Historische Ereignisse am Freitag, 6. Februar
60 bedeutende Ereignisse fanden am Freitag, 6. Februar statt — von 337 bis 2026. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Am 6. Februar 2026 findet eines der bedeutendsten Ereignisse des internationalen Sports statt. Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella eröffnet im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion die XXV. Olympischen Winterspiele. Mailand und die umliegende Lombardei gehören zu den wirtschaftlich und kulturell führenden Regionen Italiens. Die Stadt vereint eine lange Geschichte mit moderner Infrastruktur und ist bekannt für ihre internationale Bedeutung in Mode, Design und Finanzwirtschaft.
Historisch reiht sich diese Eröffnung in eine lange Tradition olympischer Momente ein. Im Jahr 1968 eröffnete der französische Präsident Charles de Gaulle die X. Olympischen Winterspiele in Grenoble, wobei erstmals zwei separate deutsche Mannschaften antraten. Ein halbes Jahrhundert später markiert die Mailänder Veranstaltung erneut einen Wendepunkt im internationalen Sportkalender. Auch die Geschichte der Filmfestivals zeigt solche institutionellen Momente: 2002 eröffnete Tom Tykwers Film Heaven die Internationalen Filmfestspiele in Berlin und setzte damit einen künstlerischen Akzent für das Veranstaltungsjahr.
Am Freitag, dem 6. Februar 2026, herrschen Bewölkung und Schneefall in der Region, ideale Bedingungen für Wintersportveranstaltungen. Das Tierkreiszeichen des Wassermann dominiert diese Tage, während eine zunehmende Mondsichel den Himmel erhellt. Die meteorologischen Bedingungen versprechen optimale Voraussetzungen für die kommenden Wettkämpfe.
DayAtlas dokumentiert für diesen Tag neben den Wettereinflüssen sämtliche historischen Ereignisse, bekannte Geburten und bedeutende Todesfälle. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, für beliebige Daten und Orte umfassende historische Informationen sowie aktuelle meteorologische Daten zu abrufen.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 6. April.
06.02.2026
Der Italienische Staatspräsident Sergio Mattarella eröffnet im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion die XXV. Olympischen Winterspiele
Das Giuseppe-Meazza-Stadion, im Volksmund auch San Siro genannt, ist ein Fußballstadion in der italienischen Stadt Mailand. Es bietet aktuell 75.817 Zuschauern Platz und wird von der UEFA in die Kategorie 4, die höchste Stadion-Klasse, eingeordnet. Das größte Stadion Italiens ist Heimstätte der Fußballklubs AC Mailand und Inter Mailand. Es war Spielort der Weltmeisterschaften 1934 und 1990 sowie der Europameisterschaft 1980. Zudem fanden im San Siro mehrere Endspiele im Europapokal der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League statt. Am 6. Februar 2026 fand in dem Stadion der Hauptteil der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele statt.
06.02.2024
Olschas Bektenow tritt sein Amt als Premierminister Kasachstans an.
Olschas Abajuly Bektenow ist ein kasachischer Politiker und seit Februar 2024 Premierminister des Landes.
06.02.2023
Zwei Erdbeben an der türkisch-syrischen Grenze mit den Stärken 7,4 und 7,8 Magnitude fordern über 56.800 Tote und mehr als 111.000 Verletzte.
Das Erdbeben in der Türkei und Syrien am 6. Februar 2023 war ein Erdbeben mit Magnitude 7,8 Mw im Südosten der Türkei und im Norden Syriens. Ein zweites Erdbeben am selben Tag erreichte Magnitude 7,5. Nach der Erdbebenkatastrophe wurden in beiden Ländern insgesamt 62.013 Tote geborgen und mehr als 125.000 Verletzte registriert.
06.02.2016
Ein Erdbeben mit Epizentrum nahe Kaohsiung fordert mehr als 100 Todesopfer und verursacht massive Schäden auf Taiwan.
Das Erdbeben in Kaohsiung in Taiwan in der Republik China ereignete sich am 5. Februar 2016 um 20:57 Uhr mitteleuropäischer Zeit (UTC+1), entsprechend 03:57 Uhr UTC+8-Ortszeit. Das Epizentrum lag im Landesinneren an der Grenze der Stadtbezirke Meinong und Shanlin von Kaohsiung, etwa 48 Kilometer vom Zentrum der Hafenstadt Tainan entfernt, die die schwersten Schäden zu verzeichnen hatte. Mit dem offiziellen Ende der Suche wurden 116 Todesopfer verzeichnet. Obwohl mehrere Gebäude schwer beschädigt wurden, kamen bis auf zwei Fälle alle Todesopfer durch den Einsturz eines 16-stöckigen Wohnhochhauses in Tainan ums Leben.
06.02.2012
Der Internationale Sportgerichtshof sperrt den spanischen Radrennfahrer Alberto Contador wegen Dopings für zwei Jahre. Rückwirkend werden ihm der Sieg bei der Tour de France 2010 und beim Giro d’Italia 2011 aberkannt.
