Historische Ereignisse am Donnerstag, 24. Juli
51 bedeutende Ereignisse fanden am Donnerstag, 24. Juli statt — von 1177 bis 2020. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.
Am Donnerstag, den 24. Juli 2025, fallen zwei historische Ereignisse aus dem Jahr 2019 und 2020 in den Fokus der Zeitgeschichte. Boris Johnson übernahm am 24. Juli 2019 das Amt des britischen Premierministers nach dem Rücktritt Theresa Mays, eine Entscheidung, die die politische Landschaft des Vereinigten Königreichs nachhaltig prägte. Ein Jahr später, am 24. Juli 2020, fand in der Hagia Sophia das erste Freitagsgebet nach der erneuten Umwidmung in eine Moschee statt, ein symbolträchtiges Ereignis mit großer religionspolitischer Bedeutung.
Die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Welt, steht in Istanbul und vereint in ihrer Architektur mehr als 1.500 Jahre Geschichte. Das Gebäude war nacheinander Kathedrale, Moschee und Museum und symbolisiert damit die vielfältige kulturelle und religiöse Geschichte der Region, die sich in seinen Mauern widerspiegelt.
Die meteorologische Situation an diesem Tag zeigt typische Sommerbedingungen mit ausgeglichenen Temperaturen und stabilen Wettermustern für die Zeit des Jahres. Der Mond befindet sich in der zunehmenden Phase, während das Sternzeichen Löwe die Himmelskonstellation prägt und astrologisch dieser Periode ihre charakteristische Energie verleiht.
DayAtlas bietet eine umfassende Übersicht historischer Ereignisse, prägt Geburtstage und Todesfälle für jeden Tag und Ort. Die Plattform ermöglicht Nutzern, historische Zusammenhänge zu erkunden und bedeutende Momente der Vergangenheit nachzuvollziehen.
Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 16. April.
24.07.2020
In der Hagia Sophia findet das erste Freitagsgebet nach der erneuten Umwidmung in eine Moschee statt.
Die Hagia Sophia oder Sophienkirche befindet sich in Eminönü, einem Stadtteil im europäischen Teil Istanbuls. Die von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche wurde von 1453 bis 1935 – und wird wieder seit 2020 – als Moschee genutzt. Von 1935 bis 2020 diente sie als Museum.
24.07.2019
Nach dem Rücktritt Theresa Mays folgt ihr Boris Johnson als Premierminister des Vereinigten Königreichs nach.
Theresa Mary May, Baroness May of Maidenhead ist eine britische Politikerin. Sie war vom 13. Juli 2016 bis zum 24. Juli 2019 Premierministerin des Vereinigten Königreichs. In dieser Funktion bildete sie die Kabinette May I und May II. Zuvor hatte sie ab Mai 2010 das Amt der Innenministerin bekleidet. Im britischen Unterhaus vertrat sie von 1997 bis 2024 den Wahlkreis Maidenhead. Von 11. Juli 2016 bis 7. Juni 2019 war sie Parteiführerin der Conservative Party. Seit 2024 ist sie als Life Peeress Mitglied des Oberhauses.
24.07.2014
Auf dem Air-Algérie-Flug 5017 (Flugnummer: AH5017) von Ouagadougou nach Algier stürzt eine von der spanischen Swiftair gemietete McDonnell Douglas MD-83 auf malischem Staatsgebiet ab: bei dem Unglück kamen alle 116 Insassen (6 Besatzungsmitglieder und 110 Passagiere) ums Leben.
Air-Algérie-Flug 5017 war ein Linienflug von Ouagadougou nach Algier, auf dem Air Algérie am 24. Juli 2014 eine von der spanischen Swiftair gemietete McDonnell Douglas MD-83 einsetzte. Das Flugzeug sollte laut Plan um 05:40 Uhr UTC in Algier landen, stürzte allerdings auf malischem Staatsgebiet ab. Bei dem Unfall kamen alle 116 Insassen ums Leben.
24.07.2013
Beim Eisenbahnunfall von Santiago de Compostela sterben 79 Personen; über 140 weitere Insassen des Zuges werden verletzt.
