletzte.

Die Demokratische Republik Kongo ist eine Republik in Zentralafrika. Sie ist nach Fläche der zweitgrößte und nach Bevölkerungszahl der viertgrößte Staat Afrikas und grenzt an die Zentralafrikanische Republik, den Südsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia, Angola, den Atlantik und die Republik Kongo. Die Darstellung des Kongo als zusammengehöriger, souveräner Staat ist allerdings irreführend, da die Regierung keine Gewalt über das gesamte Land ausübt – der Kongo wird daher als Gescheiterter Staat betrachtet.


02.07.2008

Die französisch-kolumbianische Politikerin Íngrid Betancourt wird nach über sechsjähriger Geiselhaft gemeinsam mit 14 anderen Geiseln vom kolumbianischen Militär aus den Händen der FARC befreit.

Íngrid Betancourt Pulecio ist eine kolumbianische Politikerin, die auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Sie trat bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien 2002 an. Noch vor der Wahl wurde sie im Februar 2002 von Rebellen der Guerillabewegung FARC-EP entführt und jahrelang als Geisel gefangen gehalten. Im Juli 2008 wurde sie vom kolumbianischen Militär zusammen mit 14 anderen Geiseln befreit.


02.07.2005

An zehn verschiedenen Orten gleichzeitig findet unter dem Motto Make Poverty History von Bob Geldof und Bono organisiert das Live-8-Konzert statt. Der Name lehnt sich an das Live-Aid-Konzert von 1985 an.

Deine Stimme gegen Armut war eine gemeinsame Kampagne von VENRO als Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen, dem Künstler Herbert Grönemeyer sowie befreundeten Fachleuten aus der PR- und Medienbranche in Deutschland. Ziel der Aktion und ihrer Unterstützer war die fristgerechte Umsetzung der Millenniumsziele. Mit Hilfe von Konzerten, öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Protesten und Unterschriftensammlungen wurden die Regierungen der Welt an die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000 erinnert, laut der bis zum Jahr 2015 Armut und Hunger auf der Welt um die Hälfte verringert oder sogar ganz beseitigt werden sollten. Mit Ablauf der Frist und der Verabschiedung neuer Ziele nachhaltiger Entwicklung wurde die Kampagne Ende 2015 nach zehn Jahren eingestellt.


Im längsten Wimbledon-Finale der Damen aller Zeiten besiegt Venus Williams Lindsay Davenport mit 4:6, 7:6 (7:4) und 9:7.

Das Dameneinzel der Wimbledon Championships 2005 war ein Tenniswettbewerb in London.


02.07.2001

Nach der Kreil-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs beginnen die ersten Frauen bei der deutschen Bundeswehr mit einer Offizierslaufbahn.

Mit der Kreil-Entscheidung schuf der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 11. Januar 2000 die rechtliche Voraussetzung dafür, dass in der Bundesrepublik Deutschland auch Frauen für den aktiven Militärdienst bei der Bundeswehr eingestellt wurden und werden. Zuvor war diesen lediglich eine Tätigkeit im Sanitäts- und Militärmusikdienst erlaubt. Voraussetzung war dabei die freiwillige Verpflichtung.


02.07.2000

Die Präsidentschaftswahlen in Mexiko gewinnt der Ex-Coca-Cola-Manager und Millionär Vicente Fox mit 43,23 Prozent der Stimmen für die bürgerliche Partei der Nationalen Aktion. Damit endet zudem die 71-jährige Herrschaft der PRI.

Mexiko ist eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie umfasst 31 Bundesstaaten und die Bundeshauptstadt Mexiko-Stadt. Im Norden grenzt Mexiko an die Vereinigten Staaten von Amerika, im Süden und Westen an den Pazifischen Ozean, im Südosten an Guatemala, Belize und an das Karibische Meer, im Osten an den Golf von Mexiko. Mit einer Gesamtfläche von fast zwei Millionen Quadratkilometern ist Mexiko der fünftgrößte Staat auf dem amerikanischen Doppelkontinent, global liegt der Staat an vierzehnter Stelle. Weltweit liegt Mexiko mit einer Bevölkerungszahl von über 130 Millionen Menschen auf Platz elf und ist der einwohnerreichste spanischsprachige Staat.


Frankreich wird durch einen 2:1-Sieg gegen Italien in Rotterdam Fußball-Europameister.

Die französische Fußballnationalmannschaft der Männer häufig auch Les Bleus oder in deutschsprachigen Medien Équipe Tricolore genannt, ist eine der erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball. Aufgrund ihrer personellen Zusammensetzung entwickelte sich ab 1998 zudem in wortspielerischer Anlehnung an die Farben der Landesflagge (bleu-blanc-rouge) der Neologismus „black-blanc-beur“.


02.07.1998

Joanne K. Rowling veröffentlicht das zweite Buch ihrer Harry-Potter-Reihe, Harry Potter und die Kammer des Schreckens.

Joanne K. Rowling [ˌd͡ʒəʊˈæn ˈkeɪ ˈrəʊlɪŋ], CH, OBE ist eine britische Schriftstellerin, die mit der Romanreihe Harry Potter um den gleichnamigen Zauberschüler bekannt wurde. Daneben ist sie als Drehbuchautorin und Filmproduzentin aktiv.


02.07.1994

Der kolumbianische Nationalspieler Andrés Escobar wird vor einer Bar erschossen, weil er bei der Fußball-WM wenige Tage zuvor ein Eigentor erzielt und damit zum Ausscheiden seiner Mannschaft beigetragen hat.

