Historische Ereignisse am Dienstag, 3. Juni
57 bedeutende Ereignisse fanden am Dienstag, 3. Juni statt — von 535 bis 2025. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Der 3. Juni ist ein Datum, das in der Weltgeschichte mehrfach von Bedeutung war. Im Jahr 2006 erklärte das Parlament Montenegros die Unabhängigkeit vom Staatenbund Serbien und Montenegro, rund zwei Wochen nach einem entsprechenden Volksentscheid. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der südosteuropäischen Politiklandschaft und führte zur Auflösung einer Konföderation, die nach dem Zerfall Jugoslawiens entstanden war. Ein anderes Kapitel europäischer Geschichte spielte sich 1973 in Le Bourget bei Paris ab, wo eine Tupolew Tu-144 während einer Flugschau abstürzte und 14 Menschen ums Leben kamen.
Der Künstler Andy Warhol, der durch seine Arbeiten in der Pop Art bekannt wurde, wurde am 3. Juni 1968 in New York von der Frauenrechtlerin Valerie Solanas niedergeschossen. Das Attentat markierte einen Wendepunkt in Warhols Leben und Karriere, obwohl er die Verletzungen überstand. Dieses Ereignis zeigte die teils extremen und gewalttätigen Auseinandersetzungen, die in den 1960er Jahren rund um Kunstszenen und Gesellschaftsfragen entstanden.
Die Website DayAtlas bietet Besuchern die Möglichkeit, sich über das Wetter an einem bestimmten Tag sowie über historische Ereignisse, berühmte Geburtstage und Todesfälle für beliebige Daten und Orte zu informieren. Die Plattform verbindet dabei historisches Wissen mit ortsspezifischen Informationen und macht Geschichte zugänglich und nachvollziehbar.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 11. April.
03.06.2025
Die Präsidentschaftswahl in Südkorea 2025 gewinnt Lee Jae-myung.
Bei der Präsidentschaftswahl in Südkorea 2025 am 3. Juni 2025 wurde der 21. Präsident der Republik Korea gewählt. Lee Jae-myung erhielt 49 % der Stimmen und gewann die Wahl. Er trat seine Präsidentschaft am 4. Juni 2025 an.
03.06.2018
Beim Ausbruch des Feuervulkans Volcán de Fuego in Guatemala, rund 4 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt, kommen mindestens 114 Menschen ums Leben, mehr als 300 werden verletzt, aus den umliegenden Gebieten rund um den Vulkan müssen mehr als 3200 Menschen ausquartiert werden.
Der Volcán de Fuego ist ein aktiver 3763 m hoher Schichtvulkan im Süden Guatemalas.
03.06.2017
Bei einem Terroranschlag in London werden von islamistischen Terroristen acht Menschen getötet und 48 weitere verletzt.
Beim Terroranschlag in London am 3. Juni 2017 töteten drei islamistische Terroristen mit einem Lieferwagen drei Fußgänger auf der London Bridge über die Themse. Anschließend erstachen sie in einem nahe gelegenen Marktviertel mit langen Messern fünf Menschen und verletzten insgesamt 48 Personen. Das Tatgeschehen wurde durch Polizisten beendet, die die Täter erschossen. In der englischen Presse wird die Tat nach dem Tatort auch London Bridge Attack genannt.
03.06.2006
Rund zwei Wochen nach einem Volksentscheid in Montenegro erklärt das Parlament die Unabhängigkeit vom Staatenbund Serbien und Montenegro.
Montenegro ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste in Südosteuropa. Das montenegrinische Staatsgebiet grenzt im äußersten Westen an Kroatien (25 km), im Nordwesten an Bosnien und Herzegowina (225 km), im Nordosten an Serbien (124,4 km), im Osten an den Kosovo (78,6 km) und im Südosten an Albanien (172 km). Montenegro gehörte seit 1920 zu Jugoslawien und wurde am 3. Juni 2006 unabhängig.
03.06.1999
Der Friedensplan der G8-Staaten wird von Serbien gebilligt.
Die G7 ist ein informeller Zusammenschluss der zu ihrem Gründungszeitpunkt bedeutendsten Industriestaaten mit liberal-demokratischen Werten, in Form regelmäßiger Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs. Das Forum dient dem Zweck, Fragen der Weltwirtschaft zu erörtern. Dem Gremium gehören Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten an. Die Europäische Union hat einen Beobachterstatus.
Der US-amerikanische Abenteuerfilm Die Mumie startet in den deutschen Kinos.
