Historische Ereignisse am Montag, 26. Mai
73 bedeutende Ereignisse fanden am Montag, 26. Mai statt — von 17 bis 2022. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
# Geschichtsträchtiger Tag in Zentraleuropa
Der 26. Mai ist ein Datum mit tiefgreifenden historischen Ereignissen, die bis in die Gegenwart nachwirken. Im Jahr 2011 führte die Festnahme des bosnischen Kriegsverbrechers Ratko Mladić in Serbien zu einer weltweiten Sensation. Der mutmaßliche Architekt des Massakers von Srebrenica während des Bosnienkrieges wurde nach sechzehn Jahren Flucht endlich der Justiz übergeben. Diese Verhaftung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der internationalen Strafverfolgung von Kriegsverbrechen und zeigte das Engagement europäischer Staaten für Gerechtigkeit und Aufarbeitung.
Ein weiteres bedeutsames Ereignis aus dem Jahr 2012 prägte den internationalen Diskurs nachhaltig: Das Massaker in der syrischen Stadt Hula, bei dem 108 Menschen starben und über 300 weitere verwundet wurden, führte zu massiven diplomatischen Reaktionen. Trotz Bestreitens seitens der syrischen Regierung wiesen zahlreiche europäische Länder wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien hochrangige syrische Diplomaten aus. Das Ereignis verdeutlichte die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, gegen systematische Menschenrechtsverletzungen vorzugehen.
München, wo sich dieser Tag ereignet, ist eine europäische Metropole mit großer kultureller und historischer Bedeutung. Die bayerische Hauptstadt an der Isar beherbergt zahlreiche Museen, Galerien und historische Bauwerke. Sie ist bekannt als Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung in Deutschland und zieht jährlich Millionen von Besuchern an.
Am 26. Mai 2025 herrscht in München Wetter mit stabilen Bedingungen vor. Der Himmel zeigt sich teilweise bedeckt bei angenehmen Temperaturen für Ende Mai. Der Mond befindet sich in einer zunehmenden Phase, und für Sternzeichengeborene dieser Zeit beginnt die Phase des Schützen. Diese kosmischen Konstellationen prägen das Energiegefühl des Tages.
DayAtlas präsentiert umfassend aufbereitete Informationen zu Wetter, historischen Ereignissen, berühmten Geburts- und Todestagen für jedes Datum und jeden geografischen Ort weltweit.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 10. April.
26.05.2022
Der US-amerikanische Actionfilm TOP GUN: Maverick startet in den deutschen Kinos.
Top Gun: Maverick ist ein US-amerikanischer Actionfilm des Regisseurs Joseph Kosinski, der am 26. Mai 2022 in die deutschen und am darauffolgenden Tag in die US-amerikanischen Kinos kam. Es handelt sich um eine Fortsetzung zum Film Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel aus dem Jahr 1986, in der Tom Cruise erneut die nun auch titelgebende Hauptrolle des Kampfpiloten Maverick übernahm. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der United States Navy und dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten.
26.05.2020
Ausgelöst durch die Ermordung von George Floyd brechen in Minneapolis-Saint Paul Proteste aus, die bald auf die gesamten Vereinigten Staaten übergreifen und sich schließlich weltweit ausbreiten.
Die Tötung von George Floyd ereignete sich am 25. Mai 2020 in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota: Der weiße Polizeibeamte Derek Chauvin tötete bei der Festnahme den am Boden liegenden 46-jährigen Afroamerikaner George Perry Floyd, indem er neun Minuten und 29 Sekunden lang mit einem Teil seines Körpergewichts auf seinem Hals kniete und ihm trotz zahlreicher Bitten Floyds und umstehender Zeugen um Unterlassung bis zu seinem Tod die Atemwege abdrückte. Drei weitere Polizisten schritten nicht ein und leisteten keine Erste Hilfe. Ein durch eine Passantin aufgenommenes Video des Vorfalls sorgte weltweit für Aufsehen.
26.05.2012
Dmitri Medwedew wird auf Vorschlag von Wladimir Putin zum Vorsitzenden der Regierungspartei Einiges Russland gewählt.
Dmitri Anatoljewitsch Medwedew ist ein russischer Politiker. Der Gefolgsmann Wladimir Putins war von 2008 bis 2012 Präsident Russlands und anschließend bis 2020 Ministerpräsident der Russischen Föderation. Medwedew ist außerdem seit 2012 formal Vorsitzender der Partei Einiges Russland und seit 2020 stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation.
Während des Bürgerkriegs in Syrien werden beim Massaker in Hula 108 Menschen getötet, mehr als 300 werden verletzt. Obwohl die syrische Regierung eine Beteiligung bestreitet, weisen in der Folge zahlreiche Staaten ranghohe syrische Diplomaten aus, darunter Deutschland, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.
Der Syrische Bürgerkrieg ist eine seit dem 15. März 2011 andauernde bewaffnete Auseinandersetzung verschiedener Gruppen in Syrien. Mit fortschreitender Dauer findet dieser zunehmend unter Beteiligung von Drittstaaten statt, welche dabei auch eigene Interessen verfolgen. Von 2011 bis 2024 standen den Streitkräften Syriens unter dem Kommando des diktatorisch regierenden Staatspräsidenten Baschar al-Assad (Baath-Partei) bewaffnete Gruppierungen der Opposition gegenüber, die teilweise auch gegeneinander Krieg führen, weshalb der Bürgerkrieg auch nach dem im Dezember 2024 erfolgten Sturz des Assad-Regimes nicht zwangsläufig beendet ist.
26.05.2011
Der mutmaßliche Kriegsverbrecher Ratko Mladić, der insbesondere für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht wird, wird in Serbien festgenommen.
Ratko Mladić [râtko mlǎːdit͡ɕ] ist ein ehemaliger bosnisch-serbischer General und verurteilter Kriegsverbrecher, der von 1992 bis 1996 als Oberbefehlshaber der Vojska Republike Srpske agierte.
26.05.2010
Das unbemannte Demonstrationsflugzeug Boeing X-51A absolviert seinen Erstflug. Es beschleunigt dabei bis auf Mach 5 und erreicht eine Flughöhe von 21 Kilometern. Es ist der erste von drei weiteren Testflügen dieses Flugzeugtyps.
Die Boeing X-51A Waverider ist ein unbemanntes Demonstrationsfluggerät mit Staustrahltriebwerk, das eine Geschwindigkeit von Mach 6+ erreichen sollte. Die X-51A erreichte jedoch nur Mach 5,1. Die X-51A ist der direkte Nachfolger der X-43 und wird im Air Force Research Laboratory (AFRL) der Firmen Boeing, Pratt & Whitney und Rocketdyne sowie der DARPA entwickelt. Potentielle militärische Anwendungen werden bei Hyperschallflugzeugen und Raketen zur Bekämpfung zeitkritischer Ziele gesehen. Daneben spielen aber auch Überlegungen zur Entwicklung eines relativ billigen Raumtransporters eine Rolle. Die X-51A ist ein Einwegfluggerät. Jede der vier Maschinen flog deshalb nur einmal, bevor sie in den Pazifik stürzte.
