Historische Ereignisse am Freitag, 25. April
78 bedeutende Ereignisse fanden am Freitag, 25. April statt — von -1457 bis 2015. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
# 25. April 2025
Historische Ereignisse prägen den 25. April als Datum, an dem sich bedeutende Momente der Vergangenheit wiederholen. Am 25. April 1945 trafen sich sowjetische und amerikanische Soldaten in Torgau an der Elbe, was später als Elbe Day gefeiert wurde und das Zusammentreffen der Alliierten auf deutschem Boden markierte. Auch der 25. April 1974 steht für einen europäischen Wendepunkt, als die Nelkenrevolution den autoritären Estado Novo in Portugal beendete und zur Dritten Republik führte. Die friedliche Revolution unter dem Movimento das Forças Armadas zwang Diktator Marcelo Caetano ins Exil, während das zuvor verbotene Lied Grândola, Vila Morena von José Afonso zur Hymne der Umwälzung wurde.
Neuere Ereignisse zeigen, dass der 25. April auch für Naturkatastrophen und internationale Verschiebungen steht. Das schwere Erdbeben der Stärke 7,9 in Nepal im Jahr 2015 forderte zahlreiche Todesfälle und zerstörte historische Bauwerke wie den 61 Meter hohen Dharahara-Turm in Kathmandu, der Teil des UNESCO-Welterbes war. Solche Ereignisse verdeutlichen die Fragilität kulturellen Erbes angesichts natürlicher Kräfte. Neben Katastrophen erfolgten auch institutionelle Reformen, etwa die Erhöhung des Stimmenanteils von Schwellen- und Entwicklungsländern bei der Weltbank um drei Prozentpunkte auf 47 Prozent im Jahr 2010, was aufstrebenden Wirtschaftsnationen mehr Einfluss verschaffte.
Der 25. April 2025 fällt auf einen Freitag und liegt im Sternzeichen Stier. Der Mond befindet sich in der abnehmenden Phase, während die Wettervorhersage stabiles Wetter mit gemäßigten Temperaturen anzeigt. Diese kosmischen und atmosphärischen Bedingungen schaffen eine neutrale Grundlage für den Tag.
DayAtlas präsentiert umfassende Informationen zu Wetter, historischen Ereignissen, berühmten Geburten und Todesfällen für jeden beliebigen Tag und Ort. Die Plattform bietet Nutzern einen schnellen Zugriff auf historische Daten und aktuelle Wetterdaten an einem zentralen Ort.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 7. April.
25.04.2015
Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,9 sterben in Nepal zahlreiche Menschen. In Kathmandu stürzen viele Gebäude ein, darunter der 61 Meter hohe Dharahara-Turm, Teil des UNESCO-Welterbes.
Die Erdbeben in Nepal 2015 ereigneten sich im April und Mai 2015. Das erste große und stärkste Beben wirkte mit einer Magnitude von 7,8 MW am 25. April 2015 um 11:56 Uhr Ortszeit. Neben Nepal meldeten auch Nord- und Nordostindien, Tibet, Volksrepublik China, Pakistan und Bangladesch Erschütterungen. Das Epizentrum lag bei Barpak rund 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Hypozentrum lag in 18 km Tiefe. Einen Tag später gab es ein Nachbeben der Stärke 6,7. Bis Mitte Juni 2015 folgten zahlreiche Nachbeben. Bis zum 10. Mai waren bereits mehr als 7.900 Tote geborgen worden.
25.04.2010
Der Stimmenanteil der Schwellen- und Entwicklungsländer bei der Weltbank wird um drei Prozentpunkte auf 47 % angehoben, was den aufstrebenden Wirtschaftsnationen und Ländern der Dritten Welt innerhalb der Organisation mehr Einfluss verschafft.
Die Weltbank bezeichnet im weiten Sinne die in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington, D.C. angesiedelte Weltbankgruppe, eine multinationale Entwicklungsbank. Die Weltbankgruppe hatte ursprünglich den Zweck, den Wiederaufbau der vom Zweiten Weltkrieg verwüsteten Staaten zu finanzieren.
25.04.2009
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen für das Althing von Island gewinnt die linke Koalition aus Allianz unter Jóhanna Sigurðardóttir und der Links-Grünen Bewegung unter Steingrímur J. Sigfússon erstmals die absolute Mehrheit.
Die Parlamentswahl in Island 2009 fand am 25. April 2009 statt. Bei der Wahl wurden die 63 Abgeordneten des Althing neu bestimmt.
WHO-Generaldirektorin Margaret Chan erklärt die Pandemie H1N1 2009/10 („Schweinegrippe“) zum Internationalen Gesundheitsnotstand.
Die Weltgesundheitsorganisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Die Praxis der Organisation ist die Koordination des internationalen öffentlichen Gesundheitswesens. Sie wurde am 7. April 1948 gegründet, proklamierte das Recht auf Gesundheit als Grundrecht des Menschen und zählt heute 194 Mitgliedstaaten. Sie wird vom WHO-Generaldirektor geleitet, seit Juli 2017 ist das der Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus.
25.04.2007
Der zwei Tage zuvor verstorbene ehemalige russische Staatspräsident Boris Jelzin wird in Moskau beerdigt. Das Requiem wird in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau gehalten. Es handelt sich um das erste Staatsbegräbnis nach russisch-orthodoxem Ritus seit über hundert Jahren.
Russland, amtlich Russische Föderation, ist ein Bundesstaat in Osteuropa und Nordasien, mit der Exklave Kaliningrad in Mitteleuropa. Der Fläche nach ist Russland mit etwa 17 Millionen Quadratkilometern der größte Staat der Welt und umfasst etwa ein Neuntel der Landmasse der Erde. Mit 144,44 Millionen Einwohnern (2025) steht es an neunter Stelle der bevölkerungsreichsten Staaten und ist zugleich einer der am dünnsten besiedelten.
Beim Polizistenmord von Heilbronn wird die Polizeivollzugsbeamtin Michèle Kiesewetter auf der Theresienwiese in Heilbronn durch einen Kopfschuss getötet, ihr Kollege Martin A. lebensgefährlich verletzt.
Bei dem Polizistenmord von Heilbronn wurde die Polizeivollzugsbeamtin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 auf der Theresienwiese in Heilbronn mit einem gezielten Kopfschuss getötet, ihr Kollege Martin A. ebenfalls durch einen gezielten Kopfschuss lebensgefährlich verletzt. Der Mordfall wurde zunächst durch die jahrelange Fahndung nach dem Heilbronner Phantom in der Öffentlichkeit bekannt. Seit November 2011 wird das Verbrechen der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zugerechnet. Der Mord ereignete sich ein Jahr nach dem letzten Fall der NSU-Mordserie, bei der der NSU von 2000 bis 2006 in deutschen Großstädten neun Kleinunternehmer rassistisch motiviert ermordete.
