Historische Ereignisse am Montag, 21. April
58 bedeutende Ereignisse fanden am Montag, 21. April statt — von -753 bis 2019. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Am 21. April 2025 wird auf der ganzen Welt an bedeutende historische Ereignisse erinnert. Eine dieser Momente war die Eröffnung der World Digital Library im Jahr 2009 in Paris, ein gemeinsames Projekt der US-amerikanischen Library of Congress und der UNESCO. Diese Initiative stellt kulturell herausragende Dokumente aus aller Welt kostenlos über das Internet zur Verfügung und macht damit Millionen von Menschen weltweit Zugang zu wertvollen Sammlungen und historischen Materialien möglich. Paris, als Hauptstadt Frankreichs an der Seine gelegen, ist eines der weltweit bedeutendsten Kulturzentren und beherbergt zahlreiche renommierte Museen, Archive und Bibliotheken, die zur Wissensbewahrung beitragen.
Ein anderes denkwürdiges Ereignis war der niederländische Diplomat Dirk Stikker, der im Jahr 1961 dem Belgier Paul-Henri Spaak als NATO-Generalsekretär nachfolgte. Stikker prägte die Arbeit des Bündnisses während einer angespannten Phase des Kalten Krieges und trug zu diplomatischen Lösungen bei, die das westliche Bündnis stärkten. Seine Amtszeit fiel in eine Zeit großer geopolitischer Umbrüche in Europa, die sowohl die Sicherheitsstrukturen als auch die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten neu definierten.
Für den 21. April 2025 ist der Mond in der abnehmenden Phase zu beobachten, während der Sternzeichen Stier den Himmel prägt. Das Wetter wird sich mit mäßigen Temperaturen und teils bewölktem Himmel darstellen. DayAtlas zeigt Wetterinformationen für jeden Tag, historische Ereignisse, berühmte Geburts- und Sterbetage sowie weitere relevante Informationen für jeden Ort und jedes Datum an.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 7. April.
21.04.2019
Bei Bombenanschlägen auf drei Kirchen und vier Hotels in Sri Lanka in der Nähe der Stadt Colombo kommen am Ostersonntag mehr als 350 Menschen ums Leben.
Bei einer Serie von Bombenanschlägen in Sri Lanka am Ostersonntag 2019 kamen mindestens 253 Menschen ums Leben und 485 weitere Personen wurden verletzt. Zeitnah wurden drei Kirchen und drei Hotels durch Selbstmordattentäter angegriffen. Nachmittags detonierte ein Sprengsatz in einem in der Nähe des Zoo Colombo gelegen kleinen Hotel. Zu einer weiteren Explosion kam es in einem Privathaus im Zusammenhang mit einem Zugriff der Sicherheitskräfte. Die meisten Anschlagsorte befanden sich in oder nahe der de facto-Hauptstadt Colombo. Die Behörden machen eine örtliche, radikal islamistische Gruppierung und heimische Dschihadisten, die Kontakte und Verbindungen zum internationalen Terrorismus hätten, für den Terroranschlag verantwortlich. Der islamische Staat reklamierte den Anschlag für sich.
21.04.2009
Die World Digital Library wird in Paris eröffnet. Dieses Projekt der US-Nationalbibliothek Library of Congress und der UNESCO stellt kulturell herausragende Dokumente aus aller Welt über das Internet kostenlos zur Verfügung.
Die World Digital Library, auf Deutsch „Digitale Weltbibliothek“, ist ein Projekt der US-Nationalbibliothek Library of Congress und der UNESCO. Die World Digital Library stellt kulturell herausragende Dokumente aus aller Welt über das Internet kostenlos und für jedermann zur Verfügung.
21.04.2007
Bei den Präsidentschaftswahlen in Nigeria gewinnt Umaru Yar’Adua und wird Nachfolger von Olusegun Obasanjo.
Die Präsidentschaftswahlen in Nigeria 2007 fanden am 21. April 2007 statt. Auf nationaler Ebene wurden dabei der Präsident und der Vizepräsident gewählt, zeitgleich auch die Mitglieder des Repräsentantenhauses und des Senats. Am 14. April wurden zudem die Parlamente und Gouverneure der 36 Bundesstaaten gewählt. Für das Amt des Präsidenten, der für eine Amtszeit von vier Jahren regiert, kandidierten nach offiziellen Angaben 24 Politiker. Umaru Yar’Adua ging mit 70 % der Stimmen als Sieger aus den Präsidentschaftswahlen hervor und trat sein Amt am 29. Mai 2007 an.
21.04.2002
Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich erhält der gaullistische Kandidat Jacques Chirac die meisten Stimmen, jedoch nicht die absolute Mehrheit. Auf dem zweiten Platz landet der rechtsextreme Jean-Marie Le Pen, der damit in die Stichwahl am 5. Mai kommt. Bereits in der Nacht formieren sich erste spontane Kundgebungen gegen den Vorsitzenden des Front National.