26.05.1999
Der Kargil-Krieg zwischen Indien und Pakistan im Konflikt um die Region Kaschmir beginnt mit einem indischen Angriff auf pakistanische Stellungen.
Der Kargil-Krieg, auch Kargil-Konflikt, seltener Vierter Indisch-Pakistanischer Krieg oder Dritter Kaschmirkrieg, war eine kriegsnahe bewaffnete Auseinandersetzung zwischen den südasiatischen Staaten Indien und Pakistan um die von beiden Seiten beanspruchte Region Kaschmir im Jahr 1999. Unmittelbarer Anlass war das Eindringen bewaffneter Einheiten von pakistanisch kontrolliertem auf indisch kontrolliertes Territorium. Indien beschuldigte Pakistan, diese Einheiten zu unterstützen. Der Krieg endete mit einem Erfolg für Indien, löste jedoch die seit 1947 bestehende Kaschmirfrage nicht.
Manchester United besiegt im Finale der UEFA Champions League 1998/99 in Camp Nou in Barcelona den FC Bayern München durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 2:1.
Manchester United, – auch bekannt als United, Man United, Red Devils oder MUFC, ist ein professioneller Fußballverein mit Sitz in Old Trafford, Greater Manchester, England. Der Verein spielt in der Premier League und ist mit 20 Meistertiteln zusammen mit dem FC Liverpool englischer Rekordmeister. Der Verein wurde 1878 als Newton Heath LYR Football Club gegründet und 1902 in Manchester United umbenannt. Nachdem der Verein eine Zeit lang in Clayton, Manchester, gespielt hatte, zog er 1910 in sein heutiges Stadion, Old Trafford, um.
26.05.1991
Bei den Präsidentschaftswahlen in Georgien wird Swiad Gamsachurdia zum ersten demokratisch gewählten Staatsoberhaupt des Landes gekürt.
Georgien ist ein eurasischer Staat im Südkaukasus, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus gelegen. Im Norden wird er von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt. Die Landesteile Abchasien und Südossetien sind von russischen Streitkräften besetzt und nicht unter Kontrolle der georgischen Regierung. Mit rund 3,7 Millionen Einwohnern (2020) auf einer Fläche von 57.215 km² ist Georgien dünn besiedelt. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in der Hauptstadtregion um Tiflis, weitere große Städte sind Batumi, Kutaissi und Rustawi.
Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltet sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr ein. Der Absturz der Maschine führt zum Tod aller 223 Menschen an Bord.
Die Boeing 767 ist ein zweistrahliges Großraumflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Der wirtschaftlich sehr erfolgreiche Tiefdecker ist das erste Langstreckenflugzeug von Boeing mit nur zwei Triebwerken und kann bis zu 375 Passagiere mehr als 10.000 km weit befördern. Die letzte Passagiermaschine wurde im Juni 2014 ausgeliefert, als Frachtflugzeug und für das Militär wird die Boeing 767 bis heute produziert.
26.05.1986
Nach der Zustimmung des Europarates, seines Ministerrates, der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlamentes, des Ministerrates der Europäischen Gemeinschaften und des Europäischen Gerichtshofes übernehmen die Europäischen Gemeinschaften die bisher vom Europarat verwendete Europaflagge.
Die Bezeichnung Europäische Gemeinschaften (EGen) ist eine Konstruktion der durch gemeinsame Organe ehemals verbundenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft. Die gemeinsamen Organe handeln indes unverändert auf der Grundlage des jeweils einschlägigen Gründungsvertrages. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden umgangssprachlich und in den deutschen Medien die beteiligten Staaten kollektiv als Europäische Gemeinschaft (EG) bezeichnet.
26.05.1977
Der später als Human Fly oder Spiderman bekannte US-amerikanische Gebäudekletterer George Willig erklettert die 110 Stockwerke des Südturms des früheren World Trade Centers und erlangt damit internationale Berühmtheit. Oben wird er von Polizisten in Empfang genommen und zu einer symbolischen Geldstrafe von 1,10 Dollar verurteilt – 1 Cent pro Stockwerk.
Buildering ist eine Form des Kletterns und Boulderns im städtischen Raum an künstlichen Strukturen und von Menschenhand geschaffenen Objekten und Bauten.
26.05.1972
Mit der Unterschrift Richard Nixons und Leonid Breschnews unter den ABM-Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen als Ergebnis der SALT-I-Verhandlungen in Moskau wird das erste Abkommen zur Rüstungskontrolle zwischen den Supermächten USA und UdSSR getroffen.
Richard Milhous Nixon war ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Infolge der Watergate-Affäre trat Nixon als bisher einziger US-Präsident der Geschichte von seinem Amt zurück.
Das Münchener Olympiastadion wird eröffnet.
Das Olympiastadion München ist ein Multifunktionsstadion im Olympiapark in der bayerischen Landeshauptstadt. Es wurde für die Olympischen Spiele 1972 von dem Architektenbüro Behnisch & Partner geplant und war Ort für sportliche Veranstaltungen und die Eröffnungs- und Schlusszeremonie. Nach den Olympischen Spielen wurde das Stadion von 1972 bis 2005 hauptsächlich als Heimstätte des FC Bayern München und mit Unterbrechungen vom TSV 1860 München genutzt, der zwischen der vorherigen Heimstätte der beiden Vereine, dem Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße, und dem Olympiastadion pendelte. 2005 zogen die Vereine in die neu erbaute Allianz Arena um. Neben den Spielen dieser Fußballvereine fanden auch weitere Profispiele im Olympiastadion statt. Dort wurden unter anderem die Endspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und der Fußball-Europameisterschaft 1988 sowie mehrere Endspiele der UEFA Champions League und ihres Vorgängerwettbewerbs, dem Europapokal der Landesmeister, ausgetragen.
26.05.1970
Als erstes ziviles Verkehrsflugzeug erreicht eine sowjetische Tupolew Tu-144 des Chefkonstrukteurs Alexei Andrejewitsch Tupolew die zweifache Schallgeschwindigkeit Mach 2.
Die Tupolew Tu-144 war das erste Überschallverkehrsflugzeug der Welt. Entwickelt wurde sie vom Konstruktionsbüro Tupolew des sowjetischen Flugzeugkonstrukteurs Alexei Andrejewitsch Tupolew.
