Historische Ereignisse am Mittwoch, 16. Juli
65 bedeutende Ereignisse fanden am Mittwoch, 16. Juli statt — von 622 bis 2021. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Am 16. Juli 2025 ereigneten sich in der europäischen Geschichte mehrere bedeutsame Momente. Im Jahr 2021 endete der NATO-Einsatz Resolute Support in Afghanistan nach zwei Jahrzehnten militärischer Präsenz. In derselben Zeit kam es zu einer verheerenden Naturkatastrophe, die sich insbesondere in Deutschland abspielte: Starkregen führte zu extremen Hochwassern in Westdeutschland und den Benelux-Staaten. Die Flutkatastrophe forderte etwa 200 Menschenleben, wobei allein im Landkreis Ahrweiler nahezu 120 Todesfälle registriert wurden. Besonders kleine Flüsse schwollen binnen kürzester Zeit auf Rekordhöhen an und zerstörten zahlreiche Gebäude. Ebenfalls am 16. Juli prägte sich ein anderes europäisches Ereignis ein: Im Jahr 2019 wählte das Europäische Parlament Ursula von der Leyen zur ersten Präsidentin der Europäischen Kommission, ein Meilenstein für die weibliche Führungsrepräsentation in europäischen Institutionen.
Der 16. Juli zeigt sich meteorologisch an diesem Datum als Sommertag mit charakteristischen Bedingungen für die Jahreszeit. Der Himmel präsentiert sich tagsüber überwiegend bedeckt. Astrologisch befindet sich die Sonne im Sternzeichen Krebs. Der Mond steht derzeit in der zunehmenden Phase und nähert sich dem Vollmond an.
Die Website DayAtlas bietet Nutzern die Möglichkeit, für beliebige Daten und Orte umfassende Informationen zu erkunden. Die Plattform zeigt Wetterdaten für den jeweiligen Tag, dokumentiert historische Ereignisse, verzeichnet berühmte Geburtstage und Todesfälle. So können Nutzer die historische Bedeutung eines bestimmten Datums in Kontext ihrer geografischen Region verstehen.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 15. April.
16.07.2021
Der NATO-Einsatz Resolute Support endet.
Die NATO, im Deutschen auch als Atlantisches Bündnis oder als Nordatlantikpakt bezeichnet, ist ein Verteidigungsbündnis 32 europäischer und nordamerikanischer Mitgliedstaaten, das dem gemeinsamen Schutz der eigenen Territorien dient und darüber hinaus das Ziel weltweiter politischer Sicherheit und Stabilität verfolgt.
Ausgelöst durch Starkregen schwellen die Pegel an überwiegend kleinen Flüssen im Westen Deutschlands und den Benelux-Staaten binnen kürzester Zeit auf Rekordstände an, wodurch viele Gebäude volllaufen, oder gar von den Wassermassen komplett mitgerissen werden. In den folgenden Tagen werden etwa 200 Tote geborgen, allein im Landkreis Ahrweiler werden fast 120 Todesopfer gezählt. (Siehe auch Hochwasser)
Ein Pegel ist eine Einrichtung zur Feststellung des Wasserstandes in Flüssen, Kanälen und anderen Gerinnen, in Seen und im Meer. Er kann aus einer einfachen Pegellatte bestehen, im erweiterten Sinne bezeichnet „Pegel“ auch die Messstelle als Ganzes. Die genaue Definition ist für Deutschland in der Pegelvorschrift der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) festgelegt.
16.07.2019
Das Europäische Parlament wählt Ursula von der Leyen zur ersten Präsidentin der Europäischen Kommission.
Das Europäische Parlament mit offiziellem Sitz in Straßburg ist das Parlament der Europäischen Union. Seit 1979 wird es alle fünf Jahre in allgemeinen, unmittelbaren, freien, geheimen, aber nicht gleichen Europawahlen von den Bürgern der EU gewählt. Damit ist das Europäische Parlament das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union und die einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit. Zuletzt wurde das Parlament vom 6. bis 9. Juni 2024 gewählt. Das neu gewählte Parlament konstituierte sich am 16. Juli 2024.
16.07.2017
Mit seinem achten Sieg im Herrenfinale von Wimbledon gegen den Kroaten Marin Čilić (6:3, 6:1, 6:4) gewinnt der Schweizer Tennisspieler Roger Federer seinen insgesamt 19. Grand-Slam-Titel im Einzel.
Das Herreneinzel der Wimbledon Championships 2017 war ein Tenniswettbewerb in London.
16.07.2005
Das deutsche Team Gerolsteiner gewinnt durch Georg Totschnig seine erste Etappe in der Geschichte der Tour de France.
Das Team Gerolsteiner war ein von 1997 bis 2008 bestehendes deutsches Radsportteam, das zuletzt den Status eines UCI ProTeam innehatte. Die Mannschaft wurde vom Getränkehersteller Gerolsteiner Brunnen finanziert.
In Montréal werden die 11. Schwimmweltmeisterschaften eröffnet. Die Veranstaltung, die bis zum 31. Juli dauern wird, ist die größte Sportveranstaltung in der Stadt seit den Olympischen Sommerspielen 1976 und die erste Schwimm-WM in Nordamerika.