25.04.2006
Das damals größte Passagierschiff der Welt, das Kreuzfahrtschiff Freedom of the Seas der Royal Caribbean International, tritt seine Jungfernfahrt von Hamburg nach Oslo an.
Ein Passagierschiff oder Fahrgastschiff (FGS) ist ein Wasserfahrzeug spezieller Konstruktion, Ausrüstung und Einrichtung zur Beförderung und Versorgung von Personen (Passagieren) auf Binnenwasserstraßen (Binnenpassagierschiff), auf Küstengewässern oder über See. Passagierschiffe mit Übernachtungsmöglichkeit nennt man Kabinenschiffe, solche ohne Kabinen sind Tagesausflugsschiffe. Die Fahrgäste werden Passagiere genannt. Heute handelt es sich meistens um Touristen.
25.04.2005
Das letzte Stück des 1937 von Benito Mussolini nach dem Abessinienkrieg nach Rom gebrachten Obelisken von Aksum wird von Italien an Äthiopien zurückgegeben.
Der Abessinienkrieg war ein völkerrechtswidriger Angriffs- und Eroberungskrieg des faschistischen Königreichs Italien gegen das Kaiserreich Abessinien (Äthiopien) in Ostafrika. Der am 3. Oktober 1935 begonnene bewaffnete Konflikt war der letzte und größte koloniale Eroberungsfeldzug der Geschichte. Gleichzeitig handelte es sich um den ersten Krieg zwischen souveränen Staaten des Völkerbundes, den ein faschistisches Regime zur Gewinnung neuen „Lebensraums“ führte. Damit löste Italien die schwerste internationale Krise seit dem Ende des Ersten Weltkrieges aus.
Beim Eisenbahnunfall von Amagasaki auf der Fukuchiyama-Linie, die von der West Japan Railway Company betrieben wird, kommen 107 Menschen ums Leben, über 500 werden verletzt. Es ist das schwerste Zugunglück in Japan seit 1963.
Der Eisenbahnunfall von Amagasaki, ereignete sich wegen überhöhter Geschwindigkeit am 25. April 2005 um 9:18 Uhr in Amagasaki, Präfektur Hyōgo, Japan. Bei dem Unfall kamen 107 Personen ums Leben.
25.04.2004
Der SPÖ-Kandidat Heinz Fischer wird gegen die konservative Kandidatin Benita Ferrero-Waldner mit 52,4 % der Stimmen zum österreichischen Bundespräsidenten gewählt.
Heinz Fischer ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (SPÖ), Jurist und Hochschullehrer. Von 2004 bis 2016 war er Bundespräsident der Republik Österreich. Davor war er von 1983 bis 1987 Wissenschaftsminister in den Bundesregierungen Sinowatz und Vranitzky I und Nationalratsabgeordneter der SPÖ sowie Präsident beziehungsweise Zweiter Präsident des österreichischen Nationalrates.
Die Verbände Ring Deutscher Makler (RDM) und Verband Deutscher Makler (VDM) fusionieren zum Immobilienverband IVD.
Der Ring Deutscher Makler – RDM Verband der Immobilienberufe und Hausverwalter Bundesverband e. V. wurde im Oktober 1924 von regionalen Maklerorganisationen als Reichsverband Deutscher Makler (R.D.M.) für Immobilien, Hypotheken und Finanzen e. V. in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins in Köln gegründet. Die Ursprünge des RDM lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Unter anderem zählt der RDM zu den Gründungsmitgliedern des gesamteuropäischen Spitzenverbandes CEPI sowie des europäischen Sachverständigenverbandes TEGoVA mit Sitz in Brüssel.
25.04.2002
Der zweite Weltraumtourist und erste Afrikaner im All, der Südafrikaner Mark Shuttleworth, Gründer von Canonical und Sponsor der freien Linux-Distribution Ubuntu, startet mit der russischen Mission Sojus TM-34 zur Internationalen Raumstation (ISS).
Als Weltraumtourismus werden Vergnügungsreisen in den Weltraum bezeichnet.
25.04.1994
In einem Massenhupkonzert („Buzinão“) artikuliert sich in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon der Protest gegen die strikte Sparpolitik der Regierung Aníbal Cavaco Silva, mit dem dieser den Escudo in das Europäische Währungssystem eingebunden hat.
Portugal ist ein europäischer Staat im Westen der Iberischen Halbinsel. In Portugal befindet sich der westlichste Punkt Kontinentaleuropas. Das Land wird im Süden und Westen vom Atlantischen Ozean, im Osten und Norden von Spanien begrenzt. Außerhalb des Festlandes gehören die Inseln der Azoren und Madeira zum portugiesischen Staatsgebiet.
25.04.1991
Der Bundestag billigt einstimmig den am 9. November 1990 unterschriebenen und von der Gegenseite bereits ratifizierten Nachbarschaftsvertrag mit der Sowjetunion.
Der Deutsche Bundestag ist die gewählte Volksvertretung sowie als Parlament das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland. Der Deutsche Bundestag hat seinen Sitz in Berlin. Im politischen System Deutschlands wird der Deutsche Bundestag als einziges Verfassungsorgan des Bundes unmittelbar vom Staatsvolk der deutschen Staatsbürger gewählt. Als Repräsentationsorgan handelt der Bundestag bei Wahrnehmung seiner Aufgaben aus eigenem Recht, nicht kraft Delegation, Auftrags oder ihm von dritter Seite erteilter Vertretungsmacht. Die Entscheidungen, die er trifft, werden dem deutschen Volk – wie die Entscheidungen der übrigen Staatsorgane – zugerechnet; „der Wille des Parlaments gilt als (hypothetischer) Volkswille“.
25.04.1990
Der saarländische Ministerpräsident Oskar Lafontaine wird bei einer Wahlkampfveranstaltung in Köln-Mülheim von der psychisch kranken Adelheid Streidel mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt.
Oskar Lafontaine [ˌʔɔs.kʰaɐ̯ 'la.fɔn.tʰɛːn] ist ein deutscher Publizist und Politiker.
Einen Tag nach dem Start der Mission STS-31 der Raumfähre Discovery gelingt der Mannschaft die erfolgreiche Aussetzung des Hubble-Weltraumteleskops. Aufgrund eines Linsenfehlers liefert es jedoch nur unscharfe Bilder.
STS-31 ist eine Missionsbezeichnung für das US-amerikanische Space Shuttle Discovery (OV-103) der NASA. Der Start erfolgte am 24. April 1990. Es war die 35. Space-Shuttle-Mission und der zehnte Flug der Raumfähre Discovery. Hauptaufgabe dieser Mission war es, das Hubble-Weltraumteleskop auszusetzen.
25.04.1988
Ein Gericht in Jerusalem verurteilt den US-Amerikaner ukrainischer Abstammung John Demjanjuk zum Tode. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Demjanjuk mit dem gefürchteten KZ-Wächter „Iwan der Schreckliche“ im Vernichtungslager Treblinka identisch ist.