Die Präsidentschaftswahl in Frankreich 2002 fand am 21. April und 5. Mai statt.
21.04.2001
Die Einfuhr bestimmter Hunderassen nach Deutschland wird im Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde unter Strafandrohung verboten. Der Gesetzgeber reagiert damit auf vermehrte, teils tödliche, Angriffe von Kampfhunden auf Menschen.
Das Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland, kurz Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz – HundVerbrEinfG, ist eine deutsche Rechtsvorschrift. Sie wurde am 12. April 2001 als Artikel 1 des Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde erlassen und trat am 21. April 2001 in Kraft.
21.04.1997
Mit einer Pegasus-Rakete werden vom Luftwaffenstützpunkt auf Gran Canaria aus erstmals 21 Urnen für eine Weltraumbestattung in die Erdumlaufbahn gebracht; an Bord befindet sich unter anderem Asche von Krafft Arnold Ehricke, Timothy Leary, Gerard Kitchen O’Neill und Gene Roddenberry.
Die US-amerikanische Trägerrakete Pegasus wurde von der Orbital Sciences Corporation, heute Northrop Grumman Innovation Systems, entwickelt und kann eine Nutzlast von ca. 450 kg in den niedrigen Erdorbit mit dem Air-launch-to-orbit (ATOL) Konzept bringen.
21.04.1995
Die Bukarester Börse wird wieder gegründet, nachdem sie 1945 nach der Machtübernahme der rumänischen Kommunisten abgeschafft worden war.
Die Bukarester Börse ist eine Wertpapierbörse mit Sitz in Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens. Die Börse hält eine enge Kooperation mit der Wiener Börse; beide teilen unter anderem Systeme und Infrastrukturen.
21.04.1993
Der am National Center for Supercomputing Applications (NCSA) entwickelte NCSA Mosaic 1.0, der erste Webbrowser, der Text und Grafiken auf einer Seite anzeigen kann, wird freigegeben.
Das National Center for Supercomputing Applications (NCSA) ist eine bundesstaatliche Partnerschaft zur Entwicklung und Bereitstellung einer landesweiten Computerinfrastruktur, die Forschung, Wissenschaft und Technik in den Vereinigten Staaten vorantreibt. Das NCSA ist eine Einheit der University of Illinois at Urbana-Champaign, und stellt Forschern im ganzen Land Hochleistungsrechnerressourcen zur Verfügung. Unterstützung für das NCSA kommt von der National Science Foundation (NSF), dem Bundesstaat Illinois, der University of Illinois, Wirtschafts- und Industriepartnern sowie anderen Bundesbehörden.
21.04.1989
Nintendo bringt in Japan die von Gunpei Yokoi entwickelte Handheld-Konsole Game Boy auf den Markt, die sich in der Folge zu einem weltweiten Millionenseller entwickelt. Das vom Russen Alexei Paschitnow erfundene Spiel Tetris ist im Lieferumfang enthalten.
Nintendo K.K. ist ein japanischer Hersteller und Verleger von Videospielen und Spielkonsolen. Ursprünglich als Spielkartenmanufaktur im Jahr 1889 von Fusajirō Yamauchi in Kyōto gegründet, stieg Nintendo in den 1970er Jahren in den Videospielmarkt ein, brachte in den 1980er Jahren mit dem Nintendo Entertainment System seine erste selbst produzierte TV-Videospielkonsole mit wechselbaren Modulen auf den Markt und wurde in den 1990er Jahren zu einem Weltkonzern sowie zum Marktführer für Handhelds. Das Nintendo DS war mit 154,02 Millionen verkauften Einheiten die erfolgreichste Handheld-Konsole, die jemals verkauft wurde, sowie die erfolgreichste Konsole des Unternehmens Nintendo.
21.04.1988
Hans-Joachim Bohlmann verübt in der Münchner Alten Pinakothek ein Schwefelsäure-Attentat auf drei Werke Albrecht Dürers, den Paumgartner-Altar, die Beweinung Christi und Maria als Schmerzensmutter. Der Schaden beträgt rund 100 Millionen D-Mark.
Hans-Joachim Bohlmann wurde in den 1980er-Jahren als Dürer-Attentäter bekannt. Insgesamt beschädigte Bohlmann zwischen 1977 und 1988 über 50 Kunstwerke. Der durch ihn verursachte Schaden wird auf etwa 130 Millionen Euro geschätzt.
21.04.1985
Der Brasilianer Ayrton Senna gewinnt mit dem Großen Preis von Portugal sein erstes Formel-1-Rennen. Im Lauf der Saison gelingt ihm trotz mehrerer Pole-Positionen jedoch nur noch ein weiterer Sieg.
Ayrton Senna da Silva war ein brasilianischer Automobilrennfahrer. Er wurde dreimal Weltmeister in der Formel 1; in dieser fuhr er von 1984 bis zu seinem tödlichen Unfall auf dem Kurs von Imola beim Großen Preis von San Marino 1994.
