Historische Ereignisse am Freitag, 20. März
65 bedeutende Ereignisse fanden am Freitag, 20. März statt — von -44 bis 2020. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Am 20. März 2026 erinnert sich die Geschichte an bedeutende Ereignisse, die sich auf diesen Tag in verschiedenen Epochen ereigneten. Im Jahr 2010 begannen die ersten Eruptionen des isländischen Eyjafjallajökull im Süden Islands, die eine beispiellose Beeinträchtigung des europäischen Luftverkehrs zur Folge hatten und Tausende von Flügen zum Erliegen brachten. Etwa zur gleichen Zeit wurde das Bach-Museum in Leipzig durch Bundespräsident Horst Köhler wiedereröffnet, einen Tag vor dem 325. Geburtstag von Johann Sebastian Bach. Diese Ereignisse zeigen, wie unterschiedlich die historischen Entwicklungen ausfallen können, die auf ein und denselben Kalendertag fallen.
Ein weiteres prägendes Ereignis datiert in das Jahr 2019, als Qassym-Schomart Toqajew zum Präsidenten Kasachstans ernannt wurde und die Hauptstadt Astana zu Ehren des langjährigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew in Nur-Sultan umbenannt wurde. Diese politischen Veränderungen markierten einen Wendepunkt in der kasachischen Staatsführung und zeigten die Kontinuität einer politischen Tradition in Zentralasien.
Der 20. März 2026 fällt auf einen Freitag und befindet sich im Sternzeichen Widder. Der Mond ist in der Zunehmenden Phase, und die Wetterbedingungen auf der Nordhalbkugel werden von der beginnenden Frühjahrszeit geprägt. Diese astronomischen und meteorologischen Faktoren prägen den Tag und geben ihm eine besondere Qualität im Jahresverlauf.
DayAtlas dokumentiert Wetterphänomene, historische Ereignisse, Geburtstage und Todesfälle für jeden beliebigen Termin und Ort. Das Portal ermöglicht es Nutzern, die Geschichte eines spezifischen Datums nachzuschlagen und dabei historische Zusammenhänge mit aktuellen Bedingungen zu verbinden.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 2. April.
20.03.2020
Wegen der COVID-19-Pandemie wird in Bayern eine Ausgangsbeschränkung veröffentlicht, die anderen Bundesländer folgen in den folgenden Tagen mit ähnlichen Regelungen.
Die COVID-19-Pandemie in Bayern tritt als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie auf und markiert durch die erste in Deutschland bestätigte Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus den Beginn der COVID-19-Pandemie in Deutschland.
20.03.2019
Qassym-Schomart Toqajew wird Präsident Kasachstans.
Qasym-Jomart Kemelūly Toqaev, deutsch Kassim-Schomart Tokajew, ist ein kasachischer Diplomat und Politiker der Partei Amanat und seit dem 20. März 2019 Präsident Kasachstans. Zuvor war Toqaev bereits Generaldirektor des Genfer Büros der Vereinten Nationen und von 1999 bis 2002 Premierminister Kasachstans sowie Außenminister und Vorsitzender des kasachischen Senats.
Die kasachische Hauptstadt Astana erhält zu Ehren des langjährigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew den Namen Nur-Sultan.
Kasachstan ist ein Staat in Zentralasien und Osteuropa. Es grenzt im Norden mit mehr als der Hälfte seiner Grenze an Russland, im Osten an China, im Süden an Turkmenistan, Usbekistan und Kirgisistan, sowie im Südwesten über eine Seegrenze im Kaspischen Meer an Aserbaidschan. Mit mehr als 2,7 Millionen km² Landesfläche ist Kasachstan der größte Binnenstaat und der neuntgrößte Staat der Welt. Das Land ist landschaftlich vor allem von der Kasachensteppe geprägt und verfügt über große Ölressourcen.
20.03.2016
Barack Obama besucht als erster Präsident seit Calvin Coolidge 88 Jahre zuvor Kuba und setzt damit einen vorläufigen Wendepunkt in den bilateralen Beziehungen.
Barack Hussein Obama II ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Er war von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten.
20.03.2010
Im Süden Islands ereignen sich die ersten Eruptionen im Gebiet des Eyjafjallajökull, die im weiteren Verlauf eine bis dahin beispiellose Beeinträchtigung des Luftverkehrs in Europa zur Folge haben werden.
Der Ausbruch des Vulkan-Systems Eyjafjallajökull im Jahr 2010 fand in den Monaten März bis Mai an zwei etwa 8 km voneinander entfernten Stellen statt. Die ersten Eruptionen gab es am 20. März am Fimmvörðuháls, und am 14. April am Rande der Gipfel-Caldera. Weitere Eruptionen, in deren Folge erhebliche Asche-Mengen in die Atmosphäre geschleudert wurden, ereigneten sich bis zum 24. Mai. Dampfwolken über den Vulkanen bildeten sich noch bis zum Juli 2010.
Einen Tag vor Johann Sebastian Bachs 325. Geburtstag wird das Bach-Museum Leipzig durch Bundespräsident Horst Köhler wiedereröffnet.
