Historische Ereignisse am Freitag, 25. Juli

83 bedeutende Ereignisse fanden am Freitag, 25. Juli statt — von 306 bis 2014. Entdecke die Momente, die Geschichte geschrieben haben.

# Historische Ereignisse und ihre Bedeutung

Die Geschichte Europas ist geprägt von technologischen Durchbrüchen, die den Alltag grundlegend verändert haben. Mit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main im Jahr 2002 erreichte Deutschland einen Meilenstein: Erstmals verkehrten fahrplanmäßige Reisezüge mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometer pro Stunde auf deutschen Schienen. Dieses Ereignis markierte den Übergang in eine neue Ära des Schienenverkehrs und positionierte Deutschland als führende Kraft in der Hochgeschwindigkeitstechnologie. Ähnlich bahnbrechend war die Eröffnung der türkischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Ankara-Istanbul durch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 2014, die erste Schnellfahrstrecke der Türkei. Mit dieser Verbindung wurde ein Infrastrukturprojekt vollendet, das zwei zentrale Ballungsräume des Landes miteinander verband und den internationalen Austausch intensivierte.

Neben technologischen Fortschritten prägen auch gesellschaftliche Entwicklungen die historische Chronik. Die Wahl von Pratibha Patil zur Staatspräsidentin Indiens im Jahr 2007 stellte einen bedeutenden Wendepunkt für die Geschlechterrepräsentation in Führungspositionen dar. Patil war die erste Frau, die das höchste Staatsamt in Indien bekleidete, und symbolisierte damit einen Fortschritt bei der Überwindung historischer Geschlechterbarrieren in politischen Strukturen.

Der 25. Juli 2025 präsentiert sich mit bewölktem Himmel und einer Temperatur von 22 Grad Celsius. Der Neumond kennzeichnet diese Nacht, während der Tierkreis unter das Sternzeichen des Löwen fällt. Diese atmosphärischen Bedingungen schaffen eine moderate Sommersituation ohne extreme Wetterverhältnisse.

Das Portal DayAtlas bietet umfassende Informationen zu historischen Ereignissen, Wetterbedingungen und bedeutenden Geburtstagen sowie Sterbefällen für beliebige Daten und Orte. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, historische Entwicklungen in ihrem geografischen und zeitlichen Kontext zu erforschen und zu verstehen.

Entdecke alle Ereignisse vom heutigen Tag, 16. April.

25.07.2014

Premierminister Recep Tayyip Erdoğan eröffnet mit der vollständig fertiggestellten Hochgeschwindigkeitsstrecke Ankara–Istanbul die erste Schnellfahrstrecke der Türkei.

Recep Tayyip Erdoğan   ist ein türkischer Politiker (AKP) und seit dem 28. August 2014 der zwölfte Präsident der Republik Türkei.


25.07.2007

Pratibha Patil wird erste Staatspräsidentin in Indien.

Pratibha Devisingh Patil ist eine indische Rechtsanwältin und Politikerin.


25.07.2002

Abdul Kalam wird Staatspräsident in Indien.

A. P. J. Abdul Kalam war ein indischer Raketeningenieur und Politiker. Kalam war vom 25. Juli 2002 bis zum 25. Juli 2007 elfter Präsident der Republik Indien und der dritte Muslim in diesem Amt.


Mit Eröffnung der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main verkehren erstmals in Deutschland fahrplanmäßige Reisezüge mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h.

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ist eine 180 Kilometer lange deutsche Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke für den Personenfernverkehr. Sie führt von Köln über Siegburg, Montabaur, Limburg und den Frankfurter Flughafen nach Frankfurt am Main. Die Bahnstrecke Breckenheim–Wiesbaden bindet Wiesbaden an und durch die Kölner Flughafenschleife kann der Flughafen Köln/Bonn angefahren werden.


25.07.2001

In Deutschland gibt es mit Ausnahme der Preisbindungen für Druckschriften und Tabakwaren nunmehr keine staatlichen Einschränkungen für das Gewähren von Rabatt oder Naturalrabatt. Das seit 1933 geltende Rabattgesetz und die Zugabeverordnung sind aufgehoben.

Die Buchpreisbindung ist eine gesetzliche Preisbindung für Bücher und ähnliche Produkte. Zentraler Bestandteil der Buchpreisbindung ist, dass Verlage, für jedes Buch einen unveränderbaren Preis festsetzen und bekanntmachen, der dann für alle Letztverkäufer verbindlich ist, also weder unter- noch überschritten werden darf.


25.07.2000

Bei dem Absturz einer Concorde der Air France kurz nach dem Start kommen bei Paris alle 109 Menschen an Bord sowie vier Menschen am Boden ums Leben.

Auf dem Flug 4590 der Air France verunglückte am 25. Juli 2000 bei Gonesse eine vollbesetzte Concorde kurz nach dem Start vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Alle 109 Insassen sowie vier Personen am Boden kamen ums Leben, eine weitere Person am Boden wurde schwer verletzt. Es war der einzige Absturz einer Concorde.


25.07.1999

Lance Armstrong gewinnt seine erste Tour de France, 2012 wird er wegen Doping nachträglich disqualifiziert

Lance Edward Armstrong ist ein ehemaliger US-amerikanischer Radrennfahrer und Triathlet.


25.07.1997

In Indien tritt mit Kocheril Raman Narayanan erstmals ein Kastenloser das Amt des Staatspräsidenten an.

K. R. Narayanan war ein indischer Politiker und von 1997 bis 2002 Präsident der Republik Indien.


25.07.1994

Israel und Jordanien beenden mit der Washingtoner Erklärung formell den Kriegszustand zwischen den beiden Ländern. Der Friedensvertrag wird am 26. Oktober desselben Jahres unterzeichnet.

Die Geschichte des Staates Israel begann nicht erst mit seiner Gründung im Jahr 1948. Ihr gingen Bemühungen von Vordenkern des Zionismus über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren voraus, die eine Rückkehr von Juden in das „gelobte Land“ ermöglichen und später einen souveränen Nationalstaat mit eigenem Staatsgebiet für die Juden Europas schaffen wollten.