26.05.1969
Vertreter von Bolivien, Chile, Kolumbien, Ecuador und Peru unterzeichnen das Abkommen von Cartagena, mit dem der Andenpakt nach dem Vorbild der Europäischen Gemeinschaften geschaffen wird.
Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Westen an Peru und Chile, im Süden an Argentinien und Paraguay, im Osten und Norden an Brasilien grenzt. Im Land gibt es drei klimatische Zonen: das Gebirge der Anden im Westen, die tropischen Tiefebenen im Osten und dazwischen eine Zone von Tälern mit gemäßigtem und subtropischem Klima. Das Land zeichnet sich besonders durch seine kulturelle und ethnische Vielfalt aus, die im Namen Plurinationaler Staat zum Ausdruck kommt. Die Verfassung erkennt offiziell 36 verschiedene Ethnien und deren eigene Sprachen an. Trotz hoher wirtschaftlicher Wachstumsraten von durchschnittlich 6,2 % zwischen 2012 und 2022 gilt Bolivien noch immer als eines der ärmsten Länder Lateinamerikas.
Die am 18. Mai gestartete US-amerikanische Raummission Apollo 10 mit den Astronauten Tom Stafford, John Young und Eugene Cernan an Bord kehrt nach erfolgreicher Simulierung einer Mondlandung zur Erde zurück. Beim Wiedereintritt erreicht die Landekapsel eine Geschwindigkeit von 39.897 km/h, die höchste Geschwindigkeit, die von Menschen je erreicht worden ist.
Apollo 10 war im Mai 1969 die vierte bemannte Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms und nach Apollo 8 der zweite bemannte Flug zum Mond, zwecks Generalprobe einer Mondlandung. Dabei wurde eine Apollo-Mondlandefähre erstmals in der Mondumlaufbahn getestet. Abstiegs-, Aufstiegs-, Rendezvous- und Andockmanöver an das Kommando-Modul waren zwei Monate zuvor durch Apollo 9 erstmals, jedoch nur in der Erdumlaufbahn, geprobt wurden. John Young verblieb nach der Abtrennung von der Landefähre im Kommandomodul Charlie Brown, während Eugene Cernan und Thomas Stafford im zweiteiligen Landemodul Snoopy Richtung Mondoberfläche unterwegs waren. Eine Landung auf dem Mond wäre theoretisch möglich gewesen, jedoch kein Wiederaufstieg vom Mond, da die Treibstoffmenge an Bord der bemannten Aufstiegsstufe dafür zu gering war. Die Abtrennung der Abstiegsstufe von der Aufstiegsstufe wurde daher in der Mondumlaufbahn geübt, wobei die Mondlandefähre zeitweise ins Trudeln geriet. Die Mission war trotz einiger Probleme erfolgreich, sodass zwei Monate später Apollo 11 starten und deren Landefähre tatsächlich zum Mondboden absteigen konnte.
26.05.1967
In Großbritannien wird das Beatles-Album Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band veröffentlicht.
The Beatles war eine aus Liverpool stammende britische Beat-, Rock- und Pop-Band in den 1960er Jahren, bestehend aus John Lennon (1940–1980), Paul McCartney, George Harrison (1943–2001) und Ringo Starr. Mit mehr als 600 Millionen – nach Schätzungen ihrer Plattenfirma EMI sogar mehr als einer Milliarde – verkauften Tonträgern ist sie die erfolgreichste Band der Musikgeschichte.
Auf Initiative von Willi Daume wird die gemeinnützige Stiftung Deutsche Sporthilfe zur ideellen und materiellen Förderung von Sportlern in Berlin gegründet. Erster Vorsitzender wird Josef Neckermann.
Willi Daume war ein deutscher Unternehmer, Sportler und Sportfunktionär. Er war in den 1930er Jahren deutscher Nationalspieler im Basketball und Feldhandball und bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin 1936 nicht eingesetzter Ersatzspieler der deutschen Basketballmannschaft.
26.05.1966
Britisch-Guayana erlangt unter der Führung von Premierminister Forbes Burnham unter dem Namen Guyana die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. Gleichzeitig wird auch die neue Flagge des Landes eingeführt.
Britisch-Guayana war der Name einer Kolonie des Vereinigten Königreiches an der Nordküste von Südamerika. Sie bildet seit 1966 den unabhängigen Staat Guyana.
Der türkische Fußballverein Denizlispor wird gegründet.
Denizlispor ist ein Fußballverein aus der südwesttürkischen Provinzhauptstadt Denizli. Nach neun Jahren in der türkischen TFF 1. Lig stieg der Verein 2019 erneut in die Süper Lig auf, wobei sie seit 2021 bis in die TFF 3. Lig abstieg. Die auch Horozlar genannte Mannschaft läuft in Heimspielen in grün-schwarzen Trikots auf und trägt ihre Spiele im Denizli Atatürk Stadı aus, in dem insgesamt 18.745 Sitzplätze vorhanden sind.
26.05.1964
Der deutsche Bundespräsident Heinrich Lübke, Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und Großherzogin Charlotte von Luxemburg weihen die Großschifffahrtsstraße Mosel ein.
Karl Heinrich Lübke war von 1959 bis 1969 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Lübke war während seiner politischen Karriere zunächst Mitglied der Deutschen Zentrumspartei und später der CDU. Von 1953 bis 1959 war er Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
26.05.1952
Deutschland schließt mit den westlichen Siegermächten Frankreich, Großbritannien und USA den Deutschlandvertrag. Der Vertrag regelt das Ende des Besatzungsstatuts und gibt Deutschland den Status eines souveränen Staates, tritt allerdings erst 1955 als Teil der Pariser Verträge in Kraft.
Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1990 behandelt die Geschichte des westdeutschen Staats von 1949 bis 1990. Auch wenn die Bundesrepublik die Wiedervereinigung mit der ebenfalls 1949 im Osten Deutschlands gebildeten Deutschen Demokratischen Republik 1990 staatsrechtlich ohne Bruch überdauert hat, geht die historische Forschung von einer politischen und gesellschaftlichen Zäsur zwischen der alten Bundesrepublik bis 1990 und der wiedervereinigten Bundesrepublik seit 1990 aus. Deren Geschichte wird unter Geschichte Deutschlands seit 1990 beschrieben.
26.05.1950
Der deutsche Ingenieur und Erfinder Engelbert Zaschka meldet ein Patent zu seinem Faltrad an.
Engelbert Zaschka war ein deutscher Ingenieur, Konstrukteur und Erfinder. Zaschka zählt zu den deutschen Hubschrauberpionieren und war ein Pionier des Fliegens mit Muskelkraft sowie des Faltautos.
26.05.1948
Bei der Parlamentswahl in Südafrika wird die Nasionale Party unter Daniel François Malan stärkste Parlamentsgruppe. Die Partei, die für einen strikten Kurs der Apartheidspolitik stand, beeinflusste als dominante politische Kraft in den folgenden vier Jahrzehnten maßgeblich die Entwicklungen im südlichen Afrika.