Johann Sebastian Bach war ein deutscher Komponist, Organist, Cembalist und Violinist des Barocks. Er war der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und in seiner Hauptschaffensperiode Thomaskantor und Musikdirektor in Leipzig.
In Freiburg im Breisgau wird das Augustinermuseum in einem ehemaligen Kloster wiedereröffnet, das Exponate aus der Zeit vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert zeigt.
Freiburg im Breisgau ist eine Stadt in Baden-Württemberg. Von 1945 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg am 25. April 1952 war Freiburg im Breisgau die Landeshauptstadt des Landes Baden. Die südlichste Großstadt Deutschlands ist Sitz des Regierungspräsidiums Freiburg sowie des Verbands Region Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Sie wird von diesem Landkreis fast völlig umschlossen, dem sie selbst nicht angehört; als kreisfreie Stadt bildet Freiburg einen Stadtkreis.
20.03.2008
Emirates bietet als erste Fluglinie weltweit die Möglichkeit, mit dem Mobiltelefon auch während des Fluges zu telefonieren.
Emirates ist die nationale Fluggesellschaft des Emirats Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Sitz in Dubai und Basis auf dem Flughafen Dubai. Sie wurde 1985 gegründet, zählt heute zu den weltweit größten Fluggesellschaften und ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization.
20.03.2003
Noch vor Tagesanbruch beginnt mit einem gezielten Bombardement auf Bagdad der Dritte Golfkrieg der „Koalition der Willigen“ unter der Führung der Vereinigten Staaten gegen den Irak.
Bagdad oder Baghdad ist die Hauptstadt des Iraks und des gleichnamigen Gouvernements. Sie ist mit ca. 6,7 Millionen Einwohnern (2018) eine der größten Städte in Vorderasien. In der Metropolregion, die weit über die Grenzen des Gouvernements hinausreicht, leben ca. 8,1 Millionen Menschen (2018), was knapp einem Fünftel der Gesamtbevölkerung des Iraks entspricht.
20.03.2002
Bei der Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf im japanischen Nagano gewinnen Shen Xue und Zhao Hongbo aus China den Titel im Paarlaufen.
Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften sind eine jährlich von der Internationalen Eislaufunion ausgetragene Veranstaltung, bei der in den vier Eiskunstlaufdisziplinen Einzellauf der Herren, Einzellauf der Damen, Paarlauf und Eistanz die besten Eiskunstläufer der Welt ermittelt werden.
20.03.2001
Auf dem Gründungskongress der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di wird Frank Bsirske zum Vorsitzenden gewählt.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie entstand im Jahr 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften und ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Mit etwa 1,8 Millionen Mitgliedern ist sie nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft. Die Frauenquote liegt bei 52,1 Prozent – Verdi hat 953.075 Frauen und 877.192 Männer organisiert. Die Gewerkschaft beschäftigt bundesweit rund 3400 Mitarbeiter und nimmt durch Beitragszahlungen jährlich etwa 566,5 Millionen Euro ein. Verdi ist in zehn Landesbezirke und fünf Fachbereiche untergliedert und wird von einem neunköpfigen Bundesvorstand geleitet. Seit 2022 veröffentlicht ver.di jährlich den Transparenzbericht über die Verwendung der Beiträge Vorsitzender ist seit September 2019 Frank Werneke.
20.03.1995
Mitglieder der japanischen Organisation Ōmu Shinrikyō verüben in der U-Bahn von Tokio einen Giftgasanschlag mit Sarin. Dabei kommen 13 Menschen ums Leben, über 6.000 werden verletzt.
Ōmu Shinrikyō, heutiger Name Aleph, in der deutschsprachigen Presse häufig als Aum-Sekte bezeichnet, ist eine ursprünglich in Japan entstandene neureligiöse Gruppierung, die insbesondere in Russland stark vertreten war. Sie wurde der weltweiten Öffentlichkeit durch ihren Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn am 20. März 1995 bekannt. Im Januar 2000 benannte sich Ōmu Shinrikyō in Aleph um. Ihr Gründer und Führer war der am 6. Juli 2018 hingerichtete Shōkō Asahara. Laut einem Deutschlandfunk-Beitrag zum 30. Jahrestag des Anschlags existieren drei Folgeorganisationen der Ōmu Shinrikyō.
20.03.1993
Der Profiboxer Henry Maske aus Frankfurt (Oder) gewinnt durch einen Punktsieg gegen den US-Amerikaner Charles Williams die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht.
Henry Maske ist ein ehemaliger deutscher Boxer, der in den 1980er Jahren als Amateur große Erfolge feierte, unter anderem als Olympiasieger 1988 im Mittelgewicht, und anschließend Profi-Weltmeister im Halbschwergewicht war. Aufgrund seines kultivierten Auftretens in der Öffentlichkeit sowie wegen seines Boxstils bekam er den Spitznamen „Gentleman“ und gelangte deutschlandweit zu großer Popularität. Maske gilt als einer der Gründe des Box-Booms, der Anfang der 1990er Jahre Deutschland erfasste.
20.03.1992
In den Kinos der Vereinigten Staaten startet der Paul-Verhoeven-Film Basic Instinct mit den Hauptdarstellern Michael Douglas und Sharon Stone.