John Demjanjuk war während des Zweiten Weltkrieges ein ukrainischer Soldat der Roten Armee. Nach seiner Gefangennahme durch die deutsche Wehrmacht im Jahr 1942 diente er als Hilfswilliger. Er gehörte zu den Hilfstruppen der SS, die Personal für den Betrieb der Konzentrationslager stellten. In der unmittelbaren Nachkriegszeit lebte er für kurze Zeit in dem damaligen Sammel-Auffanglager Ganghofersiedlung im Ortsteil „Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll“ in Regensburg, wo er auch heiratete.
25.04.1986
Nach Erreichen der Volljährigkeit wird Mswati III. zum König von Swasiland gekrönt. Er regiert die letzte absolute Monarchie Afrikas formal gemeinsam mit seiner Mutter, der bisherigen Regentin Ntombi.
Mswati III. ist seit dem 25. April 1986 König von Eswatini. Er ist der einzige absolutistisch regierende Herrscher in Afrika.
25.04.1983
Die Parlamentswahlen in Portugal bringen kein eindeutiges Ergebnis. Die Partido Socialista unter Mário Soares wird zwar stärkste Partei, verfügt jedoch nicht über eine Parlamentsmehrheit.
Unter der dritten Republik versteht man in der portugiesischen Geschichtsschreibung die Zeit seit der Nelkenrevolution 1974 bis heute. Als erste Republik gilt die Zeit von der Abschaffung der Monarchie 1910 bis zum Militärputsch des Generals Gomes da Costa 1926, die zweite Republik bezeichnet den autoritären Estado Novo (1933–1974).
Gerd Heidemann, ein Reporter des Stern, stellt in Hamburg einen sensationellen Fund vor: Die „Hitler-Tagebücher“, die sich jedoch später als Fälschung herausstellen werden.
Gerd Heidemann war ein deutscher Reporter und Journalist. Er kaufte 1983 für das Magazin Stern die „Hitler-Tagebücher“, die sich bald nach der Publikation als Fälschungen von Konrad Kujau herausstellten.
Die erste Linie der Métro Lille zwischen den Stationen 4 Cantons und République, bei der das fahrerlose VAL-System erstmals zum Einsatz kommt, wird in Anwesenheit von Staatspräsident François Mitterrand eröffnet.
Die Métro Lille bildet zusammen mit dem Straßenbahn- und Busnetz den öffentlichen Personennahverkehr im Ballungsraum Lille, welcher sich als nördlichstes französisches Ballungsgebiet mit mehr als einer Million Einwohnern um die Stadt Lille gebildet hat und sich bis in die belgischen Provinzen Hennegau und Westflandern erstreckt. Das 1983 eröffnete Untergrundbahnnetz umfasst zwei Linien und war das erste U-Bahn-System, welches die VAL-Technologie mit gummibereiften Fahrzeugen anwandte. Damit gehört die Metro Lille zu den wenigen U-Bahnen weltweit, die automatisch, das heißt ohne Fahrer, betrieben werden. Betreiber des Metronetzes ist Transports en commun de la métropole lilloise (Transpole).
25.04.1982
Entsprechend dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von 1979 räumt Israel gewaltsam die letzten Siedlungen auf der seit dem Sechstagekrieg besetzten Sinai-Halbinsel und gibt sie an Ägypten zurück.
Der Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten, offiziell Friedensvertrag zwischen dem Staat Israel und der Arabischen Republik Ägypten, wurde am 26. März 1979 in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington von Israels Ministerpräsident Menachem Begin und Ägyptens Präsident Anwar as-Sadat unterzeichnet. US-Präsident Jimmy Carter unterzeichnete den Friedensvertrag, wie auch schon das vorangegangene Camp-David-Abkommen, als Zeuge.
Im Zuge des Falklandkrieges nehmen britische Truppen die drei Wochen zuvor von Argentinien besetzte Inselgruppe Südgeorgien ohne Widerstand ein.
Der Falklandkrieg war ein nicht erklärter Krieg zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich um die Falklandinseln sowie Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, der von April bis Juni 1982 andauerte. Anfangs vom argentinischen Angriff überrascht, konnte Großbritannien die Inseln zurückerobern. In Argentinien führte der Ausgang des Krieges zum Sturz der Militärjunta und zur Wiederherstellung des demokratischen Systems. Insgesamt waren etwa 900 Tote zu beklagen.
25.04.1980
Eine Boeing 727 der britischen Dan-Air prallt während des Landeanflugs auf den Aeropuerto Internacional de los Rodeos auf Teneriffa, Kanaren, bei Nebel gegen einen Berg. Alle 146 Menschen sterben.
Die Boeing 727 ist ein dreistrahliges Verkehrsflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing in Tiefdeckerauslegung für den Passagier- und Frachttransport auf Mittel- und Kurzstrecken. Mit 1.832 hergestellten Exemplaren war die Boeing 727 eine Zeit lang das meistgebaute Strahlverkehrsflugzeug der Welt, bis sie darin von der Boeing 737 abgelöst wurde.
25.04.1974
Mit der nahezu unblutigen Nelkenrevolution durch den Movimento das Forças Armadas endet der autoritäre Estado Novo in Portugal. Diktator Marcelo Caetano muss die Macht an António de Spínola übergeben und geht ins Exil, in Portugal beginnt die Dritte Republik. Das bis dahin verbotene Lied Grândola, Vila Morena von José Afonso wird zur Hymne der Revolution.
Die Nelkenrevolution war ein grundlegender politischer Umsturz in Portugal, der am 25. April 1974 ausgelöst wurde, als die linksgerichtete Bewegung der Streitkräfte die autoritäre Diktatur des seit 1933 bestehenden Salazar-Regimes beseitigte und den Übergang zur Demokratie der Dritten Republik einleitete. Der Militärputsch wurde von der großen Masse der Portugiesen unterstützt und verlief weitgehend unblutig. Vier Menschen starben jedoch und 45 wurden verwundet, als Mitglieder der Geheimpolizei DGS auf unbewaffnete Demonstranten schossen.
25.04.1973
In Kalkar erfolgt die Grundsteinlegung für einen schnellen Brüter, der allerdings wegen Protesten nie in Betrieb genommen wird.
Die Stadt Kalkar liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal. Eine frühere Schreibweise, gültig bis zum 9. Juni 1936, war Calcar.
25.04.1972
Hans-Werner Grosse stellt mit seinem Flug über 1461 km von Lübeck nach Biarritz mit einer Schleicher ASW 12 einen Streckensegelflug-Weltrekord auf, der über 30 Jahre Bestand hat.
Hans-Werner Grosse, eigentlich Hans-Werner Große war ein deutscher Segelflieger.
25.04.1971
Franz Jonas von der SPÖ wird bei den Bundespräsidentschaftswahlen mit 52,8 % gegen Kurt Waldheim zum zweiten Mal zum österreichischen Bundespräsidenten gewählt.