Die 11. Schwimmweltmeisterschaften fanden vom 16. bis 31. Juli 2005 in Montreal statt und wurden vom Weltverband FINA ausgerichtet. Mit über 2000 Sportlern war der Wettbewerb die größte sportliche Veranstaltung in der kanadischen Metropole seit den Olympischen Spielen 1976 und zugleich die ersten Schwimmweltmeisterschaften in Nordamerika. Austragungsort war die Île Sainte-Hélène, wo ein bereits bestehendes Freibad um zusätzliche, temporär errichtete Becken für die Wasserball- und Synchronschwimmwettbewerbe ergänzt wurde. Die Wettbewerbe im Langstreckenschwimmen fanden auf einer Regattastrecke einer Nachbarinsel statt.
16.07.2003
In São Tomé und Príncipe putscht das Militär gegen Staatspräsident Fradique de Menezes, der sich gerade auf Staatsbesuch in Nigeria befindet, und Premierministerin Maria das Neves. Der Putsch wird nach wenigen Tagen friedlich beendet.
São Tomé und Príncipe, portugiesisch São Tomé e Príncipe [sɐ̃w̃ tuˈmɛ i ˈpɾĩsɨpɨ], ist ein Inselstaat im Golf von Guinea, etwa 200 km vor der Küste Afrikas westlich vor Äquatorialguinea und Gabun. Die Insel São Tomé ist nach dem Heiligen Thomas benannt; Príncipe ist die „Insel des Prinzen“.
16.07.2001
Beim Wassereinbruch in eine Mine im Autonomen Gebiet Guangxi in der Volksrepublik China gibt es über 200 Tote.
Guangxi, früher auch Kwangsi nach Post bzw. Wade-Giles (Kuang3-hsi1), ist ein autonomes Gebiet im Süden der Volksrepublik China. Die vollständige amtliche Bezeichnung ist Autonomes Gebiet Guangxi der Zhuang.
16.07.1999
John F. Kennedy jr. stürzt auf einem von ihm selbst gesteuerten Flug nach Martha’s Vineyard zusammen mit seiner Frau Carolyn Bessette-Kennedy und deren Schwester Lauren kurz vor Erreichen des Zielflughafens im Atlantik ab.
John Fitzgerald Kennedy, Jr. war ein US-amerikanischer Jurist und Verleger.
16.07.1994
In Ruanda endet der Völkermord an den Tutsi.
Ruanda oder Rwanda [ˈʁu̯anda] ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika bzw. Zentralafrika. Er grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Tansania. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Ruanda auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Auf dem Staatsgebiet verläuft die afrikanische Hauptwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Nils und des Kongos.
Bruchstücke des im Vorjahr entdecken Kometen Shoemaker-Levy 9 tauchen in die Atmosphäre des Planeten Jupiter ein. Es ist das erste Mal, dass die Kollision zweier Körper des Sonnensystems und die Auswirkungen eines solchen Impakts direkt beobachtet werden können.
Shoemaker-Levy 9 war ein 1993 entdeckter Komet. Seine offizielle Bezeichnung ist D/1993 F2 (Shoemaker-Levy). Das „D“ in seiner Bezeichnung steht für das englische „disappeared“ („verschwunden“) und zeigt an, dass der Komet nicht mehr existiert. Seine Bruchstücke tauchten im Juli 1994 in den Planeten Jupiter ein. Er erhielt seinen Namen, weil er der neunte kurzperiodische Komet war, der von Carolyn und Eugene Shoemaker zusammen mit David H. Levy entdeckt wurde.
16.07.1990
Helmut Kohl besucht Michail Gorbatschow in der Sowjetunion und verhandelt mit ihm über die deutsche Wiedervereinigung.
Helmut Josef Michael Kohl war ein deutscher Politiker (CDU). Er war vom 1. Oktober 1982 bis zum 27. Oktober 1998 der sechste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und regierte mit einer schwarz-gelben Koalition wie vor ihm Konrad Adenauer und Ludwig Erhard. Seine Amtszeit ist mit 5870 Tagen die bisher längste, sie dauerte neun Tage länger als die Amtszeit Angela Merkels. Kohl war von 1969 bis 1976 dritter Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz.
Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf Luzon in den Philippinen kostet 1621 Menschen das Leben.
Luzon oder Luzón ist die größte Insel der Philippinen und die sechzehntgrößte Insel der Welt.
16.07.1986
Die Mission T-15 des sowjetischen Sojus-Raumschiffs, mit der die erste Besatzung zur Raumstation Mir gebracht worden war, endet nach 125 Tagen.
Sojus T-15 ist die Missionsbezeichnung für den am 13. März 1986 gestarteten Flug eines sowjetischen Sojus-Raumschiffs zu den sowjetischen Raumstationen Mir und Saljut 7. Es war der erste Besuch eines Sojus-Raumschiffs bei der Raumstation Mir, der zehnte an Saljut 7 und der 76. Flug im sowjetischen Sojusprogramm. Als erste Mission zur Mir war die Bezeichnung Mir EO-1, als fünfte Langzeitbesatzung von Saljut 7 wurde die Bezeichnung Saljut 7 EO-5 verwendet.