Paul Verhoeven [ˈpʌu̯l vərˈɦuvə(n)] ist ein niederländischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
20.03.1986
Jacques Chirac wird nach dem Wahlsieg seiner Partei Rassemblement pour la République zum zweiten Mal Premierminister von Frankreich. Es kommt zur ersten Cohabitation mit dem Sozialisten François Mitterrand als Staatspräsident.
Jacques René Chirac war ein französischer Politiker und von Mai 1995 bis Mai 2007 Staatspräsident Frankreichs. Zuvor war Chirac von 1974 bis 1976 und 1986 bis 1988 Premierminister sowie von 1977 bis 1995 Bürgermeister von Paris. Jacques Chirac gründete 1976 die gaullistische Partei Rassemblement pour la République (RPR), die er 2002 in die Mitte-rechts-Sammlungsbewegung Union pour un mouvement populaire (UMP) überführte.
20.03.1981
Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ), ein Prestigeobjekt der DDR, wird in Berlin eröffnet.
Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein einstiger multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung an der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. In der DDR war das SEZ ein öffentliches Prestigeobjekt der Partei- und Staatsführung. Die Eintritts- und Restaurantpreise waren seinerzeit hochsubventioniert.
20.03.1973
Bei Tönning im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein wird mit dem Eidersperrwerk das größte Küstenschutz-Bauwerk Deutschlands eingeweiht.
Tönning ist eine Kleinstadt im Süden des Kreises Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Sie ist ein staatlich anerkannter Luftkurort.
20.03.1972
Der Internationale Flughafen der Seychellen wird von der britischen Königin Elisabeth II. eröffnet.
Der Seychelles International Airport befindet sich auf der Hauptinsel Mahé nahe der Hauptstadt Victoria und ist der einzige internationale Flughafen des Staates im Indischen Ozean.
20.03.1970
Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet mit dem Terminal 1 den Flughafen Köln/Bonn.
Gustav Walter Heinemann war ein deutscher Politiker. Er war vom 1. Juli 1969 bis zum 30. Juni 1974 der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. In seinem Leben war er mit fünf verschiedenen Parteien verbunden: In der Weimarer Republik war er Mitglied der Studentenorganisation der linksliberalen DDP und dann Unterstützer des christsozialen CSVD. Nach dem Krieg war er zunächst Mitbegründer der CDU. 1952 gründete Heinemann die pazifistische GVP mit und schloss sich nach deren Auflösung 1957 der SPD an.
20.03.1969
Das Beatles-Mitglied John Lennon und die Künstlerin Yoko Ono heiraten in Gibraltar.
The Beatles war eine aus Liverpool stammende britische Beat-, Rock- und Pop-Band in den 1960er Jahren, bestehend aus John Lennon (1940–1980), Paul McCartney, George Harrison (1943–2001) und Ringo Starr. Mit mehr als 600 Millionen – nach Schätzungen ihrer Plattenfirma EMI sogar mehr als einer Milliarde – verkauften Tonträgern ist sie die erfolgreichste Band der Musikgeschichte.
20.03.1966
Aus der Londoner Westminster Central Hall wird der Coupe Jules Rimet, die Siegestrophäe der Fußball-Weltmeisterschaften, entwendet. Er wird eine Woche später in einem Vorgarten vom Hund Pickles gefunden.
Westminster Central Hall, Westminster Methodist Hall oder Methodist Central Hall Westminster ist ein Gebäude in London, England. Es liegt an der Victoria Street, direkt am Parliament Square, neben dem Elizabeth II Conference Centre und gegenüber Westminster Abbey.
20.03.1965
France Gall gewinnt mit dem Titel Poupée de cire, poupée de son den Grand Prix Eurovision de la Chanson.
France Gall [fʁɑ̃s gal] war eine französische Pop- und Schlagersängerin, die der Yéyé-Generation zugerechnet wurde. Nach einem erfolgreichen Karrierestart in Frankreich gewann sie 1965 für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson mit dem Lied Poupée de cire, poupée de son. Von 1966 bis 1972 sang sie unter anderem auch auf Deutsch. 1988 hatte sie mit Ella, elle l’a einen Nummer-eins-Hit in Deutschland.
20.03.1964
Das Abkommen vom 14. Juni 1962 zur Gründung der European Space Research Organisation (ESRO) tritt in Kraft. Es handelt sich um eine der Vorgängerorganisationen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).
Die European Space Research Organisation (ESRO) war die erste länderübergreifende europäische Weltraumforschungsorganisation und Vorläufer der ESA. Die ESRO wurde am 14. Juni 1962 durch zehn Staaten gegründet; die Verträge traten am 20. März 1964 in Kraft.
20.03.1963
Friedrich Dürrenmatts Komödie Herkules und der Stall des Augias wird im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.