Die Mumie ist ein Horror-Abenteuerfilm des US-amerikanischen Regisseurs Stephen Sommers aus dem Jahr 1999. Der Film ist eine Neuverfilmung des Horrorfilm-Klassikers Die Mumie aus dem Jahr 1932. Der Film startete am 3. Juni 1999 in den deutschen Kinos.
03.06.1998
Die globalisierungskritische Organisation Attac wird gegründet.
Attac ist eine globalisierungskritische Nichtregierungsorganisation.
Eisenbahnunfall von Eschede: Der Intercity-Express „Wilhelm Conrad Röntgen“ entgleist aufgrund eines defekten Radreifens bei Eschede und reißt dadurch eine Straßenbrücke ein; dabei sterben 101 Menschen.
Der Eisenbahnunfall von Eschede ereignete sich am 3. Juni 1998 auf der Bahnstrecke Hannover–Hamburg am Streckenkilometer 61 in der niedersächsischen Gemeinde Eschede. Dabei löste Materialermüdung an einem Rad eine Kettenreaktion mehrerer Zwischenfälle aus, die schließlich zu einer verheerenden Entgleisung des ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ führte. 101 Menschen kamen ums Leben, 105 wurden verletzt, davon 70 schwer. Es handelt sich um den bislang schwersten Eisenbahnunfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – schwerster in der deutschen Geschichte überhaupt war der Eisenbahnunfall von Genthin 1939 – sowie aller Hochgeschwindigkeitszüge weltweit.
03.06.1995
Auf Usedom wird mit der Seebrücke Heringsdorf die längste Seebrücke Kontinentaleuropas eröffnet.
Usedom ist eine in der Pommerschen Bucht der südlichen Ostsee gelegene Insel, die größtenteils zu Deutschland und zu einem kleinen Teil zu Polen gehört. Durch den Peenestrom und das Stettiner Haff ist sie vom Festland getrennt und durch die Świna (Swine) von der Nachbarinsel Wollin. Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte deutsche Insel. Bis 1945 gehörte sie zur preußischen Provinz Pommern.
03.06.1993
Frankreich und Spanien erkennen die Souveränität Andorras an.
Frankreich, amtlich la République française, ist ein interkontinentaler Einheitsstaat in Westeuropa mit Überseegebieten. Sein Staatsgebiet befindet sich auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Asien.
03.06.1992
In Rio de Janeiro beginnt die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung, auch Erdgipfel genannt.
Die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung fand vom 3. bis 14. Juni 1992 im brasilianischen Rio de Janeiro statt. Sie gilt als Meilenstein für die Integration von Umwelt- und Entwicklungsbestrebungen und war seit der Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen in Stockholm 1972 die erste größere internationale Konferenz, die Umweltfragen in einem globalen Rahmen diskutierte.
03.06.1979
Die Ölbohrplattform Sedco 135F an der Explorationsbohrung Ixtoc I des mexikanischen Mineralölkonzerns PEMEX explodiert und verursacht die bis dahin größte Ölpest der Geschichte. Das Bohrloch kann erst am 23. März des folgenden Jahres geschlossen werden. Bis dahin treten insgesamt geschätzte 400.000 bis 1,4 Millionen Tonnen Rohöl ins Meer aus.
Ixtoc I war eine im Auftrag der mexikanischen Erdölgesellschaft PEMEX im südlichen Golf von Mexiko in der Bucht von Campeche niedergebrachte Explorationsbohrung. Das Bohrunternehmen hatte am 3. Juni 1979 einen schweren Unfall und löste damit die bis dahin größte Ölpest überhaupt aus; größer waren die spätere Ölpest am Persischen Golf von 1990/1991 und die Ölpest von 2010 durch die Explosion der Explorations-Ölbohrplattform Deepwater Horizon. Über neun Monate lang trat unkontrolliert Rohöl aus, bis das Bohrloch am 23. März 1980 geschlossen werden konnte.
03.06.1975
Am 46th Street Theatre am New Yorker Broadway wird das Musical Chicago von John Kander und Fred Ebb in der Inszenierung von Bob Fosse uraufgeführt.