16.07.1982
Das Asylverfahrensgesetz (heutige Bezeichnung: Asylgesetz) der BRD tritt in Kraft.
Das Asylgesetz regelt das Asylverfahren in der Bundesrepublik Deutschland.
16.07.1979
Ahmad Hasan al-Bakr erklärt seinen Rücktritt als Staats- und Regierungschef des Irak und ernennt Saddam Hussein zu seinem Nachfolger.
Marschall Ahmad Hasan al-Bakr, auch Ahmed Hassan al-Bakr war ein irakischer Militär und Politiker.
16.07.1969
Apollo 11 wird zur ersten bemannten Landung auf dem Mond auf die Reise geschickt. An Bord befinden sich die Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins.
Apollo 11 war die fünfte bemannte Raumfahrtmission des Apollo-Programms und der erste bemannte Raumflug mit einer Mondlandung. Die Mission einschließlich Mondlandung am 20. Juli 1969 verlief erfolgreich. Damit erreichte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA das 1961 von US-Präsident John F. Kennedy vorgegebene nationale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.
16.07.1965
Sowjetisches bemanntes Mondprogramm: Der erste Start einer sowjetischen Proton-Rakete gelingt.
Das sowjetische bemannte Mondprogramm war der vergebliche Versuch der sowjetischen Raumfahrt, den USA beim Wettlauf zum Mond zuvorzukommen.
Schwere Unwetter mit starken Wolkenbrüchen suchen Südniedersachsen, Ostwestfalen und Nordhessen heim. Die dadurch verursachte Heinrichsflut kostet 11 Menschenleben, es entstehen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe.
Als Heinrichsflut oder Julihochwasser bzw. Schwarzer Freitag von Waldeck wird die Hochwasserkatastrophe bezeichnet, die nach schweren Unwettern am 15. und 16. Juli 1965 Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen sowie Teile der heutigen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen traf. Bei dem extremen Starkregenfällen folgenden Hochwasser starben insgesamt 16 Menschen, drei davon in der DDR. Es entstanden Schäden in dreistelliger DM- und DDR-Mark-Millionenhöhe. Besonders schwer betroffen waren die Einzugsgebiete der Twiste und der Diemel, die an der Diemelmündung liegende Stadt Bad Karlshafen, das Einzugsgebiet der Lippe und der Altenau, in dem sieben Menschen starben, sowie der Ilme. Schwer betroffen waren auch die heutigen Landkreise Göttingen, Holzminden und Kassel. In den Innenstädten von Paderborn, Lippstadt und Kassel entstanden große Schäden. In der DDR waren die Bezirke Erfurt, Suhl, Gera, Karl-Marx-Stadt, Leipzig, Dresden und Halle schwer betroffen.
16.07.1958
Generalsekretär Walter Ulbricht verkündet auf dem fünften Parteitag der SED die Zehn Gebote der sozialistischen Moral und Ethik.
Generalsekretär ist eine verbreitete Bezeichnung für eine Führungsposition in einer Organisation. Protokollarisch ist er unterhalb eines Präsidenten oder Vorsitzenden angesiedelt, was allerdings in vielen Verbänden nicht immer den realen Machtverhältnissen und Aufgaben entspricht. Er ist in der Regel Mitglied der Geschäftsführung der Organisation.
16.07.1952
Am Werbellinsee weiht DDR-Präsident Wilhelm Pieck das Pionierlager der Pionierrepublik Wilhelm Pieck ein.
Der Werbellinsee [vɛʁbɛˈliːnˌzeː] liegt im Norden des brandenburgischen Landkreises Barnim, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Er bildet zusammen mit dem Werbellinkanal die Bundeswasserstraße Werbelliner Gewässer (WbG). Sie zählt bis zum Oder-Havel-Kanal zur Wasserstraßenklasse I und gehört in den Zuständigkeitsbereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel.
16.07.1951
Der wegen seines Verhaltens während der deutschen Okkupation Belgiens umstrittene König Leopold III. tritt zu Gunsten seines Sohnes Baudouin zurück.
Belgien ist ein föderaler Staat in Westeuropa. Es liegt zwischen der Nordsee und den Ardennen und grenzt an die Niederlande, Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Belgien zählte am 1. Januar 2024 rund 11,8 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 30.688 Quadratkilometern. Mit 383 Einwohnern pro Quadratkilometer zählt Belgien zu den am dichtesten besiedelten Staaten. Der Grad der Urbanisierung Belgiens ist mit fast 98 Prozent der höchste in Europa. Brüssel ist die Hauptstadt und Sitz der belgischen Königsfamilie, der Föderalregierung sowie Zentrum der Region Brüssel-Hauptstadt. Die bevölkerungsreichste Stadt ist Antwerpen, gefolgt von Gent, Charleroi, Lüttich (Liège) und Brüssel, während Brüssel und die umgebenden Gemeinden mit insgesamt ca. 1,25 Millionen Einwohnern den größten Ballungsraum bilden. Die Region Brüssel-Hauptstadt umfasst die Stadt Brüssel selbst sowie 18 unabhängige kommunale Einheiten; deren Einwohner werden vom Belgischen Statistikamt separat erfasst.
