Historische Ereignisse am Montag, 2. Juni

54 bedeutende Ereignisse fanden am Montag, 2. Juni statt — von 455 bis 2014. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.

Montag, 2. Juni 2025, markiert einen Jahrestag von erheblicher politischer Bedeutung in Europa. Am 2. Juni 2012 stimmten die Delegierten auf dem Wahlparteitag der Linken in Göttingen für Katja Kipping und Bernd Riexinger als neue Parteivorsitzende und leiteten damit eine neue Phase in der Parteigeschichte ein. Ebenfalls 2012 verurteilte ein ägyptisches Strafgericht den früheren Präsidenten Husni Mubarak zu einer lebenslangen Haftstrafe im Zusammenhang mit tödlicher Gewalt gegen Demonstranten. Diese beiden Ereignisse zeigen die politischen Umbrüche, die in jener Zeit Europa und die Welt prägten.

Göttingen, Ort des Parteitages der Linken, liegt in Niedersachsen und ist als Universitätsstadt bekannt. Die Stadt hat eine lange Tradition als Zentrum wissenschaftlicher und politischer Debatten. Historisch betrachtet dokumentieren solche Wahlparteitage wie jener von 2012 wichtige Wendepunkte für politische Parteien und ihre Ausrichtung.

Dieser Montag im Juni bietet Gelegenheit, sich mit den Ereignissen dieser historischen Daten auseinanderzusetzen und deren Auswirkungen auf die gegenwärtige politische Landschaft zu reflektieren. DayAtlas präsentiert zu jedem beliebigen Datum und Ort Wetterinformationen, historische Ereignisse sowie berühmte Geburts- und Sterbefälle und ermöglicht Nutzern damit einen umfassenden Überblick über die Geschichte eines bestimmten Tages.

Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 10. April.

02.06.2014

In Indien wird der neue Bundesstaat Telangana gebildet.

Telangana ist ein indischer Bundesstaat. Er hat eine Fläche von 112.077 Quadratkilometern und über 35 Millionen Einwohner. Hauptstadt ist Hyderabad. Telangana ist seit dem 2. Juni 2014 ein eigenständiger Bundesstaat. Zuvor hatte das Gebiet zum Bundesstaat Andhra Pradesh gehört.


02.06.2012

Auf dem Wahlparteitag der Linken in Göttingen stimmen die Delegierten für Katja Kipping und Bernd Riexinger als neue Parteivorsitzende.

Die Linke ist eine linke, demokratisch-sozialistische Partei in Deutschland. Sie entstand im Juni 2007 durch Verschmelzung der SPD-Abspaltung WASG und der Linkspartei PDS. Letztere war aus der SED-Nachfolgepartei PDS hervorgegangen. Um beide Parteien aus Ost- und Westdeutschland in den Vorstandsgremien zu repräsentieren, wurde eine bis heute beibehaltene gleichberechtigte „Doppelspitze“ gewählt.


Im Zusammenhang mit der tödlichen Gewalt gegen Demonstranten verurteilt ein Strafgericht den früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak zu einer lebenslangen Haftstrafe.

Die Revolution in Ägypten 2011 war ein durch die tunesische Jasminrevolution inspirierter politischer Umbruch in Ägypten, bei dem Massenproteste unterschiedlicher Teile der ägyptischen Bevölkerung eine Rolle spielten. Die Revolution war Teil des sogenannten „Arabischen Frühlings“.


Der THW Kiel gewinnt zum 17. Mal die deutsche Meisterschaft im Handball. In der Bundesliga-Saison 2011/2012 gelingt ihm die im deutschen Profisport einmalige Leistung, alle Spiele zu gewinnen und die Saison nach 34 Spielen ohne Verlustpunkte abzuschließen. Neben der Meisterschaft erreicht Kiel mit dem Sieg in der Champions League und im DHB-Pokal erneut das Triple.

Der Turnverein Hassee-Winterbek e. V. von 1904, bekannt als THW Kiel, ist ein Sportverein aus Kiel. Er stammt aus der ursprünglich selbständigen Gemeinde Hassee und deren Ortsteil Winterbek.


02.06.2007

In Rostock kommt es während einer Demonstration gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm zu schweren Ausschreitungen zwischen Mitgliedern des Schwarzen Blocks und der Polizei.