Friedrich Reinhold Dürrenmatt war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler. Sein Lebenswerk umfasst Erzählungen, Essays, Romane, Hörspiele, Theaterstücke, Gemälde, Zeichnungen und Karikaturen. Friedrich Dürrenmatt zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramatikern des 20. Jahrhunderts, dessen weltweit aufgeführte Werke Literatur, Theater und Film nachhaltig beeinflussen, indem sie auf einzigartige Weise Spannung, Humor und philosophische Reflexion verbinden. Bekannt wurde er vor allem mit den Kriminalromanen Der Richter und sein Henker, Der Verdacht und Das Versprechen, mit den Theaterstücken Der Besuch der alten Dame, Die Physiker und Der Meteor erlangte er Weltruhm. Er war der Initiant des Schweizerischen Literaturarchivs, dessen Gründung er zur Bedingung machte, um der Schweiz seinen Nachlass zu überlassen. Sein bildnerisches Werk wird in einer Dauerausstellung im Museum Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert.
20.03.1956
Tunesien, seit 1881 französisches Protektorat, erlangt seine volle Unabhängigkeit von Frankreich.
Die Geschichte Tunesiens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Tunesischen Republik von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie lässt sich anhand der ältesten menschlichen Spuren etwa eine Million Jahre zurückverfolgen, knapp hinter der Grenze nach Algerien fanden sich sogar knapp 1,8 Millionen Jahre alte Artefakte. Dabei ähneln die nachfolgenden steinzeitlichen Kulturen denen in Europa und um 6000 v. Chr. setzten sich auch hier Hirten- und Agrargesellschaften gegen die zuvor dominierende Lebensweise der Jäger und Sammler durch.
20.03.1949
In den drei Berliner Westsektoren wird die DM alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Die Westalliierten beenden damit die seit der Währungsreform parallele Gültigkeit der Ostmark.
Als Viermächte-Status wird die gemeinsame Verantwortung der vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs, USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich, für Deutschland als Ganzes bezeichnet. Er leitet sich von der Berliner Viermächteerklärung vom 5. Juni 1945 ab, in der die Siegermächte eine „bedingungslose Kapitulation Deutschlands“ festgestellt und gemeinsam die oberste Regierungsgewalt über Deutschland in den Grenzen von 1937 übernommen hatten.
20.03.1948
Deutsche Teilung: Der sowjetische Militärgouverneur Wassili Danilowitsch Sokolowski verlässt aus Protest gegen die Londoner Sechsmächtekonferenz den Alliierten Kontrollrat, der nie wieder zusammentritt.
Als deutsche Teilung oder Teilung Deutschlands wird die Existenz zweier deutscher Staaten auf dem Gebiet Deutschlands im Zeitraum vom 7. Oktober 1949, als die Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet wurde, bis zur deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 bezeichnet. Die DDR trat am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland bei. Sie war ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs sowie des anschließenden Kalten Krieges zwischen den einstigen Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition, hauptsächlich zwischen den USA und der Sowjetunion.
20.03.1945
Einen Monat vor Adolf Hitlers 56. Geburtstag treten unter der Führung des Reichsjugendführers Artur Axmann u. a. zwanzig Hitlerjungen im Hof der Neuen Reichskanzlei an, um von Hitler persönlich mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet zu werden. Dies gilt als der letzte öffentliche Auftritt Hitlers und ist filmisch und fotografisch festgehalten worden.
Adolf Hitler war ein deutscher Politiker österreichischer Herkunft und von 1933 bis zu seinem Tod Diktator des Deutschen Reichs. Ab 1921 war er Vorsitzender der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), von 1933 bis 1945 deutscher Reichskanzler, ab 1934 auch Staatsoberhaupt und ab 1938 Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht.
20.03.1942
Als Vergeltung für die Ermordung von zwei deutschen Polizisten werden 100 Einwohner der polnischen Stadt Zgierz von den Nationalsozialisten erschossen.
Zgierz ist eine mittelgroße Kreisstadt und Stadtgemeinde mit etwa 58.000 Einwohnern. Sie liegt in der Woiwodschaft Łódź in Zentralpolen und im Tal des Flusses Bzura.
20.03.1939
Im Hof der Hauptfeuerwache in Berlin-Kreuzberg werden tausende von den Nationalsozialisten als Entartete Kunst verfemte Kunstwerke aus öffentlichen Sammlungen verbrannt.
Die Lindenstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Sie verläuft in Verlängerung der Zossener Straße von der Zossener Brücke über den Landwehrkanal bis zur Kreuzung mit der Rudi-Dutschke-/Oranienstraße. Dahinter führt sie als Axel-Springer-Straße zum östlichen Ende der Leipziger Straße am Spittelmarkt.
20.03.1937
In Baden-Baden wird im Rahmen des Musikfests der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik das Ballett Die Kirmes von Delft von Sonja Korty (Choreografie und Libretto) nach der Musik von Hermann Reutter uraufgeführt.
Baden-Baden ist eine Stadt im Westen des Landes Baden-Württemberg. Sie ist mit 56.881 Einwohnern der bevölkerungsärmste Stadtkreis des Landes. Baden-Baden ist als Kur- und Bäderstadt sowie als Medien-, Kunst- und internationale Festspielstadt bekannt. Bereits die Römer nutzten die hier am Rand des Schwarzwalds entspringenden heißen Thermalquellen. Im Mittelalter war Baden-Baden Residenzstadt der Markgrafschaft Baden und somit auch namensgebend für das Land Baden. Nach dem katastrophalen Stadtbrand 1689 verlor sie den Status der Residenzstadt an Rastatt.