Der Internationale Sportgerichtshof, englisch Court of Arbitration for Sport (CAS), französisch Tribunal arbitral du sport (TAS), ist ein unabhängiges internationales Schiedsgericht mit Sitz im schweizerischen Lausanne, das 1984 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingerichtet wurde und als letzte Entscheidungsinstanz die oberste Sportgerichtsbarkeit für die Sportverbände und Nationalen Olympischen Komitees in Streitfragen zum internationalen Sportrecht innehat. Infolge eines Urteils des Bundesgerichts der Schweiz wurde der TAS/CAS 1994 der Stiftung Conseil International de l’Arbitrage en matière de Sport bzw. International Council of Arbitration for Sport als Träger unterstellt, die seitdem über die Verwaltung, Finanzierung und die Auswahl der Schiedsrichter entscheidet, um den TAS/CAS vom IOC unabhängig zu machen. Dem TAS/CAS gehörten 2012 über 300 Richterinnen und Richter aus 87 Nationen an.
06.02.2009
Der kanadische Spielfilm Polytechnique des Regisseurs Denis Villeneuve, der den Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal 1989 thematisiert, läuft in Kinos in Québec an.
Polytechnique [pɔlitɛknik] ist ein kanadischer Spielfilm von Denis Villeneuve aus dem Jahr 2009. Der Film thematisiert den Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal 1989. Obwohl alle Figuren im Film bewusst fiktiv sind, wird der Tathergang vergleichsweise genau nachgestellt. Die Entscheidung, die Ereignisse zu verfilmen, wurde vor allem in der Provinz Québec sehr kontrovers diskutiert. Von der Kritik wurde der Film überwiegend positiv aufgenommen. Er wurde mit mehreren kanadischen Filmpreisen ausgezeichnet.
06.02.2004
Gerhard Schröder kündigt an, den SPD-Parteivorsitz an Franz Müntefering abtreten zu wollen. Formal ist für die Übergabe ein Sonderparteitag notwendig, der am 21. März stattfindet.
Gerhard Fritz Kurt „Gerd“ Schröder ist ein ehemaliger deutscher Politiker (SPD). Er war von Oktober 1998 bis November 2005 der siebte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und regierte in der ersten rot-grünen Koalition auf Bundesebene. Zuvor war Schröder von 1990 bis 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen. Er war in den Jahren 1999 bis 2004 Bundesvorsitzender der SPD und von 1978 bis 1980 Bundesvorsitzender der Jusos.
06.02.2003
In Berlin eröffnet der Film Chicago von Rob Marshall die Internationalen Filmfestspiele.
Berlin ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.
06.02.2002
In Berlin eröffnet der Film Heaven von Tom Tykwer die Internationalen Filmfestspiele.
Berlin ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.
06.02.2001
Ariel Scharon vom Likud gewinnt die Sonderwahl um das Ministerpräsidentenamt in Israel.
war ein israelischer Politiker und General. Bis zum Jom-Kippur-Krieg 1973 war er als aktiver Offizier, vielfach in entscheidenden Positionen, an allen militärischen Konflikten Israels beteiligt. Damals und in der darauf folgenden Zeit, als er mehrfach Ministerämter bekleidete, galt er als Hardliner und Protagonist der Siedlerbewegung. Als Ministerpräsident von 2001 bis 2006 setzte er jedoch den Abzug des israelischen Militärs aus dem Gazastreifen durch.
06.02.2000
Zweiter Tschetschenienkrieg: Die russische Armee nimmt nach wochenlanger Belagerung Grosny ein.
Der Zweite Tschetschenienkrieg war ein militärischer Konflikt in der russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien und schloss an den Ersten Tschetschenienkrieg an, der im Juni 1996 mit einem Abkommen beendet worden war. Er begann 1999 und endete im April 2009. Beiden Seiten wurden später schwere Menschenrechtsverletzungen nachgewiesen.
Bei der Stichwahl zur Wahl des finnischen Staatspräsidenten gewinnt Tarja Halonen, die als erste Frau in dieses Amt gewählt wird.
Tarja Kaarina Halonen ist eine finnische Politikerin. Sie war von 2000 bis 2012 das erste weibliche Staatsoberhaupt von Finnland.
Beim Eisenbahnunfall von Brühl kommen neun Menschen ums Leben.
Der Eisenbahnunfall von Brühl ereignete sich in der ersten Stunde des Sonntags, 6. Februar 2000, im Bahnhof Brühl (Rheinland) auf der linken Rheinstrecke. Der von der Lok 101 092 gezogene D 203 Schweiz-Express von Amsterdam Centraal nach Basel SBB fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über eine in abzweigender Lage liegende Weiche und entgleiste. Dabei kamen neun Fahrgäste ums Leben.
06.02.1999
Beim Untergang einer indonesischen Fähre vor der Insel Borneo sterben über 300 Menschen.
