Historische Ereignisse am Dienstag, 22. April
54 bedeutende Ereignisse fanden am Dienstag, 22. April statt — von 967 bis 2018. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Am 22. April 2025 wird international an verschiedene historische Ereignisse erinnert, die an diesem Datum stattgefunden haben. Im Jahr 2018 vollzog sich in Wiesbaden ein bedeutender Schritt für die deutsche Sozialdemokratie, als die SPD Andrea Nahles zur Parteivorsitzenden wählte. Dies markierte erstmals in der Geschichte der Partei, dass eine Frau dieses Amt übernahm. Im selben Jahr kündigte der französische Trainer Arsène Wenger nach fast 22 Jahren seinen Abschied als Leiter des FC Arsenal an, was das Ende einer Ära im englischen Fußball signalisierte. Weitere einschneidende Ereignisse sind über die Jahrzehnte dokumentiert, darunter die Senkung der Bohrplattform Deepwater Horizon im Jahr 2010, die zu einer der größten Umweltkatastrophen führte.
Wiesbaden, die Landeshauptstadt von Hessen, ist bekannt für seine heißen Quellen und seine Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Die Stadt liegt am Rhein und blickt auf eine bedeutende Geschichte in der deutschen Politik zurück.
Am 22. April 2025 herscht Stierzeit, der Mond befindet sich in der zunehmenden Phase. Das Wetter zeigt sich mit durchschnittlichen Frühjahrstemperaturen und wechselhaften Bedingungen.
DayAtlas bietet Informationen zu Wetter, historischen Ereignissen, berühmten Geburtstagen und Todesfällen für jedes beliebige Datum und jeden Ort an. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, sich über historische Zusammenhänge und zeitgleiche Ereignisse weltweit zu informieren.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 6. April.
22.04.2018
Auf ihrem Sonderparteitag in Wiesbaden wählt die SPD mit Andrea Nahles erstmals in ihrer Geschichte eine Frau zur Parteivorsitzenden.
Ein Parteitag ist ein satzungs- und parteienrechtlich vorgesehenes Kollegialorgan von Funktionären und Mitgliedern einer politischen Partei, das die sachliche, finanzielle und personelle Politik der Partei diskutiert und festlegt. Auch die Wahl des Parteichefs, seiner Stellvertreter und des Präsidiums findet auf Parteitagen statt. Ein Parteitag ist vereinsrechtlich eine Sonderform einer Mitgliederversammlung. Er ist in Deutschland in § 9 und § 13 Parteiengesetz geregelt.
Der Franzose Arsène Wenger kündigt nach fast 22 Jahren seinen Abschied als Trainer des FC Arsenal am Ende der Saison 2017/18 an.
Arsène Charles Ernest Wenger, OBE, O. LH ist ein französischer Fußballtrainer und -funktionär sowie ehemaliger -spieler. Von 1996 bis 2018 war er Trainer des englischen Erstligisten FC Arsenal, den er zu insgesamt drei Meisterschaften und sieben Pokalsiegen führte. Zudem erreichte er im Jahr 2006 das Finale der UEFA Champions League. Wenger ist der erfolgreichste und der bisher am längsten amtierende Trainer in der Geschichte des FC Arsenal.
22.04.2010
Zwei Tage nach einer Explosion sinkt die von BP betriebene Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Bis 16. Juli fließen täglich rund 5000 Barrel Rohöl ins Meer. Am 19. September erklärt die US-Regierung die Quelle offiziell für „tot“.
Die BP p.l.c., ehemals British Petroleum, ist ein international tätiges, britisches Mineralölunternehmen mit Hauptsitz in London. Weltweit erwirtschaftete BP im Jahr 2012 einen Konzernumsatz von 396 Milliarden US-Dollar und beschäftigte 2019 70.100 Menschen. Weltweit verfügt das Unternehmen über nachgewiesene Reserven in Höhe von 17,0 Mrd. Barrel Öläquivalent. Das Unternehmen besitzt rund 20.700 Tankstellen und bedient täglich 13 Millionen Kunden. Aufgrund einer Ölkatastrophe – ausgelöst am 20. April 2010 von der BP-betriebenen Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko – wurde das Unternehmen 2015 von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde USEPA zur Rekordstrafzahlung in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar verurteilt. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2019 ergab, dass BP mit einem Ausstoß von 34,02 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent seit 1965 das Unternehmen mit dem weltweit sechsthöchsten Ausstoß in diesem Zeitraum war.
22.04.2008
Die United States Air Force stellt die Tarnkappenflugzeuge Lockheed F-117 Nighthawk außer Dienst. Sie werden durch multifunktionale Jagdflugzeuge des Typs Lockheed Martin F-22 Raptor ersetzt.