Franz Josef Jonas war ein österreichischer Staatsmann und Politiker (SPÖ), von 1951 bis 1965 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien, sodann von 1965 bis 1974 österreichischer Bundespräsident. Er war der vierte Präsident der seit 1945 bestehenden Zweiten Republik.
25.04.1967
An Stelle des Union Jack wird in Swasiland (seit 2018 Eswatini) erstmals die neue, von Emily Shongue, der Cousine des Königs Sobhuza II., entworfene Flagge gehisst.
Der Union Jack oder Union Flag ist die Nationalflagge des Vereinigten Königreichs. Die Flagge wird in ihrer heutigen Form seit 1801 geführt. Das Design der Flagge repräsentiert die Union von England, Schottland und Irland. Die drei Kreuze repräsentieren die Schutzheiligen der drei Königreiche der Britischen Inseln.
25.04.1953
In der Zeitschrift Nature veröffentlichen die englischen Biochemiker Francis Crick und James Watson den Artikel Molecular Structure of Nucleic Acids: A Structure for Deoxyribose Nucleic Acid über ihre am 28. Februar gemachte Entdeckung der Doppelhelixstruktur der Erbsubstanz DNA.
Nature: a weekly journal of science ist eine wöchentlich erscheinende, englischsprachige Fachzeitschrift mit Themen aus verschiedenen, vorwiegend naturwissenschaftlichen Disziplinen. Nature war im Jahr 2014 die weltweit am meisten zitierte interdisziplinäre Fachzeitschrift entsprechend den Journal Citation Reports sowie die Zeitschrift mit dem höchsten Impact Factor in ihrer Kategorie. Sie ist neben der US-amerikanischen Science die weltweit angesehenste Zeitschrift für Naturwissenschaften.
25.04.1952
Durch Vereinigung der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern erfolgt die Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Reinhold Maier (FDP/DVP) wird von der Verfassungsgebenden Landesversammlung zum ersten Ministerpräsidenten gewählt.
Baden, bis zum 2. Dezember 1946 Südbaden, war ein Land der französischen Besatzungszone und eines der Gründungsländer der Bundesrepublik Deutschland. Hauptstadt war Freiburg im Breisgau.
Beim ersten deutschen Tag des Baumes pflanzen Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn.
Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Politikers Julius Sterling Morton zurück. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.
25.04.1950
Der christliche Teil der Bevölkerung der Molukken proklamiert die unabhängige Republik Maluku Selatan mit der Hauptstadt Ambon, die von Indonesien jedoch nicht anerkannt und innerhalb weniger Wochen mit Waffengewalt unterdrückt wird.
Die Molukken sind eine indonesische Inselgruppe zwischen Sulawesi und Neuguinea.
25.04.1948
Die erste Ausgabe der deutschen Illustrierten Quick erscheint.
Eine Illustrierte ist eine periodisch erscheinende Publikumszeitschrift mit besonders vielen Bildern. Stark illustrierte Zeitschriften, insbesondere der „Regenbogenpresse“, neigen oft zum Boulevardjournalismus. Da früher das Drucken von Bildern noch aufwendiger war und auch teureres Papier erforderte, spezialisierten sich einige Zeitschriften auf bildintensive Themen und journalistische Stile. Sonstige Zeitschriften und vor allem Zeitungen waren eher spärlich bebildert. Da im Laufe der Zeit das Drucken von Bildern einfacher wurde, verloren die Illustrierten an ihrer Alleinstellung und Bedeutung.
25.04.1947
In der britischen Besatzungszone wird ein Vorläufer des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegründet. Erster Vorsitzender wird Hans Böckler.
Die britische Besatzungszone war eine der vier Besatzungszonen, in die Deutschland westlich der Oder-Neiße-Linie nach der Kapitulation im Mai 1945 von den alliierten Siegermächten auf der Grundlage des Besatzungsrechts aufgeteilt wurde. Sie unterstand der britischen Militärregierung und endete mit Erlass des Besatzungsstatuts im September 1949. Die mit dem Besatzungsstatut verbundenen alliierten Vorbehaltsrechte verloren jedoch erst 1990 mit der deutschen Wiedervereinigung und dem Inkrafttreten des Zwei-plus-Vier-Vertrages am 15. März 1991 auch völkerrechtlich ihre Wirkung, als Deutschland die volle Souveränität wiedererlangte.
25.04.1945
Die Ostpreußische Operation geht mit dem Aufreiben verbliebener Reste der deutschen Wehrmachtseinheiten im Samland durch die Rote Armee zu Ende.
Die Schlacht um Ostpreußen fand vom 13. Januar bis zum 25. April 1945 während des Deutsch-Sowjetischen Krieges im Zweiten Weltkrieg statt und war die blutigste und längste Schlacht des Jahres. Im Laufe der Ostpreußischen Operation führte die Rote Armee sechs Unteroperationen durch: die Insterburg–Königsberger, Mlawa–Elbinger, Heilsberger, Braunsberger, Samlander und die Königsberger Operation.
In Torgau kommt es im Zweiten Weltkrieg zwischen sowjetischen und US-amerikanischen Soldaten zum erstmaligen Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf deutschem Boden. In späteren Jahren wird das als Elbe Day gefeiert.
Torgau ist eine Große Kreisstadt mit etwa 20.000 Einwohnern und Verwaltungssitz des Landkreises Nordsachsen in Sachsen. Mit Dreiheide bildet Torgau die Verwaltungsgemeinschaft Torgau/Dreiheide.
In einer koordinierten Aktion werden die Bahnhöfe in Freilassing und Bad Reichenhall sowie der Obersalzberg bei Berchtesgaden bombardiert. Beim Luftangriff auf Bad Reichenhall sterben über 200 Menschen.
Freilassing [fra͜iˈlasɪŋ], bis 1923 Salzburghofen, ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Früher größte Stadt des damaligen Landkreises Laufen, bildet sie heute zusammen mit Bad Reichenhall das gemeinsame Oberzentrum Bad Reichenhall/Freilassing. Der Ort entwickelte sich nach Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg mit seinem großen Grenz- und Knotenbahnhof zur Eisenbahnerstadt und ist heute die wirtschaftsstärkste Kommune des Landkreises mit enger Verflechtung zur benachbarten österreichischen Landeshauptstadt Salzburg. Freilassing gehört zum Kulturraum Rupertiwinkel und liegt im Salzburger Becken.
Der italienische Diktator Benito Mussolini flieht mit seiner Geliebten Clara Petacci und einigen weiteren Personen vor den Alliierten aus Mailand. Dies gilt als Ende der Sozialrepublik Italien und des Faschismus in Italien.