20.03.1925
Die Uraufführung der Oper The Garden of Mystery von Charles Wakefield Cadman findet an der Metropolitan Opera in New York City statt.
Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.
20.03.1921
Bei der Volksabstimmung im Gefolge des Versailler Vertrags stimmen in Oberschlesien bei einer Wahlbeteiligung von 98 % 59,6 % für den Verbleib beim Deutschen Reich, 40,4 % für Polen. Als Folge beginnt am 2. Mai der dritte Aufstand der Polen in Oberschlesien gegen die Deutschen.
Die Volksabstimmungen infolge des Versailler Vertrags fanden in den Jahren 1920, 1921 und 1935 im Deutschen Reich statt. Konkret handelte es sich im Jahr 1920 um die Volksabstimmung im nördlichen Schleswig, um zwei zeitgleiche Volksabstimmungen in Teilen von Westpreußen sowie dem südlichen Ostpreußen, im Jahr 1921 um die Volksabstimmung in Oberschlesien und schließlich im Jahr 1935 um die Volksabstimmung im Saargebiet. Bei jeder dieser Volksabstimmungen ging es um die Frage des Verbleibs eines festgelegten Abstimmungsgebiets beim Deutschen Reich. In Schleswig stand alternativ der Anschluss an Dänemark zur Abstimmung, in Westpreußen, Ostpreußen und Oberschlesien war es der Anschluss an Polen. Im Saargebiet konnten die Abstimmenden zwischen dem Wiederanschluss an Deutschland, dem Anschluss an Frankreich sowie dem Fortbestand als Mandatsgebiet des Völkerbundes auswählen.
20.03.1919
Mit dem huelga de La Canadiense setzt die Confederación Nacional del Trabajo den Achtstundentag in Spanien durch.
Der Vaga de la Canadenca war ein Generalstreik in Katalonien, der sich 1919 aus einem Streik in dem Energieunternehmen Riegos y fuerzas del Ebro in Barcelona entwickelte. Dieses gehörte zu dem Konzern Barcelona Traction, Light and Power Company, limited, der umgangssprachlich als La Canadiense bekannt war. Der Name ging auf die Hauptaktionärin des Konzerns, die Canadian Bank of Commerce of Toronto, zurück.
20.03.1916
Albert Einstein veröffentlicht in der Fachzeitschrift Annalen der Physik den Artikel Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie. Darin führt er die Gravitation auf ein geometrisches Phänomen in einer gekrümmten 4-dimensionalen Raumzeit zurück.
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie zum Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das zuvor geltende newtonsche Weltbild. 1999 wurde Albert Einstein in einer durch die Fachzeitschrift Physics World durchgeführten Umfrage unter führenden Physikern vor Isaac Newton, James Clerk Maxwell, Niels Bohr und Werner Heisenberg zum bedeutendsten Physiker aller Zeiten gewählt.
20.03.1913
Song Jiaoren, aussichtsreicher Kandidat der Kuomintang für den Posten des Premierministers in der Republik China, wird von einem Attentäter angeschossen und stirbt zwei Tage später. Der autoritär regierende Präsident Yuan Shikai gilt als mutmaßlicher Drahtzieher des Anschlags.
Song Jiaoren war ein chinesischer Revolutionär und Politiker sowie Mitbegründer der Tongmenghui und der Guomindang, deren erster Präsident er war. Er starb 1913 an den Folgen eines Attentats.
20.03.1912
An der Küste des australischen Bundesstaats Western Australia wird der Passagierdampfer Koombana von einem Zyklon versenkt. Alle 138 Menschen an Bord sterben.
Western Australia [ˈwestən ɒˈstreɪliə] ist ein australischer Bundesstaat. Seine Hauptstadt ist Perth. Western Australia ist bis auf die Metropolregion Greater Perth Metropolitan Area sehr dünn besiedelt.
20.03.1899
Martha M. Place wird in New York des Mordes an ihrer Stieftochter für schuldig befunden und als erste Frau zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.
Martha M. Place war eine US-amerikanische Mörderin. Place war die erste Frau, die auf dem elektrischen Stuhl starb.
20.03.1896
Die erste belegte öffentliche Filmaufführung Österreichs findet in der Wiener Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproduktionsverfahren durch die Brüder Lumière statt.
Die österreichische Filmgeschichte befasst sich mit der Entwicklung des österreichischen Films seit der ersten Filmvorführung in Wien im Jahr 1896 bis zur Gegenwart. Die Geschichte der Wochenschau in Österreich sowie die österreichische Kinogeschichte werden in eigenen Artikeln gesondert behandelt.
20.03.1890
Otto von Bismarck wird seinem Antrag gemäß als deutscher Reichskanzler entlassen, nachdem es zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen ihm und Kaiser Wilhelm II. gekommen ist. Neuer Reichskanzler wird Leo von Caprivi.
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident in Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes. Von 1871 bis 1890 war er erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Bismarck gilt als Vollender der deutschen Einigung und als Begründer des Sozialstaates der Moderne.