Die 1947 gegründete United States Air Force (USAF) ist die Luftstreitkraft der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist die zweitstärkste der fünf Teilstreitkräfte und einer der acht Uniformed Services of the United States. Hauptaufgabe der USAF ist die „Verteidigung der Vereinigten Staaten durch die Kontrolle und Ausnutzung von Luftraum und Weltall“. Das Hauptquartier (Headquarters United States Air Force) befindet sich im Pentagon in Virginia.
22.04.2004
Im Bahnhof der nordkoreanischen Stadt Ryongchŏn kommt es zu einem schweren Zugunglück. Durch die Explosion eines mit Ammoniumnitrat beladenen Zuges werden über 160 Menschen getötet, etwa 1.300 verletzt und ungefähr 40 Prozent der Stadt zerstört.
Ryongchŏn ist eine 20 Kilometer von der Grenze zur Volksrepublik China entfernte Stadt in Nordkorea in der Provinz P’yŏngan-pukto und liegt im Nordwesten der koreanischen Halbinsel. Ryongchŏn bedeutet "Drachenfluss".
22.04.2001
Hasim Rahman gewinnt den Box-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen den klar favorisierten Titelträger Lennox Lewis in Carnival City, Südafrika, durch K. o.
Hasim Shariff Rahman ist ein ehemaliger US-amerikanischer Profiboxer im Schwergewicht und ehemaliger Weltmeister der Verbände WBC, IBF und IBO.
22.04.2000
Tamilische Rebellen der Liberation Tigers of Tamil Eelam erobern den Elefantenpass, eine strategisch wichtige Militärbasis Sri Lankas.
Die Tamilen sind ein dravidisches Volk vom indischen Subkontinent mit einer mehr als zwei Jahrtausende zurückreichenden Geschichte.
US-Bundesbehörden stürmen in Miami, Florida, das Haus einer kubanischen Einwandererfamilie, um den fünfjährigen Elián González, dessen Mutter bei der Flucht aus Kuba ertrunken ist, mit seinem Vater in Kuba zusammenzuführen.
Elián González Brotons ist ein kubanischer Politiker. Er stand 1999/2000 im Mittelpunkt eines Sorgerechtsstreits, der zu einer politischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Kuba führte.
22.04.1998
Luxemburg regelt durch Gesetz die Errichtung der Zentralbank von Luxemburg.
Das Großherzogtum Luxemburg ist ein demokratischer Staat in Form einer konstitutionellen Monarchie im Westen Mitteleuropas. Die Stadt Luxemburg ist der Parlaments- und Regierungssitz des 681.973 Einwohner zählenden Landes. Das Großherzogtum gehört zum mitteldeutschen Sprachraum. Nationalsprache ist Luxemburgisch; Verwaltungs- und Amtssprachen sind außerdem Standarddeutsch und Französisch.
Das Disney’s Animal Kingdom, ein Themenpark des Walt Disney World Resort mit über zwei Quadratkilometern, der sich der Erhaltung der Tierwelt widmet, wird in Florida eröffnet.
Disney’s Animal Kingdom ist ein zoologischer Themenpark und der vierte Freizeitpark im Walt Disney World Resort nach Magic Kingdom, Disney’s Hollywood Studios und EPCOT. Der Park liegt in Bay Lake, Florida, nahe Orlando, und wird von der Walt Disney Company über ihre Sparte Experiences betrieben. Mit einer Fläche von etwa 230 Hektar ist Disney’s Animal Kingdom der flächenmäßig größte Freizeitpark der Welt. Die Eröffnung erfolgte am 22. April 1998, dem Tag der Erde. Der Park widmet sich dem Schutz von Umwelt und Tieren – eine Philosophie, die auf Walt Disneys Engagement für den Naturschutz zurückgeht.
22.04.1997
Peruanische Truppen stürmen auf Befehl von Präsident Alberto Fujimori die japanische Botschaft in Lima und befreien die dort seit 17. Dezember festgehaltenen Geiseln. Alle 14 Geiselnehmer des Movimiento Revolucionario Túpac Amaru und zwei Soldaten kommen dabei ums Leben, eine Geisel stirbt an einem Herzinfarkt.
Die Geschichte Perus umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Republik Peru von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.
22.04.1995
Axel Schulz verliert in Las Vegas den Kampf um die Box-Weltmeisterschaft im Schwergewicht in der IBF Division gegen den Titelträger George Foreman nach Punkten.
Axel Schulz ist ein ehemaliger deutscher Boxer.
22.04.1994
Mit der Festnahme von Arno Funke, der zuvor als anonymer Kaufhauserpresser Dagobert Schlagzeilen gemacht hat, endet einer der am längsten andauernden Erpressungsfälle in Deutschland.
Arno Martin Franz Funke ist ein Grafiker und Autor aus Deutschland. Er beging 1988 sowie von 1992 bis 1994 Bomben- und Brandanschläge zur Kaufhauserpressung; bei den letzteren wurde er unter seinem Erpresser-Pseudonym Dagobert bundesweit bekannt. Die Erpressung als Dagobert wurde zum längsten und aufwändigsten Erpressungsfall in der deutschen Kriminalgeschichte. Funkes Taten zeugen von Fantasie, technischen Fähigkeiten, taktischer Vorsicht und dem Bestreben, Personenschäden zu vermeiden, was ihm in Verbindung mit von der Presse berichteten Misserfolgen der Polizei bei den Versuchen, ihn zu ergreifen, eine gewisse öffentliche Sympathie einbrachte.