21.04.1977
Das Musical Annie hat am New Yorker Broadway Premiere. Es erlebt dort in den folgenden Jahren weitere 2376 Aufführungen.
Das Musical [ˈmju:zɪkəl] ist eine in der Regel in zwei Akten aufgeführte Form populären Musiktheaters, die Gesang, Tanz, Schauspiel/Dialog und Musik in einem durchgängigen Handlungsrahmen verbindet.
21.04.1976
Die DDR eröffnet die erste ständig besetzte deutsche Antarktisstation, die 1987 den Namen Georg-Forster-Station erhält.
Die Georg-Forster-Station war die erste deutsche Antarktisstation. Sie wurde am 21. April 1976 von der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in Betrieb genommen. Die ganzjährig besetzte Station lag in der Nähe der sowjetischen Nowolasarewskaja-Station in der Schirmacher-Oase in Neuschwabenland. Benannt wurde sie 1987 nach Georg Forster, dem deutschen Reisebegleiter James Cooks, der als erster Deutscher am 17. Januar 1775 auf Südgeorgien antarktischen Boden betrat.
21.04.1975
Kurz vor dem Fall Saigons im Vietnamkrieg tritt der südvietnamesische Präsident Nguyễn Văn Thiệu zurück, übergibt das Amt an Vizepräsident Trần Văn Hương, und geht ins Exil nach Taiwan. Nur sieben Tage später tritt auch dieser zurück.
Ho-Chi-Minh-Stadt ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Unter ihrem alten Namen Saigon, der weiterhin parallel zu Ho-Chi-Minh-Stadt verwendet wird, war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Die Nordvietnamesische Volksarmee besetzte im März/April 1975 Südvietnam und Ende April 1975 dessen Hauptstadt Saigon; damit endete der Vietnamkrieg. Saigon wurde 1976 nach dem nordvietnamesischen Staatschef Hồ Chí Minh (1890–1969) benannt.
21.04.1971
Zwei Tage nach der Ausrufung der Republik in Sierra Leone wird der bisherige Premierminister Siaka Stevens zum Präsidenten ernannt.
Die Geschichte Sierra Leones ist die Geschichte des modernen Staates Sierra Leone und seiner kolonialen Vorläufer, also der britischen Kronkolonie und des Protektorats, aus denen dieser Staat entstanden ist sowie die vorkoloniale Geschichte der dort lebenden Völker. Da die Keimzelle Sierra Leones eine Kolonie befreiter Sklaven aus drei Kontinenten war, spielt auch die Geschichte der Sklaverei und ihrer Abschaffung eine entscheidende Rolle in der Geschichte des Landes.
21.04.1970
Der Farmer Leonard Casley übersendet Vertretern des Staates Australien sowie des Bundesstaates Western Australia einen Sezessionsakt, der seinen Großgrundbesitz zur unabhängigen Hutt River Province erklärt.
Australien ist ein Staat auf der Südhalbkugel der Erde, der das Festland des australischen Kontinents, die ihm südlich vorgelagerte Insel Tasmanien, die subantarktische Macquarieinsel mit ihren Nebeninseln und als Außengebiete die pazifische Norfolkinsel, die Kokosinseln, die Weihnachtsinsel, die Ashmore- und Cartierinseln sowie Heard und die McDonaldinseln im Indischen Ozean umfasst. Seit 1933 erhebt das Land auch Ansprüche auf das Australische Antarktis-Territorium. Mit dem Antarktis-Vertrag wurde die Geltendmachung für unbestimmte Zeit aufgeschoben. Die Nachbarstaaten Australiens sind Neuseeland im Südosten sowie Indonesien, Osttimor und Papua-Neuguinea im Norden.
21.04.1967
In Griechenland gelangt Oberst Georgios Papadopoulos durch einen Staatsstreich gegen Ministerpräsident Georgios Papandreou an die Macht. Damit beginnt die sieben Jahre dauernde griechische Militärdiktatur. König Konstantin II. verhält sich zunächst abwartend.
Die Geschichte Griechenlands umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Republik Griechenland und historischer griechischer Reiche von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.
Gemäß einem Bescheid des japanischen Unterhauses unter Premierminister Satō Eisaku treten die drei Prinzipien des Waffenexports in Kraft.
Das Shūgiin ist die nach Bevölkerungszahl gewählte Kammer im Zweikammersystem des Kokkai, des japanischen Parlaments. Im politischen System Japans ist es einflussreicher als das Sangiin, das Rätehaus des heutigen Parlaments, und kann dieses bei der Wahl des Premierministers, beim Haushalt und der Ratifizierung internationaler Verträge immer, bei sonstiger Gesetzgebung mit Zweidrittelmehrheit überstimmen.