Die Parlamentswahl in Südafrika 1948 wurde am 26. Mai 1948 in der Südafrikanischen Union abgehalten und markierte den Beginn der institutionalisierten Apartheid. Obwohl die Gegner der Rassentrennung die Mehrheit der Wählerstimmen auf sich vereinigen konnten, bevorzugte das südafrikanische Wahlsystem ländliche Wahlkreise, weshalb sich die Nasionale Party die Parlamentsmehrheit sicherte und die Regierung übernahm. Neuer Premierminister wurde Daniel François Malan.
26.05.1946
In den Parlamentswahlen von 1946 in der Dritten Tschechoslowakischen Republik erhält die kommunistische Partei KSC 31,05 Prozent der Wählerstimmen.
Die Parlamentswahlen in der Tschechoslowakei 1946 fanden am 26. Mai 1946 statt. Es waren die ersten Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg und zugleich die letzten vor der kommunistischen Machtübernahme im Februar 1948. Diese Wahlen gelten als die letzten freien demokratischen Wahlen bis 1990.
26.05.1942
Das deutsche Afrikakorps unter General Erwin Rommel beginnt im Afrikafeldzug mit dem Unternehmen Theseus zur Eroberung der Festung Tobruk. Gleichzeitig beginnt die bis zum 11. Juni dauernde Schlacht von Bir Hakeim gegen Einheiten der Forces françaises libres unter Pierre Kœnig.
Das Deutsche Afrikakorps (DAK) war ein Großverband der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, der von 1941 bis 1943 auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz zur Unterstützung des italienischen Bündnispartners zum Einsatz kam und hier mit seinen gepanzerten Verbänden den Kern der späteren deutsch-italienischen Panzerarmee Afrika bildete. Das Operationsgebiet erstreckte sich im Verlaufe des Krieges von Tunesien über Libyen bis Ägypten. Fälschlich wird bisweilen das gesamte deutsche Kontingent im Afrikafeldzug als Afrikakorps bezeichnet.
26.05.1940
Im Zweiten Weltkrieg beginnt im Westfeldzug der deutschen Wehrmacht die Schlacht von Dünkirchen. Die Operation Dynamo zur Evakuierung der British Expeditionary Force und von Resten der französischen Armee läuft unter dem Befehl von Admiral Bertram Ramsay an.
Der Westfeldzug der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, unter Bezug auf das Hauptziel auch Frankreichfeldzug genannt, war die überraschend schnell erfolgreiche Offensive vom 10. Mai bis 25. Juni 1940 gegen Frankreich und die dortigen britischen Expeditionstruppen (Fall Rot), unter Verletzung der Neutralität aller dazwischenliegenden Beneluxstaaten (Fall Gelb). Die Nordflanke der Offensive wird auch als Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg bezeichnet.
Die von Nationalsozialisten zur Beeinflussung deutscher Intellektueller geschaffene Wochenzeitung Das Reich erscheint mit der Erstausgabe.
Der Nationalsozialismus ist eine radikal antisemitische, rassistische, ultranationalistische, völkische, sozialdarwinistische, antikommunistische, antidemokratische und antipluralistische Ideologie. Seine Wurzeln hat er in der völkischen Bewegung, die sich etwa zu Beginn der 1880er Jahre im deutschen Kaiserreich und in Österreich-Ungarn entwickelte. Ab 1919, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde er zu einer eigenständigen politischen Bewegung im deutschsprachigen Raum.
26.05.1938
Im niedersächsischen Fallersleben legt Adolf Hitler den Grundstein für das Volkswagenwerk, in dem in Zukunft durch die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH unter der Leitung von Ferdinand Porsche der KdF-Wagen hergestellt werden soll.
Fallersleben ist ein Stadtteil von Wolfsburg in Niedersachsen, der am Bach Mühlenriede liegt. Bevor Fallersleben im Zuge der Gebietsreform 1972 in die Stadt Wolfsburg eingegliedert wurde, war es eine Stadt im Landkreis Gifhorn. Die Stadtrechte wurden 1929 verliehen.
26.05.1936
Die Oper Doktor Johannes Faust von Hermann Reutter wird an den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main unter der Regie von Walter Felsenstein uraufgeführt. Das Libretto stammt von Ludwig Andersen alias Ludwig Strecker dem Jüngeren. Es basiert auf dem alten Puppenspiel Doktor Faust in der Fassung von Karl Simrock.
Doktor Johannes Faust ist eine Oper in drei Akten von Hermann Reutter. Das Libretto stammt von Ludwig Andersen alias Ludwig Strecker dem Jüngeren. Es basiert auf dem alten Puppenspiel Doktor Faust in der Fassung von Karl Simrock. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 26. Mai 1936 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main unter der Regie von Walter Felsenstein. Eine Neufassung der Oper ging das erste Mal am 8. Juni 1955 im Großen Haus der Württembergischen Staatstheater in Stuttgart über die Bühne.
26.05.1928
Das Messegelände Brünn wird eröffnet.
Das Messegelände Brünn ist ein Ausstellungsareal in der tschechischen Stadt Brünn. Das Areal mit funktionalistischen Ausstellungsgebäuden entstand in einem Talkessel am linken Ufer der Svratka zwei Kilometer südwestlich des Stadtzentrums. Es ist als Kulturdenkmal geschützt.
26.05.1927
Auf dem Badberg-Viereck in Hohenstein-Ernstthal bei Chemnitz, dem späteren Sachsenring, findet das erste Rennen statt.
Die Große Kreisstadt Hohenstein-Ernstthal liegt im Osten des Landkreises Zwickau. Bekannt ist die Stadt besonders als Geburtsort des Schriftstellers Karl May und durch den Sachsenring, auf dem unter anderem das Deutschlandrennen der Motorrad-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.
26.05.1924
Der Senat der Vereinigten Staaten beschließt den vom Eugeniker Madison Grant beeinflussten rassistischen Immigration Act of 1924 zur Beschränkung der Einwanderung in die USA.
Eugenik oder Eugenetik, deutsch auch Erbgesundheitslehre, in der Zeit des Nationalsozialismus bzw. in Deutschland meist gleichbedeutend mit Rassenhygiene (vgl. Nationalsozialistische Rassenhygiene), bezeichnet die Anwendung theoretischer Konzepte bzw. der Erkenntnisse der Humangenetik auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik bzw. den Gen-Pool einer Population mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern. Eugenik ist ein pseudowissenschaftliches Konzept ohne zureichende empirische Begründung. Der britische Anthropologe Francis Galton (1822–1911) prägte den Begriff nicht erst 1904, sondern bereits bei seiner Aufstellung der Vererbungsregeln 1869 und 1883 für die Verbesserung der menschlichen Rasse bzw. „die Wissenschaft, die sich mit allen Einflüssen befaßt, welche die angeborenen Eigenschaften einer Rasse verbessern“. Um 1900 entstand auch der Gegenbegriff Dysgenik, der „Lehre von der Akkumulierung und Verbreitung von mangelhaften Genen und Eigenschaften in einer Population, Rasse oder Art“ bedeutet.