25.07.1993

Die israelische Armee beginnt als Reaktion auf Raketenangriffe auf ein israelisches Dorf gemeinsam mit der südlibanesischen Armee mit der Operation Verantwortlichkeit gegen die Hisbollah im Libanon.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind die Streitkräfte des Staates Israel. In den Teilstreitkräften der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte dienten 2020 ungefähr 170.000 Männer und Frauen; zusätzlich gab es rund 465.000 Reservisten.


25.07.1992

In Barcelona werden die XXV. Olympischen Spiele eröffnet. Es sind die einzigen Sommerspiele, bei denen ein vereintes Team aus den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten unter der olympische Flagge teilnimmt.

Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens und nach Madrid die zweitgrößte Stadt Spaniens. Sie liegt am Mittelmeer, circa 120 Kilometer südlich der Pyrenäen und der Grenze zu Frankreich. Barcelona ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz und der Comarca Barcelonès.


25.07.1984

Der bundesdeutsche Staatsminister Philipp Jenninger gibt die Gewährung eines Kredits von 950 Millionen DM an die DDR bekannt.

Philipp Hariolf Jenninger war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1982 bis 1984 Staatsminister im Bundeskanzleramt und von 1984 bis 1988 Präsident des Deutschen Bundestages.


Während der Mission Sojus T-12 unternimmt Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja als erste Frau einen Außenbordeinsatz.

Sojus T-12 ist die Missionsbezeichnung für den am 17. Juli 1984 gestarteten Flug eines sowjetischen Sojus-Raumschiffs zur sowjetischen Raumstation Saljut 7. Es war der siebte Besuch eines Sojus-Raumschiffs bei dieser Raumstation und der 73. Flug im sowjetischen Sojusprogramm. Als vierte Besuchsmannschaft trug die Mission die Bezeichnung Saljut 7 EP-4.


25.07.1980

AC/DC veröffentlichen mit Back in Black ihr sechstes Studioalbum. Es wird das zweitmeistverkaufte Album der Welt sowie das erfolgreichste Hardrockalbum bislang.

AC/DC [ˈeɪsiː ˈdiːsiː] ist eine australische Hard-Rock-Band, die 1973 von den in Schottland geborenen Brüdern Angus und Malcolm Young gegründet wurde. Sie zählen zu den Pionieren des Hard Rock, die Band selbst bezeichnet ihre Musik jedoch stets als Rock ’n’ Roll.


25.07.1978

Die niedersächsische Landesbehörde für Verfassungsschutz lässt ein Loch in die Justizvollzugsanstalt Celle sprengen, um einen Ausbruchsversuch des mutmaßlichen RAF-Häftlings Sigurd Debus vorzutäuschen.

In den deutschen Bundesländern besteht jeweils eine Landesbehörde für Verfassungsschutz mit der Aufgabe, mit nachrichtendienstlichen Mitteln zum Verfassungsschutz beizutragen. In sechs Ländern ist diese in Form eines Landesamts für Verfassungsschutz eingerichtet, in den zehn übrigen werden die Aufgaben des Verfassungsschutzes von einer Abteilung des Landesinnenministeriums wahrgenommen.


Im Oldham and District General Hospital bei Manchester kommt Louise Brown, das erste Retortenbaby, zur Welt.

Manchester ) ist eine Stadt im Nordwesten von England im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland mit dem Status eines Metropolitan Borough sowie einer City. Sie hat etwa 570.000 Einwohner und liegt im Metropolitan County Greater Manchester, einer der größten Agglomerationen in England mit 2,9 Mio. Einwohnern (2022). Die Einwohner Manchesters werden „Mancunians“ oder verkürzt „Mancs“ genannt.


25.07.1977

Nach Vermittlung durch andere arabische Staaten werden die letzten Kampfhandlungen im Libysch-Ägyptischen Grenzkrieg eingestellt. Dennoch bleibt eine tiefe Kluft zwischen den konservativen und den sozialrevolutionären Staaten der arabischen Welt über den Umgang mit Israel bestehen.

Der Grenzkrieg zwischen Libyen und Ägypten war ein kurzer Grenzkrieg zwischen den beiden nordafrikanischen Staaten im Juli 1977.


25.07.1976

Die NASA-Raumsonde Viking 1 fotografiert aus 1873 km Höhe das sogenannte Marsgesicht.

Die NASA ist die 1958 gegründete zivile US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft. Der Hauptsitz befindet sich in Washington, D.C. Zugleich ist die NASA eine wichtige geowissenschaftliche Forschungsinstitution und stellt in den USA die meisten Forschungsgelder für klimawissenschaftliche Forschungsarbeiten bereit.


Uraufführung der Oper Einstein on the Beach von Philip Glass am Festival von Avignon.

Einstein on the Beach ist eine Oper in vier Akten von Philip Glass. Das Werk ist dem musikalischen Minimalismus zuzurechnen und gilt als bedeutender Beitrag im Bereich des avantgardistischen Musiktheaters. Die Uraufführung fand am 25. Juli 1976 auf dem Festival von Avignon in Frankreich statt und wurde von Robert Wilson inszeniert. Es ist die erste und zugleich längste Oper von Philip Glass, mit einer Aufführungsdauer von etwa 4 ½ Stunden.


25.07.1968

Mit der Enzyklika Humanae vitae bekräftigt Papst Paul VI. die Lehre seiner Vorgänger, dass jeder einzelne eheliche Akt nur dann sittlich gut ist, wenn er für die Weitergabe des Lebens offen bleibt.

Als Enzyklika bezeichnet man ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes Rundschreiben der römisch-deutschen Kaiser oder der Päpste an ihre Untertanen und Getreuen. Kaiserliche Enzykliken waren in der Regel Krönungsberichte. Päpstliche Enzykliken sind bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.


25.07.1961

Mit dem Kanaltunnel Rendsburg wird eine Unterquerung des Nord-Ostsee-Kanals eingeweiht und anschließend für den Verkehr freigegeben.