Borneo ist eine Insel im Malaiischen Archipel in Südostasien. Mit einer Fläche von knapp 752.000 km² ist sie nach Grönland und Neuguinea die drittgrößte Insel der Welt, die größte Insel Asiens und doppelt so groß wie Deutschland. Borneo ist aufgeteilt zwischen den drei Staaten Indonesien, Malaysia und Brunei.
06.02.1998
Frankreichs Präfekt von Korsika, Claude Erignac, wird von korsischen Separatisten ermordet.
Frankreich, amtlich la République française, ist ein interkontinentaler Einheitsstaat in Westeuropa mit Überseegebieten. Sein Staatsgebiet befindet sich auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Asien.
06.02.1997
Der Staudamm des Lake Opuha in Neuseeland bricht nach starken Regenfällen und setzt 13 Millionen Kubikmeter Wasser frei.
Der Lake Opuha ist ein hauptsächlich für die Bewässerung des Umlandes angelegter Stausee in der Region Canterbury auf der Südinsel von Neuseeland.
06.02.1996
Eine Chartermaschine der türkischen Birgenair, eine Boeing 757 mit der Flugnummer 301, stürzt kurz vor Mitternacht Ortszeit nach dem Start vom Flughafen Puerto Plata in der Dominikanischen Republik in den Atlantik. 189 Menschen sterben, darunter 164 deutsche Touristen.
Birgenair war eine türkische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Istanbul, die ihren Flugbetrieb 1996 einstellte.
06.02.1995
Mit Arantxa Sánchez Vicario rückt die erste Tennisspielerin aus Spanien an die Spitze der Tennisweltrangliste.
Arantxa Sánchez Vicario ist eine ehemalige spanische Tennisspielerin. Die Sandplatzspezialistin war die erste spanische Nummer 1 der Tennisweltrangliste, gewann vier Grand-Slam-Titel im Einzel und sechs im Doppel.
06.02.1989
In der polnischen Hauptstadt Warschau findet das erste Treffen am Runden Tisch zwischen der kommunistischen Führung und der Gewerkschaft Solidarność statt. Die Gespräche dauern bis zum 5. April.
Die Geschichte Polens umfasst die Entwicklung auf dem Gebiet der Republik Polen und der historischen polnischen Reiche von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Die – ungeschriebene – Vorgeschichte Polens umfasst zahlreiche slawische Stämme, Burgen, Siedlungen und Grabstellen. Eine genaue ethnische Zuordnung ist unsicher. Die heutige Unwissenheit über Polens Ursprünge ist Folge der Quellenarmut des 10. Jahrhunderts, das in der historischen Forschung als „dunkles Jahrhundert“ bezeichnet wird.
06.02.1980
Das Bundesverfassungsgericht stellt fest, dass die friedliche Nutzung der Kernenergie mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vereinbar sei. Eine Verfassungsbeschwerde zum Genehmigungsverfahren für das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich ist erfolglos.
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist in der Bundesrepublik Deutschland als Verfassungsgericht des Bundes sowohl ein selbständiges und unabhängiges Verfassungsorgan der Justiz, ranggleich mit den anderen obersten Bundesorganen, als auch der oberste Gerichtshof auf Bundesebene. Es hat damit eine Doppelstellung und -funktion.
06.02.1979
In der Bremer Rolandmühle löst ein Kabelbrand die gewaltigste Staubexplosion durch Mehlstaub in der deutschen Geschichte aus. 14 Tote, 17 zum Teil schwer Verletzte und ein Sachschaden von umgerechnet etwa 50 Millionen Euro sind die Folge.
Die Rolandmühle in Bremen ist eine industrielle Getreidemühle, die als eines der wichtigsten privaten Produktionsunternehmen der bremischen Hafenwirtschaft gilt. Das Unternehmen hat ca. 100 Beschäftigte und verarbeitet nach eigenen Angaben jährlich 350.000 Tonnen Getreide zu Mehlprodukten für Handwerk und Industrie. Verarbeitet werden Importgetreide und regionale Getreideaufkommen. Beliefert werden regionale Abnehmer und Exportkunden.
06.02.1968
Der französische Präsident Charles de Gaulle eröffnet die X. Olympischen Winterspiele in Grenoble, bei denen erstmals zwei getrennte deutsche Mannschaften antreten. Der Skirennläufer Léo Lacroix spricht den olympischen Eid, das olympische Feuer wird vom ehemaligen Eiskunstläufer Alain Calmat entzündet.
Die Olympischen Winterspiele 1968 fanden vom 6. bis 18. Februar 1968 in Grenoble statt, der Hauptstadt des französischen Départements Isère. Frankreich war zum zweiten Mal Gastgeber von Winterspielen, nach 1924 in Chamonix. Die Spiele waren geprägt von einer noch nie da gewesenen Dezentralisierung, die Wettkampforte lagen bis zu 65 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt in den umliegenden Gebirgszügen. Mit 1158 Sportlern aus 37 Ländern wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt.