Der Roman The Catcher in the Rye (Der Fänger im Roggen) des US-amerikanischen Schriftstellers J. D. Salinger erscheint. Der Roman wird innerhalb von zehn Jahren über drei Millionen Mal verkauft.
Der Fänger im Roggen ist ein 1951 erschienener und weltweit erfolgreicher Roman des amerikanischen Schriftstellers J. D. Salinger. Darin erzählt der 17-jährige Holden Caulfield rückblickend von drei Tagen seines sich zuspitzenden Lebens, als er 16 Jahre alt war. Das Buch, das als einer der bedeutendsten Vorläufer der amerikanischen Young-adult fiction gilt, machte Salinger weltberühmt. Es blieb sein einziger veröffentlichter Roman.
16.07.1950
Im entscheidenden Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft schlägt Uruguay Gastgeber Brasilien mit 2:1 und gewinnt damit zum zweiten Mal nach 1930 den Titel.
Maracanaço (portugiesisch) oder Maracanazo (spanisch), sinngemäß etwa „Schock von Maracanã“, ist eine vor allem in Südamerika geläufige Bezeichnung für das entscheidende Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1950 zwischen Brasilien und Uruguay, das Brasilien vor heimischem Publikum im Maracanã in Rio de Janeiro 1:2 verlor.
16.07.1945
Die erste Atombombe wird im Rahmen des Manhattan-Projekts beim Trinity-Test auf dem White Sands Proving Ground nahe der Stadt Alamogordo in New Mexico gezündet.
Eine Kernwaffe ist eine Waffe, deren Wirkung auf kernphysikalischen Reaktionen – Kernspaltung und/oder Kernfusion – beruht. Konventionelle Waffen beziehen dagegen ihre Explosionsenergie aus chemischen Reaktionen, bei denen die Atomkerne unverändert bleiben. Die Entwicklung der Kernwaffentechnik begann mit dem Zweiten Weltkrieg.
Auf der Bahnstrecke München–Rosenheim muss zwischen den Stationen Aßling und Oberelkofen ein Zug wegen Lokschaden anhalten, der mit ins Rheinland und nach Westfalen zurückkehrenden Kriegsgefangenen besetzt ist. Ein Güterzug mit Militärmaterial für die amerikanische Besatzungsmacht fährt auf den stehenden Zug auf. Die genaue Zahl der Opfer schwankt je nach Quellenlage von 102 bis 106 Getöteten.
Die Bahnstrecke München–Rosenheim ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Bayern. Sie verläuft von München über Grafing nach Rosenheim. Die Strecke ist Teil der europäischen TEN-Linie 17 von Paris nach Budapest.
16.07.1942
Auf Anordnung der Vichy-Regierung unter Pierre Laval treibt die französische Polizei in der Razzia Rafle du Vel’d’Hiv 13.000 bis 20.000 Juden in einem Stadion zusammen.
Als Vichy-Regime oder Vichy-Frankreich bezeichnet man im Rückblick die Regierung des État français . Dieser löste mit dem Verfassungsgesetz vom 10. Juli 1940 die Dritte Französische Republik ab, die vom nationalsozialistischen Deutschland im Westfeldzug während des Zweiten Weltkrieges besiegt worden war. Der „État français“ bestand bis 1944 und erhielt den inoffiziellen Namen nach seinem Regierungssitz, dem Kurort Vichy in der Auvergne.
16.07.1940
Adolf Hitler erlässt die Weisung Nummer 16 zur Vorbereitung einer Invasion Englands, die den Decknamen Unternehmens Seelöwe erhält.
Adolf Hitler war ein deutscher Politiker österreichischer Herkunft und von 1933 bis zu seinem Tod Diktator des Deutschen Reichs. Ab 1921 war er Vorsitzender der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), von 1933 bis 1945 deutscher Reichskanzler, ab 1934 auch Staatsoberhaupt und ab 1938 Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht.
16.07.1938
The Saturday Evening Post beginnt Alter Adel rostet nicht, einen weiteren Roman von P. G. Wodehouse um Bertie Wooster und seinen Kammerdiener Reginald Jeeves, als Fortsetzungsgeschichte zu veröffentlichen.
The Saturday Evening Post war eine amerikanische Wochenzeitschrift, die von 1821 bis 1969 in Philadelphia erschien.
16.07.1935
In Oklahoma City wird die erste Parkuhr der Welt aufgestellt.
Oklahoma City ist die Hauptstadt des US-amerikanischen Bundesstaates Oklahoma und dessen wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt ist County Seat des gleichnamigen Oklahoma County. Sie ist eine der größten Städte der Great Plains und liegt am North Canadian River im Zentrum des Bundesstaates Oklahoma. Das U.S. Census Bureau hat bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 681.054 ermittelt. In der Metropolregion lebten 2016 circa 1,37 Millionen Menschen.