Der Broadway [ˈbɹɑːdweɪ] ist eine Haupt- und Geschäftsstraße in den Stadtbezirken Manhattan und The Bronx in New York City. Sie ist die älteste und mit mehr als 25 km die längste Nord-Süd-Durchquerung Manhattans. Der Broadway weicht mit seiner Wegführung stark vom später entworfenen gleichförmigen Straßenraster des Randel-Plans ab, der die Inselentwicklung, wie andere amerikanische Großstädte, als eine Planstadt fortführte. Als die ersten niederländischen Siedler sich auf der Insel ansiedelten und Neu Amsterdam gründeten, übernahmen sie – im Gegensatz zu den Engländern, die beim Bau ihrer Siedlungen eher auf ihr bisheriges Prinzip englischer Städtebauweise zurückgriffen – diesen bereits bestehenden Indianerpfad, um von Neu Amsterdam, im Süden der Insel, zu anderen Orten im Norden zu gelangen.
03.06.1973
Während einer Flugschau in Le Bourget (bei Paris) stürzt eine Tupolew Tu-144 ab. 14 Menschen (6 an Bord des Flugzeugs und 8 am Boden) kommen ums Leben.
Die Pariser Luftfahrtschau oder Pariser Aérosalon ist eine internationale Luftfahrtmesse auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris. Die Messe mit zahlreichen Ausstellungsstücken findet alle zwei Jahre im Juni, stets im Wechsel mit der Farnborough International Airshow und der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin statt.
03.06.1972
Das Transitabkommen zwischen den beiden deutschen Staaten BRD und DDR tritt in Kraft.
Als Transitabkommen wird das Abkommen zwischen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über den Transitverkehr von zivilen Personen und Gütern zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West) bezeichnet. Es wurde zwischen den Staatssekretären Egon Bahr (Bundesrepublik) und Michael Kohl (DDR) ausgehandelt und am 17. Dezember 1971 in Bonn unterzeichnet. Am 3. Juni 1972 trat es in Kraft.
03.06.1968
Der durch Pop Art bekannt gewordene Künstler Andy Warhol wird in New York von der Frauenrechtlerin Valerie Solanas niedergeschossen.
Die Pop Art ist eine Kunstrichtung, vor allem in der Malerei und Skulptur, die Mitte der 1950er Jahre unabhängig voneinander in Großbritannien und den USA entstand, und in den 1960er Jahren zu einer vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksform Nordamerikas und Europas wurde.
03.06.1965
Im Rahmen der Mission Gemini 4 absolviert Edward White als erster amerikanischer Astronaut einen Außenbordeinsatz.
Gemini 4 (GT-4) war ein bemannter Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Gemini-Programms.
03.06.1962
Beim Absturz einer französischen Boeing 707 in Paris sterben alle 130 Menschen an Bord.
Die Boeing 707 ist ein vierstrahliger Tiefdecker mit Schmalrumpf des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Die Boeing 707 war – nach der De Havilland Comet – das zweite mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstrecken-Passagierflugzeug. Sie revolutionierte zusammen mit der vergleichbaren Douglas DC-8 und anderen wirtschaftlich weit weniger erfolgreichen Flugzeugtypen dieser Zeit die zivile Luftfahrt. Insgesamt wurden 1010 Boeing 707 in verschiedenen zivilen und militärischen Versionen ausgeliefert. Heute fliegt keine Maschine mehr im zivilen Passagierliniendienst.
03.06.1961
Friedliche Koexistenz: US-Präsident John F. Kennedy und der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow treffen sich in Wien zu Gesprächen.
Der Begriff friedliche Koexistenz besagte, dass Kapitalismus und Sozialismus friedlich, also unter Ausschluss eines kriegerischen Konflikts, koexistieren können.
03.06.1958
Singapur verkündet seine Unabhängigkeit und ist nicht mehr britische Kolonie.
Singapur ist ein Insel- und Stadtstaat in Südostasien. Er liegt vor der Südspitze der Malaiischen Halbinsel und wird von dieser durch die Straße von Johor getrennt. Mit einer Fläche von 728,6 Quadratkilometern hat Singapur das kleinste Staatsgebiet Südostasiens. Mit sechs Millionen Einwohnern ist Singapur der bevölkerungsreichste Zwergstaat der Erde und weist mit 8286 Einwohnern pro Quadratkilometer die zweithöchste Bevölkerungsdichte aller Staaten auf.
03.06.1957
Beim sogenannten Iller-Unglück ertrinken 15 Grundwehrdienstleistende des Luftlandejägerbataillons 19 der Bundeswehr beim Durchqueren der Iller bei Hirschdorf.
Beim Iller-Unglück am 3. Juni 1957 verunglückten 15 Grundwehrdienstleistende des Luftlandejägerbataillons 19 der Bundeswehr tödlich beim Durchqueren der Iller bei Hirschdorf in Bayern. Das Bataillon war in der Prinz-Franz-Kaserne in Kempten (Allgäu) stationiert. Eine der Konsequenzen dieses Unglücks war die Gründung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr.