06.02.1967
Der deutsche Ingenieur Helmut Gröttrup meldet die weltweit ersten Patente zur Chipkarte an (DEDE000001574074A „Nachahmungssicherer Identifizierungsschalter“ und DE000001574075A „Identifizierungsschalter mit induktiver Zuordnung“). Sie beschreiben wesentliche Inhalte des späteren Patents DE000001945777C3 „Identifizierungsschalter“.
Helmut Gröttrup war ein deutscher Ingenieur sowie Raumfahrt- und Computerpionier. Er verantwortete die Bordsysteme und Steuerung im deutschen Aggregat 4 (V2)-Projekt und für die sowjetische Raketenentwicklung, war danach an der Entwicklung elektronischer Systeme für die Logistiksteuerung, Betriebsdatenerfassung und Identifikationssysteme beteiligt und erfand das maßgebliche Grundprinzip der Chipkarte mit kontaktloser Datenübertragung.
06.02.1963
Der Prototyp der Boeing 727 hat seinen Erstflug.
Die Boeing 727 ist ein dreistrahliges Verkehrsflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing in Tiefdeckerauslegung für den Passagier- und Frachttransport auf Mittel- und Kurzstrecken. Mit 1.832 hergestellten Exemplaren war die Boeing 727 eine Zeit lang das meistgebaute Strahlverkehrsflugzeug der Welt, bis sie darin von der Boeing 737 abgelöst wurde.
06.02.1959
Der US-amerikanische Ingenieur Jack Kilby reicht ein Patent für den ersten integrierten Schaltkreis ein.
Jack St. Clair Kilby war ein US-amerikanischer Ingenieur. Er gilt zusammen mit Robert Noyce als Erfinder der integrierten Schaltung – wofür er den Nobelpreis für Physik erhielt – und wird als „Vater des Mikrochips“ bezeichnet.
An der Opéra-Comique in Paris findet die Uraufführung der Oper La voix humaine von Francis Poulenc statt.
Die Opéra-Comique ist ein Theater in Paris. Es steht am Place Boieldieu, in der Nähe des Boulevard des Italiens im 2. Arrondissement und ist auch unter dem Namen Salle Favart bekannt.
06.02.1958
Bei einer Zwischenlandung auf dem Flughafen München-Riem auf dem Weg von Belgrad nach Manchester verunglückt der British-European-Airways-Flug 609. 23 von 44 Passagieren, darunter fast die gesamte Mannschaft des englischen Fußballklubs Manchester United, kommen ums Leben.
Der Flughafen München-Riem war von 1939 bis zu seiner Schließung am 16. Mai 1992 der internationale Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt München.
06.02.1952
Elisabeth II. wird nach dem Tod ihres Vaters Georg VI. Königin und Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs und verschiedener anderer Länder des Commonwealth. Sie erfährt davon, nachdem sie in Kenia die Nacht im Treetops Hotel verbracht hat.
Elisabeth II. aus dem Haus Windsor war von 1952 bis zu ihrem Tod im Alter von 96 Jahren Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland sowie von zuletzt 14 weiteren, als Commonwealth Realms bezeichneten souveränen Staaten einschließlich deren Territorien und abhängigen Gebieten. Darüber hinaus war sie das Oberhaupt des 56 Staaten umfassenden Commonwealth of Nations, Lehnsherrin der britischen Kronbesitzungen sowie weltliches Oberhaupt der anglikanischen Church of England.
06.02.1936
Adolf Hitler eröffnet in Garmisch-Partenkirchen die IV. Olympischen Winterspiele. Der Skifahrer Willy Bogner spricht den olympischen Eid.
Garmisch-Partenkirchen ist ein 1935 aus den Marktgemeinden Garmisch und Partenkirchen hervorgegangener Markt und zugleich der Kreishauptort des Landkreises Garmisch-Partenkirchen sowie das Zentrum des Werdenfelser Landes. Aufgrund seiner Größe ist es eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden sowie ein Oberzentrum in Bayern. Der Ort liegt rund 80 km südwestlich von München und rund 50 Kilometer nordwestlich von Innsbruck. Es ist die letzte Gemeinde in Deutschland, die Verwaltungssitz eines Landkreises ist, ohne selbst Stadt zu sein (Kreishauptort). Der Markt Garmisch-Partenkirchen strebt das weitgehend bedeutungslos gewordene Stadtrecht auch nicht an.
06.02.1932
Im Calmette-Prozess über das Lübecker Impfunglück, bei dem 77 Kinder infolge eines kontaminierten Tuberkulose-Impfstoffs umgekommen sind, werden die beiden Ärzte Georg Deycke und Ernst Altstaedt wegen fahrlässiger Tötung zu Haftstrafen verurteilt.
Zum Lübecker Impfunglück kam es 1930 bei der Einführung der BCG-Schutzimpfung gegen Tuberkulose in Lübeck. Es handelt sich um das größte Impfunglück des 20. Jahrhunderts. Insgesamt kam es zu 77 Todesopfern.