Der Straßentunnel Rendsburg ist ein 640 Meter langer vierstreifiger Unterwassertunnel mit zwei Röhren unter dem Nord-Ostsee-Kanal. Der Straßentunnel liegt 600 m westlich des Fußgängertunnels. Der Straßentunnel verbindet die Bundesstraße 77 von Rendsburg im Norden nach Westerrönfeld im Süden des Kanals.


25.07.1957

Habib Bourguiba veranlasst die Absetzung des tunesischen Königs und ruft die Republik Tunesien aus, die er in der Folge als Präsident autoritär regiert.

Habib Bourguiba war zwischen 1957 und 1987 der erste Präsident der Tunesischen Republik.


Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz entsteht als bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Sie wurde am 25. Juli 1957 durch ein Bundesgesetz gegründet. Ihre Aufgabe ist die Bewahrung und Pflege der Kulturgüter des ehemaligen Landes Preußen. Zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehören die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv, das Ibero-Amerikanische Institut und das Staatliche Institut für Musikforschung. Die SPK ist unabhängig von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.


25.07.1956

Die französische Reederei Compagnie Générale Transatlantique gibt das bis dato längste Passagierschiff der Welt, die France, in Auftrag.

Eine Reederei ist ein Schifffahrtsunternehmen. Der Begriff wird rechtlich nur für Unternehmen in der Seeschifffahrt verwendet, nicht aber für Unternehmen in der Binnenschifffahrt.


Das italienische Kreuzfahrtschiff Andrea Doria kollidiert vor der US-Küste mit dem Passagierschiff Stockholm und sinkt am nächsten Tag. Bei der Kollision kommen 46 Passagiere ums Leben.

Die Andrea Doria war ein italienisches Passagierschiff der Linie Italia – Società di Navigazione mit Heimathafen Genua, das im Jahr 1953 in Dienst gestellt worden ist. Sie ist weithin bekannt durch die Umstände ihres Untergangs vor Nantucket im Juli 1956, bei dem 1.660 der 1.706 Passagiere und Besatzungsmitglieder gerettet werden konnten. Die Rettungsaktion wird oft als die größte Rettungsaktion in der Geschichte der zivilen Seefahrt bezeichnet – gemessen an der Zahl der geretteten Personen blieb sie das bis zur Havarie der Costa Concordia im Jahr 2012.


25.07.1952

Die Verwaltungsreform wird durchgeführt. Zu den Ergebnissen siehe Kreisreformen in der DDR.

Ein Bezirk war eine Verwaltungseinheit in der Deutschen Demokratischen Republik.


25.07.1951

Das Gesetz über strafbare Handlungen gegen Atatürk stellt in der Türkei das Andenken an den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk unter strafrechtlichen Schutz.

Das Gesetz über strafbare Handlungen gegen Atatürk vom 25. Juli 1951 stellt in der Türkei das Andenken an den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk unter strafrechtlichen Schutz.


25.07.1950

In der DDR werden die Ämter im neu geschaffenen SED-Zentralkomitee besetzt. Parteivorsitzende bleiben zwar Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl, doch der starke Mann als Generalsekretär des ZK ist nunmehr Walter Ulbricht.

Chronik der DDR (1949–1960) beschreibt einzelne Ereignisse in der DDR zwischen 1949 und 1960. Sie ergänzt den Hauptartikel Geschichte der DDR.


25.07.1949

Thomas Mann wird mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Paul Thomas Mann war ein deutscher Schriftsteller und einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.


25.07.1944

Im Rahmen der Operation Overlord beginnt die Operation Cobra, der Ausbruch der US-amerikanischen Alliierten aus ihrem Brückenkopf in der Normandie.

Die Alliierte Invasion in der Normandie oder Operation Overlord als Deckname für die in Nordfrankreich am 6. Juni 1944 begonnene Landung der Westalliierten der Anti-Hitler-Koalition im Zweiten Weltkrieg führte im Westen Europas zur Errichtung der zweiten Front gegen das Deutsche Reich. Die Landung vorwiegend mit Hilfe von Schiffen und massiver Luftunterstützung erfolgte im Wesentlichen an der französischen Küste des Ärmelkanals östlich von Cherbourg in der Normandie. Der erste Tag wird auch D-Day oder der längste Tag genannt. Die erfolgreiche Landung brachte der Sowjetunion die seit längerem gewünschte Entlastung der Roten Armee beim Kampf gegen die Wehrmacht.


25.07.1943

Benito Mussolini wird nach seiner Entlassung durch den italienischen König von den Carabinieri verhaftet.

Benito Amilcare Andrea Mussolini war ein italienischer Politiker. Er war von 1922 bis 1943 Ministerpräsident des Königreiches Italien. Als Duce del Fascismo und Capo del Governo stand er ab 1925 als Diktator an der Spitze des faschistischen Regimes in Italien.


25.07.1940

Der Oberbefehlshaber der Schweizer Armee, General Henri Guisan, bestellt alle höheren Offiziere zum Rütlirapport ein. Sie erhalten vorsorglich Befehle zur Landesverteidigung für den Fall einer befürchteten deutsch-italienischen Invasion.

Ein Oberbefehlshaber ist ein militärischer oder ziviler Vorgesetzter, dereine Armee, eine Heeresgruppe, eine Teilstreitkraft oder alliierte Streitkräfte mehrerer Teilstreitkräfte oder ein Militärbündnis führt.


25.07.1937

Nach fast dreiwöchigen Kämpfen endet die Gegenoffensive republikanischer Verbände während der Schlacht von Brunete in einer schweren Niederlage.

Die Schlacht von Brunete fand während des Spanischen Bürgerkriegs 25 km westlich von Madrid zwischen dem 6. und 25. Juli 1937 statt. Es handelt sich um eine fehlgeschlagene Offensive seitens der republikanischen Volksarmee gegen die Nationalisten, die mit großen Verlusten verbunden war.


25.07.1935

Bei einer Flutkatastrophe des Jangtsekiang in China sterben 200.000 Menschen.