Beim Versuch der Überquerung der Iller bei Kempten kommen 15 Rekruten der Bundeswehr im Iller-Unglück ums Leben.
Die Iller ist ein rechter Nebenfluss der Donau. Ihr lateinischer Name war Hilaria oder auch Hilara. Zur besseren Lesbarkeit wird der Flussname manchmal in Atlanten und auf Straßenschildern Jller geschrieben.
03.06.1950
Der Bayernkurier, die wöchentlich erscheinende Parteizeitung der Christlich-Sozialen Union (CSU), bringt ihre Erstausgabe auf den Markt. Als Herausgeber und Chefredakteur fungiert Generalsekretär Franz Josef Strauß.
Der Bayernkurier war eine erstmals am 3. Juni 1950 erschienene konservative Zeitung, die von der Christlich-Sozialen Union (CSU) herausgegeben wurde. Thematische Schwerpunkte des Blattes waren Wirtschaft, Politik und Kultur. Obwohl der Bayernkurier als Parteizeitung fungierte, war er keine reine Mitgliederzeitung, sondern frei erhältlich und wurde entsprechend auch über Zeitungskioske vertrieben. Von 1950 bis Ende 2015 erschien er als Wochenblatt, anschließend monatlich. Ende Mai 2019 wurde seine geplante Einstellung bekanntgegeben. Die letzte Ausgabe erschien am 16. November 2019.
Die Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal führen die Erstbesteigung des Himalaya-Berges Annapurna durch. Es ist zugleich das erste Mal, dass Bergsteiger einen Achttausender erklimmen.
Maurice Herzog war ein französischer Bergsteiger und Politiker.
03.06.1948
Das 400 Tonnen schwere Hale-Teleskop im Palomar-Observatorium wird eingeweiht. Es ist zu diesem Zeitpunkt das größte Fernrohr auf Erden und dient astronomischen Zwecken.
Das Palomar-Observatorium ist eine große Sternwarte der USA, die vor allem durch das 5-Meter-Spiegelteleskop, das Hale-Teleskop, bekannt ist. Es war etwa 30 Jahre lang das größte Teleskop der Welt.
03.06.1947
Der britische Vizekönig Mountbatten gibt den Plan zur Teilung Indiens bekannt, die mit der Gründung Pakistans zwei Monate später vollzogen wird.
Louis Francis Albert Victor Nicholas Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma, KG, GCB, OM, GCSI, GCIE, GCVO, DSO, PC war ein britischer Admiral of the Fleet, letzter Vizekönig von Indien sowie erster Generalgouverneur Indiens nach der Teilung und Generalstabschef des Vereinigten Königreichs aus dem Adelsgeschlecht Battenberg. Mountbatten war Onkel von Prinz Philip, dem Ehemann der britischen Königin Elisabeth II. 1979 wurde er, zusammen mit drei anderen Personen, Opfer eines Bombenattentats, das ein Mitglied der Provisional Irish Republican Army (IRA) verübte.
Die Uraufführung der Opera buffa Les mamelles de Tirésias (Die Brüste des Tiresias) von Francis Poulenc erfolgt an der Opéra-Comique in Paris. Der Text bezieht sich auf das gleichnamige Drama von Guillaume Apollinaire.
Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.
03.06.1942
Mit dem Luftangriff auf Dutch Harbor durch japanische Streitkräfte beginnt die Schlacht um die Aleuten.
Der Angriff auf Dutch Harbor war eine Serie von zwei Luftangriffen japanischer Trägerflugzeuge im Pazifikkrieg, von denen Anfang Juni 1942 amerikanische Truppen und Anlagen auf der Aleuten-Insel Unalaska getroffen wurden und die den Auftakt zur Schlacht um die Aleuten markierten. Die Angreifer erreichten dabei ihre taktischen Ziele, jedoch die strategische Zielsetzung, nämlich die Amerikaner davon zu überzeugen, dass japanische Streitkräfte eine großangelegte Offensive in dem Bereich planten, wurde nicht erreicht.
03.06.1941
Auf der Insel Kreta wird der Ort Kandanos von Soldaten der Wehrmacht zerstört und bis zu 180 Einwohner ermordet.
Kreta ist die größte griechische Insel und mit rund 8261 km² Fläche sowie 1066 Kilometern Küstenlänge nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika die fünftgrößte Insel im Mittelmeer. Kreta zählt zur gleichnamigen griechischen Region Kreta.