Der Eisenbahnunfall von Santiago de Compostela ereignete sich am 24. Juli 2013 in Angrois am Rand der spanischen Stadt Santiago de Compostela, als ein Hochgeschwindigkeitszug wegen stark überhöhter Geschwindigkeit in einem Gleisbogen entgleiste. 80 Menschen starben bei dem Unfall.
24.07.2010
Bei der Loveparade in Duisburg kommt es zu einer Massenpanik, in deren Folge 21 Menschen zu Tode kommen und mindestens 652 verletzt werden.
Die Loveparade war eine von 1989 bis 2010 veranstaltete Technoparade.
24.07.2005
Der auf Initiative des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez entstandene multinationale Fernsehsender Telesur nimmt seinen Sendebetrieb für Lateinamerika auf.
Venezuela ist ein Staat im Norden von Südamerika. Er grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Kolumbien, im Osten an Guyana und im Norden an die Karibik. Im Land leben etwa 28,5 Millionen Menschen, davon rund 5 Millionen in der Metropolregion der Hauptstadt Caracas.
Die seit dem 14. Juli in Duisburg laufenden VII. World Games enden mit der Schlussfeier. Erfolgreichste Nation in den Spielen der nichtolympischen Sportarten ist Russland vor Deutschland und Italien.
Duisburg ist eine kreisfreie Großstadt, die an der Mündung der Ruhr in den Rhein im Schnittpunkt von Niederrhein und Ruhrgebiet liegt. Die rheinische Stadt gehört dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) an und ist Mitglied des Regionalverbands Ruhr (RVR). Sie ist mit circa einer halben Million Einwohnern nach Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen die fünftgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen. In der Landesplanung als Oberzentrum innerhalb des nordwestlichen Regierungsbezirks Düsseldorf eingestuft, nimmt Duisburg auf der Liste der Großstädte in Deutschland den 15. Platz ein.
24.07.2001
Bulgariens Ex-König Simeon II. wird unter seinem bürgerlichen Namen Simeon Sakskoburggotski Ministerpräsident.
Bulgarien ist eine Republik in Südosteuropa mit etwa 6,5 Millionen Einwohnern. Das Land nimmt den Großteil der östlichen Balkanhalbinsel ein und grenzt im Norden an Rumänien, im Westen an Serbien und Nordmazedonien, im Süden an Griechenland und die Türkei und im Osten an das Schwarze Meer. Bulgarien umfasst ein Gebiet von 110.994 Quadratkilometern und liegt in der gemäßigten Klimazone. Sofia ist die Hauptstadt und gleichzeitig die größte Stadt des Landes; andere größere Städte sind Plowdiw, Warna und Burgas.
24.07.1995
In Israel werden sechs Zivilisten von einem Selbstmordattentäter in einem Bus in Ramat Gan getötet.
Ein Selbstmordattentat ist ein Attentat auf Menschen oder Objekte durch einen oder mehrere Täter, die bei dem Attentat ihren eigenen Tod in Kauf nehmen oder absichtlich herbeiführen wollen.
24.07.1974
US-Präsident Richard Nixon wird vom Obersten Gerichtshof der USA in der Watergate-Affäre dazu verpflichtet, Tonbandaufnahmen mit Gesprächen aus dem Weißen Haus herauszugeben.
Richard Milhous Nixon war ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Infolge der Watergate-Affäre trat Nixon als bisher einziger US-Präsident der Geschichte von seinem Amt zurück.
Mit der Rückholung des ehemaligen Premierministers Konstantinos Karamanlis aus dem Pariser Exil und seiner Vereidigung noch in der Nacht endet die siebenjährige griechische Militärdiktatur und beginnt auf westlichen Druck die Rückkehr zu einem demokratisch regierten Griechenland.
Konstantinos Karamanlis war ein griechischer Jurist und Politiker.
24.07.1969
Apollo 11 landet im Pazifischen Ozean.
Apollo 11 war die fünfte bemannte Raumfahrtmission des Apollo-Programms und der erste bemannte Raumflug mit einer Mondlandung. Die Mission einschließlich Mondlandung am 20. Juli 1969 verlief erfolgreich. Damit erreichte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA das 1961 von US-Präsident John F. Kennedy vorgegebene nationale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.