Als Flutkatastrophe bezeichnet man das Hochwasser an der Küste oder das eines Flusses, welches so hoch steigt, dass die normalen Pegelstände weit überschritten werden und die Betten und Eindeichungen das Wasser nicht mehr vor Kulturland zurückhalten können, so dass es zu Überschwemmungen kommt. Hohe Sachschäden an Gebäuden und Infrastruktur, Ernteschäden und im Extremfall auch Todesopfer sind die Folge. Bei einer Flut mit außerordentlich hohen Pegelständen, die nur sehr selten vorkommt, spricht man von einer Jahrhundertflut.


25.07.1934

Der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß wird bei einem nationalsozialistischen Putschversuch ermordet.

Der Bundeskanzler der Republik Österreich ist der Regierungschef der Republik Österreich, er führt den Vorsitz und die Geschäfte der Bundesregierung. In ihrer Gesamtheit besteht diese aus dem Bundeskanzler, aus dem Vizekanzler und den Bundesministern. Als Kollegialorgan sind sie mit den obersten Verwaltungsgeschäften des Bundes betraut, soweit diese nicht dem Bundespräsidenten obliegen.


25.07.1921

Belgien und Luxemburg schließen den Vertrag zur Gründung der Belgisch-Luxemburgischen Wirtschaftsunion, einer Wirtschafts- und Währungsunion, die 1922 in Kraft tritt.

Die Geschichte Belgiens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des Königreiches Belgien von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Der moderne belgische Staat spaltete sich 1830 nach der Belgischen Revolution vom Königreich der Vereinigten Niederlande ab. Davor gehörte das Gebiet als Ganzes oder in Teilen zu verschiedenen europäischen Reichen und führte oft „Niederlande“ als Namensbestandteil in seinen Namen.


25.07.1920

Pál Teleki wird ungarischer Ministerpräsident.

Pál (Paul) Graf Teleki von Szék [paːl ˈtɛlɛki], war vom 19. Juli 1920 bis 14. April 1921 und vom 16. Februar 1939 bis zu seiner Selbsttötung Ministerpräsident des Königreichs Ungarn. Neben seiner politischen Karriere war er auch als Kartograph und Professor für Geographie tätig und hatte hohe Positionen in der ungarischen Pfadfinderbewegung inne.


25.07.1917

Das japanische Fototechnik-Unternehmen Nikon Corporation wird gegründet.

Unter der Sammelbezeichnung Fototechnik oder Phototechnik werden alle nicht-künstlerischen Geräte, Methoden und Prozesse bezeichnet, die in der Fotografie sowie in der Filmtechnik und der Videotechnik verwendet werden; die Fototechnik wird heute maßgeblich von den Entwicklungen der Fotowirtschaft und der Filmindustrie geprägt und weniger von herausragenden einzelnen Pionieren der Fototechnik. Der Begriff Fototechnik ergänzt das benachbarte Begriffsfeld Foto-Praxis, die sich mit der Anwendung der Fototechnik beschäftigt, sowie die Fototheorie. Fotokunst bedient sich dabei der Fototechnik und Fotoästhetik zur Schaffung eines künstlerischen Objektes.


25.07.1914

Julikrise: Österreich-Ungarn erklärt die Erfüllung des Ultimatums vom 23. Juli durch Serbien als „unbefriedigend“, bricht die diplomatischen Beziehungen zu Belgrad ab und ordnet die Teilmobilmachung an.

Der Erste Weltkrieg war ein bewaffneter Konflikt, der von 1914 bis 1918 in Europa, Vorderasien, Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt wurde. Etwa 17 Millionen Menschen verloren durch ihn ihr Leben, wobei die Schätzungen mit großen Unsicherheiten behaftet sind. Etwa 40 Staaten beteiligten sich am bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte, insgesamt standen annähernd 70 Millionen Menschen unter Waffen. Die wichtigsten Kriegsbeteiligten waren Deutschland, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich einerseits (Kriegsverlierer) sowie Frankreich, Großbritannien und sein Britisches Weltreich, Italien und die USA andererseits (Kriegsgewinner) sowie Russland.


25.07.1909

Einberufungsbefehle an zahlreiche Reservisten in Katalonien zur Verstärkung der spanischen Kolonialtruppen in Marokko gegen die Rifkabylen führen in Barcelona zu einem Arbeiteraufstand, der als die Tragische Woche bekannt wird.

Katalonien ist eine Region im Nordosten Spaniens zwischen der Mittelmeerküste und den Pyrenäen. In diesem Sinne wird es im Folgenden behandelt.


Der Franzose Louis Blériot überquert den Ärmelkanal mit seinem Eindecker Blériot XI als erster Mensch in einem Flugzeug.

Frankreich, amtlich la République française, ist ein interkontinentaler Einheitsstaat in Westeuropa mit Überseegebieten. Sein Staatsgebiet befindet sich auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Asien.


25.07.1908

Der 400-Meter-Lauf der Olympischen Spiele in London muss nach der Disqualifikation des US-Amerikaners John Carpenter vom 23. Juli am selben Tag neuerlich ausgetragen werden. Da die beiden anderen US-Amerikaner William Robbins und John Taylor aus Protest gegen die Entscheidung nicht antreten, ist der Brite Wyndham Halswelle der einzige Athlet in diesem „Geisterrennen“ und wird damit Olympiasieger.

Bei den IV. Olympischen Spielen 1908 in London fanden 26 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das White City Stadium, der Marathonlauf wurde am Windsor Castle gestartet.


Das US-amerikanische Team bestehend aus William Hamilton, Nate Cartmell, John Taylor und Mel Sheppard gewinnt die olympische Laufstaffel vor den Deutschen Arthur Hoffmann, Hans Eicke, Otto Trieloff und Hanns Braun. John Taylor wird damit der erste afroamerikanische Olympiasieger.

Sir William Hamilton war ein britischer Diplomat, Kunstsammler und Vulkanologe.


25.07.1897

Jack London bricht mit seinem Schwager auf, um nach dem Klondike-Goldrausch am Goldfieber zu partizipieren. Als Goldsucher hat er kein Glück, doch seine Erlebnisberichte werden später erfolgreich.

Jack London war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Fotograf.


25.07.1894

Ein Gefecht zwischen chinesischen und japanischen Kriegsschiffen führt eine Woche später zum Ausbruch des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges.