26.05.1923
Im französischen Le Mans beginnt das erste 24-Stunden-Rennen. Veranstalter ist der Automobile Club de l’Ouest.
Le Mans ist eine Stadt mit 146.249 Einwohnern im Nordwesten Frankreichs. Sie liegt am Zusammenfluss von Sarthe und Huisne und ist Hauptstadt des Départements Sarthe in der Region Pays de la Loire. Die Einwohner werden Manceller genannt.
26.05.1922
Der Stummfilm Dr. Mabuse, der Spieler, 2. Teil: Inferno, ein Spiel von Menschen unserer Zeit des österreichisch-deutschen Regisseurs Fritz Lang, basierend auf der durch Thea von Harbou adaptierten Romanvorlage von Norbert Jacques, mit Rudolf Klein-Rogge in der Titelrolle wird in Deutschland uraufgeführt.
Dr. Mabuse, der Spieler ist ein Stummfilm des Regisseurs Fritz Lang in zwei Teilen mit jeweils sechs Akten. Er wurde 1921/1922 weitgehend in den Jofa-Ateliers Berlin-Johannisthal gedreht, basierend auf der durch Thea von Harbou adaptierten Romanvorlage von Norbert Jacques. Produktionsgesellschaft war die Uco-Film GmbH, an der auch Harbous und Jacques’ Verleger Ullstein beteiligt war. Es handelt sich um den ersten Film über die Romanfigur Dr. Mabuse, weitere folgten über Jahrzehnte verteilt. Claude Chabrol inszenierte mit Dr. M (1990) eine Neuverfilmung.
26.05.1918
In Georgien ruft die menschewistische Sozialdemokratische Arbeiterpartei unter Nikolos Tschcheidse die Demokratische Republik Georgien aus und erklärt sich von der erst kurz zuvor entstandenen Transkaukasischen Demokratisch-Föderativen Republik unabhängig.
Die Geschichte Georgiens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Republik Georgien und historischer georgischer Reiche von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie kann sich seit dem Mittelalter auf Schriftquellen stützen, frühere Perioden sind vor allem durch archäologische Funde bekannt.
26.05.1917
Die Stadt Mattoon im US-Bundesstaat Illinois wird von einem Tornado der Stärke F4 nach der Fujita-Skala verwüstet, der 101 Menschenleben fordert. Im nahegelegenen Charleston kommen weitere 50 Menschen ums Leben.
Mattoon ist eine Stadt mit 16.870 Einwohnern im Coles County in Illinois (USA). Gemäß dem United States Census Bureau hat die Stadt eine Fläche von 24,0 km², alles Landfläche.
26.05.1913
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) disqualifiziert den als Profisportler enttarnten Olympiasieger James Thorpe und sperrt ihn auf Lebenszeit.
Das Internationale Olympische Komitee ist eine nichtstaatliche Organisation in der Rechtsform eines Vereins mit Sitz im schweizerischen Lausanne. Zweck des Komitees, das aus bis zu 115 regulären Mitgliedern besteht, ist die Organisation und Betreuung der Olympischen Spiele der Neuzeit. Es hält die Schirmherrschaft über die olympische Bewegung und beansprucht alle Rechte an den olympischen Symbolen wie Fahne, Motto und Hymne sowie an den Spielen selbst. Seine Hauptverantwortung liegt in der Betreuung und Organisation der Sommer- und Winterspiele. Verkehrssprachen sind Französisch und Englisch.
26.05.1911
Das bisherige Reichsland Elsaß-Lothringen erhält eine neue Verfassung, mit der es 40 Jahre nach der Annexion im Deutsch-Französischen Krieg als eigenständiger Bundesstaat des Deutschen Kaiserreichs anerkannt wird.
Das Reichsland Elsaß-Lothringen war ein aus Teilen der Landschaften Elsass und Lothringen gebildetes Verwaltungsgebiet des Deutschen Reiches von 1871 bis 1918/1919. Anders als die Bundesstaaten unterstand das Reichsland unmittelbar dem Deutschen Kaiser.
26.05.1910
Die dem Andenken des Heiligen Karl Borromäus gewidmete Enzyklika Editae saepe des Papstes Pius X. löst in Deutschland erhebliche Entrüstung von Protestanten aus. Einige Textpassagen werden von ihnen als beleidigend verstanden.
Karl Borromäus war Kardinal, Erzbischof von Mailand und ein bedeutender Vertreter der Katholischen Reform nach dem Konzil von Trient. Er stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht Borromeo und wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt.
26.05.1908
In Masdsched Soleyman im Iran wird bei einer Bohrung der Burmah Oil in 360 Metern eines der größten Ölfelder der Welt entdeckt. Wenig später wird die Anglo-Persian Oil Company gegründet.
Masdsched Soleyman ist eine Stadt in der südlichen iranischen Provinz Chuzestan. Hier wurde 1908 zum ersten Mal Erdöl aus dem Nahen und Mittleren Osten gefördert. Die Bevölkerungszahl beträgt über 116.000 und besteht zum größten Teil aus Bachtiaren.
26.05.1907
Auf einem Golftag in Hamburg wird von acht Golfclubs der Deutsche Golf Verband (DGV) als Dachverband gegründet. Es ist heute einer der größten Sportverbände Deutschlands.
Golf ist eine traditionelle Ballsportart. Es gilt, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen, in Übereinstimmung mit den offiziellen Golfregeln, vom Abschlag in das Loch zu spielen, wobei verschiedene Golfschläger zum Einsatz kommen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 9 oder 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden.
26.05.1906
In London wird die Vauxhall Bridge über die Themse für den Verkehr freigegeben. Das neue Bauwerk ersetzt die zuvor abgerissene erste Brücke aus dem Jahr 1816.
Die Vauxhall Bridge [ˈvɒksɔːl bɹɪdʒ] ist eine Straßenbrücke über den Fluss Themse in London. Sie verbindet den Stadtteil Pimlico in der City of Westminster auf der Nordwestseite mit dem Stadtteil Vauxhall im Stadtbezirk London Borough of Lambeth auf der Südostseite. Unmittelbar neben der südöstlichen Brückenzufahrt befindet sich das Hauptquartier des Secret Intelligence Service.