Andrés Escobar Saldarriaga war ein kolumbianischer Fußballspieler.


02.07.1993

Bei einem Angriff von Islamisten auf ein alevitisches Kulturfestival in Sivas (Türkei) sterben mehr als 30 Menschen, darunter zahlreiche alevitische Künstler, Dichter und Verleger.

Der Brandanschlag von Sivas bezeichnet den pogromartigen Angriff einer religiös motivierten und aufgepeitschten Menge auf Teilnehmer eines alevitischen Festivals und den anschließenden Brand des Madımak-Hotels am 2. Juli 1993 in der zentralanatolischen Stadt Sivas in der Türkei. Dabei kamen 35 Personen zumeist alevitischen Glaubens ums Leben. Im offiziellen türkischen Sprachgebrauch wird es als Sivas-Ereignis bezeichnet. Aleviten sprechen von dem Sivas-Massaker.


02.07.1991

Die moldauische Fußballnationalmannschaft bestreitet ihr erstes Länderspiel. Der ehemalige Sowjetstaat verliert in Chișinău mit 2:4 gegen Georgien.

Die moldauische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahl der Republik Moldau. Seit der Unabhängigkeit 1991 konnte sich Moldau noch nie für eine Welt- oder Europameisterschaftsendrunde qualifizieren. Moldau nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Weltmeisterschaften 1958 bis 1990 und den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der sowjetischen Nationalmannschaft spielten moldauische Spieler aber keine Rolle. Nach dem Zerfall der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Moldau erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil.


02.07.1990

Eine ausbrechende Massenpanik in einem Fußgängertunnel bei Mekka kostet 1427 muslimische Pilger, die sich auf dem Haddsch befinden, das Leben.

Der Begriff Massenpanik bezeichnet ein Unglück mit einer großen Zahl von Beteiligten auf engem Raum, bei dem die räumliche Beengtheit mitursächlich für den Verlauf des Unglücks ist. Er legt die Vorstellung nahe, dass eine Menschenmasse bei Großveranstaltungen oder Schadensereignissen in Panik gerät und es zu unkontrollierten Fluchtbewegungen kommt. Ursache einer Massenpanik können gefährliche äußere Umstände oder das Verhalten Einzelner innerhalb einer Menschenmasse sein.


02.07.1989

Bei der als Europäischer Wettbewerb für Frauenfußball bezeichneten Europameisterschaft gewinnt die deutsche Auswahl durch einen 4:1-Sieg über Norwegen erstmals den Titel.

Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 1989, seinerzeit noch unter der Bezeichnung Europäischer Wettbewerb für Frauenfußball, war die dritte Ausspielung der europäischen Kontinentalmeisterschaft im Frauenfußball und fand vom 28. Juni bis zum 2. Juli im reinen K.-o.-System in der BR Deutschland statt. Alle 17 gemeldeten Nationalteams mussten durch die Qualifikation, denn der Gastgeber des Endrundenturniers wurde erst nach Abschluss aus dem Kreis der vier qualifizierten Teams kurzfristig festgelegt.


02.07.1985

Zur Erforschung des Halleyschen Kometen wird die europäische Raumsonde Giotto, benannt nach Giotto di Bondone, vom Weltraumbahnhof in Kourou gestartet.

Der Komet Halley, auch Halleyscher Komet und offiziell 1P/Halley genannt, zählt seit langem zu den bekanntesten Kometen.


02.07.1983

Uraufführung des musikalischen Märchens Prinz Chocolat von Gottfried von Einem in Bern.

Karl Gustav Walter Gottfried von Einem war ein österreichischer Komponist und Kompositionslehrer an der Akademie für Musik in Wien. Er wurde postum im Yad Vashem als Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet.


02.07.1976

Nach der Niederlage des von den USA unterstützten Südvietnams im Vietnamkrieg kommt es nach 22 Jahren der Trennung zur Wiedervereinigung Vietnams.

Südvietnam bezeichnet mehrere historische Staaten, die 1954 aus der Teilung Vietnams nach der französischen Niederlage in der Schlacht um Điện Biên Phủ im Indochinakrieg entstanden. Die offiziellen Namen lauteten von 1949 bis 1955 Staat Vietnam, danach bis 1975 Republik Vietnam. Nach der Kapitulation der Republik Vietnam am Ende des Vietnamkriegs wurde die kommunistisch dominierte Republik Südvietnam etabliert, die im Juli 1976 mit Nordvietnam zur Sozialistischen Republik Vietnam vereinigt wurde.


02.07.1972

Indien und Pakistan schließen das Shimla-Abkommen, mit dem die Line of Control in Kaschmir festgelegt wird.

Das Shimla-Abkommen ist ein am 2. Juli 1972 zwischen Indien und Pakistan geschlossener Vertrag zur Regelung der zwischenstaatlichen Beziehungen und stellt bis heute eine der wichtigsten Grundlagen für Verhandlungen zwischen den beiden Staaten dar.


02.07.1970

Das ZDF stellt die Spielshow Der goldene Schuß, moderiert von Vico Torriani, mit der fünfzigsten Sendung ein. Die Show war die erste in Farbe ausgestrahlte Unterhaltungssendung im deutschen Fernsehen und in den 1960er Jahren durch Lou van Burg populär geworden.

Das ZDF ist das Hauptprogramm der gleichnamigen Rundfunkanstalt und das zweite öffentlich-rechtliche bundesweite Fernsehprogramm Deutschlands. Das ZDF wird seit 1963 ausgestrahlt.