Die Geschichte Italiens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Italienischen Republik von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie lässt sich 1,3 bis 1,7 Millionen Jahre zurückverfolgen, wobei der moderne Mensch vor etwa 43.000 bis 45.000 Jahren in Italien auftrat und noch mehrere Jahrtausende neben dem Neandertaler lebte. Bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. bildeten Jagd, Fischfang und Sammeln die Grundlagen seiner Existenz. Etwa 6100 v. Chr. brachten erste Gruppen von außerhalb der Apenninhalbinsel – wohl über See aus Südanatolien und dem Nahen Osten – die Landwirtschaft mit; die Jäger und Sammler verschwanden. Im 2. Jahrtausend v. Chr. setzte eine Entwicklung ein, die aus den Dörfern frühe stadtähnliche Siedlungen machte. Die Gesellschaften wiesen um diese Zeit erstmals deutliche Spuren von Hierarchien auf.
Der letzte Techniker verlässt die Ausweichstelle des Deutschen Kurzwellensenders in Königs Wusterhausen.
Der Deutsche Kurzwellensender war ein Auslandsrundfunkprogramm des Dritten Reiches. Er sendete ab dem 1. April 1933 über Kurzwelle und war weltweit bis kurz vor Kriegsende zu empfangen. 1938 wurden rund um die Uhr Sendungen in 12 Sprachen ausgestrahlt.
25.04.1943
Im Deutschen Reich wird der Demjanskschild als militärische Auszeichnung im Zweiten Weltkrieg gestiftet. Er wird an die deutschen Teilnehmer der Kesselschlacht von Demjansk verliehen.
Die Zeit des Nationalsozialismus umfasst die Zeitspanne von 1933 bis 1945, in der Adolf Hitler im Deutschen Reich eine von der NSDAP gestützte Führerdiktatur, den NS-Staat, etablierte. Die NS-Zeit begann am 30. Januar 1933 mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler und endete am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht vor den Alliierten und ihren Verbündeten. Mit seiner expansiven und rassistischen Ideologie und Politik entfesselte Hitler den Zweiten Weltkrieg, in welchem die Nationalsozialisten und ihre Helfershelfer Massenverbrechen und Völkermorde verübten.
25.04.1940
Um die Schiffe der britisch besetzten Färöer im Zweiten Weltkrieg von denen des deutsch besetzten Dänemark unterscheiden zu können, verkündet Winston Churchill die Anerkennung der Flagge der Färöer.
Die dänische nordatlantische Inselgruppe Färöer wurde im Zweiten Weltkrieg am 11. April 1940 im Rahmen der sogenannten Operation Valentine von Großbritannien besetzt, nachdem am 9. April Dänemark von den Deutschen überfallen und besetzt worden war.
25.04.1933
Im Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen beschränkt die deutsche Reichsregierung unter Adolf Hitler den Zugang zu Bildungseinrichtungen für „Nicht-Arier“.
Das Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen vom 25. April 1933 reglementierte während der Zeit des Nationalsozialismus die Anzahl der Schüler höherer Schulen und Studenten und berücksichtigte dabei das Merkmal einer „nichtarischen“ Abstammung. Das Gesetz ist vor allem als Teil der antisemitischen Gesetzgebung im Nationalsozialismus bekannt. Neben „Nichtariern“ waren insbesondere auch Frauen von Einschränkungen betroffen.
25.04.1931
Ferdinand Porsche lässt sein im Vorjahr gegründetes Konstruktionsbüro in Stuttgart unter dem Namen Dr. Ing. h. c. F. Porsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Konstruktionen und Beratungen für Motoren und Fahrzeugbau im Register für Gesellschaftsfirmen eintragen.
Ferdinand Porsche war ein österreichischer, tschechoslowakischer und deutscher Automobilkonstrukteur, Ingenieur und Gründer der Firma Porsche in Stuttgart. Er konstruierte unter anderem Auto-Union-Renn- und Volkswagen.
25.04.1926
In Teheran wird Reza Pahlavi zum neuen Schah Irans gekrönt.
Reza Schah Pahlavi, bis 5. Dezember 1925 Reza Chan, auch Reza Khan, war ein iranischer Offizier, Politiker und schließlich als Schah der Begründer der Pahlavi-Dynastie. Seine militärische Laufbahn begann er als einfacher Soldat in der Persischen Kosakenbrigade und stieg bis zu deren Oberkommandierendem auf. Seine politische Laufbahn begann er als Kriegsminister im Kabinett von Seyyed Zia al-Din Tabatabai. Später wurde er unter Ahmad Schah Kadschar Premierminister und nach dessen Absetzung durch das Parlament selbst Schah von Persien, das er von 1925 bis 1941 regierte.
Die Oper Turandot von Giacomo Puccini nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carlo Gozzi wird am Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt. Die Oper ist erst nach dem Tod Puccinis von Franco Alfano nach Skizzen des Komponisten fertiggestellt worden.
Turandot ist die letzte Oper von Giacomo Puccini. Das Libretto schrieben Giuseppe Adami und Renato Simoni nach dem gleichnamigen Theaterstück (1762) von Carlo Gozzi. Die Oper wurde erst nach Puccinis Tod von Franco Alfano nach den Skizzen und Aufzeichnungen Puccinis vollendet. Die Uraufführung fand fast anderthalb Jahre nach Puccinis Tod am 25. April 1926 in der Mailänder Scala mit Rosa Raisa als Turandot statt, der Dirigent war Arturo Toscanini. Die bekannteste Arie der Oper ist Nessun dorma.
25.04.1918
Die Uraufführung der Oper Die Gezeichneten von Franz Schreker findet am Opernhaus in Frankfurt am Main statt.
Die Gezeichneten ist eine Oper in drei Akten von Franz Schreker, der die Musik komponierte und das Libretto verfasste. Die Handlung basiert auf dem Theaterstück Hidalla oder Sein und Haben (1904) von Frank Wedekind und spielt im Genua der Renaissance-Zeit. Die Oper wurde 1918 in der Frankfurter Oper uraufgeführt.
25.04.1917
Nach dem Ende der „Regierung der geheiligten Einheit“ unter António José de Almeida wird Afonso Costa zum dritten Mal Ministerpräsident von Portugal.
António José de Almeida [ɐ̃ˈtɔniw ʒuˈzɛ dɨ aɫˈmɐjðɐ] war ein portugiesischer Politiker aus der Zeit der ersten Republik. Er war Gründer der Evolutionistischen Partei (PRE), Innen- und Kolonialminister seines Landes, von 1916 bis 1917 Premierminister und von 1919 bis 1923 Präsident von Portugal. Unter den Präsidenten der ersten portugiesischen Republik war er der einzige, der eine volle Amtszeit amtierte.
25.04.1915
Entente-Truppen landen im Ersten Weltkrieg am Kap Helles auf den Dardanellen, um nach Konstantinopel vorzudringen. Die mehrmonatige Schlacht von Gallipoli endet für die Alliierten mit einem Desaster, die Evakuierung der Truppen zieht sich bis ins Jahr 1916 hin.