Der G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 war das 33. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Acht. Das Treffen unter deutscher Präsidentschaft fand vom 6. bis zum 8. Juni 2007 erstmals im Grand Hotel Kempinski des rund 15 Kilometer westlich von Rostock gelegenen Seebades Heiligendamm und zum fünften Mal in Deutschland statt. Es stand unter dem Motto „Wachstum und Verantwortung“.


02.06.2004

In Afghanistan werden fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in einem Hinterhalt ermordet.

Die Geschichte Afghanistans umfasst die Entwicklungen in Afghanistan von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Der Name Afghanistan wurde 1801 zum ersten Mal im anglo-persischen Friedensvertrag offiziell erwähnt. Der seit 1919 unabhängige Staat Afghanistan ging auf ein von Ahmad Schah Durranis 1747 gegründetes Großreich zurück. Insbesondere vor den Gründungen der persischen Reiche wird das Gebiet des heutigen Afghanistans als Durchgangsland für Nomaden und Eroberer gesehen.


02.06.2003

Vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur aus startet die Raumsonde Mars-Express.

Das Kosmodrom Baikonur ist ein Raketenstartplatz im Süden Kasachstans nördlich der Stadt Baikonur. Es ist der weltweit erste und derzeit größte Weltraumbahnhof. Das Kosmodrom Baikonur war sowohl Startplatz für den ersten künstlichen Satelliten Sputnik 1 als auch für den ersten bemannten Raumflug (Wostok 1). Die Startrampe der beiden Missionen wurde zu Ehren von Juri Gagarin, dem ersten Menschen im All, in Gagarins Start umbenannt.


02.06.2001

Das unbemannte Experimentalflugzeug Boeing X-43A der NASA absolviert seinen Erstflug. Dieser Test wird allerdings nach 13 Sekunden wieder abgebrochen, da die mit dem Flugzeug verbundene Pegasus-Rakete eine Fehlfunktion aufweist und außer Kontrolle gerät.

Die Boeing X-43 ist ein unbemanntes, als Lifting Body ausgelegtes Versuchsflugzeug der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA.


02.06.2000

Japans Regierungschef Yoshirō Mori löst das Abgeordnetenhaus, das Unterhaus des Parlaments, auf und setzt Neuwahlen an.

Yoshirō Mori ist ein japanischer Politiker und war von 1969 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments, für die Liberaldemokratische Partei (LDP). Vom 5. April 2000 bis 26. April 2001 amtierte er als 55. Premierminister Japans. 2014 wurde er Präsident des Komitees für die Olympischen Sommerspiele 2020, die wegen der COVID-19-Pandemie verschoben wurden. Aufgrund eines Sexismus-Skandals um seine Person trat er von diesem Posten am 12. Februar 2021 zurück.


02.06.1994

Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf Java, Indonesien, fordert 277 Menschenleben.

Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Sie entstehen durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben infolge von Verschiebungen der tektonischen Platten an Bruchfugen der Lithosphäre, in weniger bedeutendem Maße auch durch vulkanische Aktivität, Einsturz oder Absenkung unterirdischer Hohlräume, große Erdrutsche und Bergstürze sowie durch Sprengungen. Erdbeben, deren Herd unter dem Meeresboden liegt, werden auch Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt. Diese unterscheiden sich von anderen Beben zum Teil in den Auswirkungen wie zum Beispiel der Entstehung eines Tsunamis, jedoch nicht in ihrer Entstehung.


02.06.1992

In einer Volksabstimmung lehnen die dänischen Wähler mit knapper Mehrheit den Vertrag von Maastricht ab.

Am 2. Juni 1992 fand eine Volksabstimmung in Dänemark zum Vertrag von Maastricht statt. In dem Referendum wurden die dänischen Stimmbürger gefragt, ob Dänemark den zuvor ausgehandelten Vertrag von Maastricht annehmen solle. Die dänische Regierung und die meisten größeren Parteien und gesellschaftlichen Organisationen Dänemarks hatten ein „Ja“-Votum empfohlen. Eine knappe Mehrheit von etwas mehr als 50 Prozent der Abstimmenden lehnte jedoch den Vertrag ab, was in Dänemark und in der Europäischen Gemeinschaft eine kleine politische Krise auslöste.


02.06.1991

Mit dem Fahrplanwechsel setzt die Deutsche Bundesbahn erstmals fahrplanmäßig den Intercity-Express, den ICE 1, ein.