02.07.1966

Frankreich führt den ersten oberirdischen Kernwaffentest auf dem Mururoa-Atoll im Pazifik durch.

Als ein Kernwaffentest wird klassischerweise die Zündung eines nuklearen Sprengsatzes zu Testzwecken, vor allem zur Messung und Dokumentation von Stärke und Auswirkungen einer Kernwaffenexplosion verstanden. Der jeweils erste erfolgreiche konventionelle Test eines Landes ist zugleich ein Nachweis dafür, dass ein Land in der Lage dazu ist, eine Atombombe zu bauen, oder dass es eine Atommacht ist. Moderne Kernwaffentests werden jedoch hauptsächlich in Rechenzentren bzw. durch Supercomputer simuliert.


02.07.1965

Die südafrikanische Polizei stürmt Redaktionsbüros der Zeitung Rand Daily Mail wegen einer politisch brisanten Berichterstattung über Gefängnisse, in deren Folge 1969 der Chefredakteur Laurence Gandar und weitere Angeklagte verurteilt werden.

Die South African Police war die nationale Polizei in Südafrika und weitgehend von der Militärpolitik beeinflusst. Sie existierte von 1913 bis 1994. In Südwestafrika stellte sie zwischen 1939 und 1981 ebenfalls die Polizei. Nach Beendigung der Apartheidpolitik wurde die SAP in den South African Police Service umgewandelt. Dazu erließ man 1995 den South African Police Service Act .


Der Journalist und SED-Politiker Albert Norden veröffentlicht das Braunbuch der DDR mit Namen von über 1800 Nazis und Kriegsverbrechern in westdeutschen Führungspositionen.

Albert Norden war ein deutscher Journalist und Politiker der KPD und SED. Von 1958 bis 1981 gehörte er dem Politbüro des ZK der SED an.


02.07.1964

Durch die Unterzeichnung durch Präsident Lyndon B. Johnson tritt in den Vereinigten Staaten der Civil Rights Act of 1964 in Kraft, der die sogenannten Jim Crow Laws aufhebt. Damit werden die Bürgerrechte der afroamerikanischen Bevölkerung gestärkt.

Lyndon Baines Johnson, aufgrund seiner Initialen auch LBJ genannt, war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und von 1963 bis 1969 der 36. Präsident der Vereinigten Staaten.


02.07.1963

Der Élysée-Vertrag als deutsch-französischer Freundschaftsvertrag tritt in Kraft.

Der von dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle initiierte Élysée-Vertrag, wie der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von 1963 meist genannt wird, ist das erste große und zugleich grundlegende Abkommen zur deutsch-französischen Zusammenarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Vertrag sollte in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland geregelte Konsultationen zur Koordination und gemeinsamen Planung aller wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik sicherstellen.


02.07.1962

Sam Walton eröffnet den ersten Wal-Mart Discount City store in Rogers (Arkansas).

Samuel Moore „Sam“ Walton war ein US-amerikanischer Unternehmer. Er gründete und leitete die größte weltweit tätige US-amerikanische Supermarktkette Walmart.


02.07.1957

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 im Iran fordert etwa 1200 Tote.

Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Sie entstehen durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben infolge von Verschiebungen der tektonischen Platten an Bruchfugen der Lithosphäre, in weniger bedeutendem Maße auch durch vulkanische Aktivität, Einsturz oder Absenkung unterirdischer Hohlräume, große Erdrutsche und Bergstürze sowie durch Sprengungen. Erdbeben, deren Herd unter dem Meeresboden liegt, werden auch Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt. Diese unterscheiden sich von anderen Beben zum Teil in den Auswirkungen wie zum Beispiel der Entstehung eines Tsunamis, jedoch nicht in ihrer Entstehung.


02.07.1955

Der Tierpark Berlin wird in Ost-Berlin eröffnet, damit die Bevölkerung nach der Teilung der Stadt auch im Osten einen Zoo besuchen kann.

Der Tierpark Berlin ist einer der beiden zoologischen Gärten in Berlin. Er wurde 1955 im Ortsteil Friedrichsfelde eröffnet. Mit 160 Hektar Fläche ist er der größte Landschaftstierpark in Europa. Ein Teil des Geländes wurde bereits 1821 vom Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné als Landschaftsgarten gestaltet.


02.07.1951

In Babice, Tschechoslowakei wird eine Sitzung des örtlichen kommunistischen Nationalausschusses von vier Bewaffneten überfallen, drei Ausschussmitglieder werden getötet. Die Tat ist Anlass für die Schauprozesse von Jihlava, die sich vor allem gegen den Einfluss der Kirche auf die Landbevölkerung richten und in denen elf Personen zum Tode und 111 zu langen Zuchthausstrafen verurteilt werden.

Babice ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt neun Kilometer nordwestlich von Moravské Budějovice und gehört zum Okres Třebíč.


02.07.1950

Im Nordwesten der japanischen Stadt Kyōto fällt in der Kinkaku-ji-Tempelanlage der aus dem Jahr 1397 stammende Goldene Pavillon der Brandstiftung eines buddhistischen Mönchs zum Opfer, der die Schönheit des Tempels nicht ertragen kann.

Kyōto, im Deutschen auch Kioto geschrieben, ist eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans. Sie liegt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshū im Ballungsgebiet Kansai. Beide Schriftzeichen des heutigen Stadtnamens werden alleine jeweils „Miyako“ gelesen und bedeuten im Japanischen wörtlich „kaiserliche Residenz“. In der heutigen sinojapanischen Lesung entspricht die Silbe „Kyō-“ einer Go-on-Lesung und die Silbe „-to“ einer Kan-on-Lesung.