24.07.1967
Anlässlich der 100-Jahr-Feier des Staates Kanada und der Weltausstellung 1967 provoziert der französische Staatspräsident Charles de Gaulle bei einer Rede vor 100.000 Menschen in Montreal mit den Worten: Es lebe das freie Québec! Die Québec-libre-Affäre führt zu einer Regierungskrise in Kanada unter Premierminister Lester Pearson und zu einer Stärkung der Separationsbestrebungen in Québec.
Die Geschichte Kanadas umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des heutigen Staates Kanada von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie reicht mehr als zwölf Jahrtausende zurück. Um diese Zeit boten sich den frühen menschlichen Bewohnern des heutigen Kanadas durch das Ende der letzten Eiszeit günstigere Lebensmöglichkeiten. Dabei entwickelten sich in einem langen Prozess unter Einwanderung weiterer Gruppen aus Asien sehr stark voneinander abweichende Kulturareale, die von den Inuit, die sich den arktischen Bedingungen angepasst hatten, über Wildbeuter- und halbnomadische bis zu bäuerlichen Kulturen der First Nations reichten, wie die Indianer des Landes genannt werden.
24.07.1964
Uraufführung der Oper Don Rodrigo von Alberto Ginastera am Teatro Colón in Buenos Aires.
Don Rodrigo ist eine tragische Oper von Alberto Ginastera. Die Oper hat drei Akte und neun Bilder ; jede Szene wird von einem orchestralen Intermezzo getrennt. Die Uraufführung fand am 24. Juli 1964 am Teatro Colón in Buenos Aires statt. Die Oper basiert auf einem spanischen Libretto von Alejandro Casona.
24.07.1959
Vor laufenden Fernsehkameras äußern sich der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow und US-Vizepräsident Richard Nixon in der Küchendebatte in Moskau über Vor- und Nachteile des Kommunismus und des Kapitalismus.
Die Sowjetunion war ein von der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) zentralistisch regierter, föderativer Vielvölker- und Einparteienstaat, dessen Territorium sich über Osteuropa und den Kaukasus bis nach Zentral- und über das gesamte Nordasien erstreckte. Sie wurde am 30. Dezember 1922 durch die Bolschewiki gegründet und durch die Alma-Ata-Deklaration am 21. Dezember 1991 als Union, bestehend aus 15 Unionsrepubliken, aufgelöst. Mehrere Regionen der Sowjetunion boykottierten das zur Auflösung führende Referendum. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten in internationalen Organisationen werden seitdem von der Russischen Föderation wahrgenommen.
24.07.1953
Walter Ulbricht wird zum Ersten Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands gewählt.
Walter Ernst Paul Ulbricht war ein deutscher kommunistischer Politiker. Er war von 1950 bis zu seiner Entmachtung am 26. April 1971 der Machthaber der DDR und des SED-Regimes. Seine Herrschaft trug diktatorische Züge. Er prägte in dieser Zeit den Aufbau und die Entwicklung der DDR zu einem sozialistischen Staat.
24.07.1950
Vom Raketenstartgelände Cape Canaveral Space Force Station wird mit der Bumper 8 der erste Flugkörper gestartet.
Die Cape Canaveral Space Force Station (CCSFS) ist eine Einrichtung der US Air Force am Cape Canaveral in Florida, die hauptsächlich als Weltraumbahnhof genutzt und von der US Space Force betrieben wird. Cape Canaveral liegt im Süden der USA und kann den startenden Raketen die Geschwindigkeit der Erdrotation mitgeben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde dieses Gebiet von der Air Force als Flugplatz benutzt. In den 1950er Jahren fanden hier schon die ersten Raketenstarts statt. Die ersten bemannten Raumflüge der USA starteten ebenfalls hier. Seit dem Flug von Apollo 8 im Dezember 1968 starten jedoch alle bemannten Raketen der USA im direkt nordwestlich davon gelegenen Weltraumbahnhof der NASA, dem Kennedy Space Center (KSC). Starts werden in einem Azimutbereich zwischen 35° und 120° durchgeführt, daraus ergeben sich Bahnneigungen zwischen 28 Grad bis 57 Grad. Unter bestimmten Umständen sind auch Starts nach Süden möglich, um polare Umlaufbahnen zu erreichen.
24.07.1943
Die Operation Gomorrha, die Zerstörung Hamburgs durch alliierte Luftangriffe, beginnt.