Das Bühnenstück Wilhelm Tell von Friedrich Schiller wird nach einer „Führeranweisung“ Adolf Hitlers aus Bibliotheken und Schullehrplänen entfernt, seine Aufführung im Deutschen Reich verboten.
Wilhelm Tell ist das letzte fertiggestellte Drama von Friedrich von Schiller. Er schloss das Werk 1804 ab, im Paratext bezeichnete er es schlicht als „Schauspiel“. Am 17. März 1804 wurde das Drama am Weimarer Hoftheater uraufgeführt. Es nimmt den Stoff des Schweizer Nationalmythos um Wilhelm Tell und den Rütlischwur auf.
03.06.1937
Der Duke of Windsor, bis zu seiner Abdankung im Jahr zuvor der britische König Eduard VIII., heiratet die Amerikanerin Wallis Simpson.
Eduard VIII., gebürtig Edward Albert Christian George Andrew Patrick David, genannt David, war von 1910 bis 1936 Prince of Wales, vom Januar 1936 bis zu seiner Abdankung im Dezember desselben Jahres König des Vereinigten Königreichs und Kaiser von Indien und ab März 1937 Duke of Windsor. Eduard war nach seinem Großvater Eduard VII. und seinem Vater Georg V. der dritte britische Monarch aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha, seit 1917 in Haus Windsor umbenannt.
03.06.1933
In der Enzyklika Dilectissima nobis beklagt Papst Pius XI. die Kirchenverfolgung in Spanien.
Als Enzyklika bezeichnet man ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes Rundschreiben der römisch-deutschen Kaiser oder der Päpste an ihre Untertanen und Getreuen. Kaiserliche Enzykliken waren in der Regel Krönungsberichte. Päpstliche Enzykliken sind bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.
03.06.1929
Dem Zeppelin LZ 126/ZR-3 USS Los Angeles der US-Marine gelingt als erstem Luftschiff das Absetzen und die Aufnahme eines Flugzeuges in der Luft.
Der Zeppelin ist ein Starrluftschiff-Typ aus deutscher Produktion, der nach seinem Erfinder Ferdinand Graf von Zeppelin benannt wurde. Nach dem Erstaufstieg eines Prototyps am 2. Juli 1900 und einer von mehreren Unfällen geprägten ersten Entwicklungsphase wurden Zeppeline ab 1908 im Militärdienst und ab 1909 zur Personenbeförderung eingesetzt. Verglichen mit anderen Luftschiff-Typen war ihr Erfolg so groß, dass der Begriff Zeppelin heute häufig synonym – als Gattungsname – zu ‚Starrluftschiff‘ gebraucht oder auch auf alle Arten von Luftschiffen angewandt wird.
03.06.1922
An der Pariser Oper wird die Oper Mavra von Igor Strawinsky uraufgeführt. Das Libretto von Boris Jewgenjewitsch Kochno basiert auf der Verserzählung Das Häuschen in Kolomna von Alexander Sergejewitsch Puschkin.
Die Pariser Oper ist das primäre französische Opern- und Ballettunternehmen. Sie und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert. Die Opéra National de Paris nutzt heute die zwei Opernhäuser Opéra Garnier und Opéra Bastille.
03.06.1919
Auf der Friedenskonferenz von Versailles erkennen die Premierminister Großbritanniens, Frankreichs und Italiens Polens Recht auf eine unabhängige und vereinigte Republik mit freiem Zugang zur Ostsee an.
Der Friedensvertrag von Versailles wurde am 28. Juni 1919 zwischen dem Deutschen Reich einerseits sowie Frankreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten andererseits geschlossen und beendete den Ersten Weltkrieg auf völkerrechtlicher Ebene. Der Friedensvertrag war auf der Pariser Friedenskonferenz 1919 im Schloss von Versailles von den Alliierten und Assoziierten Mächten ohne Beteiligung Deutschlands ausgehandelt worden. Seine Unterzeichnung war zugleich der Gründungsakt des Völkerbunds.