20.03.1883
In Paris wird von 11 Staaten die Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums, einer der ersten internationalen Verträge auf dem Gebiet des Gewerblichen Rechtsschutzes, geschlossen. Dem Vertrag gehören heute 171 Nationen an.
Die Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (PVÜ) ist einer der ersten internationalen Verträge auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Sie wird von der WIPO verwaltet und wurde am 20. März 1883 geschlossen und zuletzt im Jahre 1979 verändert.
20.03.1882
Der französische Astronom Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt eine Galaxienansammlung, die später als Seyferts Sextett bekannt wird.
Ein Astronom oder eine Astronomin ist eine Person, die sich wissenschaftlich mit der Astronomie beschäftigt.
20.03.1861
Ein Erdbeben zerstört die westargentinische Stadt Mendoza. Schätzungsweise 6.000 Tote, etwa ein Drittel der Einwohner, sind zu beklagen.
Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Sie entstehen durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben infolge von Verschiebungen der tektonischen Platten an Bruchfugen der Lithosphäre, in weniger bedeutendem Maße auch durch vulkanische Aktivität, Einsturz oder Absenkung unterirdischer Hohlräume, große Erdrutsche und Bergstürze sowie durch Sprengungen. Erdbeben, deren Herd unter dem Meeresboden liegt, werden auch Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt. Diese unterscheiden sich von anderen Beben zum Teil in den Auswirkungen wie zum Beispiel der Entstehung eines Tsunamis, jedoch nicht in ihrer Entstehung.
20.03.1852
Der Roman Onkel Toms Hütte (Uncle Tom’s Cabin) von Harriet Beecher Stowe wird mit einer Auflage von 5.000 Stück erstmals in Buchform veröffentlicht. Das Werk ist innerhalb von 48 Stunden vergriffen.
Onkel Toms Hütte ist ein 1852 veröffentlichter Roman von Harriet Beecher Stowe, der das harte Schicksal einer Reihe afroamerikanischer Sklaven und ihrer Eigentümer in den 1840er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika schildert.
20.03.1848
Ludwig I. dankt während der Märzrevolution nicht zuletzt aufgrund seiner Affäre mit der Tänzerin Lola Montez zugunsten seines Sohnes Maximilian II. als König von Bayern ab.
Ludwig I. aus dem Haus Wittelsbach war von 1825 bis 1848 König von Bayern. Er folgte seinem Vater Maximilian I. nach dessen Tod im Jahre 1825 auf den bayerischen Thron und dankte im Revolutionsjahr 1848 nach seiner Affäre mit der Tänzerin Lola Montez zugunsten seines Sohnes Maximilian II. ab.
20.03.1815
Napoleon Bonaparte, der Verbannung auf Elba entflohen, zieht während seiner „Herrschaft der Hundert Tage“ in Paris ein.
Napoleon Bonaparte, als Monarch Napoleon I., war General der Ersten Französischen Republik, Erster Konsul Frankreichs und schließlich Kaiser der Franzosen. Von 1805 bis zu seinem Sturz 1814 war er auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes.
20.03.1814
Während der Befreiungskriege beginnt die zweitägige Schlacht bei Arcis-sur-Aube zwischen der französischen Armee unter Napoleon Bonaparte und einer dreimal so großen österreichischen Armee unter Feldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg.
Als Befreiungskriege oder Freiheitskriege werden die kriegerischen Auseinandersetzungen in Mitteleuropa von 1813 bis 1815 zusammengefasst, mit denen die Vorherrschaft Frankreichs unter Napoleon Bonaparte über große Teile des europäischen Kontinents beendet wurde. Sie gehören zu den Koalitionskriegen und bilden als Teile des Sechsten Koalitionskrieges ihren Abschluss.
20.03.1800
In der Schlacht bei Heliopolis schlägt die französische Expeditionsarmee unter dem Befehl von Jean-Baptiste Kléber osmanische Truppen unter dem Großwesir Kör Yusuf Ziyaüddin Pascha vernichtend.
Die Schlacht bei Heliopolis fand am 20. März 1800 bei Heliopolis nahe Kairo im Rahmen von Napoleons Ägyptenfeldzug statt. Der französische General Kléber schlug eine osmanisch-mamlukische Armee von rund 60.000 Mann vernichtend.
Alessandro Volta informiert die Royal Society in London über eine von ihm erdachte Stromquelle, deren Prinzip als Voltasche Säule bekannt wird.
Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Volta, ab 1810 Graf von Volta, war ein italienischer Physiker. Er gilt als Erfinder der Volta’schen Säule, heute bekannt als elektrische Batterie, und als einer der Begründer der Elektrizitätslehre. Nach ihm wurde die SI-Einheit für die elektrische Spannung als Volt benannt.
20.03.1799
Im Rahmen seines Ägyptenfeldzuges im Zweiten Koalitionskrieg beginnt Napoleon Bonaparte mit der Belagerung der syrischen Stadt Akkon, die er nach 61 Tagen ergebnislos abbrechen muss.