21.04.1962
In Seattle, Washington, USA, wird die Weltausstellung Century 21 Exposition eröffnet. Die vom Architekten John Graham nach den Vorstellungen des Unternehmers Edward Carlson entworfene Space Needle, das heutige Wahrzeichen Seattles, ist rechtzeitig zur Eröffnung fertig geworden.
Seattle ist die größte Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Das U.S. Census Bureau hat bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 737.015 ermittelt.
21.04.1961
Der Niederländer Dirk Stikker folgt dem Belgier Paul-Henri Spaak im Amt des NATO-Generalsekretärs nach.
Dirk Uipko Stikker war ein niederländischer Bankier, Industrieller, Politiker, Diplomat und Badmintonspieler. Er war von 1948 bis 1952 Außenminister der Niederlande, anschließend bis 1958 niederländischer Botschafter in London, dann Ständiger Vertreter seines Landes beim Nordatlantikrat sowie der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC). Von 1961 bis 1964 war Stikker Generalsekretär der NATO.
In der Nacht auf den 22. April putschen in Algier vier Generäle der französischen Streitkräfte – Raoul Salan, Maurice Challe, Edmond Jouhaud und André Zeller – gegen die Algerienpolitik des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle, die auf die Beendigung des Algerienkriegs und die Unabhängigkeit Algeriens hinausläuft. Der Putsch bricht nach wenigen Tagen zusammen.
Ein Putsch oder Staatsstreich ist eine illegale, meist gewaltsame und überraschende Aktion von Angehörigen des Militärs oder paramilitärischer Organisationen und/oder einer Gruppe von Politikern mit dem Ziel, die Macht im Staat zu übernehmen oder für sich zu erhalten.
Zwei Tage nach dem Scheitern der Invasion in der Schweinebucht kommt es in mehreren lateinamerikanischen Ländern zu Demonstrationen für Kuba und gegen den Interventionismus der Vereinigten Staaten.
Die Invasion in der Schweinebucht war ein von den Vereinigten Staaten organisierter militärischer Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba. Sie wurde am 17. April 1961 mit verdeckter Unterstützung der CIA von rund 1300 seit 1959 aus Kuba geflohenen Freiwilligen von Guatemala aus durchgeführt und hatte den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro zum Ziel. Die Invasion markierte einen ersten Höhepunkt der gegen die Castro-Regierung gerichteten Aktionen der USA. Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte, übernahm Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung.
21.04.1960
Staatspräsident Juscelino Kubitschek weiht die von den Architekten Oscar Niemeyer und Lúcio Costa entworfene Planhauptstadt Brasília ein, die damit Rio de Janeiro als Hauptstadt Brasiliens ablöst.
Juscelino Kubitschek de Oliveira war ein brasilianischer Arzt und Politiker. Er war von 1956 bis 1961 Staatspräsident von Brasilien.
21.04.1957
In der Enzyklika Fidei donum ruft Papst Pius XII. die europäischen Bischöfe auf, Priestermangel in Afrika, Asien und Südamerika durch Entsenden von Priestern zu beheben.
Mit der Missionsenzyklika Fidei Donum vom 21. April 1957 rief Papst Pius XII. dazu auf, Priester vor allem nach Afrika und auch nach Asien und Südamerika zu entsenden, um den dortigen Priestermangel zu beheben. Die Enzyklika ist benannt nach ihrem Incipit: lateinisch Fidei Donum ‚Geschenk des Glaubens‘.
21.04.1946
In Berlin beginnt der zweitägige Vereinigungsparteitag, bei dem die KPD unter Wilhelm Pieck und die SPD unter Otto Grotewohl in der Sowjetischen Besatzungszone zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zusammengeschlossen werden.
Die Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Jahr 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone und der Viersektorenstadt Berlin wird auch als Zwangsvereinigung bezeichnet, weil sie unter massivem Druck der sowjetischen Besatzungsbehörden zustande kam. Im Rahmen dieser Vereinigung wurden Sozialdemokraten, die sich widersetzten, in Lagern und Zuchthäusern inhaftiert oder sonstigem physischen oder psychischen Druck ausgesetzt.
21.04.1945
Das kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg stehende KZ Sachsenhausen wird von der SS geräumt. 33.000 Häftlinge werden auf Todesmärsche Richtung Nordwesten geschickt.
Die Rote Arbeiter- und Bauernarmee (russisch Рабоче-крестьянская Красная армия (РККА)/Rabotsche-krestjanskaja Krasnaja armija (RKKA), kurz russisch Красная армия (КА) Rote Armee (RA)) war die Bezeichnung für das Heer und die Luftstreitkräfte Sowjetrusslands bzw. ab 1922 der Sowjetunion. Sie stammte aus der unmittelbaren Zeit nach der Oktoberrevolution, als die Bolschewiki eine Armee konstituierten, die im Russischen Bürgerkrieg den Militärverbänden ihrer Gegner (insbesondere die unter dem Oberbegriff Weiße Armee zusammengefassten Gruppen) gegenüberstand. Ab Februar 1946 trug die Rote Armee, die zusammen mit der sowjetischen Marine den Hauptbestandteil der Streitkräfte der Sowjetunion darstellte, den offiziellen Namen Sowjetarmee (russisch Советская армия (СА)/Sowjetskaja armija).