22.04.1992
In Guadalajara, Mexiko, kommt es durch einen Funken zu einer Folge mehrerer schwerer Explosionen in der Kanalisation der Stadt, wobei die über den betroffenen Kanälen liegenden Straßen und die angrenzenden Gebäude zerstört oder schwer beschädigt werden. Über 200 Menschen werden getötet, Tausende obdachlos. Schon in den Wochen zuvor ist ein hochentzündliches Benzin-Luft-Gemisch in der Kanalisation festgestellt worden, das von den Verantwortlichen allerdings nicht ernst genommen worden ist.
Guadalajara spanisch [gwaðalaˈxaɾa] ist die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco und mit ca. 1,9 Mio. Einwohnern (Stadt) und ca. 5 Mio. (Metropolregion) die zweitgrößte Stadt in Mexiko. Die Stadt ist Sitz eines Erzbischofs und ist auch bekannt unter dem Namen Perla del Occidente. Die Einwohner der Stadt werden als tapatíos bezeichnet. Die Stadt ist Ausgangspunkt vieler mexikanischer Traditionen wie der Musik der Mariachi und des Tanzes Jarabe Tapatío.
22.04.1980
In Liberia werden 13 Vertreter der am 12. April von Samuel K. Doe durch einen Putsch abgesetzten Regierung erschossen.
Die Republik Liberia ist ein Staat an der westafrikanischen Atlantikküste. Er grenzt an Sierra Leone, Guinea und die Elfenbeinküste.
22.04.1974
Eine Boeing 707 der Pan American Airways prallt beim Landeanflug ca. 60 km nordwestlich vor dem Flughafen von Tinga-Tinga auf Bali, Indonesien, gegen einen Berg. Alle 107 Menschen an Bord von Pan-Am-Flug 812 kommen ums Leben.
Die Boeing 707 ist ein vierstrahliger Tiefdecker mit Schmalrumpf des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Die Boeing 707 war – nach der De Havilland Comet – das zweite mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstrecken-Passagierflugzeug. Sie revolutionierte zusammen mit der vergleichbaren Douglas DC-8 und anderen wirtschaftlich weit weniger erfolgreichen Flugzeugtypen dieser Zeit die zivile Luftfahrt. Insgesamt wurden 1010 Boeing 707 in verschiedenen zivilen und militärischen Versionen ausgeliefert. Heute fliegt keine Maschine mehr im zivilen Passagierliniendienst.
22.04.1971
Der Sohn des verstorbenen Diktators François Duvalier, Jean-Claude Duvalier, genannt Baby Doc, wird auf Lebenszeit als Präsident Haitis vereidigt.
François Duvalier, auch Papa Doc genannt, war ein haitianischer Politiker und Diktator. Duvalier trat sein Amt als Präsident Haitis am 22. Oktober 1957 an. Nachdem er Mitte 1958 einen Putschversuch überlebt hatte, beseitigte er zunächst seine politischen Gegner in den Streitkräften und unternahm in der Folgezeit alles, um das Militär als Machtfaktor in Haiti entweder unter seine vollständige Kontrolle zu bekommen oder auszuschalten. Duvalier erließ eine neue Verfassung und gewann dann die Wahl 1961 mit dem amtlichen Endergebnis von 1,32 Millionen Stimmen für Duvalier bei nicht einer einzigen Gegenstimme. Duvaliers Regime hielt das Land bis zu seinem Tod im Griff. Seinen 19-jährigen Sohn Jean-Claude Duvalier setzte er als Nachfolger ein.
22.04.1967
Der zu Ende gehende VII. Parteitag der SED beschließt die Einführung der Fünf-Tage-Woche in der DDR. Andererseits werden fünf Feiertage gestrichen.
Der Parteitag der SED war nach ihrem Statut das höchste Parteiorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Beim Parteitag wurde das Zentralkomitee der SED bestimmt. Die Parteitage fanden in Ost-Berlin statt.
22.04.1964
Im Flushing-Meadows-Park, New York, eröffnet die zweijährige New York World’s Fair. Verantwortlich für die städteplanerischen Maßnahmen der Weltausstellung ist der Stadtplaner Robert Moses.
Der Flushing Meadows Corona Park ist ein vom New York City Department of Parks and Recreation verwalteter Park im New Yorker Stadtbezirk Queens. Der mit 3,6 km² größte Park in Queens wurde anlässlich der Weltausstellung 1939 New York World’s Fair angelegt und beherbergte auch die 1964 New York World’s Fair. Bekannt ist er durch eines der weltweit größten Tennisturniere, die US Open, die alljährlich im Park ausgetragen werden. Benannt ist er nach den benachbarten Stadtteilen Flushing und Corona.