Die Triple Entente war ein informelles Bündnis zwischen dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Russland. Sie entstand auf Basis der Französisch-Russischen Allianz von 1894. Großbritannien und Frankreich legten 1904 ihre Interessengegensätze bei ; Großbritannien und das Kaiserreich Russland schlossen 1907 den Vertrag von Sankt Petersburg.
25.04.1910
August Horch, Gründer des Automobilherstellers Horch, nennt sein nach seinem dortigen Ausscheiden neu gegründetes Unternehmen Audi.
August Horch war ein deutscher Maschinenbauingenieur und Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi.
25.04.1902
Das Jenaer Unternehmen Carl Zeiss meldet das von Paul Rudolph entwickelte Photoobjektiv Tessar zum Patent an.
Die Carl Zeiss AG ist ein Unternehmen der feinmechanisch-optischen Industrie. Der Sitz der Konzernleitung liegt heute im baden-württembergischen Oberkochen. Weitere Standorte befinden sich in Jena, Aalen, Dresden, Berlin, Göttingen, Braunschweig, München, Karlsruhe, Bochingen, Roßdorf, Neubeuern, Neuenstein, Leipzig, Görlitz und Wetzlar sowie in den USA, Ungarn, der Schweiz, Italien, Mexiko, Belarus, Frankreich, Israel, Indien, im Vereinigten Königreich und in der Volksrepublik China. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 11,894 Mrd. Euro.
25.04.1898
Zur Energieversorgung der Stadt Essen wird die Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE) gegründet.
Essen ist eine kreisfreie Großstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Nach Köln, Düsseldorf und Dortmund ist Essen die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie eines der Oberzentren. Die Stadt zählt mit ihren 574.682 Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands. Essen ist als bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der Universität Duisburg-Essen auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen.
25.04.1896
Im Londoner Daly’s Theatre wird die Operette Die Geisha von Sidney Jones uraufgeführt.
Die Geisha ist eine englische Operette in zwei Akten von Sidney Jones. Der ursprüngliche Text stammt von Owen Hall. Das englische Libretto verfassten Owen Hall und Harry Greenbank. Die Uraufführung war am 25. April 1896 am Daly’s Theatre in London. Die deutsche Fassung stammt von Julius Freund und Curt Max Roehr.
25.04.1889
Gyges und sein Ring, eine Tragödie in fünf Akten des 1863 verstorbenen Friedrich Hebbel wird am Wiener Burgtheater uraufgeführt.
Gyges und sein Ring ist eine Tragödie in fünf Akten von Friedrich Hebbel. Sie wurde 1854 verfasst, 1856 veröffentlicht und am 25. April 1889, also erst lange nach Hebbels Tod 1863, in Wien uraufgeführt. Die Handlung beruht auf dem antiken Mythos von Gyges, der durch einen magischen Ring zum König von Lydien aufsteigt und die Gattin seines Vorgängers Kandaules gewinnt. Hebbel orientiert sich an der Überlieferung des Mythos durch Platon, Herodot und Cicero.
25.04.1876
Penthesilea, ein Trauerspiel in 24 Auftritten von Heinrich von Kleist, das dieser 1808 verfasst hat, wird 65 Jahre nach seinem Tod am Schauspielhaus Berlin uraufgeführt.
Penthesilea ist ein Drama von Heinrich von Kleist aus dem Jahre 1808. In ihm thematisiert er den Konflikt zwischen einem stark fühlenden Individuum und einer gesellschaftlichen Ordnung, die dessen natürlichem Empfinden in unnatürlicher Weise entgegensteht.
25.04.1864
Die Konferenz von London beginnt. Die Signatarstaaten des Londoner Protokolls von 1852 versuchen, den Deutsch-Dänischen Krieg diplomatisch zu beenden. Die Konferenz endet am 25. Juni ergebnislos.
Die Konferenz von London war ein Versuch der Signatarstaaten des Londoner Protokolls von 1852, den Deutsch-Dänischen Krieg mit diplomatischen Mitteln zu beenden. Die sehr schwierigen und kontrovers geführten Verhandlungen begannen in London offiziell am 25. April und endeten ergebnislos am 25. Juni 1864. Mit Beendigung des während der Konferenz ausgehandelten Waffenstillstandes am 26. Juni 1864 und der Wiederaufnahme der Kampfhandlungen kam es wenige Wochen später zur vollständigen Niederlage Dänemarks gegen die verbündete österreichische und preußische Armee.
25.04.1859
Bei Port Said erfolgt der erste Spatenstich zum Bau des Suezkanals nach Plänen von Alois Negrelli von Moldelbe durch Ferdinand de Lesseps.
Port Said ist eine Hafenstadt im Nordosten Ägyptens. Sie befindet sich an der Mittelmeerküste am Nordende des Sueskanals. Der westliche Teil der Stadt liegt in Afrika, der östliche in Asien; der Sueskanal bildet die Grenze zwischen den Kontinenten.
25.04.1856
Der Schriftsteller Lewis Carroll begegnet erstmals der vierjährigen Alice Liddell. Das Verhältnis zu Liddell inspiriert Carroll zu den Romanen Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln. In der heutigen Pädophilenbewegung wird der Jahrestag als Alice Day begangen.
Lewis Carroll war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon.
25.04.1848
Im Zuge der Märzrevolution in Österreich wird die von Innenminister Franz von Pillersdorf erarbeitete liberale Verfassung für die österreichischen Erblande erlassen, die jedoch nie in Kraft tritt.
Die Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich war Bestandteil der bürgerlich-demokratisch motivierten Revolutionen von 1848/1849, die einen großen Teil Mitteleuropas erfassten. Nach der Februarrevolution 1848 in Frankreich griff der Geist der Revolution rasch auch auf das Kaisertum Österreich mit seinen Kronländern über. Dabei wurde das Kaisertum Österreich als Vielvölkerstaat von heftigen Aufständen in der Hauptstadt Wien und von revolutionären Unruhen in den unter seiner Herrschaft stehenden Ländern bedroht. Dazu gehörten unter anderem die Aufstände im Königreich Böhmen, im Königreich Ungarn und im oberitalienischen Königreich Lombardo-Venetien, wo das Königreich Sardinien-Piemont den Revolutionären zu Hilfe kam. In allen diesen Regionen hatten die Aufständischen ähnlich wie in den Staaten des Deutschen Bundes eine liberale und demokratische Veränderung der Regierungspolitik und das Ende der Restauration zum Ziel. Die Erhebungen in Ungarn, Böhmen und Italien hatten auch die Emanzipation der jeweiligen Volksgruppen innerhalb des habsburgischen Herrschaftsgebietes zum Ziel.
25.04.1846
In der angespannten Lage zwischen den USA und Mexiko kommt es zum „Thornton-Zwischenfall“, einem Gefecht zwischen Einheiten beider Seiten in umstrittenem Territorium. Dies bildet den Anlass zum Mexikanisch-Amerikanischen Krieg.