Unter der Bezeichnung Operation Gomorrha wurde die Luftschlacht um Hamburg im Rahmen der Combined Bomber Offensive geplant und nach der Luftschlacht um die Ruhr vom 24. Juli bis zum 3. August 1943 von britischen und erstmals gemeinsam mit US-amerikanischen Luftstreitkräften ausgeführt. Dabei verursachte der zweite Großangriff der Royal Air Force, in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 als Flächenbombardement durchgeführt, begünstigt durch mehrere Faktoren, einen verheerenden Feuersturm ungekannten Ausmaßes. Den bis dahin schwersten Angriffen in der Geschichte des Luftkrieges fielen schätzungsweise 34.000 Menschen zum Opfer. Ein Großteil Hamburgs wurde zerstört, etwa 900.000 Einwohner flohen oder wurden evakuiert.
24.07.1938
Die erste Durchsteigung der Eiger-Nordwand wird erfolgreich abgeschlossen.
Die Eiger-Nordwand ist eine der großen Nordwände der Alpen. Der Eiger gehört zu den Berner Alpen, seine Nordwand ist über 1800 Meter hoch. Mit einer Länge von bis zu vier Kilometern zählen die Kletterrouten durch die Wand zu den längsten und anstrengendsten der Alpen; die Gefährdung durch Steinschlag und Lawinen ist groß. Bekannt wurde die Wand vor allem durch dramatische Durchsteigungsversuche und Durchsteigungen. Zum öffentlichen Interesse trug auch bei, dass die Wand von Grindelwald und noch besser von der per Bahn erreichbaren Kleinen Scheidegg direkt einsehbar ist.
24.07.1931
Das Starrluftschiff LZ 127 Graf Zeppelin startet unter der Leitung von Hugo Eckener von Friedrichshafen aus zu seiner einwöchigen Polarfahrt.
Starrluftschiffe sind Luftschiffe mit einem kompletten Skelett aus Trägern und Streben. Dieses Gerüst gibt die äußere zumeist aerodynamische Form des Schiffskörpers vor.
24.07.1929
Der nach US-Außenminister Frank Billings Kellogg und dem französischen Außenminister Aristide Briand benannte Briand-Kellogg-Pakt zur Ächtung des Krieges tritt in Kraft.
Frank Billings Kellogg war ein US-amerikanischer Politiker, Jurist und Diplomat. Als Verhandlungspartner des Briand-Kellogg-Paktes, einem gegenseitigen Verzicht auf Krieg zwischen Staaten, erhielt er den Friedensnobelpreis für 1929, der aber erst 1930 verliehen wurde.
24.07.1923
Im Vertrag von Lausanne nach dem Türkischen Befreiungskrieg werden die Bestimmungen des nach dem Ersten Weltkrieg geschlossenen Vertrags von Sèvres revidiert und die Grenzen zwischen der Türkei und Griechenland neu festgelegt. Dabei werden auch „ethnische Säuberungen“ auf beiden Seiten legitimiert.
Der Vertrag von Lausanne wurde am 24. Juli 1923 zwischen der Türkei sowie Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Griechenland, Rumänien und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen im Palais de Rumine geschlossen. Tagungsort der Verhandlungen war das Schloss Ouchy.
24.07.1922
Das britische Mandat für Palästina wird durch den Völkerbund bestätigt.
Das Völkerbundsmandat für Palästina war ein vormals osmanisches Territorium in der südlichen Levante, das sich vom Mittelmeer bis beiderseits des Jordans erstreckte, das die Briten im Ersten Weltkrieg erobert hatten. Die Teilnehmer der Konferenz von Sanremo sprachen am 19. April 1920 das Gebiet Großbritannien zu.
Die Künstlergruppe Die Welle eröffnet in einem Pavillon in Prien am Chiemsee die erste Ausstellung von Werken ihrer Mitglieder.
Die Künstlergruppe Die Welle war ein 1921 erfolgter Zusammenschluss der sechs eigenständigen Künstler Bernhard Klinckerfuß, Paul Roloff, Emil Thoma, Karl Hermann Müller-Samerberg, Friedrich Lommel und Paula Roesler, die nach einem Weg suchten „… ihre Bilder in ihrer persönlichen Eigenart und ihrem Wert am Besten zur Geltung …“ zu bringen.