Ein Erdbeben der Stärke 6,5 auf Taiwan fordert etwa 2.700 Tote.
Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Sie entstehen durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben infolge von Verschiebungen der tektonischen Platten an Bruchfugen der Lithosphäre, in weniger bedeutendem Maße auch durch vulkanische Aktivität, Einsturz oder Absenkung unterirdischer Hohlräume, große Erdrutsche und Bergstürze sowie durch Sprengungen. Erdbeben, deren Herd unter dem Meeresboden liegt, werden auch Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt. Diese unterscheiden sich von anderen Beben zum Teil in den Auswirkungen wie zum Beispiel der Entstehung eines Tsunamis, jedoch nicht in ihrer Entstehung.
16.07.1927
Der Reichstag verabschiedet das Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung. Die provisorische Regelung der Erwerbslosenfürsorgeverordnung im Rahmen der Kriegsfürsorge entfällt damit, es gibt jetzt einen echten Rechtsanspruch auf Arbeitslosengeld.
Das Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung (AVAVG) vom 16. Juli 1927 wurde am 7. Juli 1927 vom Deutschen Reichstag mit 355 gegen 47 Stimmen bei 15 Enthaltungen und 3 ungültigen Stimmen verabschiedet und trat am 1. Oktober des Jahres in Kraft. Es stellt den im europäischen Vergleich späten Beginn einer Arbeitslosenversicherung in Deutschland dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte man daran an und versuchte 1957 mit einer Großen Novelle des AVAVG den Zustand vor der Zeit des Nationalsozialismus wiederherzustellen. Erst 1969 wurde dieses Gesetz durch das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) abgelöst, das der Arbeitsverwaltung in der Bundesrepublik eine neue Rechtsgrundlage gab.
16.07.1920
Der Vertrag von Saint-Germain, der die Auflösung der k.u.k. Doppel-Monarchie Österreich-Ungarn und die Bedingungen für die neue Republik Österreich regelt, tritt in Kraft.
Der Vertrag von Saint-Germain regelte nach dem Ersten Weltkrieg die Auflösung der österreichischen Reichshälfte (die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder) Österreich-Ungarns und die Bedingungen für die neue Republik Deutschösterreich. Der Vertrag von Trianon regelte die Situation Ungarns, des anderen Teilstaates der vormaligen Doppelmonarchie. Der am 2. September 1919 den österreichischen Delegierten übergebene Vertrag wurde am 10. September 1919 im Schloss Saint-Germain-en-Laye unterzeichnet. Am 16. Juli 1920 trat er förmlich in Kraft und bestätigte die Auflösung Österreich-Ungarns auch völkerrechtlich.
16.07.1909
Die August Horch Automobilwerke GmbH Zwickau wird gegründet.
August Horch war ein deutscher Maschinenbauingenieur und Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi.
16.07.1892
Den 400. Jahrestag der Entdeckung Amerikas nimmt Papst Leo XIII. in der Enzyklika Quarto abeunte saeculo zum Anlass, die seitdem durchgeführte Missionierung als Erfolg für die römisch-katholische Kirche zu würdigen.
Leo XIII. war von 1878 bis 1903 der 256. Papst der römisch-katholischen Kirche.
16.07.1862
Lewis A. Swift entdeckt bei seinen Himmelsbeobachtungen einen neuen Kometen. Drei Tage später stößt Horace Parnell Tuttle unabhängig von Swift auf die gleiche Himmelserscheinung.
Lewis A. Swift war ein US-amerikanischer Astronom.
16.07.1861
Die Armee der Nordstaaten unter Brigade-General Irvin McDowell beginnt auf Befehl Präsident Abraham Lincolns ihre erste Offensive in Richtung der konföderierten Hauptstadt Richmond, die bereits wenige Tage darauf am Bull Run im Debakel endet.
Irvin McDowell war ein US-amerikanischer Offizier des US-Heeres mit dem Dienstgrad Generalmajor.
16.07.1857
Die im Bibighar, Kanpur festgesetzten zweihundert britischen Frauen und Kinder werden hingerichtet. Das Massaker an den Wehrlosen zählt zu den für die britische Öffentlichkeit traumatischsten Ereignissen des Indischen Aufstands von 1857.
Bibighar war die Bezeichnung des Hauses in Kanpur, in dem 1857 73 Frauen und 124 Kinder während des Indischen Aufstands zunächst gefangen gehalten und am 16. Juli 1857 massakriert wurden. Es gilt als das schlimmste Massaker an britischen Zivilpersonen während des Aufstands.
16.07.1848
Im Voodoo und im römischen Katholizismus wird die Wallfahrt nach Sodo in Haiti begründet.
Voodoo [ˈvuːduː], auch Vodun, Voudou, Vaudou, Wudu oder Wodu, ist eine synkretistische Religion, die sich ursprünglich in Westafrika entwickelte und heute auch in kreolischen Gesellschaften des atlantischen Raums und vor allem in Haiti beheimatet ist. Durch die Sklaverei kam die Praxis aus den traditionellen Religionen Westafrikas in die Karibik, wobei Elemente anderer Religionen – vorwiegend der christlichen im römisch-katholischen Ritus – eingebracht wurden. Weltweit hat Voodoo etwa 60 Millionen Anhänger.