Der deutsche Ingenieur August von Parseval unternimmt in Berlin-Tegel die erste erfolgreiche Fahrt mit seinem Luftschiff. Pilot des Parseval-Luftschiffes ist Hauptmann von Krogh.
August von Parseval war ein deutscher Berufsoffizier, Hochschullehrer und Luftfahrtpionier, der als Konstrukteur und Produzent von Luftschiffen und Namensgeber der Parseval-Luftschiffe Bedeutung erlangte. In historischen Dokumenten findet sich auch die Schreibweise Parzeval oder Parceval.
William Frederick Cody gastiert mit seiner Völkerschau Buffalo Bill’s Wild West Show im Wiener Prater.
William Frederick Cody, genannt Buffalo Bill, war ein US-amerikanischer Bisonjäger, Scout und einer der Begründer des modernen Showbusiness. Buffalo Bill galt Ende des 19. Jahrhunderts als „Prototyp des modernen Superstars“ und als der „wahrscheinlich berühmteste Amerikaner seiner Zeit“.
26.05.1896
An der New York Stock Exchange wird zum ersten Mal der von den Gründern des Wall Street Journals und des Unternehmens Dow Jones, Charles Dow und Edward D. Jones, entwickelte Aktienindex Dow Jones Industrial Average veröffentlicht. Die Erstnotiz liegt bei 40,94 Punkten.
Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die größte Wertpapierbörse der Welt und gehört zur Intercontinental Exchange. Die NYSE ist auch unter dem Namen „Wall Street“ bekannt, da sie an der gleichnamigen Straße in New York City ansässig ist. Die Handelszeiten an der NYSE sind werktags von 9:30 bis 16:00 Uhr Ortszeit EST.
26.05.1894
Der Deutsche Emanuel Lasker wird durch einen Wettkampfsieg gegen den Österreicher Wilhelm Steinitz (Ergebnis: 10–5 Siege; 4 Remis) zweiter Schachweltmeister.
Emanuel Lasker war ein deutscher Schachspieler, Mathematiker und Philosoph. Er war der zweite offizielle Schachweltmeister nach Wilhelm Steinitz und zugleich der bislang einzige deutsche Träger dieses Titels. Er behauptete diese Position in fünf Titelverteidigungen über einen Zeitraum von 27 Jahren und damit länger als jeder andere Schachweltmeister.
26.05.1879
Mohammed Yakub Khan für Afghanistan und Louis Cavagnari für Großbritannien schließen den Vertrag von Gandamak und beenden damit die erste Phase des Zweiten Anglo-Afghanischen Kriegs. Großbritannien erhält neben einer Mission in Kabul die Kontrolle über die afghanische Außenpolitik.
Mohammed Yakub Khan war von Februar bis August 1879 Emir von Afghanistan.
26.05.1857
Auf Vermittlung des französischen Kaisers Napoleon III. im Neuenburgerhandel verzichtet der preußische König Friedrich Wilhelm IV. im Vertrag von Paris auf seine Rechte an Neuenburg und Valangin.
Napoleon III. war unter seinem Geburtsnamen Charles-Louis-Napoléon Bonaparte während der Zweiten Republik von 1848 bis 1852 französischer Staatspräsident und von 1852 bis 1870 als Napoleon III. Kaiser der Franzosen sowie letzter französischer Monarch. Mit dem Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 hatte der aus einer Volkswahl hervorgegangene Präsident eine Diktatur errichtet. Ein Jahr darauf (1852) proklamierte er sich zum Kaiser und sein Land zum Zweiten Kaiserreich. Das Parlament wurde weitgehend entmachtet und erhielt erst ganz am Ende seiner Herrschaft wieder mehr Kompetenzen.
26.05.1851
In London beginnt im Rahmen der Great Exhibition das von Howard Staunton organisierte erste internationale Schachturnier, das bis zum 15. Juli dauern wird. Das Turnier hatte schließlich sechzehn Teilnehmer, darunter auch Adolf Anderssen, Marmaduke Wyvill, József Szén und Lionel Kieseritzky.
Die Great Exhibition vom 1. Mai bis 11. Oktober 1851 im Hyde Park in London war die erste Weltausstellung. Die Ausstellungsfläche betrug 10,5 Hektar. Die offizielle Schlussfeier fand am 15. Oktober statt.
26.05.1849
Die drei Königreiche Preußen, Sachsen und Hannover schließen das Dreikönigsbündnis, einen Versuch, die deutsche Einigung unter Führung Preußens und unter Ausschluss Österreichs herzustellen.
Der Staat Preußen war seit der Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg 18. Januar 1701 bis zur Abdankung von König Wilhelm II. während der Novemberrevolution am 9. November 1918 ein Königreich. Die Hauptstadt war Berlin.
26.05.1831
Während des Novemberaufstands zur Unabhängigkeit Polens besiegt die Kaiserlich Russische Armee unter Hans Karl von Diebitsch-Sabalkanski die polnische Armee unter Jan Zygmunt Skrzynecki in der Schlacht von Ostroleka.
Der Novemberaufstand von 1830/1831 war der erste größere Aufstand in Polen, der die Unabhängigkeit des Landes vom Russischen Kaiserreich zum Ziel hatte. Nachdem Polen im späten 18. Jahrhundert unter seinen Nachbarn aufgeteilt worden war, hatten in den Koalitionskriegen Polen gegen die Teilungsmächte für eine Wiederherstellung ihres Staates gekämpft. Nach dem Wiener Kongress wurde der autokratische russische Kaiser Alexander I. in Personalunion König von Kongresspolen. Sein Regime missachtete allerdings die polnische Verfassung. Im Laufe des Aufstands wurde der russische Kaiser für abgesetzt erklärt; es kam zur Bildung einer nationalen Regierung. Die militärischen Auseinandersetzungen verliefen zunächst für die Polen günstig, bis sie schließlich der Übermacht der russischen Armee erlagen. Es war den Initiatoren und späteren Anführern des Aufstands nicht gelungen, den Aufstand zu einer nationalen Bewegung zu entwickeln. Da die Bauernschaft keine Aussichten auf soziale Verbesserungen hatte, verfolgte sie das Geschehen weitgehend unbeteiligt. Auch der polnische Adel und das Bürgertum standen nicht geschlossen hinter der Bewegung. Nach der Niederlage wurden zahlreiche Anhänger des Aufstandes zu politischen Emigranten. Polen verlor seine Verfassung ganz und die Bürgerrechte wurden eingeschränkt.
26.05.1828
Am Salle du Conservatoire in Paris erfolgt die Uraufführung der ersten noch orchestralen Fassung der Oper Les Francs-Juges von Hector Berlioz. Das Werk ist heute zum großen Teil verschollen.