06.02.1922
Im Washingtoner Flottenabkommen verständigen sich die fünf Seemächte Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und die USA auf eine Rüstungsbegrenzung ihrer großen Kriegsschiffe. Der erste Abrüstungsvertrag wird jedoch durch ein bald aufkeimendes Wettrüsten in kleineren Schiffsklassen konterkariert.
Als Flottenkonferenzen werden drei große internationale Konferenzen der Seemächte in der Zwischenkriegszeit bezeichnet, die sich mit Fragen der Seerüstung beschäftigten: die Konferenz von Washington 1921/22 die Londoner Konferenz 1930 und die Londoner Konferenz 1935/36. Eine weitere, ergebnislose Konferenz fand 1927 in Genf statt. Die abgeschlossenen Verträge legten Obergrenzen für den Schiffsbestand der beteiligten Länder sowie konstruktive Einschränkungen einzelner Schiffstypen fest, um ein Wettrüsten zu verhindern. Die Verträge verloren mit dem Zweiten Weltkrieg ihre Wirkung.
Kardinal Achille Ratti wird nach viertägigem Konklave zum Papst gewählt und nimmt den Namen Pius XI. an.
Kardinal ist ein Titel der römisch-katholischen Kirche und die ranghöchste Würde nach der des Papstes. Der auf Lebenszeit verliehene Kardinalstitel beruft den Träger zur besonderen Mitverantwortung an der Gesamtleitung der Kirche im Kardinalskollegium sowie der Römischen Kurie und berechtigt bis zur Vollendung des 80. Lebensjahres grundsätzlich zur Teilnahme an der Papstwahl.
06.02.1919
Die Nationalversammlung der Weimarer Republik zur Ausarbeitung einer Verfassung tritt, um den revolutionären Unruhen in Berlin zu entgehen, in Weimar erstmals zusammen.
Die Weimarer Nationalversammlung war das erste Parlament der Weimarer Republik, das die am 11. August 1919 verabschiedete, demokratische Reichsverfassung ausarbeitete.
Zum ersten Mal starten zweimal täglich Flugzeuge in Berlin-Johannisthal, um Postsendungen zur verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar zu transportieren. Damit beginnt die Geschichte der zivilen Luftpost in Deutschland.
Der Flugplatz Johannisthal war ein Flugplatz in Berlin. Er wurde im September 1909 als zweiter unternehmerisch geführter Flugplatz und als zweiter Motorflugplatz in Deutschland eröffnet, nach dem August-Euler-Flugplatz in Darmstadt. Wegen seiner Lage zwischen den Berliner Vororten Johannisthal und Adlershof wurde er damals noch Motorflugplatz Johannisthal-Adlershof genannt. Nachdem die Nutzung für den zivilen Passagierluftverkehr mit der Eröffnung des Zentralflughafens Tempelhof im Jahr 1923 endete und er seit 1952 nicht mehr als öffentlicher Flugplatz genutzt worden war, wurde er 1995 offiziell geschlossen und anschließend umgenutzt.
06.02.1917
In Trondheim beginnt die erste länderübergreifende Konferenz der Samen aus Norwegen, Schweden und Finnland. Der 6. Februar wird deshalb später zum Nationaltag der Samen.
Trondheim liegt an der Mündung des Flusses Nidelv in der Provinz (Fylke) Trøndelag in Norwegen und wurde 997 als Nidaros gegründet. Trondheim ist mit 218.460 Einwohnern nach Oslo und Bergen die drittgrößte Kommune des Landes. Mit einer Gesamtfläche von 529 Quadratkilometern umfasst sie neben dem Stadtgebiet seit 1964 die umliegenden Siedlungen.
06.02.1900
Im Deutschen Reich wird die Lex Heinze verabschiedet, mit der die öffentliche Darstellung „unsittlicher“ Handlungen in Kunstwerken, Literatur und Theateraufführungen zensiert wird.
Die sogenannte Lex Heinze war in Deutschland ein umstrittenes Gesetz zur Änderung des Reichsstrafgesetzbuches aus dem Jahre 1900. Der Entwurf sah vor, die Darstellung „unsittlicher“ Handlungen in Theateraufführungen zu zensieren, die Vorschriften gegen Pornografie und Kuppelei zu verschärfen sowie den Straftatbestand der Zuhälterei einzuführen. Nach zahlreichen öffentlichen Protesten und Widerstand weiter Kreise des liberalen Bürgertums sowie der Sozialdemokratie entschärfte der Reichstag den Gesetzesentwurf und billigte die „Sittlichkeitsparagraphen“ des Reichsstrafgesetzbuches in einer Kompromissfassung. Benannt war das Gesetz nach dem Berliner Zuhälter Hermann Heinze, der wegen einer 1887 begangenen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt und verurteilt wurde. Sein Name steht für „Unsittlichkeit“ im weitesten Sinn, wie sie in diesem Prozess zur Sprache kam.
06.02.1888
Im Deutschen Reich wird die Wehrpflicht auf sieben Jahre verlängert und die Kriegsstärke der Armee auf 700.000 Mann vergrößert.