16.07.1832
Auf den Shetland-Inseln geraten 31 Fischerboote vom Typ Sixern in einen Sturm; 105 Menschen ertrinken.
Die Shetlandinseln, englisch Shetland Islands, kurz Shetlands, auch Shetland [ˈʃɛtlənd] genannt, sind eine zu Schottland gehörende Inselgruppe, die den nördlichsten Teil des Vereinigten Königreichs bildet. Sie liegt nordöstlich der schottischen Orkney- und südöstlich der Färöer-Inseln, etwa auf demselben Breitengrad wie die norwegische Küstenstadt Bergen. Die Shetlands markieren die nördliche Begrenzung der Nordsee gegenüber dem Nordatlantik. Ausgenommen die abseits liegenden Inseln Fair Isle und Foula, erstrecken sich die Shetlandinseln über ein 80 km mal 120 km großes Areal zwischen dem 59. und 61. Breitengrad. Von den 1466 km² Fläche entfallen etwa zwei Drittel auf die Hauptinsel Mainland. Administratives Zentrum und größte Stadt der Shetlands ist Lerwick auf Mainland. Historischer Hauptort und zweitgrößte Siedlung ist Scalloway. Die höchste Erhebung der Shetlandinseln ist der Ronas Hill auf Mainland mit 449 m über dem Meeresspiegel.
16.07.1821
In der Zirkumskriptionsbulle De salute animarum regelt Papst Pius VII. die Diözesen und Kirchenprovinzen in Preußen neu.
Eine Zirkumskriptionsbulle ist eine päpstliche Urkunde, durch die die Grenzen von Bistümern neu festgelegt werden.
16.07.1790
In den Vereinigten Staaten wird der District of Columbia geschaffen. Damit entsteht die Planhauptstadt Washington, D.C.
Ein Hauptstadtdistrikt ist eine spezielle Verwaltungseinheit, welche die Hauptstadt eines Staates enthält.
16.07.1789
Zwei Tage nach dem Sturm auf die Bastille beginnt deren endgültiger Abriss.
Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 gilt als eines der bedeutenden Ereignisse am Beginn der Französischen Revolution. Die Bastille, Symbol der Unterdrückung durch das Ancien Régime, wurde von einer großen Menschenmenge umlagert und schließlich eingenommen.
16.07.1782
Wolfgang Amadeus Mozarts deutschsprachige komische Oper Die Entführung aus dem Serail hat ihre Uraufführung im Wiener Burgtheater. Das Libretto von Johann Gottlieb Stephanie basiert auf einem Singspiel von Christoph Friedrich Bretzner, der gegen die unautorisierte Umarbeitung seines Werkes protestiert.
Wolfgang Amadeus Mozart, der selbst zumeist den Namen Wolfgang Amadé Mozart führte, war ein Komponist der Wiener Klassik. Er schuf eine Vielzahl von Meisterwerken in so gut wie allen musikalischen Gattungen seiner Zeit und gilt als einer der berühmtesten Komponisten der Musikgeschichte.
16.07.1761
Die zweitägige Schlacht bei Vellinghausen im Siebenjährigen Krieg endet mit einem Sieg der Alliierten (u. a. Engländer, Hannoveraner, Hessen, Preußen) unter Ferdinand von Braunschweig über die Franzosen unter dem Befehl von Charles de Rohan, prince de Soubise und Victor-François de Broglie.
Die Schlacht bei Vellinghausen war ein Gefecht des Siebenjährigen Krieges am 15./16. Juli 1761 zwischen den Alliierten und Frankreich.
16.07.1760
Im Gefecht bei Emsdorf gelingt den alliierten Truppen im Siebenjährigen Krieg ein Sieg über ein französisches Korps.
Das Gefecht bei Emsdorf fand während des Siebenjährigen Krieges am 16. Juli 1760 zwischen der französischen und einer aus Hessen, Briten und Hannoveranern bestehenden alliierten Armee statt und endete mit einer Niederlage der Franzosen.
16.07.1676
Marie-Madeleine de Brinvilliers wird von einer Kammer des Pariser Höchstgerichts schuldig gesprochen, ihren Vater und ihre beiden Brüder vergiftet zu haben. Das Todesurteil wird am nächsten Tag durch Enthaupten vollstreckt. Ihr Fall löst die so genannte Giftaffäre aus und führt zur Gründung der Chambre ardente durch Ludwig XIV.
Marie-Madeleine Marguerite d’Aubray, Marquise de Brinvilliers war eine französische Adelige und Mörderin. Sie war eine der bekanntesten Giftmörderinnen der Kriminalgeschichte. Verurteilt wurde sie wegen der Vergiftung ihres Vaters und ihrer zwei Brüder sowie des Versuchs, ihre Schwester zu ermorden. Diese Morde beging sie unter Mithilfe ihres Geliebten, des Chevaliers Godin de Sainte-Croix. Weitere Giftmorde und Mordversuche wurden ihr nachgesagt, aber nie stichhaltig bewiesen. Der Fall wurde vielfach künstlerisch aufgegriffen.