22.04.1953
Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes hat der Spielfilm Le Salaire de la peur (Lohn der Angst) von Henri-Georges Clouzot mit Yves Montand, Véra Clouzot und Peter van Eyck Premiere.
Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes zählen zu den bedeutendsten Filmfestivals der Welt. Sie werden seit 1946 jährlich im Mai an der Côte d’Azur veranstaltet. Hauptveranstaltungsort in Cannes ist das Palais des Festivals et des Congrès. Als Hauptpreis für den besten Film des Internationalen Wettbewerbs wird die Goldene Palme vergeben.
22.04.1946
Auf Druck der sowjetischen Besatzungsmacht wird in Ost-Berlin auf dem Vereinigungsparteitag der Zusammenschluss von KPD unter Wilhelm Pieck und SPD unter Otto Grotewohl zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) vollzogen. Pieck und Grotewohl werden die ersten Vorsitzenden.
Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland, auch als Sowjetische Militärverwaltung (SMV) bezeichnet, kontrollierte nach Ende des Zweiten Weltkrieges die von ihr in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) im Deutschland der Jahre 1945–1949 eingesetzten Verwaltungsbehörden bis zur Übertragung der Staatsgewalt an die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 10. Oktober 1949.
22.04.1945
600 Gefangene des von der Ustascha in Kroatien nach dem Vorbild der Vernichtungslager in Deutschland errichteten KZ Jasenovac unternehmen einen Ausbruchsversuch. Nur 80 Häftlinge können fliehen, alle anderen kommen ums Leben.
Die Ustascha war ein im Jahr 1930 gegründeter ultranationalistisch-terroristischer Geheimbund, der für ein von Jugoslawien unabhängiges Großkroatien kämpfte und sich zu einer faschistischen Bewegung entwickelte. Die Ustascha errichtete in dem von 1941 bis 1945 bestehenden Unabhängigen Staat Kroatien, der sich de jure im Wesentlichen auf das Gebiet des heutigen Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina erstreckte, eine totalitäre Diktatur, die für den Völkermord an Serben, Juden und Roma sowie die Ermordung zahlreicher politischer Oppositioneller und Regimegegner verantwortlich war. Dies sowie ihre zügellose Tyrannei stießen bei einem zunehmend großen Teil der Bevölkerung auf Ablehnung.
22.04.1939
Die Funkoper The Old Maid and the Thief von Gian Carlo Menotti wird in der NBC erstmals ausgestrahlt.
Die Funkoper ist eine Sonderform der Musikgattung Oper. Im Unterschied zu dieser wird die Funkoper nicht auf einer Bühne inszeniert, sondern für die Ausstrahlung im Hörfunk in einem Rundfunkstudio produziert. Sie ist ebenso wie das verwandte Hörspiel damit auf akustische Mittel zur Darstellung der Handlung beschränkt. In der Komposition werden diese besonderen Bedingungen berücksichtigt, es handelt sich also nicht um konventionelle Opern, die für eine Radioausstrahlung bearbeitet wurden. Funkoper verhält sich zur Oper wie Hörspiel zum Bühnendrama. Als Vorform kann das „Hörspiel mit Musik“ betrachtet werden, das sich in den 1920er Jahren zur eigenständigen Gattung entwickelte.
22.04.1933
Durch die Verordnung über die Zulassung von Ärzten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen wird „nicht-arischen“ Ärzten, sowie solchen, „die sich im kommunistischen Sinne betätigt haben“, im Dritten Reich die kassenärztliche Zulassung entzogen.
Durch die Verordnung über die Zulassung von Ärzten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen vom 22. April 1933 wurde „nicht arischen“ Ärzten und solchen, die sich „im kommunistischen Sinne betätigt“ hatten, die kassenärztliche Zulassung entzogen.
22.04.1915
Deutschland setzt in der Zweiten Flandernschlacht des Ersten Weltkrieges bei Ypern in Belgien als erstes Land in der Geschichte Giftgas in großem Umfang ein. 5000 französische Soldaten werden durch Chlorgas sofort getötet, doppelt so viele schwer verletzt.
Deutsches Reich ist der Name des deutschen Nationalstaates zwischen 1871 und 1945. Anfangs nicht deckungsgleich, wurde der Name zugleich auch die staatsrechtliche Bezeichnung Deutschlands. Nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 kam die Bezeichnung „Großdeutsches Reich“ in amtlichen wie propagandistischen Gebrauch. Ein Führererlass Hitlers wies die Institutionen des Staates im Juni 1943 an, zukünftig diese Benennung zu verwenden.
22.04.1906
Der seit 4. April andauernde schwerste Ausbruch des Vesuv seit 1631 geht zu Ende. Er hat über 100 Menschen das Leben gekostet.