Die Rote Armee dringt bei Malchow erstmals über die Stadtgrenze von Berlin vor. Mit dem Häuserkampf in der Schlacht um Berlin tritt der Zweite Weltkrieg an der deutschen Ostfront in seine Endphase.
Die Rote Arbeiter- und Bauernarmee (russisch Рабоче-крестьянская Красная армия (РККА)/Rabotsche-krestjanskaja Krasnaja armija (RKKA), kurz russisch Красная армия (КА) Rote Armee (RA)) war die Bezeichnung für das Heer und die Luftstreitkräfte Sowjetrusslands bzw. ab 1922 der Sowjetunion. Sie stammte aus der unmittelbaren Zeit nach der Oktoberrevolution, als die Bolschewiki eine Armee konstituierten, die im Russischen Bürgerkrieg den Militärverbänden ihrer Gegner (insbesondere die unter dem Oberbegriff Weiße Armee zusammengefassten Gruppen) gegenüberstand. Ab Februar 1946 trug die Rote Armee, die zusammen mit der sowjetischen Marine den Hauptbestandteil der Streitkräfte der Sowjetunion darstellte, den offiziellen Namen Sowjetarmee (russisch Советская армия (СА)/Sowjetskaja armija).
Bei Bautzen eröffnet die deutsche Wehrmacht gegen die heranrückenden polnischen und sowjetischen Armeen ihre letzte große Panzeroffensive im Zweiten Weltkrieg. Die Schlacht um Bautzen dauert bis zum 26. April.
Bautzen, obersorbisch Budyšin, bis 3. Juni 1868 offiziell Budissin, ist eine Große Kreisstadt in Ostsachsen. Die Stadt liegt an der Spree und ist Kreissitz des nach ihr benannten Landkreises Bautzen. Mit rund 38.000 Einwohnern ist Bautzen zugleich die größte Stadt des Kreises und die zweitgrößte der Oberlausitz sowie deren historische Hauptstadt.
21.04.1944
In einem Dekret der Exilregierung des freien Frankreichs unter Charles de Gaulle erhalten die französischen Frauen das Wahlrecht, das nach dem Sieg im Zweiten Weltkrieg umgesetzt wird.
Die Forces françaises libres waren französische Truppen, die im Zweiten Weltkrieg nach der Niederlage Frankreichs im Juni 1940 auf der Seite der Alliierten weiter gegen das nationalsozialistische Deutschland, dessen Verbündete und das Vichy-Regime kämpften. Sie wurden am 1. Juli 1940 von Charles de Gaulle im Exil in Großbritannien ins Leben gerufen und eroberten schrittweise die französischen Kolonien in Afrika und im Nahen Osten zurück.
21.04.1943
Aus der Fusion von sechs Fußballvereinen entsteht der FC Nantes in Frankreich.
Der Football Club de Nantes aus der westfranzösischen Hafenstadt Nantes ist einer der erfolgreichsten französischen Fußballvereine.
21.04.1935
Ein Erdbeben der Stärke 7,1 in der Region um die Stadt Hsinchu verursacht auf Taiwan 3276 Tote.
Die Richterskala ist eine Magnitudenskala zur Angabe der Stärke von Erdbeben. Sie basiert auf Amplitudenmessungen von Seismogrammaufzeichnungen, die in relativ geringer Distanz von wenigen hundert Kilometern zum Epizentrum gewonnen wurden. Sie ist daher auch unter dem Begriff Lokalbeben-Magnitude bekannt.
21.04.1934
Der zwischen Florenz und Bologna gelegene Apenninbasistunnel wird eröffnet. Der Eisenbahntunnel verkürzt die zuvor existierende Bahnverbindung um 35 Kilometer
Florenz ist eine italienische Großstadt mit 362.353 Einwohnern. Nach Einwohnern ist sie die achtgrößte Stadt Italiens. Florenz ist die Hauptstadt sowie größte Stadt der Region Toskana und der Metropolitanstadt Florenz, in der etwa eine Million Menschen leben. Das Wappen zeigt die Florentiner Lilie.
21.04.1933
Der am 29. März von der nationalsozialistischen Filmprüfstelle Berlin wegen „Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit“ verbotene Spielfilm Das Testament des Dr. Mabuse von Fritz Lang mit Rudolf Klein-Rogge in der Titelrolle hat seine Premiere in Budapest. Das Drehbuch stammt von Thea von Harbou nach einem Roman von Norbert Jacques.