Der Intercity-Express (ICE) ist eine Zuggattung der Deutschen Bahn (DB). Intercity-Express-Züge erreichen die kürzesten Reisezeiten im deutschen Schienenpersonenfernverkehr und sind damit Nachfolger des Intercity (IC). Sie verkehren im Taktfahrplan und bedienen annähernd 180 Bahnhöfe in Deutschland und den fünf Nachbarstaaten Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien und Niederlande.


Die Stockholmer Djurgårdslinie, eine 1967 stillgelegte Straßenbahnlinie, nimmt ihren Betrieb als Museumsbahn auf.

Die Djurgårdslinie, schwedisch: Djurgårdslinjen, ist eine Straßenbahnlinie in der schwedischen Hauptstadt Stockholm, die 1967 stillgelegt und 1991 auf dem Abschnitt von Norrmalmstorg bis Waldemarsudde wieder aufgebaut und als Museumsbahn in Betrieb genommen wurde.


02.06.1983

Der senegalesische Dichter und Staatsmann Léopold Sédar Senghor wird als erster Afrikaner Mitglied in der Académie française.

Senegal, ist ein Staat des frankophonen Afrikas und liegt an der westlichen Spitze Kontinentalafrikas. Senegal erstreckt sich, von der kühlen Atlantikküste im Westen ausgehend, zwischen dem für das Land namensgebenden Senegal-Fluss an der Nordgrenze zu Mauretanien, von den dortigen Ausläufern der Sahara bis zu dem beginnenden tropischen Feuchtwald an der Südgrenze zu Guinea und Guinea-Bissau, und reicht im östlichen Landesinneren in die heiße Sahel-Region an der Grenze zu Mali. Ausgenommen von diesem so umschriebenen Gebiet ist im Südwesten der englischsprachige Kleinstaat Gambia, der von der Mündung des für diesen Staat namensgebenden Gambia-Flusses ausgehend, brückenkopfartig beiderseits des Flusses weit nach Osten reicht und so die inländischen Landverbindungen Senegals zu dem als Casamance bekannten Südsenegal auf eine einzige Straßenbrücke über den Fluss jenseits der Ostgrenze Gambias reduziert.


02.06.1980

Der Verkauf von Ernő Rubiks Zauberwürfel beginnt in Deutschland.

Ernő Rubik [ˈɛrnøː ˈrubik] ist ein ungarischer Bildhauer, Architekt und Designer an der Hochschule für Industrielle Kunst in Budapest. Bekannt wurde er als Erfinder des Zauberwürfels. Außerdem erfand er Rubik’s Magic und vermarktete Rubiks Uhr.


02.06.1979

Der zweite Uganda-Tansania-Krieg endet mit der Niederlage der von Diktator Idi Amin befehligten ugandischen Truppen.

Der Uganda-Tansania-Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen den afrikanischen Staaten Uganda und Tansania, die von Oktober 1978 bis zum 2. Juni 1979 andauerte. In Tansania wird dieser Krieg als Kagera War bzw. als Vita vya Kagera (swahili), in Uganda als Liberation War bezeichnet.


Papst Johannes Paul II. besucht erstmals seit seiner Wahl auf einer Auslandsreise sein Heimatland Polen. Er ist der erste Papst, der in einen kommunistisch regierten Staat reist.

Johannes Paul II. war ein polnischer Geistlicher. Er war von seiner Wahl am 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod im Jahr 2005 der 264. Bischof von Rom und damit als Papst Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sowie Staatsoberhaupt der Vatikanstadt. Sein Pontifikat dauerte 26 Jahre und 5 Monate; ein längeres ist nur für Pius IX. belegt. Johannes Paul II. war der erste Pole auf dem Papstthron und der erste Nicht-Italiener seit 1522. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Johannes Paul II. wurde am 1. Mai 2011 von seinem unmittelbaren Nachfolger, Papst Benedikt XVI. in Rom selig- und am 27. April 2014 von Papst Franziskus heiliggesprochen; sein Gedenktag ist der 22. Oktober, der Tag seiner Inthronisation im Jahre 1978.


02.06.1976

Der ehemalige Präsident Boliviens, Juan José Torres Gonzáles, wird in einer Aktion der Operation Condor in Buenos Aires entführt und ermordet. Ob sein Amtsnachfolger Hugo Banzer Suárez darin verwickelt ist, bleibt offen.

Diese Liste führt die Präsidenten Boliviens auf:


Der dritte Kabeljaukrieg zwischen Island und dem Vereinigten Königreich findet einen interimsweisen vertraglichen Abschluss. Die britische Regierung erkennt die von Island beanspruchte – und erst später völkerrechtlich geregelte – 200-Seemeilen-Zone an.