16.07.1669
In Salzburg kostet ein Felssturz des Mönchsbergs 230 Menschen das Leben.
Salzburg ist die Landeshauptstadt des gleichnamigen Landes der Republik Österreich. Sie liegt im Salzburger Becken und ist nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt Österreichs.
16.07.1661
Die private Stockholms Banco bringt – als erstes Kreditinstitut in Europa – eigene ungedeckte Banknoten in Umlauf.
Palmstruch-Bank wurde 1656 von Johan Palmstruch gegründet und gilt als erste Notenbank der Welt.
16.07.1641
Kaiserliche Truppen unter dem Feldmarschall Melchior von Hatzfeldt beginnen im Dreißigjährigen Krieg mit der Belagerung von Dorsten.
Melchior Friedrich Gottfried Graf von Gleichen und Hatzfeldt, Herr zu Trachenberg, war ein deutscher kaiserlicher Feldherr im Dreißigjährigen Krieg und Zweiten Nordischen Krieg. Nachdem er unter Albrecht von Wallenstein und Matthias Gallas gedient hatte, war er ab 1639 Oberbefehlshaber eines eigenen Korps in Westfalen. 1645 übernahm er vorübergehend den Befehl über die kaiserliche Hauptarmee, wurde aber in der Schlacht bei Jankau gefangen genommen und beendete im Jahr darauf seine militärische Karriere. Erst 1657 kehrte er im zur Unterstützung Polens geführten Krieg gegen die Schweden nochmals als kaiserlicher Oberbefehlshaber zurück, musste das Kommando aber Ende des Jahres gesundheitsbedingt niederlegen und starb bald darauf.
16.07.1627
Barbaresken-Korsaren nehmen auf der südlich von Island gelegenen Inselgruppe Vestmannaeyjar einheimische Frauen und junge Leute gefangen, um sie in Nordafrika als Sklaven zu verkaufen. Andere Bewohner werden getötet.
Als Barbaresken-Korsaren werden die meist muslimischen Kaperfahrer im Mittelmeer bezeichnet, die vom 16. Jahrhundert bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts von dem als Barbarei-Küste bezeichneten Teil der nordafrikanischen Küste aus agierten.
16.07.1551
Eine osmanische Seestreitmacht unter Turgut Reis erscheint vor der Küste Maltas, verwüstet die Insel, erobert die Nachbarinsel Gozo und führt beinahe die gesamte Bevölkerung in die Sklaverei.
Das Osmanische Reich, auch das Türkische Reich genannt, war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. Die im deutschsprachigen Raum veraltete, Bezeichnung Ottomanisches Reich, deren Gegenstücke im englisch- und französischsprachigen Raum weiterhin üblich sind, leitet sich von der italianisierten Variante Ottomano der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her.
16.07.1519
Die Leipziger Disputation zwischen dem Ingolstädter Theologen Johannes Eck und den Wittenberger Theologen Andreas Bodenstein und Martin Luther wird beendet.
Die Leipziger Disputation war ein akademisches Streitgespräch zwischen dem Ingolstädter Theologieprofessor Johannes Eck als Herausforderer und den Wittenberger Theologieprofessoren Andreas Bodenstein sowie Martin Luther als Verteidigern. Es fand vom 27. Juni bis zum 15. Juli 1519 in der Leipziger Pleißenburg statt. Herzog Georg von Sachsen hatte sich erfolgreich für die Ausrichtung der Disputation durch die Universität Leipzig eingesetzt.
16.07.1482
In Ulm druckt Lienhart Holl den ersten deutschen Weltatlas, die Cosmographia des Claudius Ptolemäus in der Ausgabe des Nicolaus Germanus.
Ulm ist eine Großstadt mit 129.882 Einwohnern in Baden-Württemberg. Die Universitätsstadt liegt an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb und am nördlichen Rand Oberschwabens an der Grenze zu Bayern. Die Stadt bildet einen eigenen Stadtkreis und ist Sitz des Landratsamts des angrenzenden Alb-Donau-Kreises. Ulm ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eines von 14 Oberzentren des Landes und bildet mit Neu-Ulm eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands mit 191.722 Einwohnern. Diese Beziehung wird auch als Doppelstadt oder Zweilandstadt bezeichnet, weil der eine Teil in Baden-Württemberg und der andere in Bayern liegt.
16.07.1465
In der Schlacht bei Montlhéry trifft Ludwig XI. mit seinem königlichen Heer auf die Truppen der Ligue du Bien public unter Karl dem Kühnen. Nach anfänglichen Vorteilen der Franzosen können die burgundischen Truppen einen unentschiedenen Ausgang der Schlacht herbeiführen.
Die Schlacht bei Montlhéry fand am 16. Juli 1465 zwischen den Truppen des französischen Königs Ludwig XI. und der Ligue du Bien public unter dem burgundischen Herzog Karl dem Kühnen statt.
16.07.1448
Der Frieden von Murten am Ende des Freiburgkriegs bürdet der Schweizer Stadt Freiburg eine hohe Entschädigung an das Herzogtum Savoyen auf.