Der Vulkanausbruch (Eruption) ist die bekannteste Form des Vulkanismus. Dabei leeren sich auf mehr oder weniger zerstörerische Weise die Magmakammer(n) eines Vulkans, oder Magma steigt durch Spalten und Bruchstellen mehr oder weniger direkt aus dem Erdmantel auf.
Kronprinz Konstantin von Griechenland eröffnet in Athen die Olympischen Zwischenspiele. Die bis zum 2. Mai dauernden Wettkämpfe werden vom Internationalen Olympischen Komitee bis heute nicht als offizielle Olympische Sommerspiele anerkannt.
Konstantin I. von Griechenland war ein Angehöriger des deutsch-dänischen Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und von 1913 bis 1917 sowie von 1920 bis 1922 König der Hellenen.
22.04.1903
Jack Root wird durch einen Sieg über Charles „Kid“ McCoy in Detroit, Michigan, erster Boxweltmeister im Halbschwergewicht.
Jack Root war ein austro-amerikanischer Boxer und der erste Weltmeister in der damals neu geschaffenen Division des Halbschwergewichts. Diesen Titel errang er in einem Kampf über 10 Runden gegen Charles „Kid“ McCoy am 22. April 1903 in Detroit, Michigan.
22.04.1900
In der Schlacht bei Kousséri zwischen drei französischen Kolonialarmeen unter dem Befehl Amédée-François Lamys einerseits und den Truppen des Reiches Bornu unter dem Usurpator Rabih az-Zubayr ibn Fadl Allah andererseits finden beide Heerführer den Tod. Das von den Franzosen in dieser Schlacht besiegte zentralafrikanische Reich wird später unter den Kolonialmächten Großbritannien, Frankreich und Deutschland aufgeteilt.
Die Schlacht von Kousséri war der Endpunkt des französischen Versuchs, die Region von Chari-Baguirmi im heutigen Tschad unter ihre Kontrolle zu bringen. An der Jahreswende 1899/1900 entsandte Frankreich drei getrennt marschierende Kolonnen in das Gebiet; eine Kolonne rückte von Süden vom Kongo her vor, eine von Westen vom Niger aus und eine von Norden, aus Algerien kommend.
22.04.1899
In Karlsruhe wird der Verein für Deutsche Schäferhunde gegründet, der sich im Laufe der Zeit zum weltweit größten Rassehundzuchtverein entwickelt.
Der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e. V. ist einer der ältesten Hundezuchtvereine Deutschlands. Sein Hauptsitz befindet sich in Augsburg. Er betreut den Deutschen Schäferhund in Sachen Zucht und Ausbildung und ist Mitglied in der Internationalen Rettungshunde Organisation, der Weltunion der Schäferhundvereine, des Verbandes für das Deutsche Hundewesen und innerhalb dieses Verbands der Arbeitsgemeinschaft der Zuchtvereine und Gebrauchshundverbände. Über den VDH gehört der Verein zur Fédération Cynologique Internationale, dem internationalen Dachverband für das Hundewesen an.
22.04.1889
Mit dem Oklahoma Land Run wird der Mittelteil des Indianerterritoriums auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten in Oklahoma für angloamerikanische Kolonisten zur Besiedlung freigegeben.
Der Oklahoma Land Run von 1889, bisweilen auch als Oklahoma Land Rush bezeichnet, führte am 22. April 1889 zur Besiedlung der Unassigned Lands in der Westhälfte des letzten Indianer-Territoriums (Indianerschutzgebiets) der USA im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Oklahoma durch angloamerikanische Siedler. Er war der erste und bekannteste einer Serie von Land runs Ende des 19. Jahrhunderts, und führte dazu, dass der Westen des Indianerterritoriums zum Oklahoma-Territorium wurde.
22.04.1875
Mit dem so genannten Brotkorbgesetz wird der Kulturkampf mit der römisch-katholischen Kirche im Deutschen Reich verschärft. Das von Otto von Bismarck entworfene Gesetz sperrt allen kirchlichen Stellen, die die Anerkennung des Reiches verweigern, staatliche Leistungen.
Das Brotkorbgesetz wurde auf Veranlassung des Reichskanzlers und preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck 1875 im Kulturkampf zwischen Kaiserreich und katholischer Kirche vom Preußischen Landtag verabschiedet und von König Wilhelm I. verordnet. Kernstück des Gesetzes war die Sperrung aller Staatszuschüsse an kirchliche Einrichtungen der katholischen Kirche, um die Anerkennung der Kulturkampfgesetze durch die Kirche zu erzwingen. Bischöfe und Geistliche, die schriftlich diese Anerkenntnis leisteten, erhielten wieder die staatlichen Leistungen. Den Kirchen wurde damit der Brotkorb hoch gehängt. Das Brotkorbgesetz war eines von mehreren Gesetzen im Kulturkampf, mit denen Bismarck den Einfluss der katholischen Kirche zugunsten des Kaiserreiches zurückdrängen wollte. Bismarcks Vorhaben verzeichnete jedoch nur kleinere Erfolge.