03.06.1904
Die Firma Büssing eröffnet eine der ersten Omnibuslinien in Deutschland auf der Strecke Braunschweig–Wendeburg
Die Büssing AG war ein deutscher Omnibus-, Nutz- und Militärfahrzeughersteller. Sie wurde von Heinrich Büssing im Jahr 1903 als Heinrich Büssing, Specialfabrik für Motorlastwagen, Motoromnibusse und Motoren, Braunschweig, Elmstraße gegründet und entwickelte sich zu einem der größten Anbieter von Omnibussen und Lastkraftwagen in Mitteleuropa mit beachtlichen Exporten auch nach Übersee. Insbesondere seit den 1930er Jahren prägten die Omnibusse mit dem Löwenemblem das Bild des städtischen Verkehrs. Spezialität von Büssing waren Fahrzeuge mit Unterflurmotor. 1971 wurde das Unternehmen von MAN übernommen.
03.06.1895
Das Monument aux Bourgeois de Calais von Auguste Rodin wird in Calais eingeweiht.
Die Bürger von Calais sind ein künstlerisches Motiv, das den mittelalterlichen Chroniques de France, d’Angleterre, d’Ecosse, de Bretagne, de Gascogne, de Flandre et lieux circonvoisins des Jean Froissart entstammt. Es wurde ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Aufklärung) bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts (Expressionismus) verschiedentlich aufgegriffen. Dies erfolgte erstmals im Drama Le siège de Calais von Pierre-Laurent Buirette de Belloy aus dem Jahr 1765. In der Folge beschäftigten sich besonders französische und englische Künstler aufgrund des wachsenden Interesses an nationaler Geschichte mit den Bürgern von Calais. Die bekanntesten und kunsthistorisch sehr bedeutsamen Werke dieses Titels sind die Plastik von Auguste Rodin (1889), das Drama von Georg Kaiser (1914) und die Oper von Rudolf Wagner-Régeny.
03.06.1892
Der im März in Liverpool als Abspaltung vom Everton F.C. entstandene Fußballclub wird als Liverpool F.C. registriert.
Liverpool [ˈlɪvəpuːl] ist eine Stadt mit rund 500.000 Einwohnern im Nordwesten Englands im Vereinigten Königreich mit dem Status eines Metropolitan Borough und einer City. Die Agglomeration Liverpool Urban Area hat rund 860.000 Einwohner. Das stark irisch geprägte Liverpool liegt an der Mündung des Flusses Mersey in die Irische See und hat den zweitgrößten Exporthafen Großbritanniens. Die Stadt war im 17. und 18. Jahrhundert das Zentrum des britischen Sklavenhandels.
03.06.1887
Der deutsche Kaiser Wilhelm I. legt bei Kiel-Holtenau den Grundstein für den Nord-Ostsee-Kanal.
Wilhelm I., mit vollem Namen Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen, aus dem Haus Hohenzollern war von 1861 bis zu seinem Tod König von Preußen und seit der Reichsgründung 1871 erster Deutscher Kaiser. Als zweitgeborener Sohn Friedrich Wilhelms III. wurde er zunächst nicht auf die Aufgaben eines Monarchen vorbereitet, sondern schlug eine militärische Laufbahn ein. Infolge des Dekabristenaufstandes 1825 in Russland und der Julirevolution von 1830 in Frankreich entwickelte Wilhelm eine ausgeprägte Revolutionsfurcht. Da sein älterer Bruder König Friedrich Wilhelm IV. kinderlos blieb, avancierte Wilhelm zum Thronfolger. Die Öffentlichkeit nahm ihn als Symbolfigur der antiliberalen Militärpartei am preußischen Hof wahr. Wilhelms Haltung während der Märzrevolution 1848 ist in der Forschung umstritten. Der Prinz wird von Historikern aber meist als Befürworter eines gewaltsamen Vorgehens gegen die Demonstranten angesehen. 1849 ließ er als Oberbefehlshaber die Revolutionen in der Pfalz und in Baden blutig niederschlagen. Den deutschen Nationalismus betrachtete er zunehmend als ein mögliches politisches Instrument für Preußens Krone.
03.06.1864
Während der mehrtägigen Schlacht von Cold Harbor im Amerikanischen Bürgerkrieg scheitert ein Angriff der Potomac-Armee unter Ulysses S. Grant auf Stellungen der konföderierten Nord-Virginia-Armee. Die Unionstruppen erleiden dabei eine verlustreiche Niederlage.
Die Schlacht von Cold Harbor fand vom 31. Mai bis zum 12. Juni 1864 während des Amerikanischen Bürgerkrieges (1861–1865) im Rahmen des Überland-Feldzuges statt. Truppen der Konföderierten unter Robert E. Lee kämpften gegen Potomac-Armee der Nordstaaten um eine bedeutende Straßenkreuzung 15 Kilometer nordöstlich von Richmond, Virginia.