Napoleons Ägyptenfeldzug, auch bekannt als Ägyptische Expedition, war ein Feldzug einer französischen Expeditionsarmee unter dem Kommando Napoleon Bonapartes, der von 1798 bis 1801 stattfand. Das Hauptziel des Unternehmens war, Ägypten von der osmanischen Herrschaft zu befreien und gleichzeitig die Position Frankreichs im Nahen Osten zu stärken. Napoleons Truppen landeten im Juli 1798 in Ägypten und trotz einiger anfänglicher Erfolge endete der Feldzug für die Franzosen letztendlich in einem Fiasko. Durch die Niederlage in der Seeschlacht von Abukir war Napoleon in Ägypten isoliert.Darüber hinaus verstärkten lokale Widerstandsbewegungen ihren Kampf gegen die französische Besatzung. Schließlich entschied sich Napoleon, Ägypten zu verlassen, und kehrte im Jahr 1799 nach Frankreich zurück, um sich der politischen Situation in Europa zu stellen. Seine in Ägypten verbliebenen Truppen mussten sich aber schließlich am 2. September 1801 den Briten ergeben. Damit endete die Ägyptische Expedition. Begleitet wurde Bonaparte von der Commission des sciences et des arts, einer Gruppe von 167 Wissenschaftlern. Die Ergebnisse der Expedition wurden in der mehrbändigen Text- und Bildsammlung Description de l’Égypte dokumentiert, die den Grundstein für die spätere Ägyptologie legte.
20.03.1792
Die französische Nationalversammlung gestattet den Einsatz der Guillotine.
Die Nationalversammlung ist das Unterhaus des französischen Parlaments. Das Oberhaus heißt in Frankreich Senat ; sie bilden ein Zweikammersystem. Das politische System Frankreichs hat eine starke Exekutive im Rahmen eines semipräsidentiellen Regierungssystems; der Staatspräsident hat mehr Macht als in den meisten anderen westlichen Ländern.
20.03.1786
König Gustav III. gründet in Stockholm die Svenska Akademien zur Förderung der schwedischen Sprache und Literatur nach dem Vorbild der Académie française.
Gustav III., aus dem Herzoghaus Schleswig-Holstein-Gottorf, war von 1771 bis 1792 König von Schweden.
20.03.1781
Pierre Méchain beobachtet als Erster die Galaxien Messier 95 und Messier 96 im Sternbild Löwe.
Pierre-François-André Méchain war ein französischer Astronom und Geograph. Er entdeckte acht Kometen sowie 26 Objekte außerhalb des Sonnensystems und nahm an einer Expedition teil, deren Ergebnis als Definition des Meters diente.
20.03.1760
Bei einem Stadtbrand in Boston werden 175 Häuser und 174 Läden, etwa ein Zehntel der Stadt, zerstört.
Boston [ ] ist die größte Stadt Neuenglands, eines Gebiets im Nordosten der Vereinigten Staaten, und Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Das United States Census Bureau ermittelte bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 675.647.
20.03.1739
Nach Tumulten in der Bevölkerung Delhis, die sich gegen das Eintreiben von Vermögenswerten durch persische Soldaten gewehrt hat, beginnt auf Befehl des Warlords Nadir Schah in der Stadt ein Massaker, dem mindestens 20.000 Menschen zum Opfer fallen.
Delhi ist eine Metropole im Norden Indiens und als Nationales Hauptstadtterritorium Delhi ein direkt der indischen Zentralregierung unterstelltes Unionsterritorium. Delhi schließt mit Neu-Delhi die indische Hauptstadt ein.
20.03.1731
Die italienische Stadt Foggia wird von einem Erdbeben teilweise zerstört. Es gibt etwa 2.000 Tote.
Foggia [ˈfɔddʒa] ist die Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz Foggia, in der Region Apulien. Die 145.447 Einwohner zählende Stadt ist Zentrum der landwirtschaftlich geprägten Ebene von Foggia.
20.03.1703
Die nach der Rache für den Tod ihres Fürsten in Edo zum Tode verurteilten 47 Rōnin begehen auf Anweisung des japanischen Shōgun Seppuku.
Tokio ist eine Weltstadt in der Kantō-Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honshū. Mit 9.640.742 Einwohnern ist die bevölkerungsreichste Metropole des Landes Sitz der japanischen Regierung und des Tennō als Teil des Hauptstadtgebietes Japans. Sie umfasst die 23 Bezirke auf dem Gebiet der 1943 als Verwaltungseinheit abgeschafften Stadt Tokio und ist damit keine eigene Gebietskörperschaft mehr; stattdessen bilden die Bezirke zusammen mit den Städten und Gemeinden der westlich gelegenen Tama-Region und den südlichen Izu- und Ogasawara-Inseln die Präfektur Tokio. Diese bildet wiederum das Zentrum der Metropolregion Tokio-Yokohama, in der mehr als 38,5 Millionen Menschen leben.
20.03.1602
Die Niederländische Ostindien-Kompanie bietet anlässlich ihrer Gründung eine Teilhaberschaft an der Gesellschaft mittels Anteilscheinen an. Diese können als die ersten Aktien in der Wirtschaftsgeschichte bezeichnet werden.