Die Filmprüfstelle war in der Weimarer Republik und im nationalsozialistischen Deutschland die Zensurbehörde, die darüber entschied, ob fertiggestellte Filme zur öffentlichen Vorführung zugelassen wurden.
21.04.1918
Im Luftkrieg des Ersten Weltkriegs wird der deutsche Jagdflieger Manfred von Richthofen, der „Rote Baron“, mit seiner Fokker Dr.I in einem Luftkampf mit einer Jagdfliegerstaffel der RAF unter der Führung von Arthur Roy Brown über Frankreich abgeschossen und getötet.
Luftkrieg ist eine Form der Kriegsführung, bei der militärische Operationen hauptsächlich durch Luftstreitkräfte und Luftkriegsmittel anderer Teilstreitkräfte ausgeführt werden.
Die 1. Sinfonie in D-Dur, Opus 25, von Sergei Sergejewitsch Prokofjew, bekannt als die „Klassische“, wird in Petrograd uraufgeführt.
Die Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, Opus 25 ist die kürzeste und zugleich bekannteste Sinfonie von Sergei Sergejewitsch Prokofjew.
21.04.1917
Im Rahmen des Hindenburg-Programms zur Förderung der deutschen Kriegswirtschaft werden in Berlin die Vereinigten Aluminium-Werke gegründet.
Unter dem Namen Hindenburg-Programm wurde das Rüstungs- und Wirtschaftsprogramm der dritten Obersten Heeresleitung während des Ersten Weltkriegs aus dem Jahre 1916 bekannt.
21.04.1889
Die Uraufführung von Giacomo Puccinis zweiter Oper Edgar mit dem Libretto von Ferdinando Fontana am Teatro alla Scala in Mailand verläuft enttäuschend.
Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini war ein italienischer Komponist. Er ist insbesondere bekannt für seine Opern, die zu den wichtigsten Werken des Verismo gehören.
21.04.1878
In seiner ersten Enzyklika Inscrutabili Dei consilio bemüht sich der neu gewählte Papst Leo XIII. um einen versöhnlichen Zugang zur modernen Gesellschaft, prangert jedoch auch „gesellschaftliche Fehlentwicklungen“ an.
Als Enzyklika bezeichnet man ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes Rundschreiben der römisch-deutschen Kaiser oder der Päpste an ihre Untertanen und Getreuen. Kaiserliche Enzykliken waren in der Regel Krönungsberichte. Päpstliche Enzykliken sind bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.
21.04.1873
Bei der gewaltsamen Niederschlagung des durch eine Bierpreiserhöhung ausgelösten Frankfurter Bierkrawalls in Frankfurt am Main sterben 20 Menschen, 300 werden festgenommen.
Als Frankfurter Bierkrawall vom 21. April 1873 sind die folgenschwersten sozialen Unruhen zwischen den Revolutionen von 1848 und 1918 in Frankfurt am Main in die Stadtgeschichte eingegangen. Bei der Niederschlagung durch das preußische Militär kamen 20 Menschen ums Leben. Auslöser der Unruhen war die Erhöhung des Bierpreises durch die örtlichen Brauereien; in der Bewertung eines möglichen politischen Hintergrunds ist sich die Forschung uneinig.
21.04.1856
Steinmetze und Gebäudearbeiter erkämpfen im australischen Melbourne mit einem Demonstrationsmarsch den weltweit ersten Achtstundentag.
Der Achtstundentag, auch 8-Stunden-Tag, war eine der ältesten Forderungen der Arbeiterbewegung. Sie wurde erstmals von Robert Owen (1771–1858), dem walisischen Unternehmer und Sozialreformer, in den 1810er Jahren in Großbritannien als Forderung formuliert. Owen prägte den Slogan: „Acht Stunden arbeiten, acht Stunden schlafen und acht Stunden Freizeit und Erholung“. Mit dem Achtstundentag wurde ein Werktag bezeichnet, an dem die reine Arbeitszeit, also ohne Hinzurechnung von Pausen, maximal acht Stunden betrug. Das Konzept wird bis heute in vielen Ländern großflächig angewandt.
21.04.1847
Auf dem Gendarmenmarkt und dem Molkenmarkt in Berlin kommt es zur „Kartoffelrevolution“, handgreiflichen Auseinandersetzungen wegen sprunghaft erhöhter Preise für Kartoffeln.
Der Gendarmenmarkt ist ein – nach dem ursprünglich hier angesiedelten Kürassierregiment Gens d’armes benannter – Platz im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Im Jahr 1688 bei der damaligen kurfürstlichen Stadterweiterung angelegt, wurde er im Zweiten Weltkrieg zerstört und erst 1976–1993 wieder aufgebaut. Auf ihm befinden sich das, heute als Konzerthaus genutzte, ehemalige Schauspielhaus von Karl Friedrich Schinkel sowie, als weitere Profanbauten, der Deutsche als auch Französische Dom von Carl von Gontard. Der Gendarmenmarkt gilt als „schönster Platz Berlins“, und angeblich unter den Berlinern gar als „der schönste Platz Europas“.