02.07.1948

Mit einem 2:0-Erfolg über Finnland gelingt der isländischen Fußballnationalmannschaft der erste Sieg in ihrer Geschichte.

Die finnische Fußballnationalmannschaft ist die Fußball-Auswahl von Finnland und untersteht dem finnischen Fußballverband Suomen Palloliitto. Finnland hat sich noch nie für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert und nahm 2021 erstmals an einer Fußball-Europameisterschaft teil.


02.07.1944

Uraufführung der Oper Die Hochzeit des Jobs von Joseph Haas an der Staatsoper in Dresden.

Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.


02.07.1940

Das deutsche U-Boot U-47 versenkt das britische Marinetransportschiff »Arandora Star«. Bei der Schiffskatastrophe sterben mehr als 800 Personen, darunter der ehemalige Reichstagsabgeordnete Karl Olbrysch und seine Lebensgefährtin, vor allem aber deutsche und italienische Internierte.

U 47 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII B, das im Zweiten Weltkrieg von der Kriegsmarine eingesetzt wurde.


02.07.1937

Die Flugpionierin Amelia Earhart verschwindet bei dem Versuch einer Weltumrundung mit ihrem Navigator Fred Noolan spurlos vor der Howlandinsel. Das Ereignis löst die größte Suchaktion vor dem Zweiten Weltkrieg aus und gibt Anlass zu einer Vielzahl von Verschwörungstheorien.

Amelia Mary Earhart war eine US-amerikanische Flugpionierin.


02.07.1932

Zum Abschluss des Democratic National Convention verwendet Franklin D. Roosevelt erstmals den Slogan New Deal.

Die Democratic National Convention (DNC) ist der Parteitag der Demokratischen Partei in den USA, der im Turnus von vier Jahren stattfindet. Während dieser Versammlung werden der Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei nominiert sowie ein Parteiprogramm festgelegt.


02.07.1931

Im Bonn Agreement stellen die Altkatholischen Kirchen der Utrechter Union und die Kirchen der Anglican Communion die Kirchengemeinschaft (Full Communion) fest.

Bonn Agreement bezeichnet die am 2. Juli 1931 in Bonn festgestellte Kirchengemeinschaft zwischen den Altkatholischen Kirchen der Utrechter Union und den Kirchen der Anglican Communion.


02.07.1928

In Großbritannien erhalten Frauen ab 21 Jahren das Wahlrecht.

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, kurz Vereinigtes Königreich, ist ein auf den Britischen Inseln vor der Nordwestküste Kontinentaleuropas gelegener Staat, der den größten Inselstaat Europas bildet.


02.07.1919

Das britische Starrluftschiff R34 startet von East Fortune, Schottland, aus zur ersten Nonstopfahrt eines Luftschiffes über den Atlantik.

Starrluftschiffe sind Luftschiffe mit einem kompletten Skelett aus Trägern und Streben. Dieses Gerüst gibt die äußere zumeist aerodynamische Form des Schiffskörpers vor.


02.07.1916

Die erste Südamerikameisterschaft im Fußball beginnt, Gastgeberland ist Argentinien. Das Eröffnungsspiel endet mit einem 4:0-Sieg von Chile gegen Uruguay.

Das Campeonato Sudamericano 1916 war die erste anerkannte Südamerikameisterschaft im Fußball und gleichzeitig die erste Kontinentalmeisterschaft von Fußball-Nationalmannschaften weltweit. Es fand vom 2. bis zum 17. Juli anlässlich der 100-jährigen Unabhängigkeit der Vereinigten Provinzen des Río de la Plata in Argentinien statt. Da die vier Teilnehmer aus Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay während des Turniers am 9. Juli 1916, dem Jahrestag der argentinischen Unabhängigkeit, auf Initiative des Uruguayers Héctor Rivadavia den südamerikanischen Fußballverband CONMEBOL gründeten, gilt das Campeonato von 1916 als erste Copa América, obgleich bereits sechs Jahre zuvor ein gleichnamiger und ähnlich angelegter Wettbewerb zum Jubiläum der argentinischen Mai-Revolution veranstaltet wurde. Die Trophäe, bereits von Anfang an die Bezeichnung Copa América tragend, wurde jedoch noch nicht ausgespielt, sondern zur ersten offiziellen Ansetzung 1917 eingeführt.


02.07.1912

Die am 23. Mai angekündigten, von Hand gesetzten ersten 12 Bände der noch heute bestehenden Insel-Bücherei werden vom Insel Verlag an die Buchhandlungen ausgeliefert.

Der Handsatz ist das älteste Verfahren zur Herstellung von Druckformen mit beweglichen und einzelnen Lettern im Bleisatz für das Druckverfahren Buchdruck (Hochdruckverfahren). Johannes Gutenberg hat das Verfahren um etwa 1440 weiterentwickelt und in Europa eingeführt.


02.07.1905

Die Debeka, die sich später zu einer der größten Gesellschaften der Versicherungs- und Bausparbranche in Deutschland entwickelt, wird als Krankenunterstützungskasse für die Gemeindebeamten der Rheinprovinz gegründet.

Die Debeka ist eine deutsche Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in Koblenz. Die Gruppe umfasst unter anderem eine private Krankenversicherung, eine Bausparkasse und die Debeka BKK als Krankenkasse.


02.07.1900

Mit dem Start des ersten Zeppelins LZ 1 des Grafen von Zeppelin findet am Ufer des Bodensees die erste Fahrt eines Starrluftschiffes statt.