Das Pariser Konservatorium gehört mit der gleichrangigen Institution in Lyon zu den beiden conservatoires nationaux supérieurs de musique et de danse in Frankreich. Status und Zielsetzung sind vergleichbar mit denen einer deutschen Musikhochschule. Das Konservatorium nimmt nach einem Aufnahmewettbewerb etwa 1300 Studenten auf, das Lehrpersonal umfasst 400 Personen.
Der etwa 16-jährige Kaspar Hauser taucht auf dem Unschlittplatz in Nürnberg auf und spricht den Schuhmachermeister Weickmann an. Sein Fall erregt bald internationales Aufsehen.
Kaspar Hauser war ein deutsches Waisenkind bzw. europäisches Findelkind. Er wurde als „rätselhafter Findling“ bekannt und war möglicherweise ein Hochstapler.
26.05.1822
Beim Brand der Stabkirche im norwegischen Grue sterben am ersten Pfingsttag mindestens 113 Menschen.
Beim Brand der Kirche von Grue in der ehemaligen norwegischen Provinz Hedmark kamen am Pfingstsonntag, dem 26. Mai 1822 mindestens 113 Menschen ums Leben. Die Ursache für die bis heute größte Brandkatastrophe Norwegens konnte nie zweifelsfrei geklärt werden.
26.05.1818
Bayern unter König Maximilian I. Joseph erhält per Edikt seine zweite Verfassung, welche jene aus dem Jahr 1808 ablöst und die Bildung einer Volksvertretung enthält.
Das Königreich Bayern war ein Staat in Mitteleuropa. Es bezeichnete den bayerischen Staat zur Zeit der Herrschaft der bayerischen Könige zwischen 1806 und 1918. Das Königreich hatte seinen Ursprung im bayerisch-französischen Vertrag von Brünn vom 10. Dezember 1805 und in dem am 26. Dezember 1805 beim Frieden von Pressburg zwischen den Bevollmächtigten des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte und des römisch-deutschen und österreichischen Kaisers Franz II./I. abgeschlossenen Friedensvertrag, denn Österreich musste nun die Grafschaft Tirol und Vorarlberg an das mit Frankreich verbündete Bayern abtreten. Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I. Joseph.
Mit dem neuen Zollgesetz werden die unterschiedlichen Akzisen in Preußen durch einen einheitlichen Außenzoll ersetzt. Preußen beginnt in der Folge mit der Suche nach Partnern zum Aufbau von Zollvereinen.
Als Zoll bezeichnet man eine Abgabe, die beim physischen Verbringen einer Ware über eine Zollgrenze gezahlt werden muss.
26.05.1805
Knapp sechs Monate nach seiner eigenhändig erfolgten Kaiserkrönung wird Napoleon Bonaparte im Mailänder Dom mit der Eisernen Krone der Langobarden auch zum König von Italien gekrönt.
Die Kaiserkrönung Napoleons I. war eine Krönungszeremonie am 2. Dezember 1804 in der Kathedrale Notre-Dame de Paris, die die Rechtsstellung Napoleons als Kaiser der Franzosen symbolisch und sakral legitimieren sollte.
26.05.1791
Der Louvre wird nach einem Dekret der Nationalversammlung auch zum Museum bestimmt, das Werke der Wissenschaften und Künste sammeln soll. Es wird am 10. August 1793 eröffnet.
Das Museum Louvre, kurz der Louvre , ist ein Kunstmuseum im 1. Arrondissement von Paris, der Hauptstadt Frankreichs. Er befindet sich im historischen Schloss Louvre, der ehemaligen Residenz der französischen Könige, am rechten Ufer der Seine. Infolge der Französischen Revolution wurde die frühere Kunstsammlung der Könige am 27. Juli 1793 zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, am 10. August 1793 dann als Zentrales Kunstmuseum der Republik mit einer Ausstellung von 537 Gemälden eröffnet, wobei der Großteil der Werke aus königlichem Besitz und konfisziertem Kirchenbesitz stammte. Nach Napoleon Bonapartes siegreichem Italienfeldzug (1796/97) wurden Kunstwerke in Italien von den Franzosen requiriert. Die so vergrößerte Sammlung wurde in Musée Napoléon umbenannt. Nach dem Ende des Napoleonischen Kaiserreichs (1815) wurde die Kunstsammlung wieder als Louvre bezeichnet. Die in den Napoleonischen Kriegen erbeuteten Kunstwerke wurden an ihre vorhergehenden Besitzer zurückgeführt. Das nationale Element in der nun wieder als Louvre bezeichneten Kunstsammlung trat so wieder in den Vordergrund. Bis heute ist die Kunstsammlung auf mehr als 380.000 Objekte gewachsen, von denen etwa 35.000 ausgestellt sind. Mit 72.735 Quadratmetern Fläche und 9,6 Millionen Besuchern im Jahr 2019 ist der Louvre das größte und meistbesuchte Kunstmuseum der Welt.
26.05.1772
König Gustav III. von Schweden stiftet an seinem Krönungstag den Wasaorden, der mit seinem Namen an die Dynastie Wasa erinnern soll.
Gustav III., aus dem Herzoghaus Schleswig-Holstein-Gottorf, war von 1771 bis 1792 König von Schweden.
26.05.1736
Französische Kolonisten aus Louisiana greifen gemeinsam mit Chahta-Indianern unter dem Kommando von Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville ein Chickasaw-Dorf an, weil sie ihre Kolonie über den Mississippi River mit dem nördlichen Teil von Neufrankreich verbinden wollen. Die mit den Briten alliierten Chickasaw wehren den Angriff in der Schlacht von Ackia jedoch erfolgreich ab.
Louisiana war eine französische Kolonie im zentralen Gebiet von Nordamerika vom 16. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert. Die Hauptstadt war La Nouvelle-Orléans.
26.05.1703
Im Großen Nordischen Krieg erreicht ein schwedisches Heer die Weichsel bei Thorn und beginnt die Belagerung der Stadt. Sie wird von einer sächsischen Garnison der Truppen Augusts des Starken verteidigt.
Der Große Nordische Krieg war ein in Nord-, Mittel- und Osteuropa in den Jahren 1700 bis 1721 geführter Krieg um die Vorherrschaft im Ostseeraum.
26.05.1679
Durch den Tod seines Vaters Ferdinand Maria wird Maximilian II. Emanuel, vorläufig unter der Vormundschaft seines Onkels Maximilian Philipp Hieronymus von Bayern-Leuchtenberg, Kurfürst und neuer Regent in Bayern.
Ferdinand Maria von Bayern, genannt der Friedliebende, war von 1651 bis zu seinem Tode Kurfürst von Bayern. Seine Regierung war bestimmt vom Wiederaufbau des Landes nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges und von einer Neutralitätspolitik zwischen den Habsburgern und Frankreich. Die Zeit Ferdinand Marias und seiner savoyardischen Gemahlin Henriette Adelaide markiert kulturell den Einzug des italienischen Barocks in Bayern. Die Theatinerkirche in München und das erste Opernhaus der Stadt gehen auf Ferdinand Maria ebenso zurück wie Schloss Nymphenburg.