22.04.1864
Der US-Kongress beschließt den Coinage Act of 1864. Das Gesetz sieht die künftige Ausgabe von Zwei-Cent-Münzen mit der Aufschrift In God we trust statt des bisherigen E pluribus unum vor. Das Motto wird inzwischen auf allen Geldmünzen und -scheinen der Vereinigten Staaten angegeben.
Der Kongress der Vereinigten Staaten ist die Legislative der Vereinigten Staaten von Amerika. Sein Sitz ist das Kapitol in Washington, D.C. Er besteht seit dem Inkrafttreten der US-Verfassung am 4. März 1789 aus den zwei Kammern Senat und Repräsentantenhaus. Am 3. Januar 2025 hat sich der 119. Kongress konstituiert.
22.04.1863
Nachdem Kritik an der rigiden Werkauswahl der Juroren des Salon de Paris laut geworden ist, lässt sich Kaiser Napoleon III. einen Teil der abgelehnten Werke vorführen. Er entscheidet in der Folge, dass die abgelehnten Werke in einem eigenen Salon des Refusés gezeigt werden sollen.
Der Salon de Paris war eine regelmäßige Kunstausstellung, die von König Ludwig dem XIV. im Jahre 1667 initiiert wurde, um den offiziellen höfischen Kunstgeschmack zu propagieren. Im 19. Jahrhundert war der Salon Mittelpunkt und Bühne des französischen Kunstbetriebes. So wurden während des Pariser Salons des Jahres 1855 beispielsweise 891.682 Besucher gezählt und 1880 stellten 5184 Künstler 7289 Exponate aus. Das Jahr 1880 ist gleichzeitig das letzte Jahr, in dem es eine seitens des französischen Staates geregelte Ausstellung gab. Die Ausstellung war nicht nur ein international bekannter Treffpunkt von Sammlern und Händlern, bei dem alljährlich Millionenbeträge umgesetzt wurden, sondern auch ein wesentliches gesellschaftliches Ereignis. Insbesondere im 19. Jahrhundert war er auch das kulturelle Aushängeschild des jeweiligen Regimes. Höhepunkt dieser Entwicklung war, dass auf der Pariser Weltausstellung des Jahres 1855 dem Industriepalast mit seiner Palette an industriellen Errungenschaften gleichwertig ein Palast der Schönen Künste an die Seite gestellt wurde.
22.04.1856
Mit der Government Bridge wird zwischen Rock Island, Illinois und Davenport, Iowa, die erste Brücke über den Mississippi River eröffnet.
Die Government Bridge ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Mississippi und verbindet Rock Island in Illinois mit Davenport in Iowa. Die Doppelstockbrücke führt zwei Fahrstreifen für den Pkw-Verkehr sowie eine zweigleisige Eisenbahnstrecke. In die Fachwerkbrücke ist vor der Schleuse des Lock and Dam No. 15 eine Drehbrücke integriert, die abhängig von ihrer Stellung entweder den Schiffsverkehr auf dem Mississippi oder den Fahrzeugverkehr auf der Brücke ermöglicht. Die aktuelle Konstruktion ist bereits die vierte an dieser Stelle.
22.04.1841
In Salzburg wird der Verein Dommusikverein und Mozarteum gegründet, die Wurzel des heutigen Mozarteums und des Mozarteumorchesters Salzburg.
Die Universität Mozarteum Salzburg, allgemein Mozarteum genannt, ist eine Salzburger Universität für Musik, Schauspiel und Regie, Musik- und Tanzpädagogik sowie Bildnerische Erziehung. Als Mozarteum werden auch die Vorgängerinstitutionen bezeichnet, die seit 1841 bestanden.
22.04.1836
Einen Tag nach der Schlacht von San Jacinto können die texanischen Revolutionäre den mexikanischen Präsidenten Antonio López de Santa Anna gefangen nehmen und zwingen ihn, in den Verträgen von Velasco am 14. Mai die Unabhängigkeit der Republik Texas anzuerkennen.
Die Schlacht von San Jacinto wurde am 21. April 1836 im heutigen Harris County ausgetragen; sie war die entscheidende militärische Auseinandersetzung zwischen Texanern und Mexikanern während der texanischen Revolution. Die von General Sam Houston geführte texanische Armee siegte über die mexikanischen Truppen unter General Antonio López de Santa Anna während eines Gefechtes, das nur achtzehn Minuten dauerte. Hunderte von mexikanischen Soldaten wurden getötet oder gefangen genommen, während es nur wenige texanische Tote gab.
22.04.1821
Nach Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskrieges wird der Ökumenische Patriarch Gregorios V. in Konstantinopel auf Befehl von Sultan Mahmud II. an einer Kirchentür aufgehängt.