Deutsches Reich ist der Name des deutschen Nationalstaates zwischen 1871 und 1945. Anfangs nicht deckungsgleich, wurde der Name zugleich auch die staatsrechtliche Bezeichnung Deutschlands. Nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 kam die Bezeichnung „Großdeutsches Reich“ in amtlichen wie propagandistischen Gebrauch. Ein Führererlass Hitlers wies die Institutionen des Staates im Juni 1943 an, zukünftig diese Benennung zu verwenden.
06.02.1886
Der deutsche Chemiker Clemens Winkler entdeckt bei der Analyse des seltenen Minerals Argyrodit ein weiteres chemisches Element, das er Germanium nennt. Es entspricht dem 15 Jahre früher von Dmitri Mendelejew vorhergesagten Eka-Silicium.
Clemens Alexander Winkler war ein deutscher Chemiker. Er ist der Entdecker des chemischen Elements Germanium.
06.02.1875
Im Deutschen Reich schreibt das neue während des Kulturkampfes entstandene Reichsgesetz über die Beurkundung des Personenstands und die Eheschließung die obligatorische Zivilehe vor und lässt die Ehescheidung zu. Das Gesetz tritt am 1. Januar 1876 in Kraft.
Deutsches Kaiserreich ist die nachträgliche Bezeichnung des Deutschen Reiches für die Epoche von seiner Gründung 1871 bis zum Ende der Monarchie in der Novemberrevolution von 1918. Der erste deutsche Nationalstaat war eine föderale, konstitutionelle Monarchie und nach seiner Verfassung ein „ewiger Bund“ der deutschen Fürsten und der Senate der Freien Städte. Als Staatsoberhaupt nahm der König von Preußen den Titel „Deutscher Kaiser“ an. Otto von Bismarck, Ministerpräsident von Preußen und treibende Kraft hinter der Reichsgründung, war wie die meisten seiner Nachfolger zugleich Reichskanzler. Berlin, die Hauptstadt Preußens, war auch die des Kaiserreichs.
06.02.1862
In der Schlacht von Fort Henry gelingt den Unionstruppen unter General Ulysses S. Grant der erste bedeutende Erfolg auf dem westlichen Kriegsschauplatz des Sezessionskrieges.
Das Heer der Union im Sezessionskrieg war das Heer der Unionsstaaten während des Sezessionskrieges. Die United States Army bestand vor dem Bürgerkrieg aus 16.402 Berufssoldaten, von denen ungefähr ein Viertel in das neue Heer der Konföderierten wechselten. Der Rest bildete den Kern des neuen Heeres der Union im Sezessionskrieg. Abraham Lincoln rief am 15. April 1861, nur wenige Tage nach dem Angriff auf Fort Sumter, die in der Union verbliebenen Staaten auf, Freiwilligenverbände im Umfang von 75.000 Soldaten für drei Monate aufzustellen. Bis zur Übernahme in das US-Heer blieben diese Verbände in der Milizorganisation der Bundesstaaten. Deshalb war die Rekrutierung und Bewaffnung der Freiwilligen Aufgabe der Einzelstaaten. Bereits am 3. Mai 1861 forderte Lincoln als Oberster Befehlshaber erneut 42.000 dreijährig Freiwillige bei den Bundesstaaten an und befahl gleichzeitig, das US-Heer um 23.000 Mann zu verstärken. Erst am 22. Juli 1861 ermächtigte der US-Kongress Präsident Lincoln zur Aufstellung eines Freiwilligenheeres mit einem Umfang von 1.000.000 Freiwilligen. 186.000 Soldaten waren afroamerikanischer Herkunft. Als ab 1863 das Aufkommen an Freiwilligen nicht mehr ausreichte, beschloss der Kongress vier Einberufungsgesetze, denen aber nur mäßiger Erfolg beschieden war.
06.02.1840
Mit dem Vertrag von Waitangi zwischen Vertretern der Māori und dem Vereinigten Königreich fällt Neuseeland unter britische Herrschaft.
Der Vertrag von Waitangi, in Māori Te Tiriti o Waitangi, ist die älteste Verfassungsurkunde Neuseelands. Der Vertrag wurde am 6. Februar 1840 bei Waitangi in der Bay of Islands, auf der Nordinsel Neuseelands, von Lieutenant-Governour William Hobson als Vertreter der britischen Krone und 45 Chiefs der nördlichen Māori-Clans unterzeichnet.
06.02.1838
Der Zulukönig Dingane lässt Pieter Retief und seine Voortrekker bei Friedensverhandlungen in der Zulu-Hauptstadt uMgungundlovu ermorden.
Die Zulu sind eine Untergruppe der Bantu mit heute über elf Millionen Menschen und die größte Ethnie Südafrikas. Sie leben hauptsächlich in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Die Sprache der Zulu ist isiZulu.
06.02.1831
Der am 2. Februar gewählte Bartolomeo Alberto Cappellari wird als Gregor XVI. zum Papst gekrönt.