24.07.1918
Mit dem Nationalpark Covadonga weist Spanien das erste Naturschutzgebiet dieser Art aus. Am 30. Mai 1995 wird dieses in den neuen Nationalpark Picos de Europa eingegliedert.
Ein Nationalpark ist ein ausgedehntes Schutzgebiet, das meistens nur der natürlichen Entwicklung unterliegt und durch spezielle Maßnahmen vor nicht gewollten menschlichen Eingriffen und vor Umweltverschmutzung geschützt wird. In der Regel sind dies Gebiete, die ökologisch besonders wertvoll oder von herausragendem landschaftlichem Reiz sind und im Auftrag einer Regierung verwaltet werden. Sie werden oft auch als Erholungsgebiete und für den sanften Tourismus genutzt. Die Definition eines Nationalparks ist nicht in allen Staaten gleich. Dennoch gibt es eine gemeinsame Idee: die Erhaltung großer, nicht durch menschliche Eingriffe veränderter Naturgebiete für die Nachwelt und als Symbol des nationalen Stolzes.
24.07.1915
An einem Pier in Chicago kentert der Passagierdampfer Eastland, wobei 845 Menschen ums Leben kommen.
Ein Pier ist ein Hafenbauwerk, das meist mehr oder weniger rechtwinklig zum Kai verläuft, auf beiden Wasserseiten als Schiffsanleger dient und oberseitig befestigt und mit Fahrzeugen befahrbar ist. Oft kann auch eine befahrbare Mole im Hafenbereich als Schiffsliegeplatz und damit als Pier genutzt werden, beispielsweise die Gorch-Fock-Mole im Marinestützpunkt Kiel.
24.07.1911
In den peruanischen Anden entdeckt eine Expedition unter Leitung von Hiram Bingham die Ruinenstadt Machu Picchu.
Hiram Bingham III war ein US-amerikanischer Entdecker und Forschungsreisender, der die Existenz von Machu Picchu weltweit bekannt machte und weitere Ruinenstätten der Inka in Peru lokalisierte. Als Politiker der Republikanischen Partei war er von 1923 bis 1925 Vizegouverneur des Bundesstaats Connecticut und danach bis 1933 Mitglied des Senats der Vereinigten Staaten.
24.07.1910
Nach mehreren Monaten blutiger Kämpfe gegen albanische Aufständische können osmanische Truppen die Stadt Shkodra besetzen. Der Aufstand bricht im Jahr darauf jedoch erneut aus.
Mit Rilindja wird die albanische Nationalbewegung und Nationsbildung in der Zeit zwischen etwa 1870 und der Unabhängigkeitserklärung Albaniens am 28. November 1912 bezeichnet. Rilindja Kombëtare bedeutet nationale Wiedergeburt, andere Bezeichnungen sind nationale Renaissance und nationales Erwachen. Ihre Unterstützer werden als Revivalisten bezeichnet.
24.07.1908
Nach einem erfolgreichen Aufstand der Jungtürken unter der Führung von Ismail Enver, Ahmet Cemal und Mehmet Talât setzt Sultan Abdülhamid II. die seit 1878 suspendierte Verfassung von 1876 im Osmanischen Reich wieder in Kraft.
Die Jungtürken waren eine politische Bewegung im Osmanischen Reich, die ab dem Ende des 19. Jahrhunderts illegal auf liberale Reformen und eine konstitutionelle Staatsform hinarbeitete. Ziel war die Stärkung des außenpolitisch geschwächten und innenpolitisch vom Zerfall bedrohten Reiches durch systematische politische, militärische und wirtschaftliche Modernisierung. Die wichtigste jungtürkische Partei war die İttihat ve Terakki.
Beim Marathonlauf der Olympischen Sommerspiele in London läuft der Italiener Dorando Pietri als Erster ins Stadion ein, ist aber so entkräftet, dass er mehrfach zusammenbricht und schließlich nur mit fremder Hilfe über die Ziellinie kommt. Der Sieg wird ihm daraufhin aberkannt und der US-Amerikaner John Hayes zum Olympiasieger erklärt.