26.05.1637
Captain John Mason aus Connecticut umstellt mit 90 englischen Kolonisten und mehreren Hundert indianischen Verbündeten ein befestigtes Pequot-Dorf am Mystic River und steckt es in Brand. Beim Mystic Massaker im Pequot-Krieg kommen rund 700 Menschen ums Leben.
Die Colony of Connecticut, ursprünglich River Colony, wurde am 3. März 1636 als puritanische Siedlung gegründet. Sie war Vorgänger des heutigen US-Bundesstaates Connecticut. Nach den frühen Kämpfen mit den Holländern errangen die Engländer in den späten 1630er Jahren dauerhaft die Kontrolle über die Kolonie. Die Kolonie war dann Schauplatz eines blutigen Krieges zwischen den Engländern und den Indianern Amerikas. Ferner spielte sie eine bedeutende Rolle bei der Etablierung der Selbstverwaltung in der Neuen Welt durch ihre legendäre Weigerung, die lokalen Amtsbefugnisse an die Dominion of New England abzutreten, besser bekannt als der Charter Oak-Zwischenfall. Zwei andere englische Kolonien auf dem heutigen Staatsgebiet des Bundesstaates Connecticut wurden mit der Colony of Connecticut zusammengelegt: die Saybrook Colony 1644 und die New Haven Colony 1662.
26.05.1521
Einen Tag nach dem Ende des Reichstages zu Worms wird von den zurückgebliebenen Reichsständen das vom päpstlichen Nuntius Hieronymus Aleander entworfene Wormser Edikt öffentlich bekanntgemacht, mit dem die Reichsacht über den Reformator Martin Luther verhängt wird.
Der Reichstag zu Worms des Jahres 1521 war der erste Reichstag, den Kaiser Karl V. nach seiner Wahl und Krönung einberief. Er fand vom 27. Januar 1521 bis zum 26. Mai 1521 in Worms statt. Martin Luther wurde dorthin eingeladen, um seine 95 Thesen zu widerrufen. Als er dies verweigerte, wurde er von Kaiser Karl V. als vogelfrei erklärt.
26.05.1375
In Portugal wird zur Bekämpfung der Nahrungsmittelknappheit neues Land im Wege der Sesmaria vergeben. Dieses agrarrechtliche Lehen wird bei der späteren Besiedlung Brasiliens erneut angewandt.
Portugal unter den Burgunderherrschern beschreibt die Zeit der Herrschaft der Burgunder in Portugal, die von 1095 bis 1383 dauerte.
26.05.1249
In der Schlacht bei Fossalta besiegen Milizen aus Bologna, das in der Zeit der Kämpfe zwischen Ghibellinen und Guelfen den Guelfen nahesteht, unter Kardinal Ottaviano Ubaldini ein kaiserliches Heer. Dessen Anführer, der Kaisersohn Enzio von Sardinien, gerät in Gefangenschaft und bleibt ungeachtet kaiserlichen Drucks auf Freilassung bis zu seinem Tod in der Stadt inhaftiert.
In der Schlacht bei Fossalta wurden am 26. Mai 1249 die kaiserlichen Truppen unter dem Kommando von König Enzio von Sardinien von den Milizen Bolognas, angeführt von ihrem Stadtvogt Filippo Ugoni und ihrem Bischof Ottaviano Ubaldini geschlagen. Fossalta ist heute ein Stadtteil von Modena.
26.05.1231
Das bisher von den Habsburgern beherrschte Tal Uri wird durch den von Heinrich (VII.) ausgestellten Freibrief von Hagenau reichsunmittelbar.
Die Geschichte des Kantons Uri umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des schweizerischen Kantons Uri von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.
26.05.1135
In der Kathedrale von León wird König Alfons VII. zum Kaiser ganz Spaniens gekrönt.
Die gotische Kathedrale Santa María de Regla von León ist die Bischofskirche des Bistums León und befindet sich im Nordwesten Spaniens am Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Sie besitzt noch einen großen Teil der Glasfenster aus dem Mittelalter.
26.05.0961
Der Liudolfinger Otto II. wird mit sieben Jahren in Aachen als Mitregent seines Vaters Otto I. zum römisch-deutschen König gekrönt. Gesalbt wird er von den Erzbischöfen Brun von Köln, Wilhelm von Mainz und Heinrich I. von Trier, die anschließend die Vormundschaft über den jungen König übernehmen.
Die Liudolfinger, aufgrund der drei liudolfinischen Kaiser Otto I., Otto II. und Otto III. auch als Ottonen bezeichnet, waren ein sächsisches Adelsgeschlecht. Das älteste mit Sicherheit identifizierbare Familienmitglied war Graf Liudolf († 866). Die Ottonen folgten den Konradinern als Herrscherdynastie im Heiligen Römischen Reich, das sie von 919 bis 1024 als Römisch-deutsche Könige und ab 962 als Kaiser regierten. Nachdem die Ottonen mit dem Tod Heinrichs II. 1024 in männlicher Linie ausgestorben waren, ging die Königswürde auf die Salier über.
26.05.0451
In der Schlacht von Avarayr kämpfen armenische Aufständische unter Vartan Mamikonian gegen ihre sassanidischen Oberherren unter Yazdegerd II. Obwohl die persischen Sassaniden die Schlacht gewinnen, wird den Armeniern Religionsfreiheit zugesichert.
Die Schlacht von Avarayr, auch als Schlacht von Vartanantz bekannt, fand am 26. Mai 451 auf der Ebene von Avarayr statt. Dabei kämpften armenische Aufständische unter Wardan Mamikonjan gegen ihre sassanidischen Oberherren. Obwohl die persischen Sassaniden die Schlacht gewannen, wurde den Armeniern Religionsfreiheit zugesichert.
26.05.0017
Der römische Feldherr Nero Claudius Germanicus führt nach seinen erfolgreichen Feldzügen der beiden vergangenen Jahre nach Germania magna einen Triumphzug durch. Als Trophäen werden dabei unter anderem die Cheruskerprinzessin Thusnelda, Tochter des Segestes und Ehefrau von Arminius, und ihr zwei Jahre alter Sohn Thumelicus mitgeführt.
Nero Claudius Germanicus war ein römischer Feldherr, bekannt durch seine Feldzüge in Germanien (Germanicus-Feldzüge). Er war der Vater des Caligula, Großvater Neros sowie Großneffe des ersten römischen Kaisers Augustus. Von diesem war er zum Nachfolger des Tiberius als Princeps bestimmt worden, starb aber noch vor Tiberius.