Die drei Kabeljaukriege waren Konflikte um Fischereirechte, die sich vornehmlich zwischen Island und dem Vereinigten Königreich in den Jahren 1958 bis 1976 entwickelten. Auch Westdeutschland war an einigen dieser Streitigkeiten beteiligt. Island weitete seine Fischereigrenzen von vier auf zwölf, dann auf 50 und zuletzt auf 200 Seemeilen aus, was den Interessen Großbritanniens und weiterer Staaten entgegenstand und zu diplomatischen Verwicklungen führte. Trotz ihrer Benennung waren die „Kriege“ keine militärischen Konflikte und verliefen weitgehend unblutig. Das einzige Todesopfer starb infolge einer Schiffskollision. Island konnte seine Interessen in allen Konflikten durchsetzen.


02.06.1974

In Bhutan wird Jigme Singye Wangchuck zum König gekrönt.

Das Königreich Bhutan ist ein Binnenstaat in Südasien. Der Großteil des Landes liegt in großer Höhe im Himalaya. Der Buddhismus ist offizielle Staatsreligion und prägend für die Politik Bhutans. Im Vergleich zu anderen Staaten legt die Regierung wenig Wert auf Wirtschaftswachstum und Produktivität und achtet stattdessen beispielsweise mehr auf Naturschutz und Glück. Bhutan gehört zu den wenigen Staaten weltweit, die als klimaneutral gelten.


02.06.1973

In Amsterdam wird das Van Gogh Museum eröffnet.

Das Van Gogh Museum ist ein Kunstmuseum am Museumplein im Amsterdamer Stadtteil Oud-Zuid, Stadtbezirk Amsterdam-Zuid, das am 2. Juni 1973 eröffnet wurde. Es beherbergt die größte Sammlung mit Werken des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Seit dem 1. Mai 2013 ist das Museum nach Umbau und einem vorübergehenden Umzug in ein anderes Gebäude wieder zugänglich. 2016 hatte das Haus 2.076.526 Besucher und gehört damit zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Welt.


02.06.1967

Bei der Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin gegen den Schah von Persien wird der Student Benno Ohnesorg von Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras erschossen. Der Name der später gegründeten linksextremen Terrororganisation Bewegung 2. Juni bezieht sich auf dieses Ereignis.

Die Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin gegen den Staatsbesuch von Schah Mohammad Reza Pahlavi war ein einschneidendes Ereignis in der bundesdeutschen Geschichte: Dabei kesselten Polizisten die Demonstranten ein, verprügelten sie, griffen Einzelne wahllos heraus, misshandelten sie und behaupteten einen Polizistenmord. Der Polizist Karl-Heinz Kurras erschoss den Demonstranten Benno Ohnesorg, während seine Kollegen diesen misshandelten.


02.06.1966

Mit Surveyor 1 gelingt den Amerikanern die erste weiche Mondlandung.

Surveyor 1 war die erste Sonde der US-amerikanischen Raumfahrtagentur NASA im Rahmen des Surveyor-Programms. Das Surveyor-Programm war Nachfolger des Ranger-Programms und sollte die erste bemannte Mondlandung vorbereiten. Mit Surveyor 1 sollte bewiesen werden, dass es möglich ist, eine Sonde erfolgreich auf dem Mond zu landen und von dort Bilder und Daten zur Erde zu senden. Zusätzlich sollten die Kommunikationswege überprüft und das Durchführen von Kurskorrekturen auf dem direkten Weg zum Mond während des Fluges geübt werden. Surveyor 1 war die erste US-amerikanische Sonde, die weich auf dem Mond gelandet wurde und Daten und Bilder übermittelte.


02.06.1965

Ein Wirbelsturm im Osten Pakistans fordert ca. 30.000 Menschenleben.

Pakistan ist ein Staat in Südasien. Er grenzt im Südwesten an Iran, im Westen an Afghanistan, im Norden an die Volksrepublik China sowie im Osten an Indien. Im Süden hat Pakistan Anteil an der Küste des Arabischen Meeres, eines Nebenmeeres des Indischen Ozeans. An dieser Küste liegt auch Karatschi, die größte Stadt des Landes und mit mehr als 21 Millionen Einwohnern in der Metropolregion eine der größten Städte der Welt. Die Hauptstadt Islamabad entstand ab 1960 im Norden des Landes als Planstadt und zählt mehr als 2 Millionen Einwohner in der Metropolregion. Mit insgesamt mehr als 240 Millionen Einwohnern ist Pakistan das fünftgrößte Land der Welt – hinter den beiden Nachbarländern Indien und China sowie den USA und Indonesien.