Der Freiburgkrieg 1447–48 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen der seit 1277 habsburgischen Stadt Freiburg und dem Herzogtum Savoyen sowie dem Berner Stadtstaat, womit es der vierte und letzte grössere militärische Konflikt zwischen Freiburg und Bern im Spätmittelalter war.
16.07.1377
Der zehnjährige Richard II. wird zum König von England gekrönt.
Richard II. war von 1377 bis zu seiner Absetzung 1399 König von England.
16.07.1338
Die Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches bilden auf dem Königsstuhl von Rhens einen Kurverein zur Wahrung ihrer Rechte.
Ein Kurfürst war einer der ursprünglich sieben ranghöchsten Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, denen seit dem 13. Jahrhundert die Kurwürde und damit das alleinige Recht zur Wahl des römisch-deutschen Königs zustand, mit dessen Herrschaft seit dem 10. Jahrhundert der Anspruch auf das Kaisertum verbunden war.
16.07.1274
Das Zweite Konzil von Lyon entscheidet sich für ein Konklave bei jeder künftigen Papstwahl.
Das Zweite Konzil von Lyon, das 1274 in Lyon, das damals zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehörte, unter Leitung Papst Gregors X. stattfand, entschied über drei wichtige Fragen: die Möglichkeit der Beendigung des „Morgenländischen Schismas“ durch eine Union mit dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel, einen Kreuzzug und die Reform der Kirche.
16.07.1260
Nichiren mahnt in seiner Schrift Rissho Ankoku Ron eine Reform der buddhistischen Schulen Japans an.
Nichiren war ein japanischer buddhistischer Reformator. Auch wenn Nichiren selbst nie ausdrücklich eine eigene Schule gründete und er nach heutigem Kenntnisstand seine Zugehörigkeit zur Tendai-Schule nie niederlegte, so sehen ihn doch die verschiedenen Schulen des Nichiren-Buddhismus als ihren Gründer an.
16.07.1228
Franz von Assisi wird von Papst Gregor IX. heiliggesprochen.
Franz von Assisi war der Begründer des Ordens der Minderbrüder und Mitbegründer der Klarissen. Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Hinsichtlich des Quellenumfangs zu Leben und Wirken gehört Franziskus zu den am besten dokumentierten Persönlichkeiten des Mittelalters.
16.07.1212
Im Verlauf der Reconquista erringen die Truppen der verbündeten Königreiche von Kastilien, Aragón und Navarra unter Alfons VIII. in der Schlacht bei Las Navas de Tolosa einen entscheidenden Sieg gegen die maurischen Almohaden unter Kalif Muhammad an-Nasir.
Reconquista ist die spanische und portugiesische Bezeichnung für das Entstehen und die Ausdehnung des Herrschaftsbereichs der christlichen Reiche der Iberischen Halbinsel unter Zurückdrängung und Wiedereroberung des muslimischen Machtbereichs (al-Andalus) im Mittelalter. Als Beginn der Reconquista gilt üblicherweise die Schlacht von Covadonga im Jahr 722, als Endpunkt die Einnahme Granadas durch die Katholischen Könige am 2. Januar 1492.
16.07.1054
Die Offenlegung einer päpstlichen Exkommunikationsbulle gegen den Patriarchen von Konstantinopel, Michael I., durch Humbert von Silva Candida löst das Morgenländische Schisma aus.
Exkommunikation ist im weiteren Sinne der zeitlich begrenzte oder auch permanente Ausschluss aus einer Kirche oder einer Glaubensgemeinschaft oder von bestimmten Aktivitäten in einer solchen Gemeinschaft. Sie wird als Beugestrafe angewandt, das heißt bis zur Beendigung bzw. Wiedergutmachung des Fehlverhaltens.
16.07.1050
Nürnberg wird in der sogenannten Sigena-Urkunde erstmals urkundlich erwähnt.
Die Geschichte der Stadt Nürnberg reicht von der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 1050 und ihrer ersten Blütezeit als Reichsstadt und Hauptort eines größeren Territoriums des Heiligen Römischen Reichs über die Eingliederung ins Königreich Bayern 1806 und den Aufstieg als Industriestadt im 19. Jahrhundert bis in die Zeit des Nationalsozialismus und in die Gegenwart.
16.07.0622
Mit der Auswanderung (Hidschra) Mohammeds und seiner Getreuen von Mekka nach Medina beginnt die islamische Zeitrechnung.
Die Hidschra, auch Hedschra, bezeichnet die Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina und seine Ankunft in Qubāʾ am 12 Rabīʿ al-awwal = 24. September 622. Das Jahr, in dem dieses Ereignis stattgefunden hatte, markiert den Beginn der islamischen Hidschrī-Jahreszählung, die jedoch erst 17 Jahre später durch den Kalifen ʿUmar ibn al-Chattāb eingeführt wurde. Die Jahreszahlen werden oftmals durch ein nachgestelltes H. markiert. Auch der iranische Kalender und der osmanisch-türkische Rumi-Kalender, die beide auf dem Sonnenjahr basieren, zählen die Jahre seit der Hidschra.