Die Griechische Revolution (1821–1829), auch Griechischer Aufstand oder Griechischer Unabhängigkeitskrieg genannt, bezeichnet den Kampf der Griechen gegen die Herrschaft der Osmanen und für eine unabhängige griechische Republik. Das Bestreben nach Unabhängigkeit wurde zunächst vor allem aus taktischen Gründen von den Großmächten Frankreich, Großbritannien und Russland unterstützt. Der 25. März 1821 markiert den Beginn der griechischen Revolution und ist Nationalfeiertag in Griechenland. Der Nationalfeiertag wird in Griechenland mit einer Parade gefeiert.
22.04.1809
Napoleon Bonaparte besiegt im Fünften Koalitionskrieg mit seinen Generälen Jean Lannes und Louis-Nicolas Davout die Österreicher unter Erzherzog Karl von Österreich-Teschen in der Schlacht bei Eggmühl. Davout wird in der Folge zum Fürsten von Eggmühl erhoben.
Napoleon Bonaparte, als Monarch Napoleon I., war General der Ersten Französischen Republik, Erster Konsul Frankreichs und schließlich Kaiser der Franzosen. Von 1805 bis zu seinem Sturz 1814 war er auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes.
22.04.1796
In der Schlacht bei Mondovi besiegen Frankreichs Truppen unter Napoleon Bonaparte die Armee aus Piemont. Maßgeblich am französischen Sieg beteiligt ist laut Napoléon General Jean Mathieu Philibert Sérurier.
Bei der Schlacht bei Mondovì während des ersten Koalitionskrieges handelte es sich eigentlich um mehrere Gefechte am 20. und 21. April 1796 zwischen den französischen Truppen unter Napoleon Bonaparte und Einheiten des Königreiches Sardinien-Piemont unter Michelangelo Alessandro Colli-Marchini. Napoleon siegte. Daraufhin trat das Königreich Sardinien aus dem Krieg aus.
22.04.1769
Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Marie-Jeanne Bécu, comtesse du Barry wird von ihrem Mann mit einer gefälschten Geburtsurkunde am französischen Hof eingeführt. Als Madame du Barry ist sie bald Mätresse König Ludwigs XV.
Marie Jeanne, comtesse du Barry war eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.
22.04.1745
Durch den Frieden von Füssen scheidet Bayern unter Kurfürst Maximilian III. Joseph aus dem Österreichischen Erbfolgekrieg aus.
Der Frieden von Füssen war ein am 22. April 1745 in Füssen geschlossener Friedensvertrag zwischen Bayern und Österreich. Der Frieden wurde noch während des Österreichischen Erbfolgekrieges geschlossen und beendete den Kriegszustand zwischen beiden Staaten.
22.04.1709
Beim zweiten großen Stadtbrand in der Bautzener Geschichte wird die Stadt zum großen Teil zerstört.
Unter Stadtbrand versteht man Brände, die eine große Fläche einer Stadt vernichten. Insbesondere in der Antike und im Mittelalter waren Stadtbrände gefürchtet, da die Häuser zum größten Teil aus Holz gebaut und mit Stroh oder Schindeln eingedeckt waren. Das Vordach war meist weit über die Giebelmauern ragend, sodass bei Bränden brennende Holzteile auf die Straße fielen, die Passanten erschlugen und die Löschmannschaften behinderten. Dies und die Enge der damaligen Straßen begünstigten einen Feuersturm, der große Teile der Stadt erfassen und niederbrennen konnte.
22.04.1676
Im Holländischen Krieg bestreitet eine niederländisch-spanische gegen eine französische Flotte die Seeschlacht bei Augusta. In ihr wird der niederländische Admiral Michiel de Ruyter so schwer verletzt, dass er sieben Tage danach stirbt.
Der Holländische Krieg, auch Niederländisch-Französischer Krieg genannt, war ein gesamteuropäischer militärischer Konflikt, der von 1672 (Rampjaar) bis 1678 dauerte. Ausgelöst wurde der Krieg durch einen Angriff des französischen Königs Ludwig XIV. mit seinen Verbündeten auf die Vereinigten Niederlande.
22.04.1529
Im Vertrag von Saragossa grenzen Spanien und Portugal ihre Interessensphären im Pazifik auf 297,5 Leguas östlich der Molukken ab.
Der Vertrag von Saragossa von 1529 präzisierte den 1494 zwischen Spanien und Portugal geschlossenen Vertrag von Tordesillas, indem er neben der bereits festgelegten westlichen Demarkationslinie durch den Atlantik, auch eine östliche Demarkationslinie durch den Pazifik festlegte.
22.04.1513
Auf der Entdeckungsreise des spanischen Konquistadoren Juan Ponce de León in den Gewässern um Florida bemerkt sein Navigator Antón de Alaminos eine starke Meeresströmung, die Jahrzehnte später den Namen Golfstrom erhält.
Konquistador wird als Sammelbegriff für die Soldaten, Entdecker und Abenteurer benutzt, die während des 16. und 17. Jahrhunderts große Teile von Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Philippinen und anderen Inseln als Kolonien eroberten.