21.04.1845
Albert Lortzings Romantische Zauberoper Undine nach der gleichnamigen Erzählung von Friedrich de la Motte Fouqué wird in Magdeburg uraufgeführt.
Gustav Albert Lortzing war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent. Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper.
21.04.1836
Mit dem Schlachtruf Remember the Alamo! besiegen die Texaner unter Sam Houston die Truppen des mexikanischen Präsidenten Antonio López de Santa Anna in der Schlacht von San Jacinto. Die Republik Texas hat sich damit nach 18 Monaten im Texanischen Unabhängigkeitskrieg die Eigenständigkeit von Mexiko erkämpft.
Das Alamo ist eine zum Fort ausgebaute ehemalige Missionsstation in der texanischen Stadt San Antonio. Bekannt wurde es durch die Schlacht von Alamo des Texanischen Unabhängigkeitskrieges 1835/1836, als die Verteidiger des Forts schließlich von mexikanischen Truppen besiegt wurden. Alamo gehört heute als Teil der San Antonio Missions zum Welterbe in den Vereinigten Staaten von Amerika.
21.04.1831
In Bremen wird die als Serienmörderin verurteilte Gesche Gottfried durch Enthauptung hingerichtet.
Gesche Margarethe Gottfried, geborene Timm, war eine Serienmörderin, die durch Arsenik 15 Menschen vergiftete. Was sie zu diesen Taten trieb, ist bis heute unklar. Bevor bekannt wurde, dass sie für die Morde verantwortlich war, galt Gesche Gottfried in ihrer Umgebung als „Engel von Bremen“. An Gesche Gottfried wurde die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen vollzogen. An die Hinrichtung erinnert der Spuckstein auf dem Domshof in Bremen. Unter anderem griff Rainer Werner Fassbinder mit der Verfilmung und dem Theaterstück Bremer Freiheit den Fall auf.
21.04.1818
Sappho, ein Trauerspiel in fünf Akten von Franz Grillparzer, wird am Wiener Burgtheater uraufgeführt.
Sappho ist ein Drama von Franz Grillparzer aus dem Jahr 1818.
21.04.1813
Preußen bestimmt im Landsturm-Edikt, dass alle Männer vom vollendeten 17. bis zum 60. Lebensjahr, sofern sie weder der Armee noch der Landwehr angehören, künftig einem Aufgebot zur Landesverteidigung Folge zu leisten haben.
Preußen war ein im 13. Jahrhundert im südlichen Baltikum entstandenes Staatswesen, dessen Name im 18. Jahrhundert auf den aus dem Kurfürstentum Brandenburg und dem Herzogtum Preußen hervorgegangenen Gesamtstaat der Hohenzollern überging. Aus diesem Königreich Preußen, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts fast ganz Norddeutschland umfasste und 1870/71 die Gründung des Deutschen Reiches vorantrieb, ging 1918 der republikanische Freistaat Preußen hervor. Im NS-Staat seiner Selbständigkeit beraubt, ging Preußen mit diesem am Ende des Zweiten Weltkriegs unter.
21.04.1801
Zur Eröffnung des von Matteo Pertsch erbauten Teatro Nuovo in Triest wird die Oper Ginevra di Scozia von Johann Simon Mayr aufgeführt.
Matteo Pertsch war ein deutsch-österreichischer Architekt des Klassizismus, der einen erheblichen Einfluss auf das Stadtbild von Triest hatte und u. a. das Triestiner Opernhaus Teatro Verdi entwarf.
21.04.1792
Joaquim José da Silva Xavier, genannt Tiradentes, der versucht hat, in Brasilien eine Revolution nach dem Vorbild der USA gegen die portugiesische Kolonialherrschaft durchzuführen, wird in Rio de Janeiro hingerichtet. Er wird später brasilianischer Nationalheld, der 21. April offizieller brasilianischer Feiertag.
Tiradentes [tʃiɾɐˈdẽtʃis], eigentlich Joaquim José da Silva Xavier [ʒwaˈkĩ ʒuˈzɛ dɐ ˈsiwvɐ ʃɐviˈɛʁ], war ein brasilianischer Freiheitskämpfer gegen die portugiesische Kolonialmacht in Minas Gerais und ist heute Nationalheld Brasiliens.
21.04.1782
Der siamesische König Rama I. errichtet feierlich die Stadtsäule (Lak Müang) von Bangkok, das er zur neuen Hauptstadt Siams erhebt. Damit beginnt die Rattanakosin-Ära der thailändischen Geschichte.
Phra Phutthayotfa Chulalok,, war König von Siam und Begründer der noch heute regierenden Chakri-Dynastie.
21.04.1781
Am Kleinen Kurfürstlichen Theater in Dresden findet die Uraufführung der Oper Elisa von Johann Gottlieb Naumann statt.
Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.
21.04.1749
In den Vauxhall Gardens in London findet eine öffentlich zugängliche Generalprobe der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel statt. Mehrere Tausend Personen lauschen diesem Ereignis. Die Uraufführung erfolgt am 27. April.
Vauxhall Gardens [ˈvɒksɔːl gɑːdnz] war der erfolgreichste und der am längsten bestehende Vergnügungspark Londons. Er lag am Südufer der Themse in Vauxhall, etwa gegenüber der heutigen Tate Gallery am Nordufer. Auf dem Gelände befindet sich heute der Park Vauxhall Pleasure Gardens.
21.04.1734
Der Bauer Erich Lassen entdeckt das kürzere der beiden Goldhörner von Gallehus. Sie sind die berühmtesten archäologischen Funde in Dänemark. Das längere ist ebenfalls zufällig im Jahr 1639 aufgefunden worden.
Die Goldhörner von Gallehus waren zwei aus Gold gefertigte Trink- oder Blashörner, die 1639 bzw. 1734 in Gallehus nördlich von Mögeltondern in Süderjütland gefunden wurden. Sie werden in die Zeit um 400 n. Chr. datiert und gehören zu den berühmtesten archäologischen Funden Dänemarks. Auf einem befand sich eine frühe Runeninschrift in nordwestgermanischer Sprache.
21.04.1632
Das Dordrechter Bekenntnis wird angenommen. Mit diesem Glaubensbekenntnis niederländischer Mennoniten sollen unterschiedliche Auffassungen von Kirchengemeinden auf eine gemeinsame Basis gestellt werden.
Das Dordrechter Bekenntnis ist ein 1632 in Dordrecht von niederländischen Mennoniten verfasstes christliches Glaubensbekenntnis. Es hat, ähnlich wie das Schleitheimer Bekenntnis, bei den von den Mennoniten abgespaltenen Amischen und traditionalistischen Mennonitengruppen, wie den Mennoniten alter Ordnung oder den Altkolonier-Mennoniten, heute noch große Bedeutung. Das Bekenntnis umfasst 18 Artikel.
21.04.1631
Die protestantischen Unterzeichner des Manifestes des Leipziger Konvents stellen sich in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs gegen Kaiser Ferdinand II. Er verschließt sich mit den katholischen Reichsständen dem Wunsch der protestantischen Seite nach Verhandlungen über eine Rücknahme des Restitutionsedikts, was den Konflikt eskalieren lässt.
Am 26. Februar 1631 begann in Leipzig eine von Johann Georg I. initiierte Konferenz der protestantischen Reichsstände, der Leipziger Konvent. In dieser Konferenz wurde der bisherige Verlauf und die Möglichkeiten zur Beendigung des seit mehr als 10 Jahren laufenden Dreißigjährigen Krieges erörtert. Die protestantischen Reichsstände, die zwischen dem 28. März und 4. April 1631 die Erklärung des Leipziger Konvents unterzeichneten, werden als Leipziger Bund bezeichnet.
21.04.1519
Der spanische Konquistador Hernán Cortés landet an der Küste Mexikos auf San Juan de Ulúa nahe der heutigen Stadt Veracruz, von wo aus er mit der Eroberung Mexikos und des Aztekenreiches beginnt.
Konquistador wird als Sammelbegriff für die Soldaten, Entdecker und Abenteurer benutzt, die während des 16. und 17. Jahrhunderts große Teile von Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Philippinen und anderen Inseln als Kolonien eroberten.
21.04.1509
Mit dem Tod seines Vaters Heinrich VII. wird Heinrich VIII. aus dem Haus Tudor König von England. Die Krönung erfolgt am 24. Juni.
Heinrich VII. Tudor war König von England und Herr von Irland vom 22. August 1485 bis zu seinem Tod und der Begründer der Tudor-Dynastie.
01.01.1970
In der Schlacht von Mutina besiegt die Senatspartei unter Konsul Aulus Hirtius und Octavian die Anhänger des ermordeten Caesar unter Marcus Antonius und beendet damit die Belagerung von Modena. Hirtius fällt jedoch in der Schlacht und Octavian lässt sich wenig später zum Konsul ernennen und wechselt die Seiten im Römischen Bürgerkrieg.
Die Schlacht von Mutina fand am 21. April 43 v. Chr. während des Mutinensischen Krieges, eines Abschnitts der römischen Bürgerkriege nach der Ermordung des Diktators Gaius Iulius Caesar, statt.
01.01.1970
Nach der Legende der Origo gentis Romanae gründet Romulus auf den Sieben Hügeln die Stadt Rom. Die sagenhafte Römische Königszeit beginnt.
Die Origo gentis Romanae, wörtlich Ursprung des römischen Stammes, ist ein kurzes Geschichtswerk, das Legenden zur römischen Vor- und Frühgeschichte bis zur Gründung Roms wiedergibt.