Der Erste Japanisch-Chinesische Krieg oder Erste Sino-Japanische Krieg war ein Krieg zwischen Japan und der Qing-Dynastie in China, der vom 25. Juli 1894 bis zum 17. April 1895 ausgetragen wurde. Auslöser waren Streitigkeiten um Einfluss auf der Koreanischen Halbinsel. Nach mehr als sechs Monaten ununterbrochener Erfolge der japanischen Land- und Seestreitkräfte und dem Verlust der Häfen von Lüshunkou und Weihaiwei bat die Qing-Regierung im Februar 1895 um Frieden und unterzeichnete zwei Monate später den Vertrag von Shimonoseki, der den Krieg beendete.


25.07.1892

In Berlin wird der Sportverein BFC Hertha 1892 gegründet, aus dem Hertha BSC hervorgeht.

Berlin ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.


25.07.1886

Premiere von Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen

Eine Premiere ist die erste Aufführung eines Films, eines Theaterstücks oder einer Opern-Inszenierung. Premieren werden auch als Uraufführung und Erstaufführung bezeichnet. Die erste Aufführung der Neuinszenierung eines bereits früher uraufgeführten Werks wird ebenfalls als Premiere bezeichnet.


25.07.1872

Die gerichtliche Räumung der Wohnung eines Handwerkers löst die Berliner Blumenstraßenkrawalle aus.

Die Blumenstraßenkrawalle waren dreitägige gewaltsame Unruhen, die sich vom 25. bis 27. Juli 1872 in der damaligen Stralauer Vorstadt in Berlin ereigneten.


25.07.1868

Der US-Kongress erlässt ein Gesetz zur Schaffung des Wyoming-Territoriums.

Das Wyoming-Territorium war ein historisches Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten, das von 1868 bis zum 10. Juli 1890 bestand. Zu dieser Zeit wurde das Territorium als 44. Bundesstaat mit dem Namen Wyoming in die Union aufgenommen.


25.07.1850

In der Schlacht bei Idstedt besiegt Dänemark die Schleswig-Holsteinische Armee vernichtend und bringt das Herzogtum Schleswig wieder komplett unter dänische Kontrolle.

Die Schleswig-Holsteinische Erhebung war eine von der Mehrheit der Staaten des Deutschen Bundes unterstützte politische und militärische Auseinandersetzung der deutschen Nationalbewegung in den Herzogtümern Schleswig, Holstein und Sachsen-Lauenburg mit dem Königreich Dänemark. Sie dauerte von 1848 bis 1851 – deswegen die dänische Bezeichnung Treårskrigen. Die während des Krieges in den Herzogtümern gebildete provisorische schleswig-holsteinische Regierung wurde von den meisten Staaten außerhalb des Deutschen Bundes nicht anerkannt.


25.07.1848

Feldmarschall Graf Radetzky besiegt mit seinem Heer die piemont-sardinische Armee in der Schlacht bei Custozza. Weite Teile Norditaliens bleiben in der Hand der Österreicher, das Risorgimento wird verzögert.

Johann Josef Wenzel Anton Franz Karl Graf Radetzky von Radetz war ein österreichischer Feldmarschall böhmischer Herkunft. Er wurde durch den Sieg in der Ersten Schlacht bei Custozza während des Ersten Italienischen Unabhängigkeitskrieges berühmt. Radetzky gilt als einer der bedeutendsten Feldherren des 19. Jahrhunderts.


25.07.1837

Die Briten William Fothergill Cooke und Charles Wheatstone demonstrieren den von ihnen erfundenen elektrischen Telegrafen mit Hilfe einer an der Bahnverbindung Euston–Camden Town entlang verlaufenden Telegrafenleitung.

Sir William Fothergill Cooke war ein englischer Erfinder der zusammen mit Charles Wheatstone an der Entwicklung der elektrischen Telegrafie arbeitete.


25.07.1835

Der Schotte James Bowman Lindsay führt in Dundee erstmals öffentlich elektrisches Licht mittels einer Glühlampe vor.

James Bowman Lindsay war Dozent, Physiker und Erfinder. Er zeichnete für einige Erfindungen verantwortlich, die auch nach seinem Tod noch nicht fortentwickelt waren, darunter die weltweit erste elektrische Lampe mit Glaskolben heute bekannt als Glühbirne, Unterwassertelegrafie und Elektroschweißen.


25.07.1828

Der Wiener Magistrat gestattet Ignaz Bösendorfer, das Klaviermachergewerbe auszuüben. Die Klaviere der Marke Bösendorfer erlangen in der Folge Weltruf.

Wien ist die Bundeshauptstadt der Republik Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer. Mit mehr als 2 Millionen Einwohnern ist das an der Donau gelegene Wien die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs sowie die zweitgrößte Stadt des deutschen Sprachraums und Mitteleuropas. Sie ist die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union, die zehntgrößte Stadt Europas und die 190. größte Stadt der Welt. Im Großraum Wien leben etwa 3 Millionen Menschen – das entspricht rund einem Drittel der österreichischen Gesamtbevölkerung.


25.07.1826

Uraufführung der komischen Oper Rolands Knappen von Heinrich Dorn in Berlin.

Heinrich Ludwig Egmont Dorn war ein deutscher Komponist, Dirigent und Musikkritiker.


25.07.1814

Die für beide Seiten sehr verlustreiche Schlacht bei Lundy’s Lane zwischen Briten und Amerikanern bleibt ohne klaren Sieger, zwingt die Amerikaner im Britisch-Amerikanischen Krieg jedoch endgültig zum Rückzug aus Kanada.

Die Schlacht bei Lundy's Lane vom 25. Juli 1814 zwischen Briten und Amerikanern fand während des Britisch-Amerikanischen Kriegs in Kanada in der Nähe des Niagara River statt und endete taktisch ohne einen klaren Sieg, war jedoch strategisch ein britischer Erfolg.


25.07.1799

An der Spitze des französischen Heeres gewinnt Napoleon Bonaparte die Landschlacht von Abukir in Ägypten gegen eine osmanische Streitmacht.

Napoleon Bonaparte, als Monarch Napoleon I., war General der Ersten Französischen Republik, Erster Konsul Frankreichs und schließlich Kaiser der Franzosen. Von 1805 bis zu seinem Sturz 1814 war er auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes.