02.06.1953

Königin Elisabeth II. von Großbritannien und Nordirland wird in der Westminster Abbey in London gekrönt.

Elisabeth II. aus dem Haus Windsor war von 1952 bis zu ihrem Tod im Alter von 96 Jahren Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland sowie von zuletzt 14 weiteren, als Commonwealth Realms bezeichneten souveränen Staaten einschließlich deren Territorien und abhängigen Gebieten. Darüber hinaus war sie das Oberhaupt des 56 Staaten umfassenden Commonwealth of Nations, Lehnsherrin der britischen Kronbesitzungen sowie weltliches Oberhaupt der anglikanischen Church of England.


02.06.1946

In Italien wird in einem Referendum über die zukünftige Staatsform des Landes abgestimmt.

Das politische System des seit 1861 bestehenden italienischen Staates war ursprünglich in der Form einer konstitutionellen Monarchie organisiert und ist seit 1946 als parlamentarische Republik strukturiert.


02.06.1941

Auf der Insel Kreta zerstören deutsche Soldaten den Ort Kondomari und erschießen mindestens 23 Bewohner.

Kreta ist die größte griechische Insel und mit rund 8261 km² Fläche sowie 1066 Kilometern Küstenlänge nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika die fünftgrößte Insel im Mittelmeer. Kreta zählt zur gleichnamigen griechischen Region Kreta.


02.06.1937

Die unvollendet gebliebene Oper Lulu des österreichischen Komponisten Alban Berg hat postum ihre Uraufführung am Opernhaus Zürich. Literarische Vorlage für das Werk sind die beiden Tragödien Erdgeist und Die Büchse der Pandora von Frank Wedekind, deren Wortlaut der Komponist fast unverändert gelassen hat. Das Werk feiert auch als Fragment einen Erfolg.

Lulu ist nach Wozzeck die zweite, allerdings im 3. Akt unvollendet gebliebene Oper des österreichischen Komponisten Alban Berg. Das Fragment wurde am 2. Juni 1937 postum am Opernhaus Zürich uraufgeführt. Die Erstaufführung in Deutschland leitete 1953 Gustav König in Essen. Es existiert eine Fertigstellung der Oper von Friedrich Cerha, die am 24. Februar 1979 an der Pariser Oper unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez uraufgeführt wurde.


02.06.1924

Indianerpolitik der Vereinigten Staaten: Durch den Indian Citizenship Act erhalten Indianer in den USA die vollen Bürgerrechte.

Eine eigenständige Indianerpolitik der Vereinigten Staaten, in Abgrenzung von der britischen und von einzelstaatlicher, setzte gegen Ende des Unabhängigkeitskrieges von Großbritannien ab 1781 ein. In jenem Jahr erhielt der Kongress die oberste Entscheidungsgewalt, „den Handel und alle Angelegenheiten mit den Indianern zu regeln“. Die Indianerpolitik wurzelt dabei in der britischen Politik gegenüber den Indianern und entwickelte aus einer Vielzahl von Gründen heraus eine eigene Dynamik. Dabei waren das Verhältnis zu Großbritannien und die Rolle der Indianer in den Kriegen zwischen den beiden Mächten von Bedeutung, ebenso wie der überaus starke und lang anhaltende Widerstand der vergleichsweise kleinen indianischen Gruppen. Auf der anderen Seite stand ein starker Siedlungsdruck einer schnell wachsenden, vor allem aus Europa einwandernden Bevölkerung, gesteigert durch die fast ungesteuerte Art der Landaneignung durch Siedler (Squatting), aber auch ihr religiöser und kultureller Überlegenheitsanspruch (Manifest Destiny).


02.06.1915

Albert Einstein, seit März 1914 in Berlin tätig, hält in der Treptower Sternwarte einen öffentlichen Vortrag über Relativität der Bewegung und Gravitation.

Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie zum Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das zuvor geltende newtonsche Weltbild. 1999 wurde Albert Einstein in einer durch die Fachzeitschrift Physics World durchgeführten Umfrage unter führenden Physikern vor Isaac Newton, James Clerk Maxwell, Niels Bohr und Werner Heisenberg zum bedeutendsten Physiker aller Zeiten gewählt.