Der Marathonlauf der Männer bei den Olympischen Spielen 1908 in London wurde am 24. Juli 1908 auf einem Kurs durch London mit dem Startpunkt Schloss Windsor und Ziel im White City Stadium entschieden.
24.07.1895
Sigmund Freud deutet erstmals vollständig einen eigenen Traum, den Traum von Irmas Injektion auf Schloss Bellevue.
Sigmund Freud war ein österreichischer Arzt, Neurophysiologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und therapeutischen Methoden werden bis heute angewandt, diskutiert und kritisiert.
24.07.1883
Beim Versuch, für ein Preisgeld von £ 12.000 die Whirlpool Rapids des Niagara River zu durchschwimmen, wird Matthew Webb von einem Strudel in die Tiefe gezogen. Vier Tage später wird seine Leiche gefunden.
Der Niagara River [naɪ̯ˈægəɹə ˈɹɪvəʴ] ist ein Fluss in Nordamerika. Er fließt vom Eriesee in den Ontariosee. Er bildet die Grenze zwischen der Provinz Ontario in Kanada und dem Bundesstaat New York der Vereinigten Staaten.
24.07.1868
In der Schweiz entsteht in der Frauenbewegung die erste internationale Frauenrechtsorganisation. Die Genferin Marie Goegg-Pouchoulin gründet die Association internationale des femmes.
Der Begriff Frauenbewegung bezeichnet eine globale soziale Bewegung, die sich für die Gleichheit und Anerkennung von Frauen in staatlichen und anderen Bereichen der Gesellschaft einsetzt. Sie entstand im Zusammenhang mit den sozialen und erzieherischen Lebensreformbewegungen des 19. Jahrhunderts in Westeuropa und den USA und breitete sich in andere Länder aus. Sie gilt als die erfolgreichste soziale Bewegung der Moderne.
24.07.1866
Nachdem Tennessee den 13. und 14. Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika ratifiziert und in seiner eigenen Verfassung 1865 die Sklaverei abgeschafft hat, tritt es im Rahmen der Reconstruction als erster Staat der Konföderation nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg wieder der Union bei.
Tennessee ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und zählt zu den Südstaaten. Er grenzt im Norden an Kentucky, im Nordosten an Virginia, im Osten an North Carolina, im Süden an Georgia, Alabama und Mississippi, im Südwesten an Arkansas und im Nordwesten an Missouri, womit Tennessee neben Missouri der Staat mit den meisten Nachbarstaaten ist. Der für seine langgestreckte Form bekannte Staat ist flächenmäßig der 36. und nach Bevölkerungszahl der 15. der 50 Bundesstaaten. Nach Angaben des United States Census Bureau wird die Einwohnerzahl für das Jahr 2024 auf 7,22 Millionen geschätzt.
24.07.1847
Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, einer Glaubensgemeinschaft der Mormonen, errichten die Stadt Salt Lake City und ihr eigenes Territorium am Großen Salzsee.
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, LDS) ist eine christliche Glaubensgemeinschaft. Zusammen mit einigen kleineren Gruppen wird sie zur Konfessionsgruppe der Mormonen gezählt. In den Vereinigten Staaten ist sie mit 1,6 % der Bevölkerung die drittgrößte christliche Glaubensgemeinschaft nach Protestanten und Katholiken. Im US-Bundesstaat Utah stellt sie laut einer Erhebung von 2012 die Bevölkerungsmehrheit.
24.07.1837
Beim Test eines von ihm entwickelten Fallschirms verunglückt der Brite Robert Cocking vor einer großen Menschenmenge bei Greenwich tödlich. Er ist das erste Todesopfer beim Absprung mittels Fallschirm. Der Fehlversuch reduziert über mehrere Jahrzehnte hinweg weiteres Interesse an dieser Technik.
Ein Fallschirm ist ein technisches Gerät, das dazu dient, eine Person oder einen Gegenstand aus großer Höhe unversehrt auf den Boden zu bringen. Dazu vergrößert es den Luftwiderstand oder erzeugt einen dynamischen Auftrieb. Beides verringert die Fallgeschwindigkeit.
24.07.1824
In der Zeitung The Harrisburg Pennsylvanian wird das erste Beispiel einer Meinungsumfrage veröffentlicht. Im Rennen um die US-Präsidentschaft liegt Andrew Jackson gegenüber John Quincy Adams mit 335:169 Stimmen im Meinungsbild vorn.