25.07.1798

Uraufführung der Oper L'Hôtellerie portugaise von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris.

Eine Uraufführung ist die weltweit erste öffentliche, vor einem Publikum stattfindende Aufführung eines Musikstückes oder Bühnenwerkes. Bei Filmen spricht man, insbesondere bei Festivalaufführungen, bisweilen auch von einer Premiere. Im Rundfunk, beispielsweise bei Hörspielen, verwendet man dagegen die Bezeichnung Ursendung, beim Fernsehen mitunter auch den Begriff Erstsendung.


25.07.1797

Der britische Admiral Horatio Nelson verliert in der Schlacht bei Santa Cruz de Tenerife gegen die Spanier seinen rechten Arm und muss zudem die einzige Niederlage seiner militärischen Laufbahn hinnehmen.

Horatio Nelson, 1. Viscount Nelson, Herzog von Bronte, KB war ein britischer Vizeadmiral. Zu seinen zahlreichen Siegen zählen unter anderem die Schlachten von St. Vincent 1797, Abukir 1798, Kopenhagen 1801 sowie Trafalgar 1805.


25.07.1792

Das Manifest des Herzogs von Braunschweig wird veröffentlicht, das die Pariser Bevölkerung mit der Zerstörung ihrer Stadt bedroht, falls sie der französischen königlichen Familie ein Leid zufügt.

Das Manifest des Herzogs von Braunschweig ist ein Aufruf an das französische Volk, der während des ersten Koalitionskriegs vom Oberbefehlshaber der preußischen Truppen, dem Feldmarschall und Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel, am 25. Juli 1792 an die Pariser Bevölkerung gerichtet wurde. Es sollte mit einer Mischung aus Zugeständnissen und Drohungen die Franzosen bewegen, sich wieder ihrem König zu unterwerfen. Insbesondere kündigte es im Falle von Gewalt gegen die Königsfamilie und den königlichen Tuilerienpalast blutige Vergeltung samt der Zerstörung von Paris an. Das Manifest erreichte jedoch das Gegenteil des Gewünschten, radikalisierte die Franzosen und löste den Tuileriensturm am 10. August 1792 aus.


25.07.1783

Die französische Besatzung muss den indischen Stützpunkt Cuddalore an die britischen Belagerer übergeben nachdem man Nachricht vom bevorstehenden Friedensschluss aus Europa erhalten hat. Die letzte Kampfhandlung des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges geht damit zu Ende.

Die Belagerung von Cuddalore war ein Belagerungsversuch britischer Truppen gegen eine kombinierte französische und mysoreanische Garnison in der Festung von Cuddalore im Zweiten Mysore-Krieg bzw. während der Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und Frankreich im Rahmen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges stattfand. Die Belagerung endete, als die Nachricht über einen vorläufigen Friedensvertrag zwischen Frankreich und Großbritannien eintraf.


25.07.1766

Pontiac, Häuptling der Ottawa, kapituliert bei Oswego vor William Johnson und beendet damit den 1763 ausgebrochenen Pontiac-Aufstand.

Pontiac, eigentlich Obwandiyag war ein (Kriegs-)Häuptling vom Stamm der Ottawa im Gebiet der Großen Seen in den heutigen Vereinigten Staaten. Er wurde bekannt durch seine Rolle als Anführer des Pontiac-Aufstands (1763–1766) gegen die britische Kolonialherrschaft.


25.07.1759

Im Franzosen- und Indianerkrieg kapituliert das strategisch wichtige französische Fort Niagara vor den britischen Belagerern, nachdem am Tag zuvor das Entsatzheer in der Schlacht bei La Belle Famille von den Briten besiegt worden ist.

Im Siebenjährigen Krieg in Nordamerika kämpften die Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich, unterstützt von ihren jeweiligen indianischen Verbündeten, von 1754 bis 1763 um die Vorherrschaft in Nordamerika. Hauptschauplatz waren die britischen Ostküsten-Kolonien und Neufrankreich rund um den Sankt-Lorenz-Strom. Die Auseinandersetzung war ein Teilkonflikt des Siebenjährigen Krieges, dessen Beginn die Geschichtsschreibung im Allgemeinen erst mit dem Einsetzen der Kampfhandlungen in Europa und den förmlichen Kriegserklärungen der beteiligten europäischen Mächte im Jahr 1756 ansetzt. Der Pariser Frieden von 1763 besiegelte das Ende der französischen Kolonialherrschaft in Nordamerika östlich des Mississippi. Der Krieg war daher von großer Bedeutung für die Geschichte Kanadas, aber auch für die Entstehung der USA.


25.07.1741

Der russische Kapitän Alexei Iljitsch Tschirikow sichtet bei der Zweiten Kamtschatkaexpedition Land an der Südostküste Alaskas.

Alexei Iljitsch Tschirikow war ein russischer Seemann und Sibirienforscher.


25.07.1722

Kolonialgouverneur Samuel Shute erklärt den Stämmen der Wabanaki-Konföderation nach einer Reihe von gegenseitigen Überfällen formell den Krieg, der drei Jahre dauern und nach seinem Nachfolger als Dummers Krieg bekannt werden wird.

Samuel Shute war ein englischer Offizier und Kolonialgouverneur in Massachusetts und New Hampshire.


25.07.1712

Die Zweite Schlacht von Villmergen wird von den Einheiten der reformierten Orte Bern und Zürich gewonnen. Die Schlacht gilt als entscheidend dafür, dass in der Schweizer Eidgenossenschaft die konfessionelle Parität möglich wird.

Die Zweite Schlacht von Villmergen war die Entscheidungsschlacht des Zweiten Villmergerkriegs zwischen den reformierten und katholischen Orten der Schweizer Eidgenossenschaft. Sie fand am 25. Juli 1712 um das Dorf Villmergen in den Freien Ämtern statt, wie die Erste Schlacht von Villmergen 56 Jahre zuvor. Die Schlacht endete mit dem Sieg der Reformierten, welche somit die seit 1531 bestehende politische Hegemonie der katholischen Orte durchbrachen und in der Eidgenossenschaft endgültig die konfessionelle Parität durchsetzten.