02.06.1911

Die Oper Isabeau von Pietro Mascagni wird unter der Leitung des Komponisten am Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführt. Das Libretto der leggenda drammatica in drei Akten stammt von Luigi Illica. Als Inspiration diente die Geschichte von Lady Godiva. Die Oper wird schnell populär und inspiriert eine Reihe anderer Opern nach Legenden.

Isabeau ist der Name einer Oper von Pietro Mascagni aus dem Jahre 1911. Das Libretto der „leggenda drammatica“ in drei Akten stammt von Luigi Illica. Die Uraufführung fand am 2. Juni 1911 in Buenos Aires statt und wurde von Mascagni selbst dirigiert. Als Inspiration diente die Geschichte von Lady Godiva.


02.06.1906

Der die Havel mit der Dahme verbindende Teltowkanal wird feierlich eröffnet. Er geht auf eine Initiative von Ernst von Stubenrauch zurück.

Die Havel [ˈhaːfl̩] ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt dabei nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet bei Gnevsdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter.


02.06.1900

Durch Fusion zweier Clubs wird der FC 1900 Kaiserslautern gegründet, aus dem nach weiteren Fusionen der 1. FC Kaiserslautern hervorgeht.

Der 1. FC Kaiserslautern ist ein im Jahr 1900 ursprünglich als reiner Fußballclub gegründeter Sportverein aus Kaiserslautern.


02.06.1896

Guglielmo Marconi beantragt das britische Patent Nummer 12.039 auf seine Erfindung eines Apparates zur Übertragung elektrischer Impulse und Signale, den Grundlagen für ein Radio. Zu dessen Erfinder wurde aber später von einem US-Gericht Nikola Tesla erklärt.

Guglielmo Marconi, seit 1924 1. Marchese von Marconi, war ein italienischer Radio- und Amateurfunk-Pionier sowie Unternehmensgründer der Wireless Telegraph & Signal Company, die später zur Marconi Company wurde. Im Jahr 1909 bekam er für seine praktischen Arbeiten im Bereich der Funktelegrafie gemeinsam mit Ferdinand Braun, der die theoretischen Grundlagen dazu erarbeitete, den Nobelpreis für Physik. Marconi gilt als Mitläufer des italienischen Faschismus.


02.06.1886

Grover Cleveland heiratet im Weißen Haus Frances Folsom. Es ist die bislang einzige Hochzeit im Amtssitz des US-Präsidenten.

Stephen Grover Cleveland war ein US-amerikanischer Politiker, der von 1885 bis 1889 als 22. und von 1893 bis 1897 als 24. Präsident der Vereinigten Staaten amtierte.


02.06.1878

Der deutsche Kaiser Wilhelm I. wird bei einem Attentat durch einen Schrotschuss von Karl Eduard Nobiling schwer verwundet.

Wilhelm I., mit vollem Namen Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen, aus dem Haus Hohenzollern war von 1861 bis zu seinem Tod König von Preußen und seit der Reichsgründung 1871 erster Deutscher Kaiser. Als zweitgeborener Sohn Friedrich Wilhelms III. wurde er zunächst nicht auf die Aufgaben eines Monarchen vorbereitet, sondern schlug eine militärische Laufbahn ein. Infolge des Dekabristenaufstandes 1825 in Russland und der Julirevolution von 1830 in Frankreich entwickelte Wilhelm eine ausgeprägte Revolutionsfurcht. Da sein älterer Bruder König Friedrich Wilhelm IV. kinderlos blieb, avancierte Wilhelm zum Thronfolger. Die Öffentlichkeit nahm ihn als Symbolfigur der antiliberalen Militärpartei am preußischen Hof wahr. Wilhelms Haltung während der Märzrevolution 1848 ist in der Forschung umstritten. Der Prinz wird von Historikern aber meist als Befürworter eines gewaltsamen Vorgehens gegen die Demonstranten angesehen. 1849 ließ er als Oberbefehlshaber die Revolutionen in der Pfalz und in Baden blutig niederschlagen. Den deutschen Nationalismus betrachtete er zunehmend als ein mögliches politisches Instrument für Preußens Krone.


02.06.1864

Die bisher unter britischem Protektorat stehenden Ionischen Inseln werden dem seit 1830 unabhängigen Griechenland übertragen.