Gregor XVI. war von 1831 bis zu seinem Tod der 254. Papst der römisch-katholischen Kirche. Er ist der bislang letzte Papst, der zum Zeitpunkt seiner Wahl zwar Kardinal, aber kein Bischof war. Zudem war er bis zur Wahl von Papst Franziskus im Jahre 2013 der letzte Ordensangehörige und bis zur Wahl von Papst Leo XIV. im Jahre 2025 der letzte Mönch, der zum Papst gewählt wurde.
06.02.1829
Am Théâtre des Nouveautés in Paris erfolgt die Uraufführung der Oper Le Jeune Propriétaire et le vieux fermier von Adolphe Adam.
Théâtre des Nouveautés ist ein Theatername, der für unterschiedliche Theaterbetriebe in verschiedenen Gebäuden der Stadt Paris gebraucht wurde. Seit 1921 bezeichnet er ein kleineres Schauspiel- und Operettentheater im 9. Arrondissement an der Adresse 24 boulevard Poissonnière.
06.02.1810
Die Franzosen beginnen mit der Belagerung von Cádiz während der Napoleonischen Kriege. Die Einnahme der Stadt gelingt nicht, und 1812 rücken die Truppen ab.
Cádiz ist die Hauptstadt der Provinz Cádiz in der Autonomen Region Andalusien in Süd-Spanien mit 109.950 Einwohnern. Darüber hinaus ist sie Bischofsstadt des Bistums Cádiz y Ceuta. Die Einwohner von Cádiz werden Gaditanos genannt.
06.02.1795
In Graaff-Reinet gründen Buren aus Protest gegen die Niederländische Ostindien-Kompanie die erste Burenrepublik, die für etwa eineinhalb Jahre Bestand hat.
Graaff-Reinet ist eine 26.585 Einwohner zählende Stadt in der Gemeinde Dr Beyers Naudé, Distrikt Sarah Baartman, Provinz Ostkap in Südafrika.
06.02.1788
Massachusetts wird 6. Bundesstaat der USA.
Massachusetts ist ein Bundesstaat im Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika und Teil der Region Neuengland. Er grenzt im Osten an den Atlantischen Ozean und den Golf von Maine, im Süden an Connecticut und Rhode Island, im Norden an New Hampshire und Vermont und im Westen an New York. Massachusetts ist flächenmäßig der siebtkleinste Bundesstaat und mit einer Bevölkerung von rund 7,1 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat in Neuengland, der 16. bevölkerungsreichste in den USA insgesamt und auf Platz drei der am dichtesten besiedelten Staaten hinter New Jersey und Rhode Island.
06.02.1778
Frankreich erkennt während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges die Unabhängigkeit der USA an.
Die Geschichte Frankreichs umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der Französischen Republik von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie beginnt in vorgeschichtlicher Zeit. So lassen sich altsteinzeitliche Wohnhöhlen in der Dordogne und Megalithkulturen in der Bretagne nachweisen. In der Bronzezeit drangen ab 700 v. Chr. Kelten ein. Cäsar eroberte von 58–51 v. Chr. Gallien und inkorporierte das Gebiet in das Römische Reich. Durch die Völkerwanderung im 5. Jahrhundert strömten Franken, Westgoten und Burgunder ins Land und passten sich der gallo-römischen Kultur an. Es folgte die Bildung des Fränkischen Reichs durch Chlodwig I., welcher um 500 das Christentum annahm. Pippin der Jüngere begründete 751 die Dynastie der Karolinger. Sein Sohn, Karl der Große, vereinte das Frankenreich mit Sachsen, Bayern und Oberitalien. 800 ließ er sich vom Papst zum Kaiser krönen.
06.02.1764
Prinz Franz Xaver gründet als Administrator für seinen Neffen, den noch unmündigen Kurfürsten von Sachsen Friedrich August III. eine Akademie für Malerei in Leipzig, die er der Kunstakademie in Dresden unterstellt.
Franz Xaver Albert August Ludwig Benno von Sachsen und Polen, Graf von der Lausitz, war ein aus dem Hause der albertinischen Wettiner stammender Prinz von Sachsen und Polen sowie Regent (Kuradministrator) des Kurfürstentums Sachsen von 1763 bis 1768.
06.02.1746
In Bologna findet die Uraufführung der Oper Caio Mario von Niccolò Jommelli statt.
Bologna [boˈlɔnja, italienisch boˈloɲːa] ist eine italienische Universitätsstadt und die Hauptstadt der Metropolitanstadt Bologna sowie der Region Emilia-Romagna. Die Großstadt ist mit 391.473 Einwohnern die siebtgrößte italienische Stadt und ein bedeutender nationaler Verkehrsknotenpunkt.
06.02.1737
Am Kleinen Hoftheater in Wien erfolgt die Uraufführung der Tragikomödie Alessandro in Sidone von Giovanni Bononcini.
Eine Tragikomödie beschreibt ein Drama in der Literatur und im Theater sowie Spielfilm, in dem die Merkmale der Tragödie und der Komödie eng miteinander verknüpft sind. Im weiteren Sinne bezeichnet der Begriff eine Tragödie, welche neben den tragischen auch komische Bestandteile enthält, wie die alten spanischen und englischen Tragödien.