25.07.1670

Kaiser Leopold I. weist die Juden aus der Wiener Leopoldstadt aus; sie müssen Österreich verlassen.

Leopold I., VI. aus dem Hause Habsburg, geboren als Leopold Ignaz Joseph Balthasar Franz Felician, war von 1658 bis 1705 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sowie König in Germanien, Ungarn, Böhmen, Kroatien und Slawonien. Machtpolitisch stand seine Regierungszeit im Westen ganz im Zeichen der Abwehr der französischen Expansion unter Ludwig XIV. Im Südosten wurden die habsburgischen Territorien zunächst noch durch die osmanische Expansion, mit dem Höhepunkt der Zweiten Belagerung der Stadt Wien, bedroht. Die kaiserlichen Feldherren waren letztlich militärisch erfolgreich und es kam zu einer Gegenoffensive, die zum Gewinn ganz Ungarns führte. Dadurch wuchs der Habsburger Machtbereich noch stärker als zuvor über das Heilige Römische Reich hinaus. Leopolds Regierungszeit gilt daher auch als Beginn der Großmachtstellung der Habsburgermonarchie. Innenpolitisch setzte Leopold in den Habsburger Ländern auf einen absolutistischen Herrschaftsstil. In seine Zeit fällt auch ein letzter Höhepunkt der Gegenreformation. Im Reich dagegen trat er als Bewahrer des Ausgleichs der Konfessionen auf. Durch eine geschickte Politik gelang es ihm, das Kaisertum zum letzten Mal zu einer starken Bedeutung zu führen. Der Tod des letzten spanischen Königs aus dem Haus Habsburg Karl II. führte zum Spanischen Erbfolgekrieg, in dem Leopold die Erbfolge seiner Familie vertrat.


25.07.1668

Bei einem Erdbeben der Stärke 8,5 nahe Linyi in der Provinz Schandong im Kaiserreich China kommen zwischen 43.000 und 50.000 Menschen ums Leben.

Das Erdbeben von Shandong 1668, auch bekannt als das Große Erdbeben von Tancheng, ereignete sich am 25. Juli des Jahres 1668 während der Herrschaft der Qing-Dynastie in der Provinz Shandong. Das Erdbeben hatte eine geschätzte Magnitude von 8,5 auf der Oberflächenwellen-Magnituden-Skala (Ms) und eine geschätzte maximale Intensität von XII (große Katastrophe) auf der Mercalliskala. Es gilt als das stärkste Erdbeben in Ostchina, das zweitstärkste Erdbeben in China und eines der stärksten Erdbeben an Land. Das Erdbeben hatte katastrophale Auswirkungen auf die Region und richtete bis 1.000 km vom Epizentrum entfernt Schäden an und im Umkreis von wenigen hundert Kilometern schwere Schäden an. Es gilt als eines der zerstörerischsten in der Geschichte Chinas. Bei dem Erdbeben kamen schätzungsweise 43.000 bis 50.000 Menschen ums Leben. Das Epizentrum des Erdbebens lag nordöstlich der Stadt Linyi.


25.07.1625

Albrecht Wallenstein, Herzog von Friedland, wird vom Kaiser zum Feldmarschall und Generalissimus ernannt und mit der Aufstellung einer Armee beauftragt.

Albrecht von Wallenstein, eigentlich Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, war ein böhmischer Feldherr, Generalissimus und Ständepolitiker. Zudem war er Herzog von Friedland, Sagan und Glogau, von 1628 bis 1631 als Albrecht VIII. Herzog zu Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Graf von Schwerin, Herr von Rostock, Herr von Stargard.


25.07.1593

Der französische König Heinrich IV. konvertiert während des Achten Hugenottenkrieges vor Paris zum Katholizismus, was langfristig zu einer Beendigung der Hugenottenkriege beiträgt.

Heinrich IV. war ab 9. Juni 1572 als Heinrich III. König von Navarra und ab 2. August 1589 bis zu seiner Ermordung am 14. Mai 1610 König von Frankreich. In seiner gascognischen Heimat nannte man ihn in der Landessprache lo nòstre bon rei Enric.


25.07.1564

Maximilian II. wird nach dem Tod seines Vaters Ferdinand I. Kaiser im Heiligen Römischen Reich.

Maximilian II., zeitgenössisch auch Maximilian der Ander[e], war Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und Erzherzog zu Österreich von 1564 bis 1576.


25.07.1554

Die Königin von England Maria I. heiratet in der Kathedrale von Winchester den spanischen Kronprinzen Philipp, den neu ernannten König von Neapel. Laut dem Ehevertrag erhält Philipp zwar den Titel des Königs von England, seine reale Macht ist jedoch eher auf die Funktionen eines Prinzgemahls begrenzt.

Maria I., auch Maria Tudor, Maria die Katholische oder Maria die Blutige, war von 1553 bis zu ihrem Tod Königin von England und von Irland und der vierte Monarch des Hauses Tudor. Durch ihre Heirat mit Phillip II. von Spanien wurde sie ab 1556 auch Königin von Spanien. Sie war die Tochter König Heinrichs VIII. und seiner ersten Frau Katharina von Aragon. Als ihr Vater die Ehe vom englischen Klerus für nichtig erklären ließ und Anne Boleyn heiratete, wurde Maria dauerhaft von ihrer Mutter getrennt, zum königlichen Bastard erklärt und von der Thronfolge ausgeschlossen. Aufgrund ihrer Weigerung, Heinrich als Oberhaupt der Kirche von England und sich selbst als illegitime Tochter anzuerkennen, fiel Maria jahrelang in Ungnade und entging nur durch ihre letztliche Unterwerfung einer Verurteilung als Verräterin. Heinrich nahm sie 1544 wieder in die Thronfolge auf, legitimierte sie jedoch nicht.


Die englische Königin Maria I. heiratet Philipp II., der durch den Ehevertrag den Titel „König von England“ erhält.