Die Ionischen Inseln sind eine Inselgruppe im Ionischen Meer, die sich vor der griechischen Westküste von Albanien im Norden bis zum Peloponnes im Süden erstreckt. Die nördlichen Inseln bilden die heutige griechische Region Ionische Inseln; Kythira gehört zum Präfekturbezirk Piräus der Region Attika. Zu den Ionischen Inseln werden ferner einige küstennahe Inseln im Süden der Region Peloponnes gezählt.


02.06.1858

Der Komet Donati (C/1858 L1), einer der Großen Kometen des 19. Jahrhunderts, wird vom italienischen Astronomen Giambattista Donati entdeckt. In den Folgemonaten ängstigt sich die Bevölkerung angesichts der mit bloßem Auge sichtbaren Himmelserscheinung vor drohendem Unheil.

C/1858 L1 (Donati) ist ein Komet, der im Jahr 1858 mit dem bloßen Auge gesehen werden konnte. Er wird aufgrund seiner außerordentlichen Helligkeit zu den „Großen Kometen“ gezählt.


02.06.1848

In Prag beginnt unter dem Vorsitz des Historikers František Palacký ein Slawenkongress. Die Versammlung berät bis zum Ausbruch des Prager Pfingstaufstands über den Wunsch einer föderativen Umwandlung der Donaumonarchie.

František Palacký war ein tschechischer Historiker und Politiker. Er war der wichtigste Führer der tschechischen Nationalbewegung im 19. Jahrhundert und wird deshalb „Vater der Nation“ genannt.


02.06.1800

Die Uraufführung der Oper Cesare in Farmacusa von Antonio Salieri findet im Theater am Kärntnertor in Wien statt.

Cesare in Farmacusa ist eine heroisch-komische Oper in zwei Akten von Antonio Salieri mit einem Text von Carlo Prospero Defranceschi nach Plutarch. Die erste Aufführung fand am 2. Juni 1800 im Wiener Kärntnerthortheater statt.


02.06.1793

Die Jakobinische Diktatur während der Französischen Revolution beginnt mit der Belagerung des Nationalkonvents durch die Nationalgarde und dem Wüten gegen die Girondisten.

Als Terrorherrschaft oder Schreckensherrschaft wird die Phase der Französischen Revolution von Anfang Juni 1793 bis Ende Juli 1794 bezeichnet, in der alle, die verdächtigt wurden, Gegner der Revolution zu sein, brutal unterdrückt wurden. Die Terrorherrschaft war ein Element der Diktatur des zwölfköpfigen Wohlfahrtsausschusses, der zuerst von Georges Danton und dann von Maximilien de Robespierre dominiert wurde.


02.06.1782

In Madrid wird mit Erlaubnis und unter dem Patronat von König Karl III. die Banco Nacional de San Carlos gegründet. Aus ihr entsteht die Zentralbank Banco de España.

Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Sie ist mit 3.506.730 Einwohnern nach Berlin die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union und die größte Stadt Südeuropas. Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den größten Metropolregionen Europas.


02.06.1780

London erlebt den Ausbruch der Gordon Riots. Die schweren Unruhen gegen die Emanzipation der Katholiken fordern 285 Todesopfer.

Die Gordon Riots, benannt nach Lord George Gordon, waren Ausschreitungen von Protestanten in London im Juni 1780 gegen ein Katholikenemanzipationsgesetz.


02.06.1774

Das britische Parlament beschließt den zweiten Quartering Act, wonach die amerikanischen Kolonisten verpflichtet sind, britische Soldaten zu beherbergen. Das Gesetz wird von den Siedlern als einer der Intolerable Acts angesehen, die zum Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und zur Einberufung des ersten Kontinentalkongresses führen.

Der Quartering Act, zwei Gesetze des britischen Parlaments von 1765 bzw. 1774, zwang die Kolonisten in der amerikanischen Kolonialzeit, britische Soldaten zu beherbergen und zu versorgen.


02.06.1771

Die Oper Armida von Antonio Salieri basierend auf einem Text von Marco Coltellini hat ihre Uraufführung am Burgtheater in Wien.

Als Oper bezeichnet man seit 1639 eine um 1600 entstandene musikalische Gattung des Theaters. Ferner werden auch das Opernhaus oder die aufführende Kompagnie als Oper bezeichnet.


02.06.1763

Im Zuge des Pontiac-Aufstandes gelingt Kriegern der Anishinabe durch eine List die Einnahme von Fort Michilimackinac.