06.02.1713
Zar Peter der Große und der dänische König Friedrich IV. treffen sich in der Zeit des Großen Nordischen Kriegs im Schloss Gottorf, wo sich der Zar auch für den europaweit bekannten Gottorfer Riesenglobus interessiert, welcher wenige Wochen später in die Kunstkammer des Zaren nach Sankt Petersburg abtransportiert wird.
Peter I., der Große, geboren als Pjotr Alexejewitsch Romanow, war von 1682 bis 1721 Zar und Großfürst von Russland und von 1721 bis 1725 der erste Kaiser des Russischen Reichs. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher Russlands. Der Beiname Der Große bezieht sich dabei auf seine Leistungen, allerdings war auch seine Körpergröße entsprechend: Nach zeitgenössischen Angaben war Zar Peter tatsächlich ein Riese an Gestalt. Unterschiedliche Quellen nennen Maße zwischen 2,01 und 2,15 Meter.
06.02.1685
Mit dem Tod von Karl II. wird sein Bruder Jakob II. König von England und – als Jakob VII. – von Schottland.
Karl II. aus dem Haus Stuart war König von England, Schottland und Irland.
06.02.1662
Im Vertrag von Montmartre erlangt der französische König Ludwig XIV. Einfluss auf das Herzogtum Lothringen.
Der Vertrag von Montmartre wurde am 6. Februar 1662 zwischen dem französischen König Ludwig XIV. und Herzog Karl IV. von Lothringen geschlossen. Mit diesem Vertrag erhielt Frankreich die Kontrolle über das Herzogtum Lothringen.
06.02.1643
Der niederländische Seefahrer Abel Tasman entdeckt als erster Europäer den Archipel Fidschi im Pazifik.
Abel Janszoon Tasman war ein niederländischer Seefahrer. Auf seinen Entdeckungsreisen umsegelte er den australischen Kontinent und erreichte am 13. Dezember 1642 als erster Europäer Neuseeland.
06.02.1637
In Chur wird der gegen die französische Anwesenheit in Graubünden gerichtete Kettenbund geschlossen.
Chur ist der Hauptort des Schweizer Kantons Graubünden sowie der Region Plessur. Chur liegt am Alpenrhein und ist Sitz des Bistums Chur. Am 1. Januar 2020 wurde Maladers eingemeindet, 2021 Haldenstein. Am 1. Januar 2025 fusionierte Tschiertschen-Praden mit Chur.
06.02.1457
In der Zisterzienserabtei Marienfeld wird der Marienfelder Altar aufgestellt.
Das Kloster Marienfeld ist eine ehemalige Zisterzienserabtei und liegt im Harsewinkeler Stadtteil Marienfeld im ostwestfälischen Kreis Gütersloh.
06.02.0806
Der fränkische König Karl der Große erlässt für die Zeit nach seinem Ableben die Divisio Regnorum, die die Aufteilung des Reiches unter seinen Söhnen Karl, Pippin und Ludwig vorsieht. Durch den vorzeitigen Tod der beiden älteren Brüder erlangt der Teilungsplan keine Bedeutung, Ludwig fällt das alleinige Erbe zu. In der Urkunde wird auch erstmals Ingolstadt (Ingoldes stat = „Stätte des Ingold“) erwähnt.
Das Fränkische Reich oder Frankenreich, das vom 5. bis ins 9. Jahrhundert bestand und sich im Wesentlichen aus dem römischen Gallien und angrenzenden rechtsrheinisch-germanischen Siedlungsgebieten gebildet hatte, war der bedeutendste Nachfolgestaat des 476 untergegangenen Weströmischen Reiches und die historisch wichtigste Reichsbildung in Europa seit der Antike.
06.02.0590
Der sassanidische König Hormizd IV., gegen den sich bereits sein Heerführer Bahram Tschobin erhoben hat, wird von einer Adelspartei am Hofe gestürzt und durch seinen Sohn Chosrau II. ersetzt, ehe Tschobin die Hauptstadt erreicht hat.
Das Sas(s)anidenreich war das zweite persische Großreich des Altertums. Der Name des Reiches, dessen Eigenbezeichnung Eranschahr lautete, leitet sich von der letzten vorislamischen persischen Dynastie der Sassaniden (Sāsāniden) ab. Im mittelalterlichen Schāhnāme wird die Dynastie nach Papak bzw. Bābak, dem (eventuellen) Sohn des Stammvaters Sas(s)an, bezeichnet. Mit sehr wenigen Ausnahmen gehörten bis zum Schluss sämtliche Großkönige der Familie der Sassaniden an.
06.02.0337
Julius I. wird zum Bischof von Rom gewählt.
Julius I. wurde am 6. Februar 337 nach viermonatiger Sedisvakanz zum Bischof von Rom (Papst) gewählt und hatte dieses Amt bis zu seinem Tod am 12. April 352 inne.