03.06.1863
Die Eucharistiner werden als Kongregation von Papst Pius IX. anerkannt.
Die Eucharistiner, auch Kongregation vom Allerheiligsten Sakrament – Societas Sanctissimi Sacramenti, sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, die sich besonders für die Verbreitung einer eucharistischen Spiritualität einsetzt. Sie wurde 1856 in Paris von Pierre Julien Eymard gegründet. Ihr Wahlspruch lautet: „Dein Eucharistisches Reich komme – Adveniat Regnum Tuum Eucharisticum“.
03.06.1861
Im Gefecht bei Philippi, einem der ersten Gefechte des Amerikanischen Bürgerkriegs im westlichen Virginia, besiegen die Unionstruppen unter General McClellan die Konföderierten. Eine der Folgen der Schlacht ist die Trennung West Virginias vom sezessionistischen Virginia.
Das Gefecht bei Philippi, auch Philippi Races genannt, fand während des Amerikanischen Bürgerkrieges am 3. Juni 1861 in der Kleinstadt Philippi im westlichen Virginia statt. Das Gefecht war für das westliche Virginia ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Sezession vom Commonwealth of Virginia und den Eintritt in die Union. Nach dem Angriff auf Fort Sumter vom 12. April stellte es das erste bedeutende Aufeinandertreffen von Teilen beider Heere auf dem östlichen Kriegsschauplatz dar.
03.06.1858
Francis Thomas Gregory besteigt in Westaustralien als erster Europäer den größten Monolithen der Erde. Gregory benennt den Berg kurze Zeit danach mit Mount Augustus, wobei er seinen Bruder Augustus Gregory zum Namenspaten nimmt.
Francis Thomas Gregory war ein Entdeckungsreisender und Politiker in Australien.
03.06.1844
Auf der isländischen Insel Eldey wird das letzte überlebende Riesenalk-Brutpaar von zwei Trophäensammlern getötet. Die Bälge werden an einen dänischen Sammler verkauft.
Eldey ist eine Felseninsel vor der Südwestküste Islands.
03.06.1839
Der chinesische Sonderkommissar Lin Zexu lässt 20.000 Kisten britischen Opiums vernichten und löst damit den Ersten Opiumkrieg aus.
Lin Zexu war ein für seine Aufrichtigkeit und besondere persönliche Integrität bekannter hoher Beamter der chinesischen Qing-Dynastie. Bekanntheit erlangte er durch den Kampf gegen das nach China eingeführte Opium.
03.06.1801
Robert Fulton führt in Le Havre sein Nautilus genanntes U-Boot vor.
Robert Fulton war ein US-amerikanischer Ingenieur; er baute die ersten brauchbaren Dampfschiffe und das U-Boot Nautilus.
03.06.1789
Von Fort Chipewyan aus bricht Alexander MacKenzie mit seinen Begleitern auf, eine Flussverbindung zum Pazifischen Ozean zu suchen.
Fort Chipewyan ist die älteste europäische Siedlung in der kanadischen Provinz Alberta. Die Siedlung hat heute den Status eines Weilers und wurde im Jahr 1788 von der North West Company als Handelsposten gegründet. Die Siedlung wurde nach dem Volk der Chipewyan benannt, die in dieser Region lebten. Das Fort liegt an der Nordwestspitze des Athabascasees und grenzt an den Wood-Buffalo-Nationalpark.
03.06.1769
James Cook beobachtet auf seiner Ersten Südseereise auf Tahiti den Venustransit.
James Cook war ein britischer Seefahrer, Kartograf und Entdecker. Berühmt wurde er durch drei Fahrten in den Pazifischen Ozean, den er genauer kartografierte als jeder andere vor ihm. Er entdeckte zahlreiche Inseln und wies nach, dass die Terra Australis nicht existierte und die Nordwestpassage mit Schiffen seiner Zeit nicht zu durchfahren war. Von großer Bedeutung für die Seefahrt waren auch seine wirkungsvollen Maßnahmen gegen Skorbut.
03.06.1740
Preußens Herrscher Friedrich der Große verbietet die Folter als Mittel des Strafverfahrens, ausgenommen bei Hochverrat, Landesverrat und Mordtaten mit vielen Opfern.