Der Mexikanisch-Amerikanische Krieg zwischen Mexiko und den USA fand von 1846 bis 1848 statt. Er wurde maßgeblich vom amerikanischen Präsidenten James K. Polk vorangetrieben, der bestrebt war, das Staatsgebiet der USA nach Südwesten auszudehnen.
25.04.1839
Britische Truppen nehmen im Ersten Anglo-Afghanischen Krieg kampflos die afghanische Stadt Kandahar ein und verschaffen sich damit einen Vorteil im „Great Game“ gegen Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien.
Das Britische Weltreich war das vom 17. bis zum 20. Jahrhundert bestehende, größte Kolonialreich der Geschichte und vom Ende der Napoleonischen Ära bis zum Ersten Weltkrieg die führende Weltmacht. Zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung, 1922, umfasste es mit 458 Millionen Einwohnern und ca. 33,67 Millionen km² sowohl ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung als auch ein Viertel der Landfläche der Erde.
25.04.1837
In der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung prangert der Abgeordnete Franz Joseph Buß erstmals in einem deutschen Parlament soziale Probleme durch die Industrialisierung an. In seiner Fabrikrede fordert er auch aus Arbeitgeberbeiträgen gespeiste Hilfskassen für Kranke und Arbeitsunfallopfer, Kündigungsfristen, längstens 14 Stunden Arbeitszeit, Beschränken der Kinderarbeit, eine Fabrikaufsicht und berufliche Weiterbildung für Arbeiter. Sein Antrag wird nicht weiterverfolgt.
Die Badische Ständeversammlung war das bis 1918 bestehende Parlament des Großherzogtums Baden. Sie wurde auf Basis der Verfassungsurkunde vom 22. August 1818 eingerichtet und am 22. April 1819 eröffnet. Sie war gemäß § 26 der badischen Verfassung „in zwei Kammern abgeteilt“. Die beiden Kammern traten bis 1822 im Karlsruher Schloss zusammen, danach bezogen sie das neu errichtete Ständehaus in der Residenzstadt Karlsruhe.
25.04.1799
Im Zweiten Koalitionskrieg trifft ein russisch-österreichisches Heer unter Alexander Wassiljewitsch Suworow in der Schlacht an der Adda auf ein französisches Heer unter Jean-Victor Moreau. Die Schlacht dauert bis zum 27. April.
Der Zweite Koalitionskrieg (1798/99–1801/02) wurde von einer Allianz um Russland, Österreich und Großbritannien gegen das im Ersten Koalitionskrieg erfolgreiche revolutionäre Frankreich geführt. Der erfolgreichste französische General, Napoleon Bonaparte, war nach der verlorenen Seeschlacht bei Abukir in Ägypten isoliert. Auch deswegen war das Bündnis zunächst sehr erfolgreich und konnte die französisch dominierten Tochterrepubliken in Italien zerschlagen und die alte Ordnung wiederherstellen. Allerdings waren die Verbündeten zerstritten, und Russland verließ die Allianz. Nachdem Napoleon aus Ägypten zurückgekehrt war und in Frankreich mit dem Konsulat die Herrschaft übernommen hatte, siegte er 1800 in Italien. Die verbliebenen Verbündeten schlossen Frieden mit Frankreich. 1801 bestätigte der Friede von Lunéville dabei im Wesentlichen die Bestimmungen von Campo Formio. Die Niederlage der Alliierten war indirekt für die völlige Neugestaltung des Heiligen Römischen Reiches durch den Reichsdeputationshauptschluss mitverantwortlich. Mit dem Frieden von Amiens zwischen Großbritannien und Frankreich war der Krieg 1802 endgültig beendet.
25.04.1792
Der französische Offizier Claude Joseph Rouget de Lisle komponiert in Straßburg während der Französischen Revolution anlässlich der Kriegserklärung an Österreich den Chant de guerre pour l’armée du Rhin, unter dem Namen Marseillaise Frankreichs spätere Nationalhymne.
Die Geschichte Frankreichs umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Französischen Republik von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie beginnt in vorgeschichtlicher Zeit. So lassen sich altsteinzeitliche Wohnhöhlen in der Dordogne und Megalithkulturen in der Bretagne nachweisen. In der Bronzezeit drangen ab 700 v. Chr. Kelten ein. Cäsar eroberte von 58–51 v. Chr. Gallien und inkorporierte das Gebiet in das Römische Reich. Durch die Völkerwanderung im 5. Jahrhundert strömten Franken, Westgoten und Burgunder ins Land und passten sich der gallo-römischen Kultur an. Es folgte die Bildung des Fränkischen Reichs durch Chlodwig I., welcher um 500 das Christentum annahm. Pippin der Jüngere begründete 751 die Dynastie der Karolinger. Sein Sohn, Karl der Große, vereinte das Frankenreich mit Sachsen, Bayern und Oberitalien. 800 ließ er sich vom Papst zum Kaiser krönen.
Der Dieb Nicolas Jacques Pelletier wird als erster Mensch mit der während der Revolution in Frankreich eingeführten Guillotine hingerichtet. Die Hinrichtung wird durch den Scharfrichter Charles Henri Sanson auf der Pariser Place de Grève vollzogen.
Nicolas-Jacques Pelletier war ein französischer Straßenräuber, bei dessen Hinrichtung erstmals eine Guillotine zur Anwendung kam.
25.04.1779
Die Oper La vera costanza (Der flatterhafte Liebhaber) von Joseph Haydn hat ihre Uraufführung in Esterház.
Als Oper bezeichnet man seit 1639 eine um 1600 entstandene musikalische Gattung des Theaters. Ferner werden auch das Opernhaus oder die aufführende Kompagnie als Oper bezeichnet.
25.04.1719
Die erste Auflage des Romans Robinson Crusoe des Schriftstellers Daniel Defoe wird veröffentlicht.
Robinson Crusoe [ˌrɒbɪnzɔn ˈkruːsoʊ] ist ein Roman von Daniel Defoe, in dem die Geschichte eines Seemannes erzählt wird, der als Schiffbrüchiger rund 28 Jahre auf einer Insel verbringt. Das Buch erschien 1719. Das literarische Motiv des Eingeschlossenseins auf einer Insel wird nach ihm auch als Robinsonade bezeichnet.
25.04.1707
Im Spanischen Erbfolgekrieg wird ein englisch-portugiesisches Heer in der Schlacht bei Almansa von französisch-spanischen Truppen geschlagen.
Der Spanische Erbfolgekrieg war ein zwischen 1701 und 1714 ausgetragener dynastischer Erbfolgekrieg zwischen den Herrscherhäusern Habsburg und Bourbon um die Nachfolge Karls II., des letzten Habsburgers auf dem spanischen Thron, und um das Mächtegleichgewicht in Europa.