Der Zeppelin LZ 1 war das erste Luftschiff von Graf Zeppelin.


02.07.1894

In der Enzyklika Litteras a vobis macht Papst Leo XIII. Ausführungen zum Klerus in Brasilien und unterstützt den von dort vorgetragenen Wunsch, die Anzahl der Bischöfe zu erhöhen.

Als Enzyklika bezeichnet man ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes Rundschreiben der römisch-deutschen Kaiser oder der Päpste an ihre Untertanen und Getreuen. Kaiserliche Enzykliken waren in der Regel Krönungsberichte. Päpstliche Enzykliken sind bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.


02.07.1890

US-Präsident Benjamin Harrison setzt den von Senat und Kongress verabschiedeten Sherman Antitrust Act in Kraft. Die Regierung erhält damit eine Möglichkeit, die Marktmacht von Monopolen einzuschränken.

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist in einer Person Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Seit 1951 darf er nur einmal wiedergewählt werden.


02.07.1885

Big Bear ergibt sich als letzter Häuptling der Cree-Indianer den kanadischen Regierungstruppen. Damit endet die Nordwest-Rebellion in Saskatchewan.

Mistahimaskwa, bekannt als Big Bear, war ein Häuptling der Cree, genauer der Plains Cree. Er führte den letzten indianischen Widerstand gegen die Zerstreuung der Cree auf zahlreiche Reservate und forderte ein großes Gesamtreservat. Ein Aufstand der jungen Krieger unter der Führung eines seiner Söhne zerstörte 1885 diese Pläne. Er hatte mindestens vier Söhne von verschiedenen Frauen, einer von ihnen war an seiner Entmachtung beteiligt. Er versuchte stets, den bewaffneten, nach seiner Einschätzung aussichtslosen offenen Konflikt zu vermeiden. Er wurde 1885 zu drei Jahren Gefängnis wegen Verrats verurteilt und nicht als Kriegsgegner behandelt.


02.07.1881

Charles J. Guiteau schießt auf den amerikanischen Präsidenten James A. Garfield, der am 19. September an den Folgen der Verletzung stirbt.

Charles Julius Guiteau war ein US-amerikanischer Attentäter. Er schoss auf den 20. US-Präsidenten James A. Garfield, der später infolge der erlittenen Verletzungen starb.


02.07.1877

Johannes Zeltner meldet sein Verfahren zur Herstellung einer rothen Ultramarinfarbe zum Patent an und erhält darauf das erste deutsche Reichspatent.

Johannes Zeltner war Ehrenbürger von Wittenberg, Fabrikant und Unternehmer in Nürnberg.


02.07.1865

William Booth hält in Whitechapel eine Versammlung ab, die als Gründung der späteren Heilsarmee angesehen wird.

William Booth war der Gründer und erster General der Heilsarmee.


02.07.1860

Die Stadt Wladiwostok wird als russischer Marinevorposten gegründet.

Wladiwostok ist eine Großstadt in Ostasien am Japanischen Meer mit rund 600.000 Einwohnern. Sie ist Russlands wichtigste Hafenstadt am Pazifik, bedeutender Wirtschaftsstandort und Verwaltungszentrum des Föderationskreises Ferner Osten und der Region Primorje. In der Agglomeration Wladiwostok, die auch die Großstadt Artjom umfasst, leben rund 800.000 Menschen.


02.07.1853

Mit ihrem Einmarsch in die Fürstentümer Moldau und Walachei geben russische Truppen den Anstoß zum Ausbruch des Krimkrieges kurze Zeit später.

Das Fürstentum Moldau war ein Staat in Südosteuropa und Osteuropa, dessen Territorium sich heute in Rumänien (Westmoldau), der Republik Moldau und der Ukraine (Budschak) befindet. Sowohl Rumänien als auch die Republik Moldau sehen sich als Nachfolgestaat dieses Fürstentums. In zahlreichen Schriften wird es auch Fürstentum Moldawien genannt.


02.07.1850

Der Frieden von Berlin beendet den Schleswig-Holsteinischen Krieg zwischen dem Deutschen Bund und Dänemark.

Der Frieden von Berlin beendete den Ersten Schleswig-Holsteinischen Krieg zwischen Preußen und Dänemark. Der Friedensvertrag wurde am 2. Juli 1850 in Berlin geschlossen. Bereits acht Tage später, am 10. Juli 1850, kam es zur Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen dem Deutschen Bund und Dänemark. Der Bundeskrieg gegen Dänemark war damit offiziell beendet.


02.07.1846

Erzherzog Johann von Österreich wird von Kaiser Ferdinand I. von Österreich zum Kurator für eine kaiserlich-königliche Akademie der Wissenschaften ernannt, die am 14. Mai 1847 offiziell gegründet wird.

Erzherzog Johann Baptist Josef Fabian Sebastian von Österreich war ein Mitglied des Hauses Habsburg, Bruder von Kaiser Franz I., österreichischer Feldmarschall und in der Revolutionszeit von 1848/1849 deutscher Reichsverweser. Im Herzogtum Steiermark war er ein halbes Jahrhundert Förderer und Modernisierer von Industrie, Landwirtschaft, Eisenbahnwesen und Kultur- und Bildungswesen.


02.07.1839

Einen Tag nach dem Tod von Sultan Mahmud II. besteigt sein Sohn Abdülmecid I. den Thron des Osmanischen Reiches.