Die Niederländische Ostindien-Kompanie war eine Ostindien-Kompanie, zu der sich am 20. März 1602 niederländische Kaufmannskompanien zusammenschlossen, um die Konkurrenz untereinander zu beenden. Die VOC erhielt vom niederländischen Staat Handelsmonopole sowie Hoheitsrechte in Landerwerb, Kriegsführung und Festungsbau. Sie war eines der größten Handelsunternehmen des 17. und 18. Jahrhunderts.
20.03.1591
Die fertiggestellte Rialtobrücke in Venedig steht für den Verkehr zur Verfügung.
Die Rialtobrücke in Venedig ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den Canal Grande und hat eine Länge von 48 m, eine Breite von 22 m und eine Durchfahrtshöhe von 7,50 m. Die lichte Weite des einzigen Bogens beträgt 28,8 m. Die Gründungen der beiden Widerlager bestehen aus Pfahlrosten mit jeweils 6000 gerammten Holzpfählen zu beiden Seiten.
20.03.1525
Vertreter dreier oberschwäbischer Bauerngruppen verabschieden während des Deutschen Bauernkrieges in der mit ihnen sympathisierenden freien Reichsstadt Memmingen die Zwölf Artikel als ihr Manifest und die Bundesordnung als Verfassung der Oberschwäbischen Eidgenossenschaft. Sie gelten als die ersten schriftlich niedergeschriebenen Menschenrechte der Welt und die erste Verfassunggebende Versammlung in Deutschland.
Als Deutscher Bauernkrieg wird die Gesamtheit der Aufstände von Bauern, Städtern und Bergleuten bezeichnet, die 1524 aus ökonomischen und religiösen Gründen zunächst im süddeutschen Raum, später in weiten Teilen Thüringens, Sachsens, Frankens, in Tirol und in der Eidgenossenschaft ausbrachen. In deren Verlauf stellten die Bauern mit den Zwölf Artikeln von Memmingen erstmals Forderungen auf, die als frühe Formulierung von Menschenrechten gelten. In Schwaben, Franken, dem Elsass, Deutsch-Lothringen und Thüringen wurden die Aufstände 1525, im Kurfürstentum Sachsen und in Tirol 1526 von Grund- und Landesherren niedergeschlagen, wobei schätzungsweise zwischen 70.000 und 75.000 Menschen getötet wurden. Dem Bauernkrieg waren Aufstände in Livland, Ungarn (Dózsa-Aufstand), England und der Schweiz vorausgegangen.
20.03.1413
Heinrich V. folgt seinem Vater Heinrich IV. nach dessen Tod als zweiter König aus dem Hause Lancaster auf den englischen Thron.
Heinrich V. war von 1413 bis 1422 König von England, der zweite aus dem Haus Lancaster. Er war der älteste überlebende Sohn von Heinrich IV. und Mary de Bohun.
20.03.1393
Johannes Nepomuk, der Generalvikar des Erzbischofs von Prag, wird nach kirchlichen Intrigen von König Wenzel IV. von Böhmen gefangen genommen, gefoltert und schließlich in der Moldau ertränkt. Er wird in der katholischen Kirche als Märtyrer verehrt.
Johannes (von) Nepomuk oder Johannes von Pomuk war ein böhmischer Priester und Märtyrer. Er wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen. Die Jesuiten erhoben ihn 1732 zu ihrem zweiten Ordenspatron. Nepomuk gilt als Brückenheiliger und Patron des Beichtgeheimnisses.
20.03.1381
Der zweite Rheinische Städtebund entsteht. Er wird im weiteren Jahresverlauf durch das Zusammengehen mit dem Schwäbischen Städtebund zum Süddeutschen Städtebund vergrößert. Insbesondere mittelgroße Reichsstädte wollen sich mit dem Bündnis gegen territoriale Gelüste benachbarter Landesfürsten schützen.
Ein Rheinischer Städtebund kam zweimal in der Geschichte zustande. Der erste und wichtigere Städtebund entstand Mitte des 13. Jahrhunderts, der zweite war ein Vorläufer des Süddeutschen Städtebunds gegen Ende des 14. Jahrhunderts. In beiden Fällen stellten die Städte Mainz und Worms den konstituierenden Mittelpunkt dar, weitere bedeutende – überwiegend südwestdeutsche – Städte schlossen sich an.
20.03.1212
Mit einer von Kaiser Otto IV. auf dem Frankfurter Reichstag besiegelten Urkunde wird die Gründung des Leipziger Thomanerchores bestätigt.
Otto IV. von Braunschweig aus dem Haus der Welfen war von 1198 bis 1218 römisch-deutscher König und von 1209 bis 1218 Kaiser des römisch-deutschen Reiches.
01.01.1970
Im Rahmen der Bestattung von Julius Caesar verliest Marcus Antonius, Freund und Mitkonsul, vor der Rednertribüne auf dem Forum Romanum das Testament des Ermordeten und zeigt den Römern das blutige, von 23 Dolchstößen zerrissene Gewand des Diktators, was zu teils tumultartigen Unruhen der Stadtbevölkerung führt.
Gaius Iulius Caesar war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich zum Ende der Römischen Republik und zu ihrer späteren Umwandlung in eine Monokratie, den sogenannten Prinzipat („Kaiserreich“), beitrug.