Maria I., auch Maria Tudor, Maria die Katholische oder Maria die Blutige, war von 1553 bis zu ihrem Tod Königin von England und von Irland und der vierte Monarch des Hauses Tudor. Durch ihre Heirat mit Phillip II. von Spanien wurde sie ab 1556 auch Königin von Spanien. Sie war die Tochter König Heinrichs VIII. und seiner ersten Frau Katharina von Aragon. Als ihr Vater die Ehe vom englischen Klerus für nichtig erklären ließ und Anne Boleyn heiratete, wurde Maria dauerhaft von ihrer Mutter getrennt, zum königlichen Bastard erklärt und von der Thronfolge ausgeschlossen. Aufgrund ihrer Weigerung, Heinrich als Oberhaupt der Kirche von England und sich selbst als illegitime Tochter anzuerkennen, fiel Maria jahrelang in Ungnade und entging nur durch ihre letztliche Unterwerfung einer Verurteilung als Verräterin. Heinrich nahm sie 1544 wieder in die Thronfolge auf, legitimierte sie jedoch nicht.


25.07.1547

Heinrich II. wird in der Kathedrale von Reims zum König von Frankreich gekrönt.

Heinrich II. war von 1547 bis 1559 König von Frankreich. Er entstammte der Dynastie der Valois-Angoulême.


25.07.1492

Das heutige Sterbedatum von Papst Innozenz VIII. wurde von Girolamo Savonarola korrekt vorhergesagt, was dem charismatischen Bußprediger nun weiteren Zulauf in der Florentiner Bevölkerung verschafft.

Innozenz VIII., geboren als Giovanni Battista Cibo, war vom 29. August 1484 bis zu seinem Tod Papst der römisch-katholischen Kirche. Seinen Papstnamen wählte er in Bezug auf Innozenz IV., der ebenfalls aus Genua stammte.


25.07.1405

Das Ulmer Münster, lediglich bedeckt durch ein provisorisches Notdach, wird geweiht.

Das Münster Unserer Lieben Frau zu Ulm, kurz Ulmer Münster, ist ein gotischer Sakralbau in der baden-württembergischen Stadt Ulm und Pfarrkirche der dort ansässigen evangelischen Gemeinde. Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Hauptturm war für rund 135 Jahre der höchste Kirchturm der Welt. Am 30. Oktober 2025 übertraf ihn der zu diesem Zeitpunkt noch unvollendete Christus-Turm der Sagrada Família in Barcelona.


25.07.1261

Mit der Rückeroberung Konstantinopels, das im Vierten Kreuzzug 1204 von europäischen Kreuzfahrern eingenommen worden ist, wird das Lateinische Kaiserreich beseitigt und dessen letzter Kaiser Balduin II. vertrieben. Das Byzantinische Reich wird hingegen unter Michael VIII. wiederhergestellt.

Zur byzantinischen Rückeroberung von Konstantinopel kam es am 25. Juli 1261. Im Gegensatz zu den Eroberungen 1204 und 1453 wurde die Stadt im Handstreich erobert, das heißt, es fand keine Belagerung statt.


25.07.1205

Als Nachfolger des auf Grund des staufisch-welfischen Thronstreits für abgesetzt erklärten Adolf von Altena wird Bruno IV. von Sayn zum Erzbischof von Köln erhoben.

Adolf von Altena war als Adolf I. von 1193 bis 1205 sowie von 1212 bis 1216 Erzbischof von Köln.


25.07.1139

Alfons I. ernennt sich nach einem Sieg über die Almoraviden in der Schlacht von Ourique zum ersten König von Portugal und trennt sich damit von Kastilien.

Alfons I. war Graf von Portucalia (1112–1139) als Vasall des Königreichs León sowie Begründer und erster König von Portugal (1139–1185). Er war ein Abkömmling einer Seitenlinie des Königshauses der Kapetinger. In Portugal wird er überwiegend Dom Afonso Henriques genannt.


25.07.1110

Matilda, die achtjährige Tochter des englischen Königs Heinrich I. und Verlobte Heinrichs V., wird in Mainz zur römisch-deutschen Königin gekrönt.

Matilda aus dem Haus Normandie war die Tochter des englischen Königs Heinrich I.


25.07.0325

Das erste Konzil von Nicäa endet mit der beinahe einhelligen Unterschrift unter das Bekenntnis von Nicäa. Der Arianismus wird als häretisch verurteilt, trotzdem bleibt das Christentum durch den arianischen Kirchenstreit gespalten.

Das Erste Konzil von Nicäa wurde von Konstantin I. im Jahre 325 n. Chr. in Nicäa bei Byzantion einberufen. Zentraler Streitpunkt war eine Frage der Christologie nach der Natur von Jesus und seiner Stellung zu Gott dem Vater. Im Herbst 324 hatte Konstantin die Alleinherrschaft im Römischen Reich erlangt. Ein Grund für die Einberufung des Konzils war der Wunsch Konstantins, die neu gewonnene Reichseinheit mit religiöser Einheit und mit seinem Namen durch ein allgemeines kirchliches Konzil zu verbinden. Daneben galt es, verschiedene Probleme wie die Regelung des Osterdatums, vor allem den in Alexandria ausgebrochenen Streit um den Arianismus zu lösen. Mehr als 200, womöglich mehr als 300 Bischöfe und andere Kleriker kamen nach Nicäa, fast alle aus dem Osten des Reiches. Anhand der Unterschriftenliste für die in Nicäa verabschiedeten Kanones sind etwas mehr als 200 Bischöfe namentlich nachweisbar.


25.07.0315

In Rom wird der Konstantinsbogen eingeweiht.

Der Konstantinsbogen ist ein dreitoriger Triumphbogen in Rom. Er wurde zu Ehren des Kaisers Konstantin in Erinnerung an dessen Sieg in der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 über seinen Widersacher Maxentius errichtet, allerdings unter Wiederverwendung älterer Reliefs und Säulen.


25.07.0306

Konstantin der Große wird im Römischen Reich von seinen Truppen zum Augustus ausgerufen.

Flavius Valerius Constantinus, bekannt als Konstantin der Große, in der Herrscherzählung Konstantin I., war von 306 bis 337 römischer Kaiser. Ab 324 regierte er bis zu seinem Tod als alleiniger Augustus.