Mahmud II. war von 1808 bis 1839 Sultan des Osmanischen Reiches. In seine Regierungszeit fallen die Autonomie Serbiens und die Unabhängigkeit Griechenlands. Dem ägyptischen Statthalter Muhammad Ali Pascha gelang es zu Lasten der Zentralregierung, seinen Einfluss auszudehnen. Auf der anderen Seite fallen zahlreiche Reformen in seine Regierungszeit. Durch die gewaltsame Zerschlagung der Janitscharen eröffnete er den Weg zum Aufbau einer modernen Armee. Innenpolitisch strebte er eine Stärkung der Zentralgewalt an und versuchte das Osmanische Reich auch durch die Schaffung vorkonstitutioneller Beratungsgremien und Einrichtungen nach europäischem Vorbild zu reformieren.


Bei einer Revolte auf dem US-amerikanischen Sklavenschiff La Amistad gelingt es den afrikanischen Sklaven unter Sengbe Pieh, das Schiff unter ihre Kontrolle zu bringen.

La Amistad war ein Handelsschoner nordamerikanischer Herkunft. Sie wurde durch einen erfolgreichen Aufstand afrikanischer Sklaven bekannt, der sich 1839 an Bord ereignete. Das Schiff wurde vor der Küste der Vereinigten Staaten von Amerika von der US-Marine aufgebracht, die die Afrikaner arrestierte. Die nachfolgenden Gerichtsverhandlungen – die sogenannten Amistad-Prozesse – fanden unter großem Interesse der zeitgenössischen US-amerikanischen und zum Teil der internationalen Medien statt und spielten eine Rolle für die Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei in den USA.


02.07.1816

Die französische Fregatte Méduse läuft aufgrund von Inkompetenz der Befehlshaber auf der Arguin-Sandbank vor Westafrika auf Grund. Von den rund 400 Personen an Bord kommen mehr als die Hälfte in den nächsten Wochen ums Leben, die meisten von ihnen auf einem notdürftig gezimmerten Floß, weil in den Beibooten nicht genügend Platz ist.

Die Méduse war eine französische Fregatte der Pallas-Klasse, die im Juli 1816 vor der Küste Westafrikas auf Grund lief. Bekannt wurde sie vor allem wegen des Schicksals der Schiffbrüchigen, die tagelang hilflos auf einem Floß im Meer trieben und von denen nur jeder Zehnte überlebte.


02.07.1807

Die Belagerung Kolbergs endet mit einem Waffenstillstand zwischen Franzosen und eingeschlossenen Preußen. Drei Tage später beginnen die Franzosen ihren Rückzug.

Die Belagerung Kolbergs 1807 fand während des Vierten Koalitionskrieges statt. Die erfolgreiche Verteidigung der preußischen Festung Kolberg in Pommern von März bis Juli 1807 gegen französische Truppen hatte wegen ihrer Begleitumstände und den Namen einiger Beteiligter eine politisch-moralische Signalwirkung, die ihre militärstrategische Bedeutung weit übertraf. Sie wurde angesichts der Niederlage Preußens in diesem Krieg schon für Zeitgenossen zu einem Mythos, der bis ins 20. Jahrhundert fortwirkte.


02.07.1798

Im Verlauf der Ägyptischen Expedition wird die Hafenstadt Alexandria von der Armee Napoleon Bonapartes eingenommen.

Napoleons Ägyptenfeldzug, auch bekannt als Ägyptische Expedition, war ein Feldzug einer französischen Expeditionsarmee unter dem Kommando Napoleon Bonapartes, der von 1798 bis 1801 stattfand. Das Hauptziel des Unternehmens war, Ägypten von der osmanischen Herrschaft zu befreien und gleichzeitig die Position Frankreichs im Nahen Osten zu stärken. Napoleons Truppen landeten im Juli 1798 in Ägypten und trotz einiger anfänglicher Erfolge endete der Feldzug für die Franzosen letztendlich in einem Fiasko. Durch die Niederlage in der Seeschlacht von Abukir war Napoleon in Ägypten isoliert.Darüber hinaus verstärkten lokale Widerstandsbewegungen ihren Kampf gegen die französische Besatzung. Schließlich entschied sich Napoleon, Ägypten zu verlassen, und kehrte im Jahr 1799 nach Frankreich zurück, um sich der politischen Situation in Europa zu stellen. Seine in Ägypten verbliebenen Truppen mussten sich aber schließlich am 2. September 1801 den Briten ergeben. Damit endete die Ägyptische Expedition. Begleitet wurde Bonaparte von der Commission des sciences et des arts, einer Gruppe von 167 Wissenschaftlern. Die Ergebnisse der Expedition wurden in der mehrbändigen Text- und Bildsammlung Description de l’Égypte dokumentiert, die den Grundstein für die spätere Ägyptologie legte.


02.07.1779

The Iron Bridge, der weltweit erste gusseiserne Brückenbogen, überspannt einen Fluss, den britischen Severn.

Die Iron Bridge ist die erste gusseiserne Bogenbrücke der Welt. Sie überspannt seit 1779 den Severn bei dem nach ihr benannten Ort Ironbridge südlich von Coalbrookdale in Shropshire, England. Sie wurde deshalb ursprünglich Coalbrookdale Bridge genannt. Die ursprünglich als Severn Gorge bezeichnete Schlucht erhielt den Namen Ironbridge Gorge. Die Ironbridge Gorge, zusammen mit der Brücke und den Industrieansiedlungen des Orts Ironbridge, steht seit 1986 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. 2024 betrug die Besucherzahl etwa 36.000 Personen.


02.07.1767

Der britische Entdeckungsreisende Philipp Carteret erreicht eine Insel, die er nach dem Seekadetten Robert Pitcairn benennt, der sie zuerst erblickt hat.