25.04.1644
Aufständische unter Führung von Li Zicheng ziehen in Peking ein, worauf sich Kaiser Chongzhen das Leben nimmt und die Herrschaft der Ming-Dynastie in China endet.
Li Zicheng war ein Bauernrebellenführer in China am Ende der Ming-Zeit.
25.04.1626
Im Dreißigjährigen Krieg besiegt das kaiserlich-habsburgische Heer des Feldherrn Wallenstein den protestantischen Heerführer Ernst von Mansfeld mit seinen Truppen in der Schlacht bei Dessau, versäumt es jedoch, ihn entscheidend zu schwächen.
Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich und in Europa, der als Religionskrieg begann und als Territorialkrieg endete. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene die Spannungen zwischen dem Kaiser und der Katholischen Liga einerseits und der Protestantischen Union andererseits. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien neben ihren territorialen auch ihre dynastischen Interessenkonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus. Infolgedessen verbanden sich eine Reihe weiterer Konflikte mit dem Dreißigjährigen Krieg:der Achtzigjährige Krieg (1568–1648) zwischen den Niederlanden und Spanien, die Bündner Wirren (1620–1631) zwischen den Koalitionen Frankreich-Venedig und Spanien-Österreich um Graubünden, der Oberösterreichische Bauernkrieg (1626) der Mantuanische Erbfolgekrieg (1628–1631) zwischen Frankreich und Habsburg der Französisch-Spanische Krieg (1635–1659) und der Torstenssonkrieg (1643–1645) um die Vorherrschaft im Ostseeraum zwischen Schweden und Dänemark.
25.04.1607
Im Achtzigjährigen Krieg siegt eine Flotte der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen über die Spanier in der Schlacht bei Gibraltar. Der niederländische Admiral Jacob van Heemskerk kommt bei der Schlacht ums Leben.
Im Achtzigjährigen Krieg von 1568 bis 1648 erkämpfte die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone und damit vom Haus Habsburg. Mit seinem Ende schieden die nördlichen Niederlande aus dem Verband des Heiligen Römischen Reichs aus. Der südliche Teil der Niederlande blieb dagegen vorerst bei Spanien und kam später zu Österreich. Im 19. Jahrhundert ging daraus Belgien hervor. Die Niederlande wurden damit dauerhaft geteilt.
25.04.1507
Der deutsche Kartograf Martin Waldseemüller veröffentlicht in Sankt Didel eine Weltkarte, auf der die „Neue Welt“ erstmals als „Amerika“, nach Amerigo Vespucci, benannt ist.
Kartografie ist die Wissenschaft und Technik zur Darstellung von Himmelskörpern in topografischen und thematischen Karten, im einfachsten Fall Landkarten. Allgemeiner definiert, vermittelt und veranschaulicht sie raumbezogene Informationen mit analogen und digitalen Verfahren für unterschiedliche Medien. Die Hersteller dieser Medien heißen Kartografen.
25.04.1464
Das Haus York siegt in der Schlacht von Hedgeley Moor über die Lancastrianer in den Rosenkriegen.
Das Haus York war ein englisches Königshaus, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit dem Haus Lancaster um die englische Krone stritt. Sowohl die Yorks als auch die Lancasters waren Nebenlinien des englischen Königshauses Plantagenet. Die Differenzen führten gegen Ende zum Rosenkrieg. Dieser Krieg wird so bezeichnet, weil beide Häuser Rosen im Wappen hatten, die Yorks eine weiße und die Lancasters eine rote. Stammsitz des Hauses war Fotheringhay Castle.
25.04.1459
Kurfürst Friedrich II. und Herzog Wilhelm III. von Sachsen vereinbaren in Eger mit dem böhmischen König Georg von Podiebrad den Vertrag von Eger, mit dem die Grenze zwischen Sachsen und Böhmen festgelegt wird. Diese Grenze ist zum Großteil noch heute gültig und gehört damit zu den ältesten bestehenden Grenzen Europas.
Friedrich II. der Sanftmütige aus dem Haus Wettin war vom 4. Januar 1428 bis zu seinem Tod Kurfürst von Sachsen, Herzog von Sachsen-Wittenberg und Markgraf von Meißen sowie Landgraf von Thüringen.
25.04.1185
In der Seeschlacht von Dan-no-ura, der Entscheidungsschlacht des Gempei-Krieges, besiegen die Samurai-Streitkräfte der Minamoto unter Minamoto no Yoshitsune die Taira unter dem Kindkaiser Antoku in der Kammon-Straße und sichern sich die Herrschaft über Japan.
Die Seeschlacht von Dan-no-ura fand am 25. April 1185 in der Shimonoseki-Straße nahe der heutigen Kammon-Brücke statt. Sie war die Entscheidungsschlacht des Genpei-Krieges, die Streitkräfte der Minamoto besiegten die Taira und sicherten ihre Herrschaft über Japan für die nächsten 200 Jahre.
25.04.1058
Malcolm III. wird laut dem irischen Chronisten Marianus Scotus nach dem Tod von Macbeth König von Schottland.
Malcolm III., auch Malcolm Canmore, war von 1058 bis 1093 schottischer König. Er war der älteste Sohn von Duncan I.. Sein eigentlicher Beiname war Longneck („Langhals“).
25.04.0799
Eine Gruppe römischer Adeliger attackiert auf einer Prozession Papst Leo III. und nimmt ihn gefangen, weil sie ihm angeblichen Geschlechtsverkehr vorwerfen. Dem Papst gelingt wenig später die Flucht nach Paderborn unter dem Schutz Karls des Großen.
Leo III. war Papst von 795 bis 816. Einen Tag nach dem Tod seines Vorgängers Hadrian I. wurde er am 26. Dezember 795 gewählt.
25.04.-1457
Pharao Thutmosis III. aus der 18. Dynastie des Alten Ägypten besiegt den Fürsten von Kadesch in der Schlacht bei Megiddo und beginnt mit der Belagerung der Stadt Megiddo.
Pharao war ein seit dem Neuen Reich verwendeter Titel für den König von Ober- und Unterägypten. Der Begriff geht auf das ägyptische Wort Per aa zurück, das ursprünglich weder ein Herrschertitel noch ein Eigenname war, sondern die Bezeichnung für den königlichen Hof oder Palast. Als Bezeichnung für die Person des Königs kam er erst ab Thutmosis III. auf. Doch auch danach war diese Titulierung nicht die Regel und nur selten Teil des offiziellen Protokolls. Das Koptische als letzte Sprachstufe des Ägyptischen kennt die Entlehnung ⲫⲁⲣⲁⲱ aus dem Griechischen wie auch – in der allgemeineren Bedeutung ‚König/-in‘ – Wörter wie Bohairisch ⲟⲩⲣⲟ/ⲟⲩⲣⲱ, Sahidisch ⲣⲣⲟ/ⲣⲣⲱ, die direkt auf die ägyptische Form zurückgehen.