Der Pontiac-Krieg 1763 bis 1766, auch bekannt als Pontiacs Verschwörung, war ein Krieg von Indianerstämmen gegen die britische Vorherrschaft in Nordamerika. Benannt ist sie nach einem ihrer Hauptanführer Pontiac, einem Kriegs-Häuptling des Stammes der Ottawa im Gebiet der Großen Seen.


02.06.1676

Im Holländischen Krieg wird die wegen Reparaturen ankernde spanisch-niederländische Flotte in der Seeschlacht vor Palermo von der überraschend eingetroffenen französischen Flotte bekämpft. Frankreich erringt nach dem Sieg die Seeherrschaft im Mittelmeer.

Der Holländische Krieg, auch Niederländisch-Französischer Krieg genannt, war ein gesamteuropäischer militärischer Konflikt, der von 1672 (Rampjaar) bis 1678 dauerte. Ausgelöst wurde der Krieg durch einen Angriff des französischen Königs Ludwig XIV. mit seinen Verbündeten auf die Vereinigten Niederlande.


02.06.1625

Nach zwölfmonatiger Belagerung wird die protestantische Stadt Breda in den Niederlanden an die Spanier unter Ambrosio Spinola übergeben.

Die Belagerung von Breda dauerte vom 27. August 1624 bis zum 2. Juni 1625. Die Belagerer waren spanische und flämische Truppen unter Ambrosio Spinola. Die Belagerten in der Stadt wurden von Justinus von Nassau und die niederländischen Entsatzarmeen von Statthalter Moritz von Oranien und nach dessen Tod von Friedrich Heinrich von Oranien kommandiert. Die Belagerung endete durch die Kapitulation der niederländischen Truppen in der Stadt. Die Angelegenheit fand europaweite Aufmerksamkeit und wurde von verschiedenen Künstlern, darunter Jacques Callot und Diego Rodríguez de Silva y Velázquez, aufgegriffen.


02.06.1537

In der Bulle Sublimis Deus verbietet Papst Paul III. die Versklavung von Indianern und allen anderen Menschen.

Päpstliche Bulle oder kurz Bulle ist die Bezeichnung für Urkunden, die wichtige Rechtsakte des Papstes verkünden. Sie wurden in der päpstlichen Kanzlei in feierlicher Form ausgefertigt und besiegelt. Kennzeichnend ist der Ersatz der Salutatio durch die Formel ad perpetuam rei memoriam.


02.06.1525

Die Neckartaler und Odenwälder Bauern werden im Bauernkrieg vom Heer des Schwäbischen Bundes unter Georg Truchseß von Waldburg-Zeil bei Königshofen besiegt.

Der Odenwald ist ein bis 626,8 m ü. NHN hohes Mittelgebirge in Südhessen (Hessen), im nördlichen Baden (Baden-Württemberg) und in Unterfranken (Bayern).


02.06.1420

Der englische König Heinrich V. und Katharina von Valois, die Tochter des bisherigen französischen Königs Karl VI., heiraten.

Heinrich V. war von 1413 bis 1422 König von England, der zweite aus dem Haus Lancaster. Er war der älteste überlebende Sohn von Heinrich IV. und Mary de Bohun.


02.06.1098

Nach mehrmonatiger Belagerung erobert das Heer des Ersten Kreuzzuges unter Gottfried von Bouillon, Bohemund von Tarent und Raimund IV. von Toulouse die Stadt Antiochia und richtet dort ein Blutbad an.

Die Belagerung von Antiochia war Teil des Ersten Kreuzzugs in den Jahren 1097 und 1098. Die erste (christliche) Belagerung dauerte vom 21. Oktober 1097 bis zum 2. Juni 1098, die zweite (muslimische) Belagerung vom 7. Juni bis 28. Juni 1098.


02.06.0575

Papst Benedikt I. tritt sein Amt an.

Benedikt I. war vom 2. Juni 575 bis zu seinem Tode Bischof von Rom.


02.06.0455

Die in das zerfallende Römische Reich eingedrungenen Vandalen unter König Geiserich erobern Rom und plündern die Stadt zwei Wochen lang.

Das Römische Reich war das von den Römern, der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. und 7. Jahrhundert n. Chr., wobei eine eindeutige Abgrenzung weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich ist. Die Bezeichnung Imperium Romanum für den römischen Machtbereich ist seit der Zeit Ciceros belegt. Die seit Augustus übliche staatsrechtliche Bezeichnung lautete Senatus Populusque Romanus (S.P.Q.R.) – „Der Senat und das Volk von Rom“.