Philipp Carteret, auch Philip Carteret; eigentlich Philip de Carteret, Seigneur of Trinity war ein britischer Seefahrer und Entdecker. Er reiste zwischen 1764 und 1766 unter John Byron ein erstes Mal um die Welt und umrundete unter Samuel Wallis zwischen 1766 und 1769 ein zweites Mal die Erde.


02.07.1749

In Bern verrät der Student Friedrich Ulrich den Behörden die Henzi-Verschwörung, einen Versuch, die Patrizierfamilien aus der Stadtregierung zu entfernen.

Die Stadt Bern   ist eine Einwohnergemeinde und Hauptort des gleichnamigen Kantons. Als «Bundesstadt» nimmt sie für die Schweiz die Funktion der Hauptstadt wahr. Als Sitz der städtischen und grosser Teile der kantonalen sowie eidgenössischen Verwaltung ist Bern das grösste Zentrum öffentlicher Verwaltung des Landes.


02.07.1747

In der Schlacht bei Lauffeldt im Österreichischen Erbfolgekrieg besiegen die Franzosen unter Moritz von Sachsen die verbündeten Österreicher, Briten und Niederländer, erleiden aber mehr als doppelt so hohe Verluste.

Die Schlacht bei Lauffeldt vom 2. Juli 1747 zwischen Österreichern, Holländern, Briten und Hannoveranern einerseits und den Franzosen andererseits fand während des Österreichischen Erbfolgekriegs westlich von Maastricht statt und endete mit einem Sieg der Franzosen. Lauffeldt („Lafelt“) gehört heute zur Teilgemeinde Vlijtingen der Gemeinde Riemst in Belgien.


02.07.1720

Der Grundstein des Mannheimer Schlosses, der Residenz der pfälzischen Kurfürsten, wird gelegt.

Die Grundsteinlegung ist im Bauwesen eine Zeremonie um einen symbolischen Grundstein. Dieser erste Stein eines neuen Bauwerks, der oft in feierlicher Form mit Beigabe von Urkunden und Münzen bei Baubeginn gelegt wird, kann im Fundament vermauert oder sichtbar angeordnet sein.


02.07.1704

Nach der Schlacht am Schellenberg gegen bayerische Truppen kann sich im Spanischen Erbfolgekrieg das Heer des Herzogs von Marlborough und des badischen Markgrafen Ludwig Wilhelm den strategisch wichtigen Ort Donauwörth sichern und so das Kurfürstentum Bayern militärisch bedrohen.

Die Schlacht am Schellenberg während des Spanischen Erbfolgekrieges fand am 2. Juli 1704 auf dem Schellenberg bei Donauwörth statt. Die Truppen der Großen Allianz unter dem Oberbefehl des John Churchill, 1. Duke of Marlborough, und Ludwigs von Baden-Baden besiegten die bayerische Armee. Durch diesen Sieg und die anschließende Einnahme Donauwörths wurde die Donaulinie durchbrochen und das Kurfürstentum Bayern dem Zugriff der Alliierten preisgegeben.


02.07.1698

Thomas Savery erhält ein Patent auf eine von ihm zur Verwendung in Bergwerken erfundene Dampfpumpe, einen Vorläufer der Dampfmaschine.

Thomas Savery war ein englischer Ingenieur und Erfinder.


02.07.1644

In der Schlacht von Marston Moor im Englischen Bürgerkrieg siegt das parlamentarische Heer unter Oliver Cromwell über die Truppen der Königstreuen.

Die Schlacht von Marston Moor fand am 2. Juli 1644 unweit York statt und war eine der entscheidenden Schlachten des Englischen Bürgerkriegs. In ihr errang das Heer des Parlaments seinen ersten bedeutenden Sieg über die Royalisten, denen damit ganz Nordengland verloren ging.


02.07.1600

In der Schlacht von Nieuwpoort besiegt das Heer der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande unter Moritz von Oranien im Achtzigjährigen Krieg die Spanier unter Albrecht VII. von Habsburg.

Die Schlacht von Nieuwpoort war eine Schlacht des Achtzigjährigen Kriegs. Sie fand am 2. Juli 1600 zwischen einer Armee der Vereinigten Niederlande unter Moritz von Oranien und Francis Vere und einer spanischen Armee unter Erzherzog Albrecht VII. von Österreich nahe der Stadt Nieuwpoort im heutigen Belgien statt. Sie endete mit einem klaren Sieg der Niederländer.


02.07.1582

Toyotomi Hideyoshi siegt in der Schlacht von Yamazaki über Akechi Mitsuhide. Er tritt damit das Erbe Oda Nobunagas als einer der Reichseiniger Japans an.

Toyotomi Hideyoshi war ein japanischer Feldherr und Politiker, der entscheidend zur Einigung des neuzeitlichen Japans beitrug, weshalb er als der zweite der Drei Reichseiniger bezeichnet wird. Er übernahm das Amt als General nach dem Selbstmord durch Seppuku von Oda Nobunaga und führte die Einigung Japans herbei. Ihm folgte Tokugawa Ieyasu, der die Tokugawa-Dynastie der Shōgune begründete.


02.07.1526

Die Niederlage des Bauernführers Michael Gaismair in der Schlacht bei Radstadt im Salzburger Land beendet den Bauernkrieg in Tirol.

Michael Gaismair war Bauernführer in Tirol und Salzburg in der Zeit des Deutschen Bauernkriegs.