22.04.1500
Der portugiesische Seefahrer Pedro Álvares Cabral erreicht mit seiner Expedition die Küste des heutigen Brasilien nördlich des heutigen Porto Seguro. Ob er erster Europäer im Lande ist, ist ungewiss.
Pedro Álvares Cabral oder auch Pedralvarez de Gouvêa war ein portugiesischer Seefahrer. Er gilt als der offizielle Entdecker Brasiliens. Ursprünglich sollte er den Gewürzhandel in Calicut an der Malabarküste in Indien aufbauen.
22.04.1418
Das von Gegenpapst Johannes XXIII. und Kaiser Sigismund einberufene Konzil von Konstanz, auf dem Jan Hus verbrannt und mit der Wahl Martins V. das Abendländische Schisma beendet worden ist, geht zu Ende.
Johannes XXIII., geboren als Baldassare Cossa, amtierte von 1410 bis 1415 als Papst; seit 1947 wird er von der Kirche als Gegenpapst aufgezählt.
22.04.1401
Einer Flotte der Hanse unter dem Kommando des Hamburgers Simon von Utrecht gelingt es, die Vitalienbrüder zu stellen und in einer Seeschlacht vor Helgoland zu besiegen. Klaus Störtebeker, der Anführer der Seeräuber, wird als Gefangener auf das Flaggschiff Bunte Kuh verbracht.
Hanse ist die Bezeichnung für die zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts bestehenden Vereinigungen hauptsächlich norddeutscher Kaufleute, deren Ziel die Sicherheit der Überfahrt und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland war. Die Hanse war nicht nur auf wirtschaftlichem, sondern auch auf politischem und kulturellem Gebiet ein wichtiger Faktor.
22.04.1370
In der französischen Hauptstadt Paris erfolgt unter König Karl V. die Grundsteinlegung zum Bau der Bastille als Teil der Befestigungsanlagen gegen die Angriffe der Engländer im Hundertjährigen Krieg.
Die Geschichte Frankreichs umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Französischen Republik von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie beginnt in vorgeschichtlicher Zeit. So lassen sich altsteinzeitliche Wohnhöhlen in der Dordogne und Megalithkulturen in der Bretagne nachweisen. In der Bronzezeit drangen ab 700 v. Chr. Kelten ein. Cäsar eroberte von 58–51 v. Chr. Gallien und inkorporierte das Gebiet in das Römische Reich. Durch die Völkerwanderung im 5. Jahrhundert strömten Franken, Westgoten und Burgunder ins Land und passten sich der gallo-römischen Kultur an. Es folgte die Bildung des Fränkischen Reichs durch Chlodwig I., welcher um 500 das Christentum annahm. Pippin der Jüngere begründete 751 die Dynastie der Karolinger. Sein Sohn, Karl der Große, vereinte das Frankenreich mit Sachsen, Bayern und Oberitalien. 800 ließ er sich vom Papst zum Kaiser krönen.
22.04.1164
Nach dem Tod von Gegenpapst Viktor IV. wird Kardinal Guido von Crema auf Betreiben des Kanzlers Rainald von Dassel in Lucca von der kaiserlichen Partei als neuer Gegenpapst zu Alexander III. gewählt. Er nimmt den Namen Paschalis III. an.
Viktor IV. war von 1159 bis 1164 Gegenpapst zu Alexander III. Er ist nicht mit dem gleichnamigen Viktor IV. zu verwechseln, der 1138 Gegenpapst war.
22.04.1121
Der Gegenpapst Gregor VIII. wird gefangen genommen und an Papst Calixt II. ausgeliefert. Er bleibt bis zu seinem Tod im Kerker.
Maurice Bourdin war von 1118 bis 1121 als Gregor VIII. Gegenpapst zu den Päpsten Gelasius II. und Calixt II. Er ist von dem gleichnamigen Gregor VIII. zu unterscheiden, der kurzzeitig vom 25. Oktober 1187 bis zum 17. Dezember 1187 als regulärer Papst amtierte. Der Name Gregor bedeutet der Wachsame (griechisch/lateinisch). Seine Gegner verspotteten ihn als Burdinus, das „Eselchen“.
22.04.1073
Bei der Beisetzung Papst Alexanders II. brechen wegen der Nachfolgefrage tumultartige Zustände in Rom aus, die in die Ausrufung von Hildebrand aus dem Geschlecht der Aldobrandeschi als Papst durch Volk und Klerus münden. Er nimmt den Namen Gregor VII. an und wird zwei Jahre später mit dem Dictatus Papae den Investiturstreit beginnen.
Alexander II., vorher Anselmo da Baggio, war ab 1061 bis zu seinem Tod im Jahr 1073 Papst.
22.04.0967
In Angkor wird der Banteay Srei, einer der kunstvollsten Tempel der Region, zu Ehren des Gottes Shiva eingeweiht.
Angkor ist eine Region nahe der Stadt Siem Reap in Kambodscha, die vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja bildete.