Die Meinungsforschung dient der Ermittlung der Öffentlichen Meinung, das heißt von Ansichten, Einstellungen, Stimmungen oder Wünschen der Bevölkerung. Sie stellt das Gegenstück zur Ökoskopie oder ökoskopischen Marktforschung dar, die mit Hilfe empirischer Verfahren objektive Befunde ermittelt.
24.07.1759
Im Franzosen- und Indianerkrieg können die Briten ein zum Entsatz des Forts Niagara angerücktes französisches Heer in der Schlacht bei La Belle Famille besiegen. Die französische Besatzung des strategisch bedeutsamen Forts kapituliert am folgenden Tag.
Im Siebenjährigen Krieg in Nordamerika kämpften die Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich, unterstützt von ihren jeweiligen indianischen Verbündeten, von 1754 bis 1763 um die Vorherrschaft in Nordamerika. Hauptschauplatz waren die britischen Ostküsten-Kolonien und Neufrankreich rund um den Sankt-Lorenz-Strom. Die Auseinandersetzung war ein Teilkonflikt des Siebenjährigen Krieges, dessen Beginn die Geschichtsschreibung im Allgemeinen erst mit dem Einsetzen der Kampfhandlungen in Europa und den förmlichen Kriegserklärungen der beteiligten europäischen Mächte im Jahr 1756 ansetzt. Der Pariser Frieden von 1763 besiegelte das Ende der französischen Kolonialherrschaft in Nordamerika östlich des Mississippi. Der Krieg war daher von großer Bedeutung für die Geschichte Kanadas, aber auch für die Entstehung der USA.
24.07.1712
In der Schlacht bei Denain gelingt im Spanischen Erbfolgekrieg dem von Claude-Louis-Hector de Villars geführten französischen Heer ein Sieg über alliierte Truppen unter Befehl Prinz Eugens.
Die Schlacht bei Denain fand am 24. Juli 1712 während des Spanischen Erbfolgekrieges im Wesentlichen zwischen französischen und niederländischen Einheiten statt. Sie endete mit einem französischen Sieg. Dieser war mitverantwortlich für den Austritt der Niederlande aus dem Krieg.
24.07.1701
Der französische Offizier Antoine Laumet errichtet das Fort Detroit. Aus dem Handelsposten entwickelt sich die Stadt Detroit.
Antoine Laumet, genannt Laumet de La Mothe, Sieur de Cadillac, war ein französischer Offizier und Abenteurer, der die heutige US-amerikanische Großstadt Detroit gründete und Gouverneur der französischen Kolonie Louisiana wurde.
24.07.1699
Von Johann Philipp von Isenburg-Offenbach aufgenommene hugenottische Glaubensflüchtlinge aus Frankreich gründen Neu-Isenburg.
Der Graf Johann Philipp von Isenburg-Offenbach war von 1685 bis 1718 der Regent der Grafschaft Isenburg-Offenbach. Er förderte die Immigration französischer Hugenotten in seinen Herrschaftsbereich und stattete diese mit besonderen Privilegien aus. Unter seiner Protektion wurde die Stadt Neu-Isenburg gegründet.
24.07.1572
Die Spanier erobern die Inkafestung Vilcabamba und nehmen den letzten Inka Túpac Amaru gefangen.
Die spanische Eroberung Perus beendete die Herrschaft des Reiches der Inka über große Teile des westlichen Südamerika und machte Spanien zusammen mit der Eroberung Mexikos endgültig zu einer Weltmacht der Frühen Neuzeit. Sie begann 1532/1533 mit der Gefangennahme des Inkaherrschers Atahualpa und der Einnahme der Hauptstadt Cusco durch Francisco Pizarro und wurde 1572 mit der Eroberung der Stadt Vilcabamba vollendet.
24.07.1567
Maria Stuart dankt zugunsten ihres Sohnes Jakob VI. als Königin von Schottland ab und flieht nach England.
Maria Stuart, englisch Mary Stuart, geboren als Mary Stewart, war vom 14. Dezember 1542 bis zum 24. Juli 1567 als Mary I. Königin von Schottland sowie durch ihre Ehe mit Franz II. von 1559 bis 1560 auch Königin von Frankreich; sie entstammte dem Haus Stuart.