02.07.1505

Der Jurastudent Martin Luther wird in der Nähe von Erfurt beinahe vom Blitz getroffen und gelobt, Mönch zu werden.

Martin Luther war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor, der zum Urheber der Reformation wurde. Er sah in Gottes Gnadenzusage und der Rechtfertigung durch Jesus Christus die alleinige Grundlage des christlichen Glaubens. Auf dieser Basis wollte er damalige Fehlentwicklungen der Römisch-katholischen Kirche beseitigen und sie in ihrer ursprünglichen Gestalt nach dem Evangelium wiederherstellen („re-formieren“). Entgegen Luthers Absicht kam es im Lauf der Reformation zu einer Kirchenspaltung, aus der evangelisch-lutherische Kirchen und weitere Konfessionen des Protestantismus entstanden.


02.07.1500

Der römisch-deutsche König und spätere Kaiser Maximilian I. unterteilt das Reich zur besseren Verwaltung in Reichskreise.

Maximilian I. aus dem Geschlecht der Habsburger war durch Heirat ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, ab 1493 Herr der Habsburgischen Erblande und vom 4. Februar 1508 bis zu seinem Tod römisch-deutscher Kaiser im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.


02.07.1335

Otto der Fröhliche unterzieht sich als erster Habsburger dem Kärntner Einsetzungszeremoniell auf dem Herzogstuhl in Karnburg (bis 1414 auf Slowenisch).

Otto IV., der Fröhliche, auch der Kühne genannt, war Herzog von Österreich, Steiermark und Kärnten. Sein Beiname bezieht sich auf sein geselliges Hofleben.


02.07.1298

Albrecht I. von Österreich besiegt in der Schlacht bei Göllheim den deutschen König Adolf von Nassau und erringt damit die deutsche Königswürde.

Albrecht V. Graf von Habsburg, war ab 1282 als Albrecht I. Herzog von Österreich, von Steiermark und von Krain sowie Herr der Windischen Mark sowie ab 1298, ebenfalls als Albrecht I., römisch-deutscher König aus dem Haus Habsburg. Auf seine Anordnung hin wurde das Habsburger Urbar begonnen.


02.07.1266

Der Frieden von Perth beendet den norwegisch-schottischen Krieg von 1263 bis 1266 um den Besitz der westschottischen Inseln.

Der Frieden von Perth war ein Vertrag zwischen Schottland und Norwegen, der am 2. Juli 1266 in der schottischen Stadt Perth geschlossen wurde. Er beendete den seit 1263 dauernden Krieg zwischen den beiden Reichen um den Besitz der westschottischen Inseln.


02.07.1234

Der deutsche König Heinrich VII. unterwirft sich in Wimpfen nach einer vergeblichen Rebellion seinem Vater, Kaiser Friedrich II.

Heinrich (VII.) war römisch-deutscher König und König von Sizilien aus der Dynastie der Staufer. Er war Sohn und Mitkönig Kaiser Friedrichs II.


02.07.1214

Die Schlacht bei Roche-aux-Moines zwischen dem französischen Kronprinzen Ludwig und dem englischen König Johann Ohneland endet ohne ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Heere, da Johann das Schlachtfeld fluchtartig verlässt.

Die Schlacht bei La Roche-aux-Moines war ein militärischer Zusammenstoß im Königreich Frankreich am 2. Juli 1214 zwischen dem französischen Kronprinzen und späteren König Ludwig VIII. und dem englischen König Johann Ohneland vor den Mauern der Burg von La Roche-aux-Moines. Das Schlachtfeld, das heute den Namen Savennières trägt, liegt unweit von Angers, in der historischen Provinz Anjou im Département Maine-et-Loire.


02.07.1051

Der Kölner Erzbischof Hermann II. weiht in der Pfalz zu Goslar die Stiftskirche St. Simon und St. Judas.

Das Erzbistum Köln ist eine römisch-katholische Diözese im Westen von Nordrhein-Westfalen und im nördlichen Rheinland-Pfalz. Es ist eines der ältesten und war bis 2023 über viele Jahre das mitgliederstärkste Bistum im deutschsprachigen Raum. Aufgrund vergleichsweise hoher Zahlen an Kirchenaustritten ist es seit 2024 nach dem Bistum Münster nur noch das zweitgrößte deutsche Bistum.


02.07.0936

Durch den Tod König Heinrichs I. übernimmt sein Sohn Otto I. die Macht im Ostfrankenreich.

Heinrich I. aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war ab 912 Herzog von Sachsen und von 919 bis 936 König des Ostfrankenreiches. Der volkstümliche Beiname der Vogler ist erst ab dem 12. Jahrhundert belegt.


02.07.0866

Wikingern und Bretonen unter Führung von Hastein gelingt in der Schlacht von Brissarthe ein überraschender Sieg über die Franken, deren Anführer fast alle fallen.

Als Wikinger werden die Angehörigen von schiffsreisenden, teilweise kriegerischen Personengruppen aus dem skandinavischen Raum während der Wikingerzeit im mitteleuropäischen Frühmittelalter bezeichnet. Sie reisten bis ins Mittelmeer, nach Nordafrika, nach Vorderasien und nach Nordamerika und hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die frühmittelalterliche Geschichte Skandinaviens, der Britischen Inseln, Frankreichs, Estlands und der Kiewer Rus.


02.07.0311

Miltiades tritt sein Amt als Bischof von Rom an.

Miltiades oder Melchiades war vom 2. Juli 311 bis zum 10. oder 11. Januar 314 Bischof von Rom und damit aus katholischer Perspektive Papst.