Preußen war ein im 13. Jahrhundert im südlichen Baltikum entstandenes Staatswesen, dessen Name im 18. Jahrhundert auf den aus dem Kurfürstentum Brandenburg und dem Herzogtum Preußen hervorgegangenen Gesamtstaat der Hohenzollern überging. Aus diesem Königreich Preußen, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts fast ganz Norddeutschland umfasste und 1870/71 die Gründung des Deutschen Reiches vorantrieb, ging 1918 der republikanische Freistaat Preußen hervor. Im NS-Staat seiner Selbständigkeit beraubt, ging Preußen mit diesem am Ende des Zweiten Weltkriegs unter.
03.06.1714
Die von Architekt Giovanni Francesco Guerniero geschaffenen Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe werden unter Landgraf Karl von Hessen-Kassel zum ersten Mal präsentiert.
Giovanni Francesco Guerniero war ein italienischer Architekt und Baumeister.
03.06.1683
Das Ashmolean Museum der University of Oxford wird für Besucher zugänglich. Es ist die weltweit erste von einer Hochschule betriebene Einrichtung dieser Art.
Das Ashmolean Museum of Art and Archaeology ist ein 1845 in Oxford als University Gallery erbautes Museum. Seit 1894 ist darin die Sammlung Elias Ashmoles untergebracht und damit mit der University of Oxford verbunden.
03.06.1672
Die Festungsstadt Orsoy am Niederrhein wird durch den französischen König Ludwig XIV. erobert. Nach der anschließenden Schleifung verliert die Stadt über die Jahre an Bedeutung und der Tag geht als dunkelster Tag in die Stadtgeschichte ein.
Orsoy [ˈɔʁzaʊ̯], von circa 1273 bis 1974 eine eigenständige Stadt zuletzt innerhalb des Kreises Moers, ist heute ein Stadtteil und einer von vier Stadtbezirken der nordrhein-westfälischen Stadt Rheinberg am linken Niederrhein im Kreis Wesel.
03.06.1653
Im Schweizer Bauernkrieg unterliegt das Heer der Bauern in einem Gefecht nahe Wohlenschwil einem Aufgebot aus Zürich unter dem Kommando von Konrad Werdmüller. Der Aufstand bricht in der Folge zusammen.
Der Schweizer Bauernkrieg war ein Volksaufstand in der Alten Eidgenossenschaft im Jahr 1653. Eine Abwertung der Berner Währung führte im bernischen Emmental und im angrenzenden luzernischen Entlebuch zu weit verbreiteter Steuerverweigerung, die sich nach Solothurn, Basel und in den Aargau ausweitete. Die Landbevölkerung forderte von der städtischen Obrigkeit steuerliche Entlastung. Als die Forderungen zurückgewiesen wurden, drohten die Untertanen mit einer Blockade der Städte. Nachdem anfängliche, durch andere eidgenössische Orte ausgehandelte Kompromisse gescheitert waren, schlossen sich Vertreter der ländlichen Regionen in Huttwil zu einem Bauernbund zusammen. Die Bewegung radikalisierte sich und begann weitere Forderungen zu stellen. Der Huttwiler Bund betrachtete sich als gleichberechtigt gegenüber den Städten und übernahm die Souveränität in den von ihm kontrollierten Gebieten im westlichen Schweizer Mittelland.
03.06.1621
Die Niederländische Westindien-Kompanie erhält in ihrem Land das exklusive Handelspatent für Amerika.
Die Niederländische Westindien-Kompanie war eine niederländische Handelskompanie, der am 3. Juni 1621 durch die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande ein exklusives Handelspatent (Monopol) für den Handel in Westafrika und Amerika zugesprochen wurde und die bis 1791 bestand. Diese Charta sollte jeglichen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Handelsplätzen unterbinden.
03.06.1353
Im Regensburger Vertrag wird Niederbayern in die Herzogtümer Bayern-Landshut und Straubing-Holland geteilt.
Als Regensburger Vertrag bezeichnet man einen am 3. Juni 1353 in Regensburg zwischen den wittelsbachischen Herzögen Stephan II., Wilhelm I. und Albrecht I. geschlossenen Vertrag, in dem die drei Söhne Kaiser Ludwigs des Bayern ihr niederbayerisches Erbe untereinander aufteilten.
03.06.0713
Der byzantinische Kaiser Philippikos Bardanes wird, nachdem ihn Teile des Heeres gestürzt haben, geblendet.
Philippikos Bardanes war von 711 bis 713 byzantinischer Kaiser.
03.06.0535
Agapitus I. wird nach einer Sedisvakanz von 47 Tagen als Nachfolger von Papst Johannes II. inthronisiert.
Agapitus I. war vom 13. Mai 535 bis zu seinem Tode Bischof von Rom und somit Papst.