24.07.1557
Im Edikt von Compiègne verschärft der französische König Heinrich II. Strafandrohungen für die Ausübung des Protestantismus.
Das Edikt von Compiègne, französisch L’édit de Compiègne, wurde am 24. Juli 1557 vom französischen König Heinrich II. auf seinem Landsitz in Compiègne erlassen.
24.07.1534
Der französische Entdecker Jacques Cartier erreicht die Mündung des Sankt-Lorenz-Stromes und nimmt auf der Halbinsel Gaspésie das Gebiet für die französische Krone in Besitz.
Jacques Cartier war ein französischer Entdecker und Seefahrer.
24.07.1525
Der Spanier García Jofre de Loaísa bricht im Auftrag Karls V. von A Coruña aus mit sieben Schiffen zur zweiten europäischen Weltumrundung auf. Sein Chefnavigator ist Juan Sebastián Elcano. Kapitän Andrés de Urdaneta wird einer der wenigen sein, die die glücklose, neun Jahre dauernde Expedition überleben.
Francisco José García Jofre de Loaísa, Schreibweisen auch García Jofré de Loaisa, Loaysa oder Loayza, war ein spanischer Seefahrer und Leiter der glücklosen Loaísa-Expedition, die einen Seeweg zu den Gewürzinseln über den Atlantik und Pazifik durch Umrundung der Südspitze Südamerikas finden sollte.
24.07.1506
In Halle wird der Rote Turm offiziell vollendet.
Halle (Saale) (etwa vom Ende des 15. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts Hall in Sachsen, bis Anfang des 20. Jahrhunderts offiziell Halle an der Saale , von 1965 bis 1995 Halle/Saale) ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt. Sie ist mit 226.767 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) die zweitgrößte Stadt Sachsen-Anhalts, die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und stand 2023 auf der Liste der Großstädte in Deutschland auf Platz 34. Die Stadt ist Sitz des Landesverwaltungsamtes, der Cyberagentur des Bundes und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie der Kulturstiftung des Bundes, die für die Bundesrepublik Deutschland die Aufgaben der offiziellen internationalen Vertretung der nationalen Wissenschaft sowie der deutschen Kultur haben.
24.07.1411
Verfeindete schottische Clans treffen in der blutigen Schlacht von Harlaw aufeinander.
Die Schlacht von Harlaw ist ein Aufeinandertreffen von schottischen Clans vom 24. Juli 1411 nördlich von Inverurie in der ehemaligen Region Aberdeenshire. Es ist eine der Schlachten des Mittelalters, in denen die Barone im Nordosten Schottlands und die der Westküste gegeneinander gekämpft haben. Obwohl Harlaw oft als Konflikt zwischen Lowlandern und Highlandern beschrieben wurde, war Harlaw eine Schlacht innerhalb der Gälen, zwischen den schottisch-gälisch sprechenden aus dem Westen und den englisch sprechenden aus dem Osten.
24.07.1304
Nach einer knapp dreimonatigen Belagerung erobert König Edward I. mit Stirling Castle den letzten Stützpunkt der schottischen Rebellen.
Die Belagerung von Stirling Castle war eine Schlacht des Ersten Schottischen Unabhängigkeitskriegs. Sie endete am 24. Juli 1304 mit der Übergabe der Burg.
24.07.1245
Papst Innozenz IV. setzt den portugiesischen König Sancho II. ab und ernennt dessen Bruder Alfons III. zum Regenten.
Innozenz IV., eigentlich Sinibaldo de Fieschi, war von 1243 bis zu seinem Tod Ende 1254 römischer Papst. Prägend für sein Pontifikat war der Konflikt mit dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich II.
24.07.1177
In einem Treffen in Venedig erkennt Kaiser Friedrich I. Barbarossa Papst Alexander III. als rechtmäßig an und hält nicht weiter an Gegenpapst Calixt III. fest.
Venedig ist eine Stadt im Nordosten Italiens. Sie ist Hauptstadt der Region Venetien und der Metropolitanstadt Venedig. Venedig trägt den Beinamen La Serenissima. Das historische Zentrum (centro storico) liegt auf 127 Inseln in